John Maddox Roberts

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Autor von The King's Gambit, Der Frevel des Clodius und weiteren Büchern.

Alle Bücher von John Maddox Roberts

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Der Frevel des Clodius

Der Frevel des Clodius

 (38)
Erschienen am 22.10.2008
Tödliche Saturnalien

Tödliche Saturnalien

 (32)
Erschienen am 01.01.2004
Die Catilina-Verschwörung

Die Catilina-Verschwörung

 (36)
Erschienen am 01.04.1993
Der Musentempel

Der Musentempel

 (31)
Erschienen am 01.01.1993
Der Fluch des Volkstribun

Der Fluch des Volkstribun

 (26)
Erschienen am 01.04.1996
Im Namen Caesars

Im Namen Caesars

 (20)
Erschienen am 01.12.2000
Mord am Vesuv

Mord am Vesuv

 (20)
Erschienen am 01.10.2001
Tod eines Centurio

Tod eines Centurio

 (20)
Erschienen am 04.02.2005

Neue Rezensionen zu John Maddox Roberts

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Die Catilina-Verschwörung" von John Maddox Roberts

Wieder einkniffliger Fall für Metellus ...
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Generationen von Lateinschülern mussten sie übersetzen: Die berühmten Reden Ciceros gegen den Verschwörer Catilina.

Historischer Hintergrund: Wir befinden uns im Rom des Jahres 63 v. Christus. Das Römische Reich ist kaum von außen bedroht. Doch die Gefahr lauert im Inneren.

So werden ein Bankier und ein Bauunternehmer auf offener Straße ermordet. Größere Notiz oder Anstoß nimmt niemand – Alltag in Rom. Decius Caecilius Metellus, nunmehr Quaestor und somit für den Staatsschatz verantwortlich, entdeckt ein Waffenlager unter dem Saturntempel und kommt in weiterer Folge einer großangelegten Verschwörung auf die Spur. Wieder mit dabei: Sein Freund Milo, der ihm den entscheidenden Tipp gibt: "Unzufriedene finden sich immer gegenseitig".

John Maddox Roberts lässt seinen (fiktiven) Helden Decius Caecilius Metellus in diesen Wirren eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Noch am Anfang seiner politischen Karriere stehend, gelingt es ihm sich in die Gruppe der Verschwörer einzuschleichen...

Meine Meinung:

Dieser Krimi ist der 2. Teil der „SPQR-Reihe“. Wer die historischen Hintergründe der Catilina-Verschwörung kennt, wird nicht viel Überraschendes erleben wie möglicherweise in anderen Folgen der Buchreihe. Auf Grund der Ich-Perspektive von Decius kann der Leser hautnah am Geschehen teilnehmen.

Leider ist die Übersetzung nur mäßig gut gelungen. Besonders ärgerlich finde ich das häufige „etwas macht Sinn“ (= make sense). Falsch übersetzt! Entweder ist „etwas sinnvoll“ oder „es hat Sinn“. Häufig werden ähnliche Phrasen verwendet, die der Geschichte einen monotonen Charakter verleihen. Apropos Charakter: Die Figuren sind diesmal ein wenig blass geblieben.

Der Krimi ist leicht zu lesen. Wenn man über die sprachlichen Mängel der Übersetzung hinwegliest, können die Hintergründe der historischen Verschwörung als gut dargestellt empfunden werden. Leichter lesbar als der gute alte Marcus Tullius Cicero jedenfalls. Wer sich mit dem Thema näher beschäftigen will, dem sei Robert Harris’ Reihe „Cicero“ empfohlen.

Gut gelungen ist wieder das der Geschichte angeschlossene Glossar, für alle jene, die in der Römischen Geschichte nicht ganz so firm sind: Vom Aedil bis Volksversammlung.

Fazit:

Die Geschichte gefällt mir, wegen der „macht Sinn“-Krise gibt es diesmal nur 3 Punkte.

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Die Schiffe der Kleopatra" von John Maddox Roberts

Decius Caecilius Metellus muss sich im Kampf gegen Piraten bewähren ...
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Man schreibt das Jahr 51 vor Christus, Gaius Iulius Caesar ist in Gallien schwer beschäftigt. Deswegen feiern die, zuvor von Pompeius besiegten, Piraten im Mittelmeer fröhlich ihre Auferstehung.

Decius Caecilius Metellus, Senator aus Rom, wird von seiner Familie nach Zypern gesendet um mit den Seeräubern kurzen Prozess zu machen. Leider wird weder darauf Rücksicht genommen, dass Decius nicht seefest ist, noch, dass die Römische Mittelmeerflotte de facto nicht vorhanden ist. Die Schiffe leisten Hilfsdienste für Caesar. Und überhaupt, so stark die Römische Armee an Land ist, so schwach ist die Marine. Wasser ist zum Waschen da, aber es befahren, ist sogar nichts für einen Römer.

In Zypern trifft Decius allerdings auf unerwartete Hilfe: Prinzessin Kleopatra, gerade einmal sechzehn Jahre, bietet ihm ihre Hilfe bzw. ihre Flotte an.

Während man nun auf die Vervollständigung von Schiffen und Besatzung wartet, wird Decius Gastgeber, der Statthalter Silvanus, ermordet aufgefunden. Er ist an einem Klumpen Weihrauch erstickt. Jetzt beginnen die Probleme erst richtig

Die Liste der Verdächtigen ist lang und es gibt einige Leute, die alles tun, um Decius Ermittlungen zu behindern. Und, welche Rolle spielt Kleopatra?

Meine Meinung:

Ich habe vor einiger Zeit Band 5 und 6 aus der nunmehr 13-teiligen Reihe rund um Decius Caecilius Metellus gelesen. Nachdem hier die Laufbahn eines Römischen Adeligen beschrieben wird, ist es gut, mit Band eins zu beginnen. Vor allem für jene Leser, die in der Römischen Geschichte nicht ganz so firm sind. Mit Latein in der Langform aus dem Gymnasium hat man hier doch einige Vorteile.

Die Reihenfolge der Abenteuer:

01. SPQR
02. Die Catilina-Verschwörung
03. Der Frevel des Clodius
04. Der Musentempel
05. Tödliche Saturnalien
06. Tod eines Centurio
07. Der Fluch des Volkstribuns
08. Die Rache der Flussgötter
09. Die Schiffe der Kleopatra
10. Im Namen Caesars
11. Mord am Vesuv
12. Das Orakel des Todes
13. Die Feinde des Imperators

Gut gefallen haben mir die Anspielungen und Querverweise auf andere Bände bzw. historische Begebenheiten, z. B. „Die Verschwörung des Catilina“ (siehe Band 2).
Hin und wieder blitzt ein wenig Humor durch. Auch der große Caesar bleibt nicht von kleinen Nadelstichen verschont .

Fazit:

Das Eintauchen in die Welt der Römer mit all ihren Intrigen und politischen Ränkespielen ist auch heute noch lesenswert.

Kommentare: 1
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kassandra1010s avatar

Rezension zu "Das Orakel des Todes" von John Maddox Roberts

Keine Aussicht auf eine gute Wahrsagung!
kassandra1010vor 3 Jahren

49 vor Christus und Decius befindet sich in der Nähe von Neapel. Als Decius dort ein Heiligtum besichtigen will, findet er nicht wie erwartet eine Weissagung sondern einen toten Priester. Doch die Zeit drängt, denn ausgerechnet Caesar ist auf dem Weg nach Rom und das nicht aus freundschaftlichen Gründen. Decius ermittelt in einem erstaunlich interessanten Milieu, bei dem es Verdächtige nur so regnet....

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John Maddox Roberts wurde am 24. Juni 1947 in Vereinigte Staaten von Amerika geboren.

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