John L. Campbell

 3.5 Sterne bei 19 Bewertungen

Alle Bücher von John L. Campbell

John L. CampbellOmega Days - Die letzten Tage
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Omega Days - Die letzten Tage
Omega Days - Die letzten Tage
 (14)
Erschienen am 14.12.2015
John L. CampbellOmega Days - Schiff der Toten
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Omega Days - Schiff der Toten
Omega Days - Schiff der Toten
 (5)
Erschienen am 13.02.2017
John L. CampbellThe National Origins of Policy Ideas
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The National Origins of Policy Ideas
The National Origins of Policy Ideas
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Erschienen am 01.05.2014
John L. CampbellShip of the Dead
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Ship of the Dead
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Erschienen am 07.10.2014
John L. CampbellCrossbones
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Crossbones
Crossbones
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Erschienen am 29.09.2015

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Rezension zu "Omega Days - Die letzten Tage" von John L. Campbell

Mein erster und letztes Buch dieser Reihe
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Diesen Roman habe ich schon lange auf meinem Wunschzettel gehabt. Monatelang habe ich mich auf dieses Buch gefreut und hier ist sie nun endlich: meine Rezension dazu!

Okay, eines muss ich zugeben: dieses Buch hatte von Anfang an harte Konkurrenz. Allein die Kurzbeschreibung reichte aus, um mir die Hoffnung zu machen, hier ein Buch à la „The Walking Dead“ vorzufinden. Leider wurde diese Hoffnung schnell zerstört. Tatsächlich konnte ich schnell feststellen, dass es sich bei diesem Buch lediglich um ein durchschnittliches Werk handelte.

Alles beginnt schon bei den Charakteren. Zum einen haben wir da Angie West, die irgendwie von Schulmädchen von nebenan zum absoluten Zombie-Killer wird- wobei ich diese Wandlung überhaupt gar nicht nachvollziehen konnte. Zum anderen ist da Pater Xavier Church, der auch nicht wirklich beleuchtet wird. Ganz im Gegenteil- man verfolgt die Figuren und deren Geschichte, wird aber niemals richtig davon gefesselt. Ganz im Gegenteil. Mir waren die Hauptprotagonisten teilweise so egal, dass es mich nicht einmal gestört hätte, wenn alle gestorben wären.

Auch der Schreibstil und die Idee ließen zu wünschen übrig. Den Schreibstil empfand ich hierbei als kleinstes Problem. Natürlich war es irgendwie schwierig sich in dieses Buch hineinzufinden, aber nach gefühlten 300 Seiten habe ich es dann doch geschafft. Trotzdem blieb das Buch einfach furchtbar langatmig. Auch die Idee hinter der Story ist im Grunde nichts Neues. Zeitweiße beschlich mich das Gefühl, dass dieser Band lediglich die Ideen von anderen Autoren aufgreift und zusammenfasst.

Etwas Lob gibt es dann aber doch und zwar beim Cover. In dieses Cover bin ich schon so lange verliebt. Es gibt genau die Atmosphäre, die der Geschichte gefehlt hat, wieder. Warum ist der Inhalt nicht so düster wie dieses Cover?!

Erst jetzt habe ich herausgefunden, dass es sich bei diesem Buch um den ersten band einer Reihe handelt. Oje, dann wohl ohne mich, denn wenn dieser Auftakt schon so schlecht ist, wie soll das dann bei den anderen Büchern werden? Magere 2 von 5 Sternen für dieses Zombie-Buch.

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LukeDaness avatar

Rezension zu "Omega Days - Schiff der Toten" von John L. Campbell

Geht doch...
LukeDanesvor einem Jahr

Ich liebe es, wenn der Folgeteil nicht mit einem „Acht Monate später!“ sondern eher mit einem „Zehn Minuten nach der letzten Seite des Vorgängerbandes!“ aufwartet. Auch wenn mich der erste Ausflug in die „Omega Days“ nicht wirklich aus dem Häuschen gelockt hat, so empfand ich die nahtlose Fortsetzung in Band Zwei sehr angenehm.

Evan und seine Gruppe von Hippies befinden sich mittlerweile auf einem Schiff, welches auch die beiden Schwerverbrecher beherbergt und auf dem nun auch Xavier und seine Wasserretter eintreffen. Man sollte sich vom ersten Kapitel nicht ins Bockshorn jagen lassen, denn der Ausflug in die Vergangenheit – also Prä-Zombies – ist nur kurz und dient ausschließlich dazu Xaviers Retterin ein wenig näher zu beleuchten.

Der zweite Teil schaffte, was dem ersten verwehrt blieb, nämlich mich zu begeistern.

Das ewige hin und her zwischen Gruppen und das dauernde Umgeschalte der Handlungsschauplätze hat endlich ein Ende und John Campbell kann sich endlich ausgiebiger dem eigentlichen Feind widmen: Den Zombies. Dabei lässt er jedoch nicht den Faktor „Bestie Mensch“ außer Acht, denn selbst in der Apokalypse ist der Mensch ein reißendes Tier, welches nur auf sein eignes Wohl bedacht ist, statt sich einer Gruppe wohlwollend unter zu ordnen.

Und da wo er bisher nur stereotyp den Zombiebiss als Todes- und später Reanimationsurteil abgehandelt hat, führt er eine Überlebenschance für Gebissene ein, welche dem Ganzen eine kleine Wendung verleiht, denn man darf nun mit einem – zumindest mir – angenehmen Charakter bangen, ob sie es denn nun packt, oder doch nach 24 Stunden in den Schlurfgang verfällt und auf Menschenfleisch als nächste Mahlzeit besteht.

Nach wie vor kennt sich Campbell sehr gut in und an den Schauplätzen aus, an denen er seine Protagonisten agieren lässt. Wurde in den „letzten Tagen“ die USS Nimitz noch in Grund und Boden gerammt und nach einem Kapitel vergessen, so spielt sie hier die materielle Hauptrolle, denn sie soll der Gruppe die Möglichkeit auf ein Weiteleben innerhalb der Apokalypse bieten.

Ansonsten treten jede Menge Seriendinge auf, welche sich sicher auch in kommenden Büchern wiederfinden werden, denn wie ich gelesen habe, soll die Serie sich in den USA bereits über fünf Bände erstrecken – der letzte erschienen im November 2016.

So kann und darf es gerne weiter gehen, denn wer sich wie ich durch den ersten Band geackert hat, wird hier mit einer gut lesbaren Story und mehr Action belohnt!

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LukeDaness avatar

Rezension zu "Omega Days - Die letzten Tage" von John L. Campbell

Daz war wohl nichtz!
LukeDanesvor einem Jahr

Zombies in der heutigen Zeit… eigentlich sollte man davon ausgehen das die bereits verblassenden Schlurfleichen eines George Romero und der Megahype um The Walking Dead die Leute ein wenig „vorbereitet“ hat, sollte es denn wirklich einmal so weit kommen. Scheinbar gehen aber eine Menge Autoren von Dystopien davon aus, das dies nicht der Fall ist und so fallen auch im ersten Buch der Omega Days erst einmal jede Menge frischfleischig-naive Staunköpfe den Nimmersatten zum Opfer, bevor jemand begriffen hat um was es sich eigentlich handelt.

Zumindest hat Autor John L. Campbell verstanden das die heutige Jugend mit Gewaltdarstellungen aufwächst und sich somit eher fasziniert, denn vollkommen panisch, dem Schauspiel des Menschenfressens widmet.

Eine der imposantesten Szenen des Buches – und damit spoilere ich nicht wirklich etwas – ist die Übernahme der USS Nimitz durch die verseuchte Brut. Wer sich ein wenig auskennt der weiß das die Nimitz eine Art schwimmende Großstadt darstellt. Campbell scheint sich recht genau mit dem Flugzeugträger beschäftigt zu haben, denn er schildert nur nebenher wie die Zombies sich die die Marinesoldaten einverleiben und legt mehr den Hauptaugenmerk auf den Umstand was mit so einem schwimmenden Atomkoloss passieren kann, wenn die Mannschaft einfach aufhört den Dienst zu versehen, während die ganze Chose in voller Hafeneinfahrt ist.

Campbell mischt die Szenen seiner Hauptstreiter mit denen von Menschen, die man nur kurz erlebt, um sie dann recht schnell an die Zombie4s zu verlieren.- Dies geschieht jedoch nicht währen den beiden größeren Handlungsabschnittes des Buches, sondern wird in einem dazwischen geschobenen Intermezzo erzählt. Scheinbar wollte Campbell so die Stimmung vom Rest der Noch-Überleben den einfangen um das ganze Szenario noch düsterer zu machen, als es ohnehin schon ist.

Auch ist auffällig, wie oft Campbell Kinder als Zombies ins Rennen schickt und seine Protagonisten mit der moralischen Zwickmühle konfrontiert, diese zu vom Dasein des Untoten zu erlösen. Mir bescherte dies stets einen Kloß im Hals, denn auf Kinder zu schießen ist eine andere Hausnummer als der alten Lady von Nebenan oder dem Hausmeister im zerfetzten Overall eine Kopfschuss zu verpassen. Selbst vor der notwendigen Exekution eines Säuglings macht er nicht halt – schöne neue Zombiewelt.

Die meisten seiner Protagonisten sind zuerst recht austauschbar und die Entwicklung seiner Helden lässt lange auf sich warten. Die meisten passen sich der neuen Wirklichkeit kaum an und rennen schneller ins eigene Verderben als man Zombie sagen kann.

Einige gehen jedoch verändert und gestärkt aus den Ereignissen um sie herum hervor. Das einzig wirklich interessante Bespiel ist der Teenager Skye, welcher am ersten Tag im College innerhalb weniger Stunden seine Eltern und die kleinere Schwester an die Zombieseuche verliert. Danach verliert man Skye ein wenig aus den Augen um sie dann als eine Art weiblichen Asphaltdschungelkämpfer erneut zu treffen. Diese Wandlung ist zuerst sehr konstruiert, wird dann aber in weiteren Kapiteln durch Rückblenden und Ausflüge in ihre Gedankenwelt relativiert.

Man muss schon gewillt sein, besonders zum Schluss des Ganzen, ein paar Ungereimtheiten in Kauf zu nehmen und ich muss zusätzlich gestehen, mich durch die ersten 200 Seiten durgebissen zu haben um am Ende nicht so belohnt zu werden, wie ich es erhoffte.

Dennoch scheint dieser Roman ein Erfolg gewesen zu sein, denn das „Schiff der Toten“ – Titel des Folgebandes – legt schon die Anker ab. Im Zweifelsfall immer für den Angeklagten und somit bekommt Mr. Campbell eine zweite Chance, mich mit seiner Zombiewelt vielleicht doch noch positiv zu überraschen.

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