John MacArthur Sklave Christi

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Inhaltsangabe zu „Sklave Christi“ von John MacArthur

Vor vielen Jahrhunderten bauten Bibelübersetzer einen Fehler in das Neue Testament ein, der seitdem immer wieder vertuscht wurde: Das griechische Wort für „Sklave“ wurde lediglich mit „Diener“ oder „Knecht“ übersetzt. Die fatale Folge: Dieses falsche Verständnis beeinträchtigt die Beziehung des Gläubigen zu Gott. In diesem brisanten und aufrüttelnden Buch deckt John MacArthur diese Unterschlagung auf und zeigt die Reichtümer des Heils auf eine Weise, wie der Leser sie womöglich noch nie gesehen hat. Was bedeutet Christsein, wie Jesus es definiert hat? Dieses Buch macht klar, dass die Antwort mit einem einzigen Begriff zusammengefasst werden kann: Sklave. „John MacArthur erklärt kompetent und verständlich: Jesus hat die Gläubigen von der Sklaverei der Sünde losgekauft – und zugleich bedeutet dieser Loskauf, dass sie nunmehr königliche Sklaven und sein Eigentum sind. Die Kinder Gottes müssen paradoxerweise zunächst bereit sein, Sklaven Christi zu sein.“ – Robert C. Sproul

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  • Sklave Christi

    Sklave Christi

    Maerchentraum

    17. October 2017 um 18:42

    Cover:Das Cover ist wirklich schön. Das Bild, die Farben, super. :)Titel: Der Untertitel gefällt mir eigentlich gar nicht, da es so eine typische Esoterik- und Verkaufsmethode ist, bestimmte Schlagwörter einzubauen. Ich hab mal ein Tipp gelesen, dass man niemals Bücher kaufen soll, wo Schlagwörter, wie "geheim" oder ähnliches drin stehen, da es dann auf jeden Fall schon ein Hinweis darauf ist, dass einfach nur verkauft werden will. Auch hier gefällt mir nicht, dass da Wörter wie "unterschlagene Wahrheit" oder "vertuscht" -stehen. Das ist für mich schon ein Grund so ein Buch eigentlich gar nicht erst zu kaufen. Bücher mit ehrlichem Inhalt haben sowas gar nicht nötig.Inhalt:Inhaltlich muss ich sagen, dass es schwierig zu lesen war. Vieles musste ich erst sacken lassen und die erste Hälfte des Buches ist doch ziemlich deprimierend. MacArthur beschreibt, was man unter Sklaven versteht und welche Bedeutung diese damals hatten. Früher waren Sklaven total normal und gehörten zum Leben dazu, deswegen haben die Zuhörer*innen auch genau verstanden, was damit gemeint war und welche Bezüge damit gestellt wurden. Wenn man betrachtet, was Merkmale von Sklaven sind, dann erkennt man darin tatsächlich Wahrheiten. So dienen Sklaven ihrem Herrn beispielsweise  ganz und gar und versuchen nach seinen Wünschen zu leben. Im Gegenzug sorgen sich beispielsweise die Herrn (im positiven Fall, leider gab es auch viele negative Herrn, die ihre Sklaven schlecht behandelten) um ihre Sklaven, geben ihnen zu Essen und zu Trinken, so dass sie sich um nichts Sorgen müssen. Auch in unserer Beziehung zu Gott ist es so, dass wir nach Gottes Willen leben sollen (möchten) und gerecht und liebevoll sein sollen (möchten). Unserer Sorgen können wir Gott überlassen und er wird sich um uns kümmern, uns das geben, was wir brauchen. Wir sind aber nicht nur Sklaven Christi, sondern auch Bürger des Himmels und Kinder Gottes. Auch das wird dann so ca. ab der Mitte des Buches deutlich und gut erklärt. MacArthur geht zwischendurch auch auf berühmte Persönlichkeiten, wie Jan Hus oder John Newton ein. Das fand ich wirklich gut gelungen und super interessant. Im Buch geht es nicht nur darum, was ein Sklave Christi ist, sondern beispielsweise auch auf die Prädestinationslehre, oder dass wir Kinder Gottes sind. Während seiner Erklärungen im Buch gibt es einige Wiederholungen, die aber dabei helfen, das Geschriebene besser zu verstehen.Am Ende fasst er alles nochmal zusammen und geht dann auf bestimmte Paradoxon ein, die er dann abschließend nochmal erklärt. Hier schreibt er zum Beispiel auch, dass Sklaverei Freiheit bringt (denn eigentlich ist niemand außer Gott wirklich frei) und wir nur durch eine Beziehung zu Gott glücklich sein können.Bei manchen Quellen, die er genannt hat, bin ich mir auch nicht ganz sicher, wie glaubwürdig sie sind, aber ich werde mich damit noch etwas beschäftigen.Was übrigens auch sehr gut gelungen ist, ist der Fußtext. Hier belegt er viele Dinge durch Bibelzitate und schreibt noch einige weitere Hinweise, z. B. über das frühere Leben in Rom. Somit halfen die Fußzeilen sehr beim weiteren Verständnis.Fazit:Besonders der Anfang des Buches ist zwar interessant, aber dennoch nicht so leicht. Man muss einiges sacken lassen und ein schnelles Lesen wird nicht möglich sein. Deswegen fand ich auch, dass die Wiederholungen dann doch hilfreich waren. Und gerade deswegen haben die Berichte über einige berühmte Persönen das Buch auch etwas aufgelockert. Ab der Mitte des Buches kommt dann auch ein positivere Stimmung auf und MacArthur beschreibt, dass wir auch Bürger des Himmels und Kinder Gottes sind. Insgesamt ist das Buch recht dünn, aber hat dennoch enorm viel Inhalt. Das einfache Lesen des Buches wird bei dieser Thematik nicht ausreichen, aber einen Anstoß geben, sich weiter damit zu beschäftigen und in der Bibel weiter zu forschen.Da ich mir auch nicht sicher bin, was ich von der Prädestinationslehre halten soll und mich damit noch weiter auseinandersetzen muss, möchte ich auch den Leser*innen vermitteln, dass ein Mensch niemals alles versteht und man letztendlich IMMER SELBER in Gottes Wort forschen sollte. Da vieles mir im Buch gut gefallen hat und ich es als guten Anstoß zum weiterforschen empfinde, gebe ich 4, wobei ich eigentlich gar keine Punkte vergeben wollen würde, da ich mir der Lehre, die darin vermittelt wird (z. B. Prädestination), noch nicht sicher bin. :)

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  • Nicht "Knecht" oder "Diener", sondern "Sklave"!

    Sklave Christi

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. November 2016 um 07:39

    Das Buch „Sklave Christi“ von John MacArthur beschäftigt sich mit einem Übersetzungsfehler in der Bibel der sich seit mehreren Jahren durchzieht. Was passiert, wenn das Wort „Knecht“ oder „Diener“ nicht „Knecht“ oder „Diener“, sondern „Sklave bedeutet“? Verändert sich dann etwas für unser Glaubensverständnis, wenn wir alle „Sklaven Christi“ sind? Unter anderem mit diesen Themen beschäftigt sich John MacArthur in seinem Buch. Der Autor geht dabei auch auf die verschiedensten Sklavenhaltungen in der Geschichte der Menschheit ein und versucht einem so das Wort „Sklave“ verständlich näher zu bringen. Er macht einen Abstecher ins alte Testament und zitiert viele Quellen. All das macht, dass Lesen nicht wirklich einfach. Beim Lesen braucht man eine hohe Konzentration und ich musste das Buch immer wieder zur Seite legen und über das Gelesene nachdenken. Da ich schon einige Bücher von John MacArthur gelesen habe, kann ich nur sagen, mir gefällt seine Schreibweise sehr gut und die Bücher regen immer zum Nachdenken an. Dieses Buch hat mich sehr zum Nachdenken gebracht und durch seine persönliche Erzählweise konnte ich ihm gut folgen und einiges für mein Leben mitnehmen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und freue mich sagen zu können; „Ich bin eine Sklavin Christi“

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  • Leserunde zu "Sklave Christi" von John MacArthur

    Sklave Christi

    Arwen10

    Diese Leserunde findet mit feststehenden Teilnehmern statt. Sklave Christi von John MacArthur Vor vielen Jahrhunderten bauten Bibelübersetzer einen Fehler in das Neue Testament ein, der seitdem immer wieder vertuscht wurde: Das griechische Wort für „Sklave“ wurde lediglich mit „Diener“ oder „Knecht“ übersetzt. Die fatale Folge: Dieses falsche Verständnis beeinträchtigt die Beziehung des Gläubigen zu Gott. In diesem brisanten und aufrüttelnden Buch deckt John MacArthur diese Unterschlagung auf und zeigt die Reichtümer des Heils auf eine Weise, wie der Leser sie womöglich noch nie gesehen hat. Was bedeutet Christsein, wie Jesus es definiert hat? Dieses Buch macht klar, dass die Antwort mit einem einzigen Begriff zusammengefasst werden kann: Sklave. „John MacArthur erklärt kompetent und verständlich: Jesus hat die Gläubigen von der Sklaverei der Sünde losgekauft – und zugleich bedeutet dieser Loskauf, dass sie nunmehr königliche Sklaven und sein Eigentum sind. Die Kinder Gottes müssen paradoxerweise zunächst bereit sein, Sklaven Christi zu sein.“ – Robert C. Sproul Inhalt: Vorwort 1. Ein unterschlagenes Wort 2. Antike Geschichte, zeitlose Wahrheit 3. Der gute und treue Sklave 4. Der Herr und Meister (Teil 1) 5. Der Herr und Meister (Teil 2) 6. Unser Herr und unser Gott 7. Der Sklavenmarkt der Sünde 8. Gefangen, blind und tot 9. Errettet von der Sünde, versklavt durch Gnade 10. Von Sklaven zu Söhnen (Teil 1) 11. Von Sklaven zu Söhnen (Teil 2) 12. Bereit für eine Begegnung mit dem Herrn 13. Die Reichtümer des Paradoxons Anhang: Stimmen aus der Kirchengeschichte

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    Sklave Christi

    Smilla507

    08. November 2016 um 11:30

    »Das Bild der Sklaverei, das gemeinhin mit Verachtung, Unterdrückung und Misshandlung verbunden ist, wurde in Christus auf herrliche Weise umgewandelt und bedeutet in diesem Zusammenhang Ehre, Freiheit und ewige Glückseligkeit.« (S. 181)Vor ca. 10 Jahren las John MacArthur das Buch »Slave of Christ« von Murray J. Harris und erkannte erstmals, dass in den meisten Bibelausgaben bei der Übersetzung der Begriff »Sklave« durch »Diener« oder »Knecht« ersetzt wurde. Dadurch ergeben sich in vielerlei Hinsicht ein ganz neuer Kontext und eine neue Bedeutung für uns als Christen.Zunächst einmal war ich etwas skeptisch, denn mir ging es tatsächlich so, dass ich ein sehr negatives Bild von Sklaverei hatte. Für mich bedeutete es Ausbeutung, Misshandlung, keinen eigenen Willen zu haben. Doch John MacArthur wirft einen intensiven Blick auf die Sklaverei im ersten Jahrhundert. Und damals hatten Sklaven einen wesentlich besseren Status, wurden versorgt und beschützt von ihrem Herrn usw. Diese Metapher von Gott als unseren Herrn und uns Christen als Sklaven ist eine sehr tief gehende und auch verändernde Perspektive. Der Autor zeigt sehr ausführlich und detailliert auf, welche Konsequenzen sich daraus für uns Christen ergeben und wie das Verhältnis von Gott zu uns Christen zu verstehen ist. Und das ist gar nicht so negativ, wie ich dachte (in Anbetracht des Wortes »Sklave«).John MacArthur macht auch Abstecher ins Alte Testament, zeigt auf, dass Israel - obwohl aus der Sklaverei in Ägypten befreit - quasi Sklaven Gottes wurden. Außerdem gibt es Ausführungen zur Reformation (Hus/Luther) und über den katholischen Glauben...Das Buch braucht viel Zeit und hohe Konzentration. Es gibt sehr, sehr viele Quellenangaben, Bibelzitate und im Anhang »Stimmen aus der Kirchengeschichte«, von bekannten Personen wie bspw. Augustinus und Spurgeon, die über das Thema Sklaverei in der Bibel schrieben.Mir persönlich war das Buch manchmal etwas zu ausschweifend. Schade finde ich auch, dass MacArthur evangelikale Gemeinden rundweg abzulehnen scheint - zumindest habe ich eine Passage im Buch so verstanden. Natürlich gibt es dort auch Schatten, aber auch sehr viele Gemeinden, die sehr bibeltreu sind.Nichtsdestotrotz hat mir das Buch viele Aha-Erlebnisse beschert und ich kann nun auch sagen: »Ich bin ein Sklave Christi, eine Sklavin der Gerechtigkeit.«

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