John Lennon The John Lennon Letters

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Inhaltsangabe zu „The John Lennon Letters“ von John Lennon

Seit dreißig Jahren sucht Hunter Davies nach Schriftstücken von John Lennon. Von intellektuellem Geist und poetischer Begabung, war Lennon nicht nur Mitbegründer der Beatles, Komponist und Sänger, sondern auch Schriftsteller, Zeichner und Friedensaktivist, der die Träume ganzer Generationen spiegelte. Wann immer er eine Idee für einen Songtext hatte, einen Gedanken, einen Wunsch: Füller, Tinte und Papier dienten ihm, sich mitzuteilen. Die »John Lennon Letters« waren auf der ganzen Welt verstreut, Davies spürte sie auf in Auktionshäusern, Zeitungsredaktionen, Museen, bei Privatpersonen. Jetzt erscheinen sie erstmals als Buch. Weise, verrückt, lustig oder herzzerreißend: Die Briefe erlauben einen unverstellten und sehr intimen Blick auf John Lennon, einen der größten Künstler des 20. Jahrhunderts. (Quelle:'Fester Einband/09.10.2012')
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  • Rezension zu "The John Lennon Letters" von John Lennon

    The John Lennon Letters

    michael_lehmann-pape

    06. November 2012 um 11:47

    Schatzgrube und Spiegel der Persönlichkeit Von der ersten (erhaltenen) Karte John Lennons (ein Weihnachtsdank an seine Tante Harriert) bis zum letzten Autogramm für Rebeah Love, Telefonistin der Record Studios in New York, wenige Stunden bevor er erschossen wurde, versammelt Hunter Davies in diesem Buch akribisch, chronologisch und mit jeweiligen Abdrucken und kurzen bis mittellangen Erläuterungen die Briefe John Lennons. Keine „Werkschau“ in dem Sinne, sondern vielmehr ein manches mal intimer Einblick in die Persönlichkeit des Musikers, der in seinen Briefen oft und oft die gleiche, muntere, bissige Ironie einfließen ließ, wie in vielen seiner Interviews und Statements. Von „Kurzgrüßen“ wie: „Hi. Bye. John Lennon“ bis hin zu klaren, durchaus bissigen Briefen an Kritiker (lassen Sie doch jemanden Schreiben, der das kann“) oder hintergründig massiven Äußerungen gegenüber Cynthia, der ersten Frau (Deine Erinnerung ist, gelinde gesagt, getrübt....... Du hast mich sogar gebeten.... Dir um Julians Willen noch ein Kind zu machen... denk zu Abwechslung mal daran, wie Dylan sagt, es war ein „simple twist of fate““ (eine eigenartige Schicksalswendung). Genauso interessant wie die kurzen und langen Briefe selbst, vor allem aber zum näheren Verständnis wichtig, sind die erläuternden Texte von Hunter Davies. Dieser rückt die jeweiligen Briefe zum einen in den größeren Zusammenhang ein und erläutert zum anderen Personen, Anlass und manchmal auch den weiteren Verlauf der Dinge um die Briefe herum. So wie in Bezug auf eine kleine Presseerklärung von 1973, der eine „Unterstützung“ des ersten Soloalbums von Ringo Starr vorweg gegangen war, gemeinsam mit George Harrison. Woraufhin Gerüchte einer Wiedervereinigung aus dem Boden schossen. Und John antwortet mit einem „echten Lennon“: „Wenn nur alle so simpel und einfach wäre wie Mccartneys neue Single „My Love“, würde sich vielleicht Dean Martin und die Jerry Lewis wieder mit den Marx Brothers zusammentun“. Ein Nachhall der Probleme mit Paul wird nicht in die Länge gezogen, taucht aber durchaus mit gewichtig im Buch auf. „Linda, wenn Dir egal ist, was ich sage: Halt die Klappe! – Lass Paul schreiben“. Ausdrücke dessen, wie sehr auch die jeweiligen Frauen für Aggressionskapital in der spannungsvollen Beziehung zwischen John und Paul ihre wichtige Rolle spielten. „Ich schäme mich nicht für die Beatles, aber für einen großen Teil der Scheiße, die wir hingenommen haben, um sie so groß werden zu lassen“. Hunter Davies stellt in hervorragender Weise die Person und Persönlichkeit John Lennons in dessen eigenen Briefen dar, kommentiert sorgfältig und ergänzt das Buch (neben vielen Bildern der Briefe selbst) um einige Fotos, eine Kurzbiographie John Lennons und ebenso biographischer Details von Yoko Ono. In dieser Form bildet das Buch, ebenso liebvoll gestaltet, wie verfasst, ein einmaliges Zeitzeugnis von und über John Lennon. Vollständig stimmig mit dem letzen Satz des Buches: „By hook or By crook, i´ll be last in this book“ (im Alter von acht Jahren in das Autogrammbuch eines Freundes geschrieben).

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  • Rezension zu "The John Lennon Letters" von John Lennon

    The John Lennon Letters

    WinfriedStanzick

    22. October 2012 um 10:46

    Der Herausgeber dieses Buches, Hunter Davies, ist der erste Biograph der Beatles gewesen und kannte deren Gründer John Lennon seit Mitte der sechziger Jahre. Über viele Jahre hat er alles, was er von Fans, Freunden, in Auktionshäusern und Archiven von John Lennon bekommen konnte, akribisch gesammelt und nun all diese unbekannten Schriftstücke der unterschiedlichsten Art in einem Buch veröffentlicht. In „The John Lennon Letters“ findet der an Lennon und/oder den Beatles interessierte Zeitgenosse aber nicht nur Briefe, sondern auch Einkaufszettel und andere kleine Notizen und auch etliche Zeichnungen Lennons. Diese zunächst unscheinbaren Texte und Quellen ermöglichen dem Leser mehr als eine klassische Biografie. Sie liefern ihm sozusagen einen direkten Zugang zu der Person Lennons. Die „John Lennon Letters“ erstrecken sich über einen Zeitraum von seiner frühen Jugend bis zu einem Autogramm das Lennon und Yoko Ono der Telefonistin eines New Yorker Studios gaben, in dem sie gerade arbeiteten. Es war der 8. Dezember 1980. Am Abend dieses Tages wurde John Lennon von Mark Chapman erschossen. Die von Hunter Davies gesammelten Notizen, Briefe und Dokumente darf man nicht mit einem Tagebuch verwechseln. Immer wieder gibt es in der chronologischen Anordnung zeitliche und inhaltliche Brüche. Doch in ihrer Summe sind sie eine wertvolle Ergänzung seiner Biographie und bringen dem Leser und Musikfan John Lennon als einen sensiblen Menschen nahe, dessen Notizen aus der Zeit vor dem Attentat spüren lassen, dass er tief in sich eine Ahnung davon hatte, wie gefährdet sein Leben war. Für die Sammler sei bemerkt, dass es dieses Buch auch in einer limitierten Vorzugsausgabe zu kaufen gibt.

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