Diese Rezension erscheint zwar unter dem ersten Band, bezieht sich jedoch ausdrücklich auf die gesamte Reihe.
Ich habe die Bücher bereits vor einigen Jahren gelesen. Sie verbinden Kriminalgeschichten mit dem Alltag und den politischen Spannungen der späten Republik. Besonders interessant ist, dass immer wieder reale historische Figuren auftreten – das gibt den Romanen zusätzliche Tiefe und Authentizität. Die Atmosphäre des alten Rom wird überzeugend vermittelt, von den Straßen der Stadt bis in die Häuser der Senatoren. Auch die sozialen Gegensätze werden anschaulich dargestellt.
Historisch nimmt sich Roberts gewisse Freiheiten. Chronologie, Details und Personen sind nicht immer exakt, dienen aber der Spannung und dem Lesefluss. Wer präzise Geschichtsschreibung sucht, wird hier nicht fündig. Als atmosphärische Annäherung an die Epoche sind die Bücher jedoch überzeugend.
Eine gelungene Krimi-Reihe mit römischem Flair, unterhaltsam und stimmungsvoll. Trotz Abstrichen bei der Genauigkeit insgesamt sehr empfehlenswert und mit Recht ein Klassiker des Genres.



























