John M. Ford

 3.5 Sterne bei 19 Bewertungen

Alle Bücher von John M. Ford

Der Thron des Drachen; Fantastischer Roman

Der Thron des Drachen; Fantastischer Roman

 (1)
Erschienen am 01.01.1985
How Much for Just the Planet?

How Much for Just the Planet?

 (11)
Erschienen am 01.08.1999
Der letzte Schachzug. Star Trek

Der letzte Schachzug. Star Trek

 (5)
Erschienen am 01.04.1997
How Much for Just the Planet? (Star Trek)

How Much for Just the Planet? (Star Trek)

 (0)
Erschienen am 01.10.1987
The Final Reflection

The Final Reflection

 (0)
Erschienen am 01.11.1990
Final Reflection (Star Trek)

Final Reflection (Star Trek)

 (0)
Erschienen am 05.05.1988
Der Thron des Drachen

Der Thron des Drachen

 (0)
Erschienen am 01.07.1987

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Rezension zu "How Much for Just the Planet? (Star Trek, Book 36)" von John M. Ford

Ich hätte gern einfach abgebrochen
Taayavor einem Jahr

Inhalt: 

Auf drei verschiedenen Schiffen kommt es zur selben Fehlfunktion des Computers. Auf einem der Schiffe entwickelt dieser sogar so etwas wie eine eigene Persönlichkeit. Er sorgt mit falschen Informationen dafür, dass seine Crew eine Rettungskapsel nutzt und sich auf den Planeten Direidi katapultiert, bevor er eigenhändig die Enterprise kontaktiert.

Auf Direidi wurden große Dilithiumreserven entdeckt und da der Planet außerhalb der Territorien liegt, müssen nun die Föderation und das klingonische Imperium mit den Einwohnern verhandeln, wer die Schürfrechte erhält. Von da an driftet die Geschichte aber ab und folgt keiner klaren Linie mehr, denn die Einwohner sind Künstler im selbst gewählten Exil und verwandeln den Aufenthalt der beiden Delegationen in eine einzige, absurde Komödie.

 

Aufbau:

Anfangs folgt auf jedes Kapitel noch ein kleiner informativer Text - mal als Werbung geschrieben, mal ein Datenbankeintrag - um dem Leser abseits der Geschichte die Begriffe zu erklären. Bald aber sind die Kapitel eigentlich nur noch willkürlich gesetzte Abschnitte, in denen kein roter Faden mehr erkennbar ist.

 

Charaktere: 

Die Charaktere der Enterprise kommen hier zum Teil gar nicht vor, zum Teil hat Ford sie so abgewandelt, dass sie in sein Skript passen und sie damit gänzlich verfälscht. Kirk fragt nicht nach der verschollenen Crew und kümmert sich auch nicht um seine eigene, oder auch nur um den Auftrag, die Dilithiumschürfrechte zu erhandeln, sondern plant mit einem jungen Mann einen fingierten Überfall, um die Eltern seiner Angedachten von ihm zu überzeugen. Die Crew spaziert mal eben, ohne Erlaubnis, und ohne irgendjemandem Bescheid zu geben, von einem Schlamassel in den nächsten, und die Klingonen, Schrecken des Universums, machen mit den Menschen durchgängig Kaffeeklatsch und zeigen auch sonst keine ihrer üblichen Charakteristiken.

 

Fazit: 

Das Buch hat unglaublich gut angefangen. Klar strukturiert, mit einer spannenden Geschichte. Ein Raumschiff, das alleine denkt und sich dabei wie ein bockiges Kind in der Trotzphase benimmt. Leider wurde der Handlungsstrang schnell fallen gelassen und nicht wieder aufgegriffen, also auch nicht aufgelöst. Dabei hat mir der Teil wirklich gut gefallen und an der Stelle hätte das Buch von mir mit Freuden 5 Sterne bekommen.

Leider war das schnell vorbei und es folgte eine Ansammlung von Logikfehlern im Setting und eine absurde Handlung, die keinerlei Zweck zu haben schien. Ich hätte das Buch ab Seite 50 am liebsten abgebrochen und es wurde nur noch schlimmer. Über 200 Seiten gibt es keine klare Struktur, nichts, wo das Buch hin will, und die Lösung auf den letzten Seiten ist eher erzwungen (und teilweise auch sehr out of Character, wenn Spock sagt, dass ein Planet mit Auslachen der Angreifer gegen ganze Imperien mit Waffen gewappnet ist) und auch dann noch unlogisch und unzufriedenstellend.

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Rezension zu "Der letzte Schachzug. Star Trek" von John M. Ford

Rezension zu "Der letzte Schachzug. Star Trek" von John M. Ford
turon47vor 9 Jahren

"Der letzte Schachzug" schildert die Geschichte des ersten menschlichen Botschafters auf Qo'noS und der Intrige, die sich um den brüchigen Frieden zwischen Föderation und Klingonischem Imperium gesponnen hat.

Allein durch die Idee des Romans im Roman ist das Buch bereits äußerst interessant. Es liest sich wirklich gut und man spürt den Aufwand Fords deutlich, diesen Roman zu konzipieren.
Doch leider verliert sich das Buch schnell in einem Wust an negativen Aspekten. Weder Handlung, noch Figuren sind sonderlich ansprechend und auch die Moral der Geschichte kommte träge daher. Viel zu oft gibt es große Spannungsgefälle und die Übersetzung ist wahrlich keine Glanzleistung.
Größtes Manko des Romans sind allerdings seine vielen Anachronismen, unter denen drei ganz besonders hervorzuheben sind:

1. Die eigens für diesen Roman entwickelte Klingonensprache Klingonaase beißt sich mit dem Klingonisch, das aus Film und Fernsehen hinlänglich bekannt ist. Natürlich liest man eine fremde, exotische Sprache, doch wer auf petaQ oder qapla' wartet, tut dies vergebens.

2. Die Klingonen ähneln zu stark den Romulanern und ihre Darstellung in diesem Buch ist mit der bei TNG, DS9, VOY oder ENT nicht kongruent. Selbst wenn man sich ständig versucht, ein Bild der stolzen Kriegerrasse vor dem geistigen Auge zu bewahren, wird es zu oft von unbedarften Kommentaren und Bemerkungen zerstört.

3. Auch die zeitlichen Zusammenhänge stimmen nicht mit der offiziellen Chronologie in Film und Fernsehen überein. Besonders die Enterprise-Serie, der bislang letzte Star-Trek-Ableger straft dieses Werk Lügen, da Transporter und Warp Fünf entgegen der Behauptungen Fords bereits im 22. Jahrhundert existierten. Schuld hieran ist allerdings eine Quelle des Autors, die "Star Trek Spaceflight Cronology", die bereits 1987, mit der Austrahlung TNGs, ihrer Gültigkeit beraubt wurde.

Alles in allem vermiesen besonders die letztgenannten Kritikpunkte dem detailversessenen Star-Trek-Fan das Leseerlebnis und auch wenn ich weiß, dass es da draußen auch Leute gibt, die dem Kanon nicht so trei ergeben sind wie ich, vergebe ich nur einen von fünf Punkten (doofe umrechnung von sechs auf fünf, abba es gab da keine Tendenz zur zwei).

Mehr Details und ausführlichere Beschreibungen gibt es wie immer auf meinem "Blog":http://trekromane.blogspot.com/2009/10/der-letzte-schachzug.html

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Rezension zu "Der letzte Schachzug. Star Trek" von John M. Ford

Rezension zu "Der letzte Schachzug. Star Trek" von John M. Ford
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren

Captain Krenn, ein klingonischer Kapitän, bekommt den Auftrag diplomatischen Kontakt zur Föderation herzustellen. Im Gegenzug reist Dr. Emanuel Tagore in das klingonische Reich.
Zunächst scheint seine Friedensmission erfolgreich z usein, doch dann tauchen durch Intrigen Probleme auf.
Das interessante an diesem Buch ist, dass es ein Buch im Buch ist. Die Rahmenhandlung spielt auf der Enterprise TOS, die Geschichte an sich ist in einem Roman festgehalten, der zusammen mit anderen Unterlagen gesand wurde.
Sehr gut zu lesen.

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