John Martin

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In Windy Mountain, einem kleinen Ort in Tasmanien mit 3003 oder 3004 Einwohnern, je nachdem, aus welcher Richtung man in das Städtchen kommt, wird ein Bewohner festgenommen, weil es Männern zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang nicht erlaubt ist, in Frauenkleidern rumzulaufen. Eigentlich war der Gute nur zu einer Verkleidungsparty. Das ging dann wohl schief. Und es gibt noch mehr, was schief gehen kann. Denn plötzlich will der Bürgermeister den örtlichen Apfelbaumhain abholzen, der doch die Lebensgrundlage für etliche Dorfbewohner bietet. Schon deshalb ist der ganze Ort in Aufruhr. Und als dann auch noch eine Gruppe Motorradrocker auftaucht, wird es auch nicht besser.


Erstaunlich, wie sich unter 3003 oder 3004 Einwohner so viele skurrile Persönlichkeiten einschleichen konnten. Der beinahe schon despotische Bürgermeister, dem man eine Abreibung durchaus gönnt. Oder der ehemalige Trunkenbold der Stadt, dem nicht geglaubt wird, dass er einen Tasmanien Tiger gesichtet hat. Zwar ist das Tier offiziell 1036 ausgestorben als das letzte Weibchen in einem Zoo starb, doch gibt es immer wieder angebliche Sichtungen. Und die Grünen des Ortes, die etliches verhindern wollen, worüber sie sich nicht einigen können - bis der Tasmanische Tiger kommt. Und der Rocker, der gegen seinen Willen im Krankenhaus liegt und gegen die Oberschwester den Kürzeren zieht.


Es dauert eine Weile bis man sich als nicht Muttersprachler sowohl an die Ausdrucksweise als auch die Charaktereigenschaften der Einwohner von Windy Mountain gewöhnt hat. Doch wenn man langsam einen gewissen Durchblick gewinnt, bekommt der Roman einigen Charme. Die Bewohner sind wirklich etwas speziell, doch wie sie ihren selbstherrlichen Bürgermeister zur Räson bringen hat schon was. Und so manche kleine Nebengeschichte löst zusätzliche Lacher aus. Hinzu kommen noch sinnvolle und nützliche Informationen über den Tasmanischen Tiger, den man nicht mit dem Tasmanischen Teufel verwechseln sollte, der immerhin noch ein irdisches Dasein fristet. Auch wenn es nicht Muttersprachlern einige Schwierigkeiten bereitet, ist dieses humorvolle Buch durchaus lesenswert.


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Liebhaber des spannenden Genres kennen wahrscheinlich bereits die Klassiker, die der DuMont Verlag in seiner Kriminal-Bibliothek versammelte und diese wurden jetzt in digitaler Form neu veröffentlicht - jeder Band für nur 3,99 Euro. Zum Erscheinen präsentieren wir Euch 20 dieser Krimis - weitere 40 werden im Verlauf des kommenden Jahres noch folgen.

Diese Neuauflage nehmen wir zum Anlass, um Euch zusammen mit dem Verlag eine tolle Verlosung zu präsentieren: wir verlosen je einmal ein Ebook (als epub) der folgenden fünf Titel sowie als Hauptgewinn einmal die komplette digitale Kriminal-Bibliothek, d.h. auch inklusive der noch folgenden Titel!!! Beantwortet uns bis zum 14. November 2012 folgende Frage: 

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Earl Biggers "Das Haus ohne Schlüssel": Im Hawaii der 1920er Jahre wird das schwärzeste, liebenswürdigste und reichste Schaf der noblen Bostoner Familie Winterslip ermordet. Leiter der Ermittlungen wird ausgerechnet ein Chinese – Charlie Chan. Mit ebenso farbiger wie blumiger Sprache, außerordentlichem Scharfsinn und praktischem Konfuzianismus löst er den Fall und wird zum Vater aller ethnischen Detektive und zum Helden von weit über sechzig Filmen und Fernsehserien.



Steve Hamilton "Ein kalter Tag im Paradies": Alex McKnight ist nicht entzückt, als ihm der Mörder seines Polizeikollegen eine Rose schickt. Und zwei Morde in seiner Nachbarschaft tragen unverkennbar die Handschrift dieses Psychopathen. Dabei ist der nie aus dem Gefängnis entlassen worden. Ausgezeichnet mit dem Edgar Award für das beste Krimidebüt.



Charlotte MacLeod "Ein Glas voll Mord": Neben den Balaclava- und den Boston-Krimis schrieb Charlotte MacLeod eine weitere erfolgreiche Krimiserie, in der Inspector Rhys ermittelt – ein Mounty ohne Pferd und roten Waffenrock, aber ausgestattet mit dem scharfen Verstand britischer Polizeidetektive: Als die alte Aggie stirbt, tippt ihr Landarzt auf falsche Ernährung. Nur Aggies hübsche Nachbarin Janet schöpft Verdacht – und entdeckt zusammen mit Inspector Rhys, dass bei diesem Todesfall etwas faul ist. Bei ihren Nachforschungen kommen Rhys und Janet nicht nur einem eigentümlichen Fall auf die Spur sondern auch einander näher ...



Lee Martin "Mord bleibt in der Familie": Hel Ralston, Adoptivsohn der Polizeidetektivin Deb, tritt seine Zeit als Mormonen-Missionar an. Die Familie begleitet ihn nach Salt Lake City – bei zwei Erwachsenen, zwei verliebten Teenagern, einem Kleinkind und einem Kampfhundmischling eine Expedition. Kaum angekommen liegt in der anheimelnden Familienpension buchstäblich eine Leiche vor ihren Füßen. Deb Ralston muss Zeugin eines unmöglichen Mordes gewesen sein. Urlaub hin, Urlaub her – die emanzipierte Polizistin schaltet sich ein.


Ausserdem sind gerade erschienen:

"Die Tür im Schott" von John Dickson Carr + "Der chinesische Papagei" von Earl Biggers + "Unter dem Wolfsmond", "Der Linkshänder" sowie "Nördlich von Nirgendwo" von Steve Hamilton + "Klagelied auf einen Dichter", "Appleby`s End" & "Applebys Arche" sowie "Der geheime Vortrupp" von Michael Innes + "Der Tag als Dusty starb", "Saubere Sachen" und "Keine Milch für Cameron" von Lee Martin + "Der Mordfall Benson", "Der Mordfall Terrier" sowie "Der Mordfall Drache" von S.S. van Dine +

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