John Marsden Tomorrow, When the War Began

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Inhaltsangabe zu „Tomorrow, When the War Began“ von John Marsden

Seven Australian teenagers return from a camping trip in the bush to discover that their country has been invaded and they must hide to stay alive.

Ein Auftakt zu einer spannenden Serie - hoffe ich ;)

— Lehnistina
Lehnistina

Auftakt zu einer meiner liebsten Reihen! Einfach genial!

— varjo
varjo

Ich muss diese Buchreihe umbedingt lesen , ich habe letztens den Film gesehen und dachte : DAS BUCH MUSS GENIAL SEIN :)

— Loorelai
Loorelai

Meine LIEBLINGSBUCHREIHE ! Ich komme von der Reihe nicht los! Liebenswürdige Charaktere, tolle Story, gute Umsetzung ! Perfekter Start !!!

— FireBloom
FireBloom

Der perfekte erste Teil einer perfekten Reihe! Ich liebe die Geschichte, die Charaktere, das Setting, einfach alles!

— LimitLess
LimitLess

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    Tomorrow, When the War Began
    LimitLess

    LimitLess

    Kennt ihr das, dass man nicht die richtigen Worte findet, da ein Buch einfach zu gut ist? Eine normale Rezension reicht einfach nicht aus, um zu beschreiben was für einen unglaublichen Eindruck das Buch auf euch hinterlassen hat? Dann * Trommelwirbel * darf ich euch jetzt sagen, dass Tomorrow when the war began eines dieser Bücher für mich ist! Diese 276 Seiten sind der größte Schatz meines gesamten Bücherbestandes! Ok, dann versuch ich es trotzdem einmal mit einer Rezension: Ich glaub sie wird dem Buch nicht gerecht werden.. Stellt euch einfach das aller beste Buch vor, dass es für euch gibt! Dieses hier ist meins! Ich hab selten ein Buch gelesen, wo die Idee so hervorragend und gleichzeitig die Umsetzung so brillant geworden ist, dass man nichts auszusetzten hat. Oft liest man ein Buch und einem gefällt die Idee dahinter, jedoch wird man von der Umsetzung enttäuscht, da der Autor/die Autorin so viel mehr daraus machen hätte können. Nicht so bei diesem! John Marsden schreibt sehr originell und authentisch und jede Seite sprüht so vor Spannung, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann, wenn man angefangen hat zu lesen. Es hat mich bis zur letzten Seite gefesselt und war innerhalb eines Tages ausgelesen. Eigentlich ist es für mich eher ein kurzes Buch mit nicht mal 300 Seiten, aber es gibt ja noch sechs wunderbare Fortsetzungen. Das hat mich ein bisschen vertröstet! „Geschrieben“ wird das Buch von Ellie wie ein Bericht über die Zeit, die sie und ihre Freunde seit dem Campen verbringen. Deshalb erfährt man auch am meisten von Ellie, da sie die einzige ist, die ihre Gefühle niederschreiben kann. In späteren Büchern erfährt man, dass sie ihre Berichte veröffentlicht und als Bücher verkauft werden! ;) Gewöhnungsbedürftig ist das australische Englisch. Man findet aber immer eine Übersetzung von einigen Wörtern ins „normale“ Englisch auf den ersten Seiten. Ich hab jedoch selten nachgeschaut, was das eine oder andere Wort bedeuten könnte, da es oft aus dem Zusammenhang zu verstehen ist und je mehr man liest, desto flüssiger fliegen die Seiten unter den Augen dahin und man gewöhnt sich an die Sprache! Es wird alles sehr bildhaft beschrieben und Marsden weiß eindeutig, wie er die Gefühle seiner Protagonisten dem Leser/der Leserin glaubhaft rüber bringen und sie/ihn auch wirklich fühlen lässt. Ich hab mit den Protagonisten mitgefiebert, mitgelacht, mitgeweint und hab mit ihnen dieses Abenteuer mitgelebt und war am Ende genauso betroffen, wie sie. Die Charaktere sind sehr real mit vielen Ecken und Kanten und ich war von allen überzeugt, dass es sie wirklich gibt. Niemand entsprach irgendwelchen Cliches oder Vorurteilen und es war sehr interessant sie alle mit der Zeit kennen zu lernen. Sie wurden alle meine Freunde! Sie handeln alle nachvollziehbar und dem Umständen entsprechend real! (Solange man sich ein Verhalten unter diesen Umständen überhaupt vorstellen kann) Marsden hat sich da wirklich Gedanken über seine Charaktere gemacht, die man alle sofort ins Herz schließt und tieftraurig ist, wenn einer stirbt. Was im Krieg ja bekanntlich vorkommen kann. Mir hat auch gefallen, dass für die feindliche Armee nie eine bestimmte Nation genannt wird. Das heißt, man verspürt nie einen Hass gegen ein bestimmtes Land oder seine Menschen, dass sie Australien einnehmen und ihre Einwohner unterdrücken. Man stellt sich einfach irgendein Land vor, dass es auf der bekannten Erde nicht gibt. So wars jedenfalls bei mir. Das Aussehen der Soldaten wird nie genauer beschrieben und die Sprache ist eine die Ellie nicht kennt und nicht versteht Fazit Ich würd sagen, dass Tomorrow when the war began von John Marsden ein Buch (eine Reihe) ist, die von jedem gelesen werden soll. Leider wurden nur die ersten drei Bände ins Deutsche übersetzt (der Deutsche Titel von diesem hier ist Morgen war Krieg) und die kann man glaub ich nicht mal mehr normal kaufen, da sie schon vergriffen sind. Wie gesagt, ich liebe dieses Buch!

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    • 3
  • 5 Sterne sind noch zu wenig!

    Tomorrow, When the War Began
    varjo

    varjo

    04. August 2014 um 16:30

    Ich bin mehr durch Zufall auf dieses Buch, bzw. diese Reihe gestoßen (daher bezieht sich diese Rezension eigentlich eher auf die ganze Reihe). "Im Fernsehen läuft mal wieder nichts, kein wunder das ich sonst lieber lese… naja...dann gucken wir eben den blöden Kriegsfilm! *gähn*"  Gesagt, getan… der Sleeptimer der meinen Fernseher sonst ausschaltet, wenn ich mich vor Spannung mal wieder kaum halten kann blieb jedoch völlig überflüssig.  Film bis zum Ende völlig gebannt verfolgt, mitgefiebert, nicht einschlafen können, Fortsetzung zum Film gegoogelt, völlig aufgelöst festgestellt, dass es diese noch nicht gibt … ABER! Oh Freudentaumel, es gibt eine Buchreihe!!!  Da ich gerne auch mal englische Bücher lese, habe ich den ersten Teil auch gleich bestellt und, man kann es einfach nicht anders beschreiben, verschlungen. Die nächste Bestellung (2 Tage später) enthielt dann auch schon Teil 2-6. Ich liebe diese Geschichte, nicht nur den ersten Teil, die Spannung nimmt einfach nicht ab!  Die Figuren sind glaubwürdig, vielschichtig und manchmal will man sie einfach schütteln und schreien, "nein mach das nicht! Pass doch auf! Stell dich nicht so an!" Auch die Kulisse die John Marsden beschreibt ist unglaublich realistisch. Man ist einfach mitten drin, wandert durch den Wald, bekommt fast Blasen an den Füßen.  Der Autor schildert sehr glaubhaft, welche Schrecken ein Krieg mit sich bringt, wie es einen Menschen verändert, wenn er gezwungen wird zu töten um sich selbst zu retten und unter diesen Umständen Menschen verliert die ihm viel bedeuten.  Man fiebert mit den Figuren, weint und trauert mit ihnen, empfindet die gleiche Wut und Ungerechtigkeit wie sie und entwickelt sich mit ihnen weiter. Besonders Hauptfigur Ellie, die die Geschichte erzählt, macht eine unglaubliche Entwicklung durch.  Eine Gruppe Teenager wird von jetzt auf gleich aus ihrer ICH-bezogenen heilen Welt gerissen und gezwungen Erwachsen zu werden und man ist live dabei. Ich empfehle jedem dieses Buch/diese Reihe! Es ist einfach packend, regt zum Nachdenken an und fantastisch geschrieben. Man muss natürlich beim Lesen berücksichtigen, dass das erste Buch schon 1994 erschienen ist und die Waffentechnik seither eine gewaltige Entwicklung durchgemacht hat.  Mit der Aufklärungstechnik heute wäre es schlicht nicht möglich gewesen so lange zu entkommen, infrarot, Wärmebild, GPS etc. keine Chance.  Aber das außen vor gelassen…. genial!

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  • Erreicht den Leser auf emotionaler Ebene

    Tomorrow, When the War Began
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. February 2014 um 12:48

    Cover: Mir gefällt das Cover sehr gut, weil es auf der einen Seite bedrohlich und trostlos wirkt, aber auch das Leben vor dem Krieg gezeigt wird, in Form des Riesenrads. Aber noch viel, viel besser finde ich den Titel in Bezug auf die Grammatik, der ist der Hammer!  Meinung: Es ist schwierig, eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, das einen sehr beschäftigt hat und diverse Gedanken und Überlegungen erzeugte. Von heute auf morgen ist nichts mehr, wie es war: Ellie und ihre Freunde verbringen ein paar Tage im australischen Busch, um dort die Seele baumeln zu lassen. Eines Nachts werden sie jedoch von Flugzeugen geweckt und finden heraus, dass während ihrer Abwesenheit ihr Heimatort besetzt wurde. Es herrscht Krieg. Einfach so. Das Buch ist toll. Es ist aufwühlend und macht einen betroffen, man kann die Angst riechen und möchte sich am liebsten nur noch im Busch verstecken, um diesen grausamen Dingen zu entgehen und man macht sich Gedanken, wie man selbst in so einer Situation handeln würde. Anfangs hatte ich einige Probleme mich einzufinden und hatte Angst, dass mir das Buch nicht gefallen könnte. Das Englisch ist nicht sonderlich schwer, aber gewöhnungsbedürftig. Zum einen liegt das an vielen australischen Slang-Ausdrücken, die teilweise erklärt werden, aber nicht alle. Ich wusste beispielsweise nicht, dass es normal ist, zu schreiben „a k away“ für „einen Kilometer entfernt“. Man muss sich ein wenig einfuchsen, dann versteht man das Englisch jedoch sehr gut, aber ich würde das Buch keinem Anfänger empfehlen, dazu ist es doch zu schwer. Dazu kommt, dass die Erzählweise schriftlich anmutet. Ellie schreibt alle Erlebnisse auf und diese Aufzeichnungen lesen wir. Ab und an kommen Bemerkungen wie „die anderen sollen leiser sein, ich kann mich nicht konzentrieren“ oder dergleichen, was diesen Aspekt noch sehr gut verstärkt. Damit muss man sich ebenfalls erst einmal anfreunden, aber diese besondere Erzählweise macht das Buch eben auch zu etwas sehr Besonderem. Ich habe selten ein Buch gehabt, was mich so nachdenklich gestimmt hat und was mich so stark beschäftigt hat wie dieses, obwohl es dafür nicht einmal direkt einen Auslöser gab. Ich merkte nur, dass ich abends im Bett lag und oft über die Figuren und Handlungen nachdachte und schlecht einschlafen konnte deswegen, weil mich die Handlung so sehr beschäftigt hat und nicht loslassen wollte. Alle Erlebnisse werden sehr ausführlich berichtet, ob sich um Lagebesprechungen, Erinnerungen oder Überlegungen handelt. Manchmal war es mir ein wenig ZU ausführlich, aber genau diese ausgereiften Details regen einen zum Nachdenken an, weil alles so greifbar wird und man dadurch viel tiefer in die Handlung rutscht. Nämlich auf einem emotionalen Level. Ellies Gedanken über die gesamte Invasion, was damit zusammenhängt, wie sich ihr Leben verändert hat und wie es früher war, fand ich sehr ergreifend. Sie formuliert die Dinge so, dass sich jeder automatisch mit ihren Gedanken identifizieren kann und etwas für sich mitnimmt. Ganz besonders merkt man an diesen Gedanken aber, dass weder Ellie, noch die anderen Figuren stilisierte Charaktere eines Jugendbuches sind. Sie haben alle Ecken und Kanten, verhalten sich mal richtig, mal ziemlich daneben und das macht die Situation noch realistischer. So eine Ansammlung von Jugendlichen kann es überall geben und das war sehr gut beschrieben. Manchmal habe ich bei den vielen Figuren nicht so durchgeblickt, aber ich denke das kommt mit den anderen Bänden noch. Man erfährt leider nichts Genaues über die Invasion. Wer zum Beispiel dahinter steckt, was genau in dem Ort passiert und jegliche weitere Infos. Das meine ich auch damit, dass Dinge SEHR ausführlich beschrieben werden, dass anderes wieder auf der Strecke bleibt. Dadurch geht die Handlung sehr langsam voran, aber ich denke das ist okay, denn die zwischenmenschlichen Beziehungen spielen hier eine besonders wichtige Rolle und sollen in die Gruppierung einführen. Ich bin mir nur sehr unschlüssig, ob ich mit dieser Ansicht weitere sechs Bände durchhalten kann. Ja, das Buch konnte mich begeistern und das auf eine Art, die ich lange vermisst habe. Aber die Handlung wird so ausführlich beschrieben und geht so langsam voran, dass ich vermute, dass in jedem einzelnen Band nicht allzu viel passieren wird und sieben Bücher über detaillierte Kriegsüberlegungen finde ich doch etwas zäh, zumal ich mich für diese Thematik nicht stark begeistern kann. (Ich bin ja kein Junge, der mit seinen Soldatenfiguren Krieg gespielt hat ;)) Vielleicht gebe ich dem zweiten und dritten Teil eine Chance und schaue dann, wie es weitergehen wird und ob die Reihe für mich weitergeht.  Fazit: Ein Buch, was sehr aufwühlt und mitreißt, aber auf eine ganz besondere Art und Weise. Die Figuren und ihre Interaktionen stehen im Vordergrund, weswegen man nicht mit 0/8/15 Charakteren zu tun haben wird. Die Sprache und die Art des Erzählens sind etwas holprig am Anfang, wirken dann aber umso mehr nach. Ich kann das Buch trotz einiger Längen wirklich jedem nur ans Herz legen, weil es etwas ganz Besonderes ist, fernab vom Mainstream. Die Bücher gibt es auf Deutsch leider nur noch für einen sehr stolzen Preis zu erwerben, wobei auch nur die ersten drei Bände übersetzt wurden. Wer das volle Vergnügen erleben möchte, muss zwangsläufig auf Englisch lesen. 

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