John M. Ford Der letzte Schachzug. Star Trek

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Schachzug. Star Trek“ von John M. Ford

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  • Rezension zu "Der letzte Schachzug. Star Trek" von John M. Ford

    Der letzte Schachzug. Star Trek
    turon47

    turon47

    20. October 2009 um 22:19

    "Der letzte Schachzug" schildert die Geschichte des ersten menschlichen Botschafters auf Qo'noS und der Intrige, die sich um den brüchigen Frieden zwischen Föderation und Klingonischem Imperium gesponnen hat. Allein durch die Idee des Romans im Roman ist das Buch bereits äußerst interessant. Es liest sich wirklich gut und man spürt den Aufwand Fords deutlich, diesen Roman zu konzipieren. Doch leider verliert sich das Buch schnell in einem Wust an negativen Aspekten. Weder Handlung, noch Figuren sind sonderlich ansprechend und auch die Moral der Geschichte kommte träge daher. Viel zu oft gibt es große Spannungsgefälle und die Übersetzung ist wahrlich keine Glanzleistung. Größtes Manko des Romans sind allerdings seine vielen Anachronismen, unter denen drei ganz besonders hervorzuheben sind: 1. Die eigens für diesen Roman entwickelte Klingonensprache Klingonaase beißt sich mit dem Klingonisch, das aus Film und Fernsehen hinlänglich bekannt ist. Natürlich liest man eine fremde, exotische Sprache, doch wer auf petaQ oder qapla' wartet, tut dies vergebens. 2. Die Klingonen ähneln zu stark den Romulanern und ihre Darstellung in diesem Buch ist mit der bei TNG, DS9, VOY oder ENT nicht kongruent. Selbst wenn man sich ständig versucht, ein Bild der stolzen Kriegerrasse vor dem geistigen Auge zu bewahren, wird es zu oft von unbedarften Kommentaren und Bemerkungen zerstört. 3. Auch die zeitlichen Zusammenhänge stimmen nicht mit der offiziellen Chronologie in Film und Fernsehen überein. Besonders die Enterprise-Serie, der bislang letzte Star-Trek-Ableger straft dieses Werk Lügen, da Transporter und Warp Fünf entgegen der Behauptungen Fords bereits im 22. Jahrhundert existierten. Schuld hieran ist allerdings eine Quelle des Autors, die "Star Trek Spaceflight Cronology", die bereits 1987, mit der Austrahlung TNGs, ihrer Gültigkeit beraubt wurde. Alles in allem vermiesen besonders die letztgenannten Kritikpunkte dem detailversessenen Star-Trek-Fan das Leseerlebnis und auch wenn ich weiß, dass es da draußen auch Leute gibt, die dem Kanon nicht so trei ergeben sind wie ich, vergebe ich nur einen von fünf Punkten (doofe umrechnung von sechs auf fünf, abba es gab da keine Tendenz zur zwei). Mehr Details und ausführlichere Beschreibungen gibt es wie immer auf meinem "Blog":http://trekromane.blogspot.com/2009/10/der-letzte-schachzug.html

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  • Rezension zu "Der letzte Schachzug. Star Trek" von John M. Ford

    Der letzte Schachzug. Star Trek
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. July 2009 um 13:12

    Captain Krenn, ein klingonischer Kapitän, bekommt den Auftrag diplomatischen Kontakt zur Föderation herzustellen. Im Gegenzug reist Dr. Emanuel Tagore in das klingonische Reich. Zunächst scheint seine Friedensmission erfolgreich z usein, doch dann tauchen durch Intrigen Probleme auf. Das interessante an diesem Buch ist, dass es ein Buch im Buch ist. Die Rahmenhandlung spielt auf der Enterprise TOS, die Geschichte an sich ist in einem Roman festgehalten, der zusammen mit anderen Unterlagen gesand wurde. Sehr gut zu lesen.

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