Ein Stück Land

von John Lewis-Stempel 
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Ein Stück Land
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für mich lesen sich die tagebuchartigen Aufzeichnungen vom Leben mit, auf und in einer Wiese spannender als so mancher Krimi

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Inhaltsangabe zu "Ein Stück Land"

Der englische Landlord John Lewis-Stempel erzählt von einer Wiese. Sie gehört zu seinem Hof Trelandon in Herefordshire an der Grenze zu Wales. Mit fesselnd genauer Beobachtungsgabe hält der Historiker, Schriftsteller und Farmer fest, wie sich dieses kleine Landstück über das Jahr hinweg verändert, was darauf und wer davon lebt. Denn es ist ebenso sein Land wie es das des Dachses, des Habichts oder auch der Gräser und Wildblumen ist, von denen er mit seltener Farbigkeit und Dramatik erzählt.
Doch der in England hoch gelobte Naturschriftsteller John Lewis-Stempel beobachtet nicht nur die Landschaft, er erforscht ebenso die Historie dieses Fleckchens Erde. Er weiß, wie die Menschen hier vor 500 Jahren gelebt haben, ja sogar, wer die Hecke pflanzte, die die Wiese bis heute umrahmt. Und er ist sich seiner literarischen Ahnen stets bewusst, er zitiert Dichter wie Walther von der Vogelweide oder William Wordsworth ebenso wie alte Bauernweisheiten. In ausdrucksstarker, suggestiver Sprache berührt er den Leser und entführt ihn in den überraschend spannenden Mikrokosmos einer Wiese, eines Stücks Kulturlandschaft.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783832198633
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:DuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum:12.10.2017

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    Tsubames avatar
    Tsubamevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: für mich lesen sich die tagebuchartigen Aufzeichnungen vom Leben mit, auf und in einer Wiese spannender als so mancher Krimi
    Vom Glück mit der Natur zu leben

    "Nature Writing" nennt sich eine literarische Gattung, die sich seit ein paar Jahren  in England zunehmender Beliebtheit erfreut, wo seit 2014 jährlich der Wainwright Preis für diese Form von Literatur verliehen wird. 2015 ging der Preis an John Lewis-Stempel, einen renommierten englischen Naturschriftsteller, der einen Hof in Herfordshire  besitzt und ein Jahr lang das Leben auf und in einer seiner Wiesen beobachtet hat. 

    Seine Erlebnisse, Entdeckungen und Empfindungen hat er in Form von Tagebucheinträgen notiert und so begleitet man den Autor durch das Jahr, lernt viel über Hecken und ihre Bewohner, Maulwürfe, Kühe, Schafe, das Heu machen, Vögel, Schmetterlinge und vieles mehr. 
    Neben seinen eigenen Naturbeschreibungen zitiert Lewis-Stempel alte Dichter und andere Quellen und schlägt so einen Bogen zu der Geschichte des Landstrichs, in dem er lebt.

    Das alles erzählt er in leichtem Plauderton, so dass ich fast ein wenig traurig war, als wir im Dezember und damit am Ende des Buches angekommen waren.

    "Schafe und Heu sind in Stall und Scheune. Der Rabe krächzt. Ich schließe das Gatter und gehe. So ist es, so war es, und so wird es immer sein."

    Da gibt es nichts hinzuzufügen.

    Ein auch optisch schönes Buch für Naturliebhaber, die sich an den kleinen Dingen der Natur erfreuen können.

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