John Matthews Duell der Mörder

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Inhaltsangabe zu „Duell der Mörder“ von John Matthews

New York, 1891: Die Stadt, in der die Angst niemals ruht. New York, 1891: In der High Society der Stadt gibt es auffällig viele Todesfälle. Immer trifft es die jungen Töchter der besten Familien. Schon bald glaubt niemand mehr an eine natürliche Todesursache, und der aristokratische englische Kriminalanalytiker Finley Jameson übernimmt zusammen mit dem toughen Cop Joseph Argenti die Ermittlungen. Bei der Autopsie einer der Toten stellt Jameson fest, woran die jungen Mädchen gestorben sind: an einer vorsätzlich verursachten Embolie. Aber wo liegt das Motiv für die seltsamen Morde? Kurz darauf erhalten Jameson und Argenti Briefe, die anscheinend vom Mörder stammen – und sie werden auf unheimliche Weise an ihren letzten Fall erinnert, bei dem der Täter schwer verletzt entkommen konnte. Hat der Killer überlebt und erneut begonnen zu morden? Die Debütantinnenmorde tragen jedoch nicht seine Handschrift. Und Jameson und Argenti fragen sich, ob sie es mit einem Nachahmer zu tun haben, der die letzte Mordserie noch übertrumpfen möchte ...

Ein spannend geschriebener Roman, der den Leser in die düstere Zeit des 19. Jahrhunderts blicken lässt.

— Manolita6

Auch der zweite spannende Fall für die beiden Ermittler in New York konnte mich begeistern :)

— Aleshanee

Eine Kriminalgeschichte, die leider hinter so vielem anderem zurückfällt und mich nicht wirklich überzeugen konnte.

— Svenjas_BookChallenges

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  • Fesselnd und spannend, eine sehr gute Fortsetzung!

    Duell der Mörder

    Aleshanee

    30. May 2016 um 21:07

    4.5 SterneIch bin mit etwas vorsichtigen Erwartungen an den zweiten Teil herangegangen, da ich einige Rezensionen gelesen hatte, die nicht so begeistert waren: Das kann ich zum Glück nicht bestätigen, denn mir hats von der ersten Seite an gefallen!Alleine das Setting war wieder anschaulich und treffend beschrieben. Das New York am Ende des 19. Jahrhunderts ist eine sehr interessante Epoche, die der Autor mit kleinen Details sehr schön zum Leben erweckt hat: Die Hansom Cabs, typische Pferdedroschken, mit denen zu der Zeit die meisten Menschen in der Stadt unterwegs waren, die ersten Linien der Straßenbahn, kleine Einzelheiten zur Kleidung und auch den Gesten der damaligen Zeit; aber auch die rivalisierenden Banden und Straßengangs, die korrupte Polizei, die tolerierten Opiumhöhlen und Hundekämpfe ... da bekommt man einen sehr guten Eindruck und kann wunderbar in diese Atmosphäre eintauchen.Der Schreibstil ist schön flüssig zu lesen, passt sich aber ebenfalls der Kulisse sehr gut an. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, die sich in teilweise sehr kurzen Abschnitten abwechseln. Das war anfangs etwas umgewohnt, aber ein perfekter Spannungsaufbau. So hatte ich immer einen guten Überblick über die Ereignisse. Die Handlung hat kein spannungsgeladenes Tempo, ist ja aber auch kein Thriller, sondern ein (für mich) klassischer, mitreißender strukturierter Krimi, der mich auf der Jagd nach einem perfiden Mörder mit vielen Spuren und Verdächtigen wunderbar unterhalten hat. Die Ermittlungen gehen gut voran, ohne unnötiges verzögern.Die beiden Ermittler Finley Jameson und Joseph Argenti sind noch immer nicht wirklich greifbar für mich, haben aber in ihrer Funktion einen ausreichenden Hintergrund. Ich bin ja ein großer Fan von Lawrence, dem Assistenten von Finley, der mit seinem außergewöhnlichen Gedächtnis eine unverzichtbare Unterstützung ist. Enzio Maccione, ein Geschäftsmann aus Italien, spielt ebenfalls eine nicht unwesentliche Rolle, bei der seine Motive lange im Hintergrund bleiben. Aber auch Thierney, einer der großen Bosse aus dem Untergrund, ist wieder mit dabei und auch Ellie Cullen, die mittlerweile eine gute Freundin von Finley geworden und mir sehr sympathisch ist.Das "Duell der Mörder" kann man hier tatsächlich wörtlich nehmen und diesen Aspekt fand ich großartig in die Handlung integriert mit einer großen Überraschung. Man sollte aber auf jeden Fall zuerst den ersten Band lesen!FazitFesselnder Krimi, der das New York im ausgehenden 19. Jahrhundert wieder aufleben lässt. Viele Charaktere, die einen perfekten Einblick in das Geschehen geben und die Mörderjagd umso spannender machen!© AleshaneeWeltenwandererFinley Jameson & Joseph Argenti1 - Stadt in Angst2 - Duell der Mörder3 - ?

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  • Spannende kriminalarbeit gepaart mit Nervenkitzel

    Duell der Mörder

    Manolita6

    25. May 2016 um 17:40

    Das Cover Düster gehalten spiegelt es das Thema des Buches wieder: das New York des 19. Jahrhunderts. Triest und düster und zwei Menschen, die so verschieden sind und doch ein und dasselbe Ziel verfolgen: den Mörder zu fassen!Klappentext Man sagt New York ja nach, dass es sich hier um eine Stadt handelt, die niemals schläft. Und das ist in der Tat so! Denn das Verbrechen schläft dort auch nicht! Man schreibt das Jahr 1893 und in New York geht ein mysteriöser Mörder um, der es auf die High Society der Stadt abgesehen hat. Insbesondere scheint es, als wolle er nur die jungen und unschuldigen, reinen Töchter der höchsten Gesellschaft töten. Alle toten Mädchen starben an der gleichen Ursache: eine künstlich herbeigeführte Embolie. Ein neuer Fall für Inspektor Joseph Argenti und den Kriminalanalytiker Finley Jameson. Inhalt Es geht um mysteriöse Todesfälle junger Mädchen, die alle den höchsten Kreisen der guten Gesellschaft angehören. Joseph Argenti, inzwischen Chef der New Yorker Mordkommission und Gerichtsmediziner und Analytiker Finley Jameson finden schnell heraus, dass es sich bei dieser Anhäufung von seltsamen Todesfällen nicht um „normale“ Todesfälle handelt. Nach einer eingehenden Untersuchung der toten Mädchen ist ihnen klar: Sie wurden alle ermordet. Beiden kommt der Verdacht, ob hier nicht ein alter Bekannter am Werk ist. Aber könnte es wirklich sein? Nein unmöglich. Der Täter wurde doch damals bei einer Verfolgungsjagd getötet – oder doch nicht? Briefe, die die beiden Ermittler vom mutmaßlichen Täter erhalten, liefern zwar parallelen, aber keine eindeutigen Beweise. Hier fehlen die blutigen Details wie bei dem damaligen Ripper Morden. Den beiden Ermittlern kommt ein Verdacht: Könnte es sein, dass hier ein Mörder, nicht nur den Ripper Mörder nachahmen möchte, sondern auch noch übertrumpfen will? Es stellen sich den beiden Ermittlern viele Fragen, darunter auch: welche Zusammenhänge bestehen zwischen den toten Mädchen? Die Antwort ist schnell gefunden: keine! Beide müssen sich aber noch mit einem anderen Problem beschäftigen: Die Unterwelt von New York. Hier scheint es zu brodeln. Jemand mischt die Unterwelt auf und scheint das Gesetz in die eigene Hand genommen zu haben. In Gestalt des undurchsichtigen und zwielichtigen Enzio Maccione, der skrupellos seinen Weg geht, scheinen die Ermittler einen Verbündeten gefunden zu haben. Schreibstil Flüssig geschrieben und nachvollziehbare Zusammenhänge prägen das Buch.  Die Protagonisten Neben den beiden Hauptdarstellern Argenti und Jameson, tauchen hier noch weitere Figuren auf, die das Buch und den Stoff prägen. Zum einen wären da der einflussreichste Gangsterboss in New York, Michael Tierney und der undurchsichtige Maccione. Handlung Im Großen und Ganzen geht es hier um eine Reihe mysteriöser Todesfälle. Es trifft immer junge und gesunde Mädchen der Oberschicht. Dabei geht es hier recht unblutig zu, denn die Mädchen wurden alle durch eine künstlich verursachte Embolie getötet. Die Handlung versucht unbewusst eine Verknüpfung und Verbindung zu den vorangegangenen und bereits aufgeklärten Ripper Morden herzustellen. Und doch schwingt hier und da immer wieder der Verdacht mit, es könnte sich doch um den gleichen Täter wie damals handeln. Das hier die Unterwelt vielleicht auch mitmischen könnte, kommt den Ermittlern auch in den Sinn, zumal dort einiges los ist! Der Schluss Ich will nicht zu viel verraten, aber der Schluss ist für alle überraschend und so nachvollziehbar! Fazit Obwohl ich das erste Buch nicht kannte, bekommt man während des Lesens hier und da einen kleinen Einblick in den „alten“ Fall der beiden Ermittler. Vielleicht ist es mir gerade deshalb besser gelungen, diesem Roman zu folgenden. Die verschiedenen Handlungsstränge konnte ich gut nachvollziehen. Das Buch ist spannend geschrieben und der Leser wird nicht nur in die Zeit des 19. Jahrhunderts zurückversetzt, sondern kann auch teilhaben am Leben der beiden Ermittler. Ihrem denken, fühlen und Gerechtigkeitssinn.

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  • wieder ein spannender Fall von Jameson und Argenti

    Duell der Mörder

    anja_bauer

    29. January 2016 um 14:53

      Man schreibt das Jahr 1891. New York. Vor einem Jahr machte der Ripper die Stadt unsicher. Nun gibt es wieder Tote und zwar junge Mädchen aus wohlhabenden New Yorker Familien. Doch anders als bei den Ripper Morden handelt es hier sich um unblutige Morde. Wieder wird der englische Kriminalanalytiker Finley Jameson hinzugezogen und soll mit dem Polizisten Joseph Argenti den Fall aufklären. Es gelingt ihm, eine Spur und eine Theorie aufzubauen. Nebenbei müssen sich die beiden mit Bandenkriegen beschäftigen und dann meldet sich noch ein vermeintlicher Toter per Brief zu Wort. Es beginnt ein Duell der Mörder. Aber wer ist der Tote? Wie vermutet der Ripper? Und wer ist der andere Mörder. Fragen, an denen Jameson und Argenti manchmal zweifeln, ob es da eine Antwort gibt. Und dann sind ja noch die einzelnen Gangs in New York? Spielen die da auch eine Rolle mit? FAZIT: Ich habe ja den Vorgänger „Stadt in Angst“ gelesen und war von diesen sehr angetan und gefesselt.  Auf eine Art wurde ich hier nicht enttäuscht. Doch es gibt hier leider auch einen kleinen Wehmutstropfen. Die Geschichte „Duell der Mörder“ hat verschiedene Handlungsstränge und am Anfang war es mir schwer, diese zu folgen.  Zum einen ging es um die Mordermittlung, dann waren da die Bandenkriege und dieses Mal wurde viel Privates von Argenti erzählt. Doch eigentlich kamen dort zu viele Personen kamen auf einmal darin vor, so dass man manchmal den Überblick verlor. Trotzdem war der  Schreibstil schon flüssig. Die Spannung war schon vorhanden und man konnte trotz den vielen Handlungssträngen das Buch nicht aus der Hand legen. Für den dritten Teil fände ich es schön, ein Personenverzeichnis zu machen. Damit man immer mal wieder spinksen kann, wer den was macht. Zumindest von den Hauptprotagonisten. Auch eine Karte von den Handlungsorten wäre schön, aber das ist kein Muss, sondern nur für Neugierige. Im Großen und Ganzen ist dieser zweite Teil von John Matthews gut gelungen und ich freue mich schon auf den dritten historischen Krimi mit Finley Jameson, Lawrence und  Joseph Argenti.  

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  • Treffende Atmosphäre, etwas behäbig erzählt

    Duell der Mörder

    michael_lehmann-pape

    07. January 2016 um 14:37

    Treffende Atmosphäre, etwas behäbig erzählt Joseph Argenti ist inzwischen Chef der New Yorker Mordkommission. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Gerichtsmediziner Finley Jameson hat er den „Ripper“ zur Strecke gebracht. Aber zum einen sollte er seinem Rang entsprechend sich nicht mit den falschen Leuten in der Öffentlichkeit treffen, auch, wenn es zugunsten seiner Frau ist. Und zum einen erschüttert eine Reihe von Todesfällen von „Mädchen aus gutem Haus“ langsam, aber sicher, die Öffentlichkeit. Wobei dieses Todesfälle ihre Zeit brauchen werden, bis Jameson erkennen wird, dass hier keine Erkrankung und keine Zufälle vorliegen. Während, fast im Stil eines Films wie „Gangs of Amerika“ hinter den Kulissen die Pfründe der Geldeintreiber und der „harten Männer“ neu verteilt werden sollen. Meint zumindest Enzio Maccione. Ein neuer, sehr strategisch intelligenter „Mitspieler“ im Geschäft der „dunklen Seite“ new Yorks. So ergibt sich ein ruhig erzählter Thriller, der auf verschiedenen Ebenen seinen Erzählsträngen nachgeht und vor allem von seiner treffend dargestellten Atmosphäre und seinen überzeugend dargelegten Charakteren getragen wird. Ermittlungen ohne Handy und Computer, ohne DNA Vergleiche und modernem Laborgerät, abhängig von den Intuitionen und den sorgfältigen Beobachtungen der Ermittler, all das ergibt eine ganz eigene, in der Lebensweise des New York Ende des 19. Jahrhunderts wunderbar eingepasste Atmosphäre. „Könnte es sein, dass dieser Mörder, der hinter Mädchen der feinen Gesellschaft her ist, plötzlich beschlossen hat, brutaler vorzugehen?“, vielleicht sogar den Ripper selbst nachzuahmen? Und ist es nur ein Mörder, den die Beamten verfolgen? Oder stecken noch andere, mörderische Absichten hinter all den Ereignissen auf den verschiedenen Ebenen der Geschichte? Offene Fragen, denen Matthews Allerdings, wo auf der einen Seite die ruhige und sprachlich elegante Erzählweise den Gegebenheiten und Personen sehr angemessen sich darstellt, finden sich auf der anderen Seite Phasen im Buch, in denen ein wenig mehr an Tempo wünschenswert gewesen wäre. Ab und an behäbig treiben die Ermittlungen vor sich hin und stellen die Geduld des Lesers auf eine gewisse Probe, Dennoch, alles in allem, sowohl, was die Mordmethode angeht, was die handelnden Personen betrifft und, natürlich, die Frage, wer denn nun der Mörder ist und was diesen antreibt, bietet der Thriller anregende Unterhaltung in ganz eigenem Stil.    

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  • Eine interessante Idee, aber etwas planlos und wenig überzeugend umgesetzt

    Duell der Mörder

    Svenjas_BookChallenges

    Mit Duell der Mörder präsentiert John Matthews den zweiten historischen Kriminalroman um den Polizeiinspektor Joseph Argenti und den Kriminalanalytiker Finley Jameson. Die Handlung setzt etwa ein Jahr nach der Aufklärung der Ripper-Morde in New York ein und beginnt erneut mit dem Tod eines Mädchens. Diesmal jedoch handelt es sich um einen unblutigen Mord und bei dem Mädchen um die Tochter einer wohlhabenden New Yorker Familie: Sozusagen das Gegenstück zu den Anschlägen von Jack the Ripper auf Prostituierte. Das macht den Fall zwar recht interessant und vielleicht ungewöhnlich, aber irgendwie erschien mir die Tatsache, dass es nun plötzlich eine Mordserie in New York gibt, die das absolute Gegenteil der Ripper-Morde und dabei trotzdem so gefährlich ist, etwas plump. Die Methode des neuen Mörders, der im Buch ziemlich schnell als "Debütantinnenmörder" bezeichnet wird, ist durchaus interessant und knifflig und dabei ebenso effektiv wie die des Rippers. Wieder macht sich das Zweiergespann Argenti und Jameson daran, den Mörder zu verfolgen und seine Geheimnisse aufzudecken. Dabei spielt auch der Ripper wieder eine große Rolle, da Briefe an die New York Times vermuten lassen, dass sogar er selbst der Debütantinnenmörder sein könnte - Eugene Doves Tod am Ende von Stadt in Angst erinnert ja doch ziemlich an Sherlock Holmes' letztes Problem; es ist also durchaus denkbar, dass er überlebt hat und nun zurückgekehrt ist.Was mich gestört hat war vor allem der Umstand, dass man wie schon in Stadt in Angst dem Mörder ab und zu über die Schulter schaut: Man war als Leser also um einiges schlauer als Argenti und Jameson, was zur Folge hatte, dass man die Ermittlungen der beiden als ziemlich kopflos und fruchtlos empfand, denn man selbst wusste ja schon, wer der Mörder ist. Das hat mich in Duell der Mörderwesentlich mehr gestört als in Stadt in Angst. Ein weiterer Aspekt, der mir nicht gefallen hat, ist die aufgesplittete Handlung. Neben der Mordserie geht es um die Gerichtsverhandlung von Tom Brogan, um Korruption, um Bandenkriege, um Michael Tierney und seine Rivalen und und und...etwa ab der Mitte des Romans gerät das eigentlich Spannende (die Morde) sogar in Vergessenheit und es wird sich nur noch auf das konzentriert, was eigentlich im Hintergrund abläuft. Es war während des Lesens nicht nur unheimlich schwer, den Überblick zu behalten, sondern hat mich nach einer gewissen Zeit auch einfach genervt: Ständig tauchte noch irgendwer neues auf, der dann wieder ein Problem mit Tierney hatte und sich deswegen mit Typ X zusammenschloss und so weiter...das Ganze war ein einziger riesiger Pool aus Charakteren und Handlungen - eine ineinenader verschmolzene Masse, aus der man die einzelnen Bestandteile nicht mehr wirklich herausfiltern konnte.Die Handlung war also insgesamt eher dürftig und konnte mich im Großen und Ganzen nicht wirklich überzeugen. Dafür konnte der Roman wie auch schon der Vorgänger mit einer historischen Kulisse, die an Doyles Sherlock Holmes-Geschichten erinnert, und mit vielschichtigen Charakteren, die überaus gut miteinander agieren, punkten. Auch die Debütantinnen-Geschichte fand ich eigentlich recht interessant, Matthews hätte ihr aber einfach mehr Aufmerksamkeit schenken müssen, anstatt sich auf alles mögliche Andere, was in New York so vorgeht, zu konzentrieren. Potenzial hat die Geschichte vom wiederauferstandenen Ripper (wobei ich an dieser Stelle nicht verraten werde, was es damit wirklich auf sich hat) auf jeden Fall. Mein Fazit: Nachdem mir John Matthews' Stadt in Angst ja wirklich gut gefallen hatte, war ich von dem Nachfolger, Duell der Mörder, dann doch ein wenig enttäuscht. Das, auf was man sich als Leser freut - nämlich der Kriminalfall bzw. die Mordserie -, gerät leider im Laufe der Geschichte immer mehr in den Hintergrund - dafür dröselt sich die Handlung in mehrere Stränge auf, denen man leider nicht immer folgen kann. Für meinen Geschmack war da einfach zu viel los. Gefallen haben mir aber die Idee, die Geschichte von Jack the Ripper weiterzuspinnen, und ihm einen "Gegenspieler" zu präsentieren sowie das historische Setting und die teilweise starken Charaktere.

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