John Le Carré A Murder of Quality

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Inhaltsangabe zu „A Murder of Quality“ von John Le Carré

Stella Rode has twice disturbed the ancient cloisters of Carne School. George Smiley, who has his own connection with the school, is asked by an old Service friend to investigate. As Smiley probes further beneath Carne's respectable veneer, he uncovers far more than a simple crime of passion.

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    A Murder of Quality
    VictoriaBenner

    VictoriaBenner

    28. February 2016 um 14:36

    Ich bin gerade mit "Murder of Quality" fertig geworden und werde meine frischen Eindrücke hier wiedergeben. Zuerst: "Murder" hat mir besser gefallen als "The Spy who came from the cold" und ich fand es ähnlich gut, wie "The Night Manager", welches mein erster Carre war. Ich weiß nicht woran es liegt, aber ich fand die Handlung in "Spy" zu grau und zu trüb und mit den Hauptfiguren konnte ich mich nicht anfreunden, auch wenn ich größten Respekt vor dem Ende von "The Spy" hatte. Doch nun zu "Murder of Quality" In "Murder of Quality" geht es um um die hochangesehene und teure Privatschule Carne. Carne ist eine britische Privatschule, wie sie im Buche steht. Ein altehrwürdiges Gemäuer, in dem man auch im Hochsommer friert, wobei das nicht nur mit der Temperatur sondern auch an dem Temperament das in der Schule herrscht, liegen kann. Ein Haufen von Schuljungen und die Lehrerschaft, die sich, auf die alten Traditionen besinnend, von der Dorfgemeinschaft abschotten und niemand in ihre Geheimnisse gucken lassen.  Das ändert sich auch nicht, als Stella Rode, die Ehefrau des erst kürzlich zu der Gemeinschaft gestoßenen Stanley Rode, tot in ihrem Haus auf dem Campus aufgefunden wird. Unnötig zu sagen, dass vom Mörder keine Spur zu sehen ist, es dafür aber jede Menge Verdächtige gibt.  Da die örtliche Polizei die Mauer des Schweigens nicht knacken kann, muss Smiley, ein ehemaliger Geheimdienstler aus London in das Gemäuer geschleust werden. Bzw. er schleust sich selbst ein, auf Bitten einer ehemaligen Kollegin Aisla Brimley, die die Herausgeberin eines christlichen Journals in London ist, das Stella Rode bestellt hatte und an das sie sich vor ihrem Tod gewandt hat, um eben diesen Mord an ihr selbst anzukündigen. Alles in Allem eine vertrackte Situation in der schnell Schuldige gefunden werden, nur das die nicht immer die wahren Täter sind. Mehr soll an der Stelle zur Handlung nicht verraten werden. Stattdessen möchte ich nur sagen, dass ich mal wieder fasziniert davon bin, wie eingehend Carre die Menschen beobachten und wiedergeben kann. Jede seiner Figuren hat ihre kleinen Macken und gerade Smiley, die Hauptfigur, entspricht nicht im Geringsten dem Bild, dass wir von einem Geheimagenten im Kopf haben. Smiley, hat ein Händchen für teure, aber nicht schlecht sitzende Kleidung, trägt Brillengläser die man als Brennglas verwenden könnte und wirkt ehrer harmlos und etwas verpennt. Aber gerade mit diesem unscheinbaren Äußeren kommt er überall durch und schafft es mit den hohen Herren auf Carne ins Gespräch zu kommen. 

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  • Let's read in English 2015

    TinaLiest

    TinaLiest

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  • John Le Carré - A Murder of Quality

    A Murder of Quality
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    05. August 2015 um 13:55

    George Smiley hat den Geheimdienst hinter sich gelassen und ist nun quasi Rentner. Als eine ehemalige Kollegin ihn um Rat fragt und um Hilfe bittet, ist er jedoch gerne bereit, sie zu unterstützen. Eine Bekannte hat sich mit einem Brief an sie gewandt, in dem sie klar die Angst formuliert, dass ihr Ehemann ihr etwas antun könnte. Dieser ist Lehrer an einem Nobelinternat und nur wenige Tage später ist Stella Rode tot. Heimtückisch und brutal wurde sie abends ermordet als ihr Mann nochmals kurz das Haus verlassen hat. Der Verdacht Smileys fällt natürlich auf diesen, obwohl die Schule, stark bemüht jedes Aufsehen zu vermeiden und das Ansehen zu schützen, schnell eine Schuldige außerhalb der eigenen Mauern präsentiert. Smiley beginnt mit seinen Nachforschungen und stellt bald fest, dass die Welt hinter den Fassaden ganz anders ist, als sie scheint. Völlig ungewohnt für die Krimis von John LeCarré sind hier einmal nicht der Geheimdienst und der Kalte Krieg im Fokus, sondern George Smiley ermittelt relativ klassisch. Neben den typischen Krimielementen mit Verdächtigen, dem Verfolgen von Spuren, Sidetracks etc. kommt hier einmal mehr LeCarrés untrügliches Gespür für gesellschaftliche Gegebenheiten zum Vorschein. Messerscharf kann er das britischen Klassensystem charakterisieren durch kleine oft dezente Bemerkungen seiner Figuren grenzen diese sich untrüglich von anderen Schichten ab und geben so dem Krimi eine ganz besondere Note, da die Oberflächlichkeit und der Standesdünkel drastisch zu Tage treten und sich offenbart, was hinter der Fassade der höheren Schichten wirklich zu finden ist. Für mich ist diese Kritik an dem Gebaren dieser Menschen fast spannender und interessanter gewesen als der Mord, der glaubwürdig motiviert ist und sauber gelöst wird. Fazit: untypischer LeCarré, aber überzeugender Krimi.

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