John L. Williams Stoner

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Inhaltsangabe zu „Stoner“ von John L. Williams

William Stoner enters the University of Missouri at nineteen to study agriculture. A seminar on English literature changes his life, and he never returns to work on his father's farm. Stoner becomes a teacher. He marries the wrong woman. His life is quiet, and after his death his colleagues remember him rarely.

"Stoner" lässt mich nicht mehr los - tragisch, desillusionierend und wunderschön. John Williams schreibt atemberaubend elegante Prosa!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein wunderbares Buch über das Leben eines Englischprofessors an der Columbia Uni in den USA in der ersten Hälfte des 20. Jh. Viel Gefühl.

— anena

Fängt sehr langsam an, aber ist letztendlich die berührendste und einfühlsamste Geschichte eines Mannes, die ich seit langem gelsen habe.

— Buchhandlung_am_Schaefersee

Die Geschichte ist wahnsinnig traurig und deprimierend - und dennoch wunderschön. Ein Buch, das man auf keinen Fall verpassen sollte!

— Snordbruch

Eines der Besten Bücher, die je las. Die Abgeklärtheit der Charaktere und des Berichts über ihre Schicksale ist seltsamerweise rührend

— Petruscha
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    Stoner

    walli007

    08. December 2017 um 21:59

    Vielleicht hat er sich nicht einmal so geplant, aber er lässt seinen Sohn studieren und gibt ihm damit die Chance über seinen Tellerrand hinweg zu schauen, der Vater von William Stoner. Ein landwirtschaftliches Studium ist angestrebt, damit es der Sohn mal leichter hat auf der Farm. Völlig unerwartet entdeckt Stoner die Liebe zur englischen Literatur und wechselt sein Studienfach. Zwar sind die Eltern enttäuscht, letztlich jedoch akzeptieren sie die Entscheidung ihres Sohnes. Zielstrebig verfolgt William seinen Weg auf dem College. Der erste Weltkrieg im fernen Europa ist weit weg, Stoner geht nicht zur Armee. Der Lebensweg von William Stoner ist gewöhnlich und ungewöhnlich zugleich. Ein kleines unbedeutendes Leben, Studium, Heirat, Kind, Midlifecrisis, Stagnation und relativ früher Tod. Höhen und Tiefen wirken nicht besonders ausgeprägt. Eine wirkliche Karriere findet nicht statt, Stoner bleibt ein kleiner Professor, eine tolle Ehe gibt es nicht, seine Frau ist seltsam kalt. Eine Liebelei bleibt eine Liebelei, auch wenn Stoner endlich etwas wie echte Gefühle erlebt. Die seltsame Ehefrau entfremdet ihn die Tochter und er findet sich mit seinem Leben ab, das irgendwie so ereignislos erscheint.  Dieses so dahin gelebte Leben vermag zu fesseln, fast gegen den Willen des Lesers, der sich fragt, wie er diesem Stoner, der so ohne Dynamik, ohne Kraft erscheint, nahekommen soll. In manchem Momenten der Lektüre droht man selbst fast trübsinnig zu werden, alles in Stoners Leben geht irgendwie daneben. Momente, in denen man Kraft und Aufbruch erwartet, münden in Rückzug auf das Altbewährte, im Stillstand. Man mag Stoner, der einmal seiner Neigung zur Literatur folgte, nicht beneiden, wirkt sein Leben schließlich seltsam verfehlt. Man kommt allerdings nicht umhin, über das eigene Leben nachzudenken, hat man selbst mehr Initiative bewiesen, ist man seinen Weg gegangen, oder lebt man selbst ein ähnlich normales ereignisloses Leben wie Stoner, der die Steine nicht Beiseite räumt, die ihm das Schicksal in den Weg legt. Hoffentlich hat Stoner die kleinen Momente des Glücks genossen. Wann wird man selbst ein letztes Mal zu einem Buch greifen.

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  • Abgeklärt aber nicht kühl

    Stoner

    Petruscha

    01. February 2015 um 23:17

    *** ein 6 Sterne Buch*** Ein unglaubliches Buch. Es passiert nichts besonderes: das Leben eines Farmjungen zu Beginn des letzten Jahrhunderts wird beschrieben. Er geht zur Uni, wird Lehrer, heiratet unglücklich, wird alt. Das war es. Aber das Buch hat eine ganz besondere Anziehungskraft. Die Genügsamkeit der Charaktere, die vielen vielen Tiefen und wenigen Höhen, die sie erleben, insbesondere der Protagonist: all das ist auf so eine traurige und einzigartige Weise beschrieben, das es nicht nacherzählt werden kann. Das Buch hat mich so gerührt, dass ich nach dem Fertiglesen immer wieder weinen musste.

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