John Meade Falkner

 4.2 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Moonfleet, Das Wappen des Lord Blandamer und weiteren Büchern.

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John Meade FalknerMoonfleet
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Moonfleet
Moonfleet
 (7)
Erschienen am 22.02.2016
John Meade FalknerDas Wappen des Lord Blandamer
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Das Wappen des Lord Blandamer
Das Wappen des Lord Blandamer
 (1)
Erschienen am 01.03.2012
John Meade FalknerThe Lost Stradivarius
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The Lost Stradivarius
The Lost Stradivarius
 (1)
Erschienen am 04.03.2010
John Meade FalknerDie Stradivari
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Die Stradivari
Die Stradivari
 (1)
Erschienen am 01.08.1993
John Meade FalknerMoonfleet, w. Audio-CD
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Moonfleet, w. Audio-CD
John Meade FalknerThe Nebuly Coat
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The Nebuly Coat
The Nebuly Coat
 (0)
Erschienen am 04.03.2010
John Meade FalknerMoonfleet, English edition
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Moonfleet, English edition
John Meade FalknerOxford Children's Classics: Moonfleet
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Oxford Children's Classics: Moonfleet
Oxford Children's Classics: Moonfleet
 (0)
Erschienen am 01.08.2013

Neue Rezensionen zu John Meade Falkner

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Haverss avatar

Rezension zu "Moonfleet" von John Meade Falkner

Für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen empfohlen
Haversvor 2 Jahren

Schmuggeln ist im 18. Jahrhundert an der englischen Südküste eine weit verbreitete Einnahmequelle. Grund dafür sind die steigenden Zölle auf Genussartikel wie Tee und Alkohol. Und natürlich bietet die Topographie dieses Küstenabschnitts dafür ideale Voraussetzungen. Kleine Ortschaften, versteckte Buchten und eine große Anzahl natürliche Höhlen bieten ideale Verstecke nicht nur für die Schmuggler sondern auch für deren Schmuggelgut.

Dieser Hintergrund inspiriert John Meade Falkner Ende des 19. Jahrhunderts zu „Moonfleet“, einem Abenteuerroman (1898 erstmals veröffentlicht), der nun von Michael Kleeberg neu übersetzt bei Liebeskind erschienen ist. Hauptfigur ist John Trenchard, ein Waisenjunge, der Mitte des 18. Jahrhunderts bei seiner schrulligen alten Tante in Moonfleet, einem Küstenort in Dorset, lebt. Wenn er durch das Dorf stromert, hört er jede Menge Seemannsgarn, Geschichten von unglaublichen Schätzen, die nur darauf warten, geborgen zu werden und ihren Finder unendlich reich machen. So wie der verschwundene Schatz des sagenumwobenen Colonel Mohune, der aus einem  wertvollen Diamanten besteht. Und wie in allen Schatzsucher-geschichten der damaligen Zeit, stolpert der abenteuerlustige Junge buchstäblich über vielversprechende Hinweise zum Verbleib des Diamanten. John vertraut seine Pläne Elzevir Block an, Schankwirt in Moonfleet, aber auch Schmuggler, der für ihn gleichermaßen Freund, Vater und Beschützer verkörpert.  Die Schatzsuche beginnt, aber die beiden geraten immer wieder in brenzlige Situationen und haben mit Herausforderungen zu kämpfen, die Leib und Leben bedrohen. Verletzt, des Mordes verdächtigt, auf der Flucht, in Gefangenschaft und - natürlich – verliebt.

Im englischen Sprachraum ist „Moonfleet“ ein Klassiker der Jugendliteratur und steht dort im Bekanntheitsgrad Stevensons „Schatzinsel“ in nichts nach.  In erster Linie erzählt der Roman natürlich eine spannende Abenteuergeschichte mit allem, was dazugehört. Detaillierte Beschreibungen transportieren die Atmosphäre und sorgen für Lebendigkeit, lassen Bilder vor dem Auge des Lesers ablaufen. Für Tempo und Spannung sorgen die Herausforderungen, denen sich John und Elzevir stellen müssen und an denen sie wachsen. So ist „Moonfleet“ nicht nur die abenteuerliche Geschichte einer Schatzsuche, sondern gleichzeitig auch ein Entwicklungsroman, eine Coming of age-Story, die den Weg eines Jungen zum Mannwerden beschreibt.

Üppig mit jeder Menge Atmosphäre, spannend mit zahlreichen Wendungen, für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen empfohlen – beste Genre-Unterhaltung!

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sabistebs avatar

Rezension zu "The Lost Stradivarius" von John Meade Falkner

Rezension zu "The Lost Stradivarius" von John Meade Falkner
sabistebvor 6 Jahren

Oxford 1841. John Maltravers, da elternlos bereits reicher Erbe des immensen Maltravers Vermögens, ist sorgenloser Student in Magdalen Hall in Oxford. In seiner Freizeit spielt er am liebsten mit seinem Studienkollegen Mr. William Gaskell Duette, wobei Maltravers die Geige und Gaskell das Pianoforte spielt.
Aus einem Italienurlaub bringt Gaskell seinem Freund ein paar alte Noten mit. Den beiden jungen Männern hat es vor allem eines der Stücke angetan, die Gagliarda der "Areopagita" eines unbekannten Komponisten. Jedes Mal, wenn die beiden jungen Männer das Stück spielen, knirscht der Korbsessel im Zimmer von Maltravers, als wenn sich jemand hineinsetzen würde. Hören sie auf zu spielen, so knirscht es erneut, als wenn jemand aufstehen würde. Schon bald gewöhnen sich die beiden an das Knirschen des Korbsessels und schieben es auf potentielle Resonanzschwingungen, bis Maltravers eines Abends, als er, bewegt durch die erste Liebe, das Stück in solcher Perfektion und Hingabe spielt, dass er den nächtlichen Besucher sieht: der Geist eines blassen jungen Mannes. Dieser erhebt sich und verschwindet hinter einem Bücherregal.
Die Neugierde lässt Maltravers nicht mehr los, er findet an der Stelle, an der der Geist verschwand, einen Schrank hinter der Vertäfelung und darin eine Geige, eine unbekannte, meisterliche Stradivari. Schon bald ist Maltravers besessen von diesem Instrument, er beginnt sich zu verändern, sein Charakter wird verschlossener, er wird von Visionen des blassen jungen Mannes verfolgt.

"The lost Stradivarius" ist eine klassische Schauergeschichte des späten 19. Jahrhunderts und wurde 1895 von John Meade Falkner veröffentlich, der nur drei Romane schrieb und vier Sachbücher, denn eigentlich war er ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann und Industrieller und schrieb nur zur Entspannung und zum Vergnügen. Man würde ihn wohl heute als Hobbyautoren beschreiben. Umso erstaunlicher, dass alle drei seiner Romane im englischen Sprachraum zu den Klassikern gehören.
"The lost Stradivarius" hat alles, was damals eine Gruselgeschichte brauchte: Ein Geheimnis oder ein Fluch der untersucht wird und nach und nach immer mehr aus der Vergangenheit dieses Geistes enthüllt, Mystery, Italien, Liebe und gebrochene Herzen und ein wenig muss der Autor natürlich Moralisieren, denn natürlich kommt alles Übel daher, dass Maltravers sich vom logischen, englischen Gemüt abwendet und sich der heidnischen Neugier, den unenglischen Emotionen hingibt und sich vom Christentum abwendet.
Die Geschichte ist, obwohl sie alle damals gängigen Klischees abhandelt, sehr spannend. Das liegt zum Teil daran, dass einiges bis zum Schluss verschwiegen wird, indem die Geschichte Maltravers Sohn in Briefform von seiner Tante erzählt wird, die nicht alles weiß. Erst der Brief seines Vormundes, William Gaskell bringt Licht ins Dunkel, soweit er es herausgefunden hat oder erzählen möchte, denn er will natürlich niemanden in Gefahr bringen mit diesem Geheimnis. Vieles bleibt mystisch im Dunkeln und der Fantasie des Lesers überlassen.

Fazit: Eine klassische, sehr unterhaltsame Gruselgeschichte der Jahrhundertwende, die einen bis zum Schluss fesselt. Sehr atmosphärisch und wenn man selber Musiker ist, findet man in den vielen musikalischen Anspielungen sicherlich noch mehr Hinweise als so ein unmusikalischer Leser wie ich, der nicht einmal Noten lesen kann.

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Rezension zu "Moonfleet" von John Meade Falkner

Rezension zu "Moonfleet" von John Meade Falkner
nine0704vor 9 Jahren

Ein Junge sucht Abenteuer, John istnjung und naiv, aber nicht dumm.
Nachdem seine Elter gestorben sind, kommt John zu seiner Tante die ihn mehr oder weniger duldelt, aber sich nicht mit ihm auseinander setzen möchte, weil er das merkt bricht er aus und genießt seine Freiheit in der Stadt Moonfleet. Moonfleet ist ein kleines verschlafenes Schmugglernest in dem Blackbeard einmal mit seiner Familie gelebt haben soll und nach einer sage hat er seinen Schatz in Moonfleet vergraben.
Nachdem John eines ncht auf dem Friedhof die Schmuggler beobachtet hate, stieg er in eine Gruft hinunter und schon nimmt das Schicksal seinen Lauf.
John findet nicht nur neue Freunde sondern auch Menschen die nicht nur Gutes wollen, aber nach einer langen und gefährlichen Reise findet John aber den größten Schatz seinen Lebens.
Eine mitreißende Geschichte die vom ersten Augenblick packt und fesselt, man fängt an mit John seine Abendteuer zu erleben, kann Moonfleet sehen und die Schmuggler, alles ist gut aber nicht zu langweilig und ausführlich beschrieben. Das Buch ist das pure Abenteuer.

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