John Marsden Liebe Tracey, liebe Mandy

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Inhaltsangabe zu „Liebe Tracey, liebe Mandy“ von John Marsden

Ein Briefwechsel, der unter die Haut geht. Die Brieffreundschaft von Tracey und Mandy, beide 16, beginnt mit ganz unverfänglichen Briefen. Über die Schule, ihre Familien, ihr Liebesleben und all das, was ihnen wichtig ist. Mandy schreibt auch von ihrem gewalttätigen Bruder. Doch schon bald wird klar, dass Tracey etwas verschweigt. Sie weicht aus, verstrickt sich in Lügen. Was ist los mit ihr? Mandy lässt nicht locker, bis Tracey eines Tages mit der Wahrheit herausrückt. Sie sitzt in Garrett, einer der sichersten Verwahrungsanstalten Australiens. Doch der Briefkontakt bricht nicht ab, wird sogar noch intensiver. Bis Tracey eines Tages keine Antwort mehr auf ihre Briefe bekommt.

Ein sehr ernstes, aber schönes Buch!

— sophiane
sophiane

Ein Buch, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt - mit offenem Ende.

— Julia_liest
Julia_liest

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  • "Liebe Tracey, liebe Mandy" von John Marsden

    Liebe Tracey, liebe Mandy
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. May 2013 um 17:36

    Aaaahhh.. Ich hasse es.. :( Das Buch lässt mich unbefriedigt zurück.. :( Ich liebe klare Enden (wenn es keine Reihe ist) und dieses hat ein absolut offenes.. :( Klar kann man sich dann seine eigenen Gedanken machen, aber ich hätte gerne gewusst, wie der Autor die Geschichte zu Ende bringt.. :( Ansonsten find ich das Buch ganz gut. Man kann sich in beide gut hineinversetzen und kommt auch mit allem klar, was so beschrieben wird. Ich finde, das ist auch ein gutes Buch für die Schule. ;)

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  • Rezension zu "Liebe Tracey, liebe Mandy" von John Marsden

    Liebe Tracey, liebe Mandy
    Neyasha

    Neyasha

    Briefe aus dem Inneren Brieffreundschaften hat beinahe jeder einmal gehabt. Meist sind es nichtssagende, oberflächliche Themen, die dabei behandelt werden: Hobbys, die Lieblingsband, Geschwister, Haustiere. In John Marsdens Briefroman „Liebe Tracey, liebe Mandy“ verhält es sich anfangs ähnlich. Zwar behauptet Mandy, die aus Langeweile auf eine Kontaktanzeige antwortet, dass sie sich über diesen „üblichen Mist“ nicht auslassen will, aber nichtsdestotrotz tun Tracey und sie genau das. Hat man bei Mandys erstem unkonventionellen Brief aufgehorcht, so lässt das Interesse dann doch auf den folgenden Seiten nach und man stellt sich die Frage, ob man trotz vielversprechender Rezensionen nur ein sehr durchschnittliches Jugendbuch in den Händen hält. Ein Blick auf die Biografie des Autors macht aber doch Hoffnung auf mehr: Der 1950 in Melbourne geborene John Marsden lässt nicht nur mit einer Vielzahl exotischer Jobs (Leichenbeschauer, Mitarbeiter in einem Zirkus,…) aufhorchen, sondern vor allem mit seiner literarischen Karriere. 1987 schrieb er seinen ersten Roman „Ich hab dir so viel zu erzählen“ („So Much to Tell You“ im australischen Original), der ein großer Erfolg wurde und ein Jahr später erhielt er den Children’s Book of the Year Award. „Liebe Tracey, liebe Mandy“, das 1991 erschien, stand auf der Auswahlliste zum deutschen Jugendliteraturpreis und so muss das Buch wohl doch mehr bieten als oberflächliche Briefe. Dadurch ermuntert liest man weiter und man wird nicht enttäuscht, denn allmählich finden sich kleine Hinweise, dass hinter diesem Briefroman wohl doch mehr steckt. Mandys Bruder ist anscheinend gewalttätig und Traceys Schilderungen eines harmonischen, fast schon perfekten Lebens weisen Widersprüche und Lügen auf. Mandy wird misstrauisch, beginnt nachzufragen und plötzlich ist alles anders, denn fast nichts von dem, was Tracey bisher erzählt hat, war die Wahrheit. Zu diesem Zeitpunkt kann man das Buch schon längst nicht mehr aus der Hand legen und als Leser versucht man gemeinsam mit Mandy hinter Traceys wahres Ich zu gelangen. Von Brief zu Brief erfährt man mehr über sie und ihr Leben, bis sich am Ende schließlich das Verhältnis umkehrt und Tracey diejenige ist, die vor einem Rätsel steht und mit ihr auch der Leser. Viele Fragen bleiben unbeantwortet und es bleibt einem selbst überlassen, eine befriedigende Lösung zu finden. Erst wenn man einige Briefe erneut liest stellt man fest: Man findet bereits von Anfang an Hinweise darauf, was wohl geschehen sein muss und das Ende bleibt nicht so offen, wie man im ersten Moment denkt. John Marsdens Roman ist – wenn man einmal den etwas zähen Anfang bewältigt hat – nicht nur für Jugendliche sondern auch für Erwachsene wärmstens zu empfehlen. Stilistisch ist dem Australier hier zwar kein literarisches Meisterwerk gelungen, aber wenn die Sprache zweier 16jähriger Mädchen in Briefen einigermaßen glaubwürdig klingen soll kann man das auch nicht erwarten. Ein erwachsener Mann, der aus der Sicht jugendlicher Mädchen schreibt – das ist natürlich ein gewagtes Unterfangen und umso mehr erstaunt es, wie gut es John Marsden gelingt. Oft vergisst man beinahe, dass man hier nicht wirklich den Briefwechsel zwischen zwei Teenagern mitverfolgt. Dieses Gefühl von Authentizität wird auch dadurch hervorgerufen, dass Marsden die Form des Briefromans sehr konsequent verfolgt. Erfreulich ist auch, dass Marsden trotz der ernsten Themen Gewalt, Schuld und Kriminalität nicht zu moralisieren beginnt. Zwar reflektieren die Mädchen über ihre Handlungen und Fehler, aber das geht doch nie so weit, dass man dahinter den erhobenen Zeigefinger des Autors erkennen würde. John Marsden gelingt es auch sonst sehr gut, sich dem heiklen Thema jugendliche Gewalt zu nähern und zwar aus gleich zwei verschiedenen Perspektiven: Einmal aus der Sicht eines Opfers und einmal aus der einer Täterin und beide Sichtweisen überzeugen gleichermaßen. Schade ist nur die schlechte Übersetzung des Originaltitels, der eigentlich „Letters from the Inside“ lautet und somit den Inhalt des Buches viel genauer trifft als der deutsche Titel und zwar nicht nur im übertragenen Sinn – man erfährt viel über das Innenleben der beiden Mädchen –, sondern auch im wörtlichen, räumlichen Sinn. Und letztendlich berührt John Marsden auch uns Leser mit seinem Roman direkt in unserem Inneren.

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  • Rezension zu "Liebe Tracey, liebe Mandy" von John Marsden

    Liebe Tracey, liebe Mandy
    Linda-Odd

    Linda-Odd

    27. October 2010 um 09:40

    Musste ich in der Schule lesen. Gehört aber nichtsdestotrotz zu den besten Pflichtlektüren überhaupt.
    Man kann gut mit der Geschichte arbeiten und sich in die Charaktere hineinversetzen.
    Und das Ende des Buches lässt keinen so schnell mehr los.

  • Rezension zu "Liebe Tracey, liebe Mandy" von John Marsden

    Liebe Tracey, liebe Mandy
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. October 2010 um 19:00

    das Buch war okay, aber meiner Meinung nach nichts Besoneres.

  • Rezension zu "Liebe Tracey, liebe Mandy" von John Marsden

    Liebe Tracey, liebe Mandy
    RudeLady

    RudeLady

    06. April 2010 um 23:10

    Als ich das Buch mit 16 zum ersten Mal gelesen hab, fand ichs schon echt klasse. Ich konnte mich total mit vor allem Mandy identifizieren, weil ich früher auch einige Brieffreundschaften hatte und fast genauso geschrieben habe wie sie. Auch jetzt mit 24 finde ich die Sprache immer noch total authentisch. Und auch die Geschichte selbst finde ich realistisch. Das einzige, was ich seltsam finde, ist dass die Eltern von Mandy die ganze Sache so locker sehen und nicht weiter nachbohren und vor allem nichts Näheres zu der ganzen Geschichte wissen wollen. Aber dass Mandy für Tracey, die im Gefängnis sitzt, immer wichtiger wird, da sie ihre einzige Freundin ist und ihre einzige Verbindung in die Aussenwelt – das ist mehr als gut dargestellt. Die Entwicklung der beiden, wie sie mit ihrer Beziehung immer mehr wachsen – grandios beschrieben! Und vor allem hab ich jetzt auch endlich mal das Ende geschnallt! Das hat mich mit 16 nämlich ein bisschen ratlos zurückgelassen, nachdem ich das Buch gelesen hatte. Was dem ganzen aber schon damals keinen Abbruch getan hat! Auch so ist die Geschichte wirklich empfehlenswert, auch für Nicht – Jugendliche!

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  • Rezension zu "Liebe Tracey, liebe Mandy" von John Marsden

    Liebe Tracey, liebe Mandy
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    28. September 2009 um 14:32

    Eingereicht von Judith O:. "Briefe aus dem Inneren" Brieffreundschaften hat beinahe jeder einmal gehabt. Meist sind es nichtssagende, oberflächliche Themen, die dabei behandelt werden: Hobbys, die Lieblingsband, Geschwister, Haustiere. In John Marsdens Briefroman "Liebe Tracey, liebe Mandy" verhält es sich anfangs ähnlich. Zwar behauptet Mandy, die aus Langeweile auf eine Kontaktanzeige antwortet, dass sie sich über diesen "üblichen Mist" nicht auslassen will, aber nichtsdestotrotz tun Tracey und sie genau das. Hat man bei Mandys erstem unkonventionellen Brief aufgehorcht, so lässt das Interesse dann doch auf den folgenden Seiten nach und man stellt sich die Frage, ob man trotz vielversprechender Rezensionen nur ein sehr durchschnittliches Jugendbuch in den Händen hält. Ein Blick auf die Biografie des Autors macht aber doch Hoffnung auf mehr: Der 1950 in Melbourne geborene John Marsden lässt nicht nur mit einer Vielzahl exotischer Jobs (Leichenbeschauer, Mitarbeiter in einem Zirkus,...) aufhorchen, sondern vor allem mit seiner literarischen Karriere. 1987 schrieb er seinen ersten Roman "Ich hab dir so viel zu erzählen" ("So Much to Tell You" im australischen Original), der ein großer Erfolg wurde und ein Jahr später erhielt er den Children's Book of the Year Award. "Liebe Tracey, liebe Mandy", das 1991 erschien, stand auf der Auswahlliste zum deutschen Jugendliteraturpreis und so muss das Buch wohl doch mehr bieten als oberflächliche Briefe. Dadurch ermuntert liest man weiter und man wird nicht enttäuscht, denn allmählich finden sich kleine Hinweise, dass hinter diesem Briefroman wohl doch mehr steckt. Mandys Bruder ist anscheinend gewalttätig und Traceys Schilderungen eines harmonischen, fast schon perfekten Lebens weisen Widersprüche und Lügen auf. Mandy wird misstrauisch, beginnt nachzufragen und plötzlich ist alles anders, denn fast nichts von dem, was Tracey bisher erzählt hat, war die Wahrheit. Zu diesem Zeitpunkt kann man das Buch schon längst nicht mehr aus der Hand legen und als Leser versucht man gemeinsam mit Mandy hinter Traceys wahres Ich zu gelangen. Von Brief zu Brief erfährt man mehr über sie und ihr Leben, bis sich am Ende schließlich das Verhältnis umkehrt und Tracey diejenige ist, die vor einem Rätsel steht und mit ihr auch der Leser. Viele Fragen bleiben unbeantwortet und es bleibt einem selbst überlassen, eine befriedigende Lösung zu finden. Erst wenn man einige Briefe erneut liest stellt man fest: Man findet bereits von Anfang an Hinweise darauf, was wohl geschehen sein muss und das Ende bleibt nicht so offen, wie man im ersten Moment denkt. John Marsdens Roman ist - wenn man einmal den etwas zähen Anfang bewältigt hat - nicht nur für Jugendliche sondern auch für Erwachsene wärmstens zu empfehlen. Stilistisch ist dem Australier hier zwar kein literarisches Meisterwerk gelungen, aber wenn die Sprache zweier 16jähriger Mädchen in Briefen einigermaßen glaubwürdig klingen soll kann man das auch nicht erwarten. Ein erwachsener Mann, der aus der Sicht jugendlicher Mädchen schreibt - das ist natürlich ein gewagtes Unterfangen und umso mehr erstaunt es, wie gut es John Marsden gelingt. Oft vergisst man beinahe, dass man hier nicht wirklich den Briefwechsel zwischen zwei Teenagern mitverfolgt. Dieses Gefühl von Authentizität wird auch dadurch hervorgerufen, dass Marsden die Form des Briefromans sehr konsequent verfolgt. Erfreulich ist auch, dass Marsden trotz der ernsten Themen Gewalt, Schuld und Kriminalität nicht zu moralisieren beginnt. Zwar reflektieren die Mädchen über ihre Handlungen und Fehler, aber das geht doch nie so weit, dass man dahinter den erhobenen Zeigefinger des Autors erkennen würde. John Marsden gelingt es auch sonst sehr gut, sich dem heiklen Thema jugendliche Gewalt zu nähern und zwar aus gleich zwei verschiedenen Perspektiven: Einmal aus der Sicht eines Opfers und einmal aus der einer Täterin und beide Sichtweisen überzeugen gleichermaßen. Schade ist nur die schlechte Übersetzung des Originaltitels, der eigentlich "Letters from the Inside" lautet und somit den Inhalt des Buches viel genauer trifft als der deutsche Titel und zwar nicht nur im übertragenen Sinn - man erfährt viel über das Innenleben der beiden Mädchen -, sondern auch im wörtlichen, räumlichen Sinn. Und letztendlich berührt John Marsden auch uns Leser mit seinem Roman direkt in unserem Inneren.

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