John Kralik Einfach Danke sagen

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Inhaltsangabe zu „Einfach Danke sagen“ von John Kralik

Ein Wort. Ein Jahr. Eine wunderbare Wandlung

In einer schweren Krise fasst John Kralik einen außergewöhnlichen Entschluss: ein Jahr lang jeden Tag einen Dankesbrief zu schreiben – für Materielles und Immaterielles, für große oder kleine Dinge. Von da an verändert sich sein Leben zum Positiven …
Die ermutigende Geschichte eines Mannes, der durch die Tugend der Dankbarkeit ein neues, erfülltes Dasein findet.

Mit Mitte 50 scheint John Kralik an einem Tiefpunkt angelangt: Er hat die zweite Scheidung gerade hinter sich, als sich seine neue Lebensgefährtin von ihm trennen will, seiner Anwaltskanzlei droht die Pleite, seine Kinder sind ihm fremd geworden. Am Neujahrstag ringt er sich durch, sein Selbstmitleid zu überwinden und sich auf das Positive in seinem Leben zu konzentrieren. Er beschließt, im vor ihm liegenden Jahr täglich einen Dankesbrief zu schreiben. Er beginnt bei seinem Sohn, der ihm geliehenes Geld zurückzahlt. Er dankt den Bedienungen bei Starbucks, die sich immer an seinen Namen erinnern. Er schreibt Briefe an Klienten, die pünktlich ihre Rechnungen zahlen, und an zuverlässige Handwerker.

Vom ersten Brief an entfaltet die Dankbarkeit eine bemerkenswerte Kraft: Die Beziehungen zu seinen Mitmenschen verbessern sich, er verspürt beruflichen Aufwind, er schafft es sogar, endlich abzunehmen, und findet zu einer Zufriedenheit, die er nie für möglich gehalten hätte. – Eine anrührende Geschichte, eine Botschaft, die ansteckend wirkt.

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  • Rezension zu "Einfach Danke sagen" von John Kralik

    Einfach Danke sagen

    Sophia!

    27. March 2012 um 00:47

    „Vielen Dank dafür, dass Du mir über die achtzehn Meilen geholfen hast. Ich bin mir sicher, dass ich ohne einen Gesprächspartner buchstäblich den Geist aufgegeben hätte...“ _ „Ich danke Dir für die vielen wunderbaren Haarschnitte, die Du mir verpasst hast. Es tut immer gut, zu Dir zu kommen, mit Dir zu reden und danach besser auszusehen als vorher...“ _ „Einfach danke sagen“ erzählt die Geschichte des Anwalts John Kralik, dessen Leben sich durch die Wiederentdeckung der Dankbarkeit radikal verändert. Der Entschluss, sich schriftlich für Materielles und Immaterielles zu bedanken, trifft er inmitten einer dunklen Phase. Es ist die Zeit, in der gerade die zweite, schmerzliche Scheidung vorüber ist, die Anwaltskanzlei vor dem finanziellen Ruin steht und schließlich auch der Entfremdung von den eigenen Kindern. Es ereignet sich am Ende des Jahres, kurz vor Weihnachten. Und dass es unmöglich ist, den Mitarbeitern einen Jahresbonus auszuzahlen, haben diese bisher ebenfalls noch nicht erfahren. John Kralik steht vor dem Abgrund. Sein Leben scheint sich allmählich aufzulösen. _ In dieser dunklen Zeit der Verzweiflung erinnert er sich zurück an seine Kindheit und die gemeinsamen Stunden mit seinem Großvater. Rückblickend erkennt Kralik nun, was sein Großvater ihm damals hatte beibringen wollen: die Tugend der Dankbarkeit. Der weise Mann schenkte seinem Enkel einst einen Dollar und verlangte dafür ein schriftliches Dankeschön in Form eines Briefes. Nach diesem Schreiben hat er seinem Enkel einen weiteren Dollar gesandt, der Dankesbrief blieb allerdings aus. Dies versäumt zu haben, bedauert John noch heute. Er möchte nun das neu angeforderte Briefpapier der Anwaltskanzlei nutzen, um sich bei allen möglichen Leuten zu bedanken. Pünktlich zum neuen Jahr fasst er den Vorsatz, 365 „Thank Yous“ zu schreiben. Der Beginn ist ein sehr persönliches Schreiben an seinen ältesten Sohn. Relativ bald erfährt John die positiven Konsequenzen, die seine Dankesbriefe mit sich bringen. _ Gerade in der heutigen Zeit, in der der persönliche Kontakt zu den Mitmenschen in sukzessiver Weise abnimmt, ist der eigentliche Wert eines handschriftlich geschriebenen Briefes enorm und kann nicht hoch genug geschätzt werden. Dies machen die Reaktionen der Menschen deutlich, die in der Geschichte einen solchen Brief erhalten. Auch für John selbst bedeutet das Schreiben einen Zugewinn an Selbstreflexivität und Empathie. Die im Text genutzte Ich-Perspektive vermag es, innere Auseinandersetzungen des Anwalts mitzuverfolgen und seine individuellen Motive nachzuvollziehen, die hinter den Dankesbriefen stehen. Somit wird das Buch zu einem Spiegel, der dem Leser die eigenen Bereitschaft zur Dankbarkeit in der jeweiligen Situation vor Augen führt. _ Fazit: Entstanden ist eine Mischung aus Biographie, Ratgeber und spiritueller Lektüre, die man jedem nur empfehlen kann. Wie wichtig Dankbarkeit sein kann und welche Kraft von ihr ausgeht, beweist die Geschichte des John Kralik auf eindrucksvolle Weise. Dankbarkeit ist eine Tugend, deren Einsatz sowohl für Sender als auch Empfänger sein kann.

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