John Niven Das Gebot der Rache

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Inhaltsangabe zu „Das Gebot der Rache“ von John Niven

Die kalte Hand des Bösen
Die meisten Menschen können ihre Rachefantasien kontrollieren. Aber es gibt einige, bei denen die Gier nach Rache grenzenlos ist. Einen solchen Fall erzählt John Niven in Das Gebot der Rache. Mit seinem neuen aufsehenerregenden Roman beweist der Kultautor seine Meisterschaft auch im Bereich des schonungslosen Thrillers und nimmt den Leser mit auf eine Reise, die er nie wieder vergessen wird.

Psycho, spannend, die Abgründe des menschlichen Daseins. Wirft ethische Fragen auf. Lesen!

— sunlight

Ich hab sooo geheult am Schluss wie noch nie 🙈🙈🙈 sehr ergreifend

— loana192

So ein dämliches Buch!

— MichaelMerhi

Kurzweilig geschrieben.Sehr spannend.Zum Schluß konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.Unbedingt lesenswert

— Trikerin

Ein Rache-Thriller, bei dem man ziemlich schnell ahnt, worauf das Ganze hinausläuft und der dann doch etwas anders ist...

— Virginy

Mein erster und mit Sicherheit nicht letzter Niven. Brillanter Schreibstil. Gemächlicher Anfang, rasantes Ende. Rache vom Feinsten!

— SteffisBuecherbloggeria

Ein Thriller, der ruhig beginnt und dramatisch endet. Gut strukturiert, spannend und unheilvoll. Ganz fix durchgelesen.

— rike84

da wo john sandford sich warmläuft versucht der autor spannjung aufzubauen. geklittert, konstruiert, steif, inkongruent. schnarch

— Pashtun Valley Leader Commander

So spannend, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte. Rache kann so unfassbar grausam sein.

— Tamaru

Fängt trügerisch ruhig an, aber ab der Hälfte....Suchtgefahr!

— LinusGeschke

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  • Mediokrer komplett vorhersehbarer Thriller

    Das Gebot der Rache

    awogfli

    20. January 2017 um 08:24

    Bisher kannte ich den Autor nur von der Humorfront -  einen bösen  Thriller hatte ich ihm gar nicht zugetraut und war deshalb auch sehr gespannt auf diesen Wechsel in ein neues Genre. Der Anfang beginnt auch wirklich gut: Kanada, unendliche Weiten, ein toter ausgeweideter Hund und der Hinweis auf eine vertuschte Vergangenheit inmitten der momentan noch nahezu unzerkratzen kitschigen Familienidylle. Doch sobald auf den ersten 100 Seiten die Vorgeschichten in den Plot eingeführt werden und die Figuren installiert sind, steuert der Thriller mit atemberaubender Fadesse auf eine durchgehend und komplett vorhersehbare Art dem Finale zu. Wirklich nichts ist irgendwie unerwartet, innovativ oder nur im entferntesten überraschend. Der Täter vor dem ersten Drittel klar, die Motive auch - so etwas hasse ich bei Thrillern da kann ich mir das Lesen ja gleich sparen und mir die Story selber erzählen GÄÄHNN!!Die mangelnde Innovation in der Geschichte, Aufbau und Fiktion versucht der Autor mit  Grausamkeit überzukompensieren. Versteht mich nicht falsch, ich habe überhaupt nix gegen Grausamkeit, neuartige spannende Spielarten, perfekt im Plot wohldosiert inszeniert finde ich großartig.Aber das? Ein bisschen Foltern, weil man verrückt geworden ist, alle geliebten Menschen umbringen um den wahren Täter leiden zu lassen? Ehrlich da haben die Kleinmädchen-Gewaltfantasien der Frau Roche in Mädchen für alles , die ich normalerweise nicht unbedingt in den Himmel loben möchte, das 1000-fache Innovationspotenzial.So bleibt ein nicht ganz übler aber extrem mittelmäßiger Thriller, der einem gelegentlich die Füße einschlafen läßt.Fazit: In diesem Genre muss der Herr Niven meiner Meinung nach noch ganz schön üben - vielleicht macht er mal eine Schulung im Winter in Norwegen beim Herrn Nesbo ;-)

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    • 5
  • So ein dämliches Buch

    Das Gebot der Rache

    MichaelMerhi

    11. September 2016 um 17:29

    Das Buch beginnt mal richtig spannend, aber seite um verpufft die Spannung. Die Storyline ist jedoch so dämlich, das man sich fragt, ob es  nicht besser wäre, analphabet zu sein.Volle Rezension findet ihr auf meinen Youtube Kanal:

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  • Das Gebot der Rache

    Das Gebot der Rache

    Virginy

    21. January 2016 um 11:53

    Donald ist Anfang 40 und lebt mit Frau Sammy und seinem 9-jährigen Sohn in einem kleinen Kaff in Kanada, als sich sein Leben abrupt ändert. Alles beginnt mit dem verschwundenen Familienhund, den er wenig später ausgeweidet im Schnee findet. Noch kann er sich einreden, dass es ein Wolf war, als seine Frau jedoch nicht von einem Geschäftstermin nach Hause kommt, macht er sich langsam Sorgen und wie sich zeigt völlig zu Recht, denn Sam ist gefoltert und ermordet worden, der Mörder ist näher als er denkt und er will nur eins, blutige Rache. Denn Donnie war nicht immer Donnie, früher einmal war er William und der war kein guter Junge... "..."Die Vergangenheit ist ein fremdes Land", lautet ein steinaltes Klischee. Eine Zeit lang dachte ich, meine wäre sogar ein anderer Planet. Ich war ein kleiner Junge, der etwas Schreckliches getan hat. Aber die Vergangenheit ist kein fremdes Land. Sie ist allgegenwärtig. Sie war jetzt da draußen, irgendwo im Schnee, mit einem Schlachtermesser und einem Revolver..." (Seite 244) John Nivens "Das Gebot der Rache" liest sich ziemlich flott weg und man ahnt recht früh, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt, trotzdem hält es noch einige Überraschungen bereit. Während uns Donald seine Geschichte erzählt, erhaschen wir  immer wieder einen Blick in seine Kindheit und ahnen, was damals wirklich geschehen ist, die ganze brutale Wahrheit wird jedoch erst am Ende enthüllt. Für die spannende Unterhaltung an einem kalten Winterabend gibts von mir 4 von 5 Sternen.

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  • Wuchtig, düster, packend!

    Das Gebot der Rache

    LinusGeschke

    21. August 2015 um 10:51

    Selten hat ein Thriller mich so gepackt wie "Das Gebot der Rache" von John Niven! Obwohl es mit 304 Seiten nicht sonderlich dick ist, hat der Autor hier eigentlich sogar zwei Bücher in eines gepackt: Das erste erzählt vom Bilderbuchleben Donnie Millers, von seiner glücklichen Ehe, dem Kind, dem Hund...nur ganz unterschwellig kehrt die Bedrohung ein. Die dann aber im zweiten Teil mit voller Wucht zuschlägt: Ähnlich einer Achterbahn, die den Berg herunter rast, nachdem sie zuvor langsam heraufgezogen wurde. Auf einmal geht der Horror los, wird der Hund grausam getötet, spürt Donnie, wie jemand sein komplettes Leben zerstören will - und dies wegen eines Fehlers, den der Protagonist vor vielen, vielen Jahren begannen hatte... Ich mag an dieser Stelle nicht zuviel verraten und kann zukünftigen Lesern nur den Tipp geben, nicht zuviel darüber zu lesen; selbst der Klappentext ist beinahe schon zuviel! Je weniger man vorher über den Inhalt weiß, um so stärker ist die Wucht, mit der er einen dann packt. "Das Gebot der Rache" ist ein Ausnahmethriller, ein wahrer Pageturner, den man nur schwer aus der Hand legen kann: Für mich ganz klar 5 Sterne mit Zusatzzahl!

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  • Spannend, unheilvoll, gut.

    Das Gebot der Rache

    rike84

    30. June 2015 um 13:30

    Inhalt: Die Hauptperson und der Ich-Erzähler, Donald Miller, hat ziemliches Glück gehabt im Leben. Er wohnt in Kanada mit seiner reichen Frau Sammy und seinem kleinen Sohn Walt. Das Haus der Familie liegt sehr abgeschieden in der Provinz, der kanadische Winter droht einzubrechen – und der ist wohl kein Zuckerschlecken. Die Geschichte beginnt damit, dass der Hund der Familie tot (abgeschlachtet) auf dem Schulweg des Sohnes liegt. Das ist ein riesiger Schock, natürlich vor allem für das Kind. Aber das ist natürlich noch lange nicht alles (und würde wohl heutzutage auch kaum ein Buch verkaufen). Der Leser ist live dabei, wie auf einmal die beneidenswerte Welt der sympathischen Familie zusammenbricht – oder besser: zusammengebrochen wird. Mehr kann ich hier nicht verraten, denn sonst würden sämtliche Spoiler-Alarmglocken zu läuten beginnen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Das Buch ist ein spannender Pageturner und ein gut konstruierter Thriller, der mit den Ahnungen und Gefühlen des Lesers spielt und durch eine langsam aufgebaute Katastrophe dann furios endet. Die Verknüpfung der drei Ebenen (Prolog/Epilog in Florida, eigentliche Handlung in Kanada, Jugend des Erzählers in England) und damit die Handlung ist gut konstruiert, nur die Erzählungen aus der Jugend haben mich stellenweise gelangweilt –obwohl sie wohl im Nachhinein alle irgendwie Sinn machen. Und das Ende ist nach meinem Geschmack etwas übertrieben. Ich habe es trotzdem genossen, diesen spannenden Thriller zu lesen und werde wohl auch künftig zu Büchern dieses Autor greifen, wenn sie mir mal über den Weg laufen. Die Buchrezension gibts viel detaillierter und mit der Kategorie "was lernen wir daraus?" als angehender Schriftsteller auf meinem Blog: www.tipperin.blog.de

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  • ruhiger Beginn endet in einer Gewaltexplosion

    Das Gebot der Rache

    wampy

    03. April 2015 um 07:45

    „Das Gebot der Rache“ ist ein Roman von John Niven, der 2014 als gekürzte Lesung durch Gerd Köster bei Random House Audio erschienen ist. Der gebürtige Schotte Donald Miller ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Ihn hat es nach Kanada verschlagen, wo er an der Universität seine Frau Sammy kennengelernt hat. Gemeinsam mit ihrem Sohn Walt leben sie auf einem großen Anwesen in der kanadischen Provinz. Seine wohlhabende Frau ermöglicht Donald ein sorgenfreies Leben als Hausmann und gelegentlichem Artikelschreiber. Gemächlich führt uns der Autor in Donald Leben ein. Er wechselt dabei zwischen Episoden aus der Jetztzeit und Geschichten, die aus seiner Zeit als Schüler und junger Erwachsener spielen. Dann findet Donald den Kadaver ihres Hundes und erste dunkle Wölkchen tauchen am Horizont auf. Dabei bleibt es aber auch bis zur Mitte des Hörbuches. Dann bricht auf einmal bei einem aufkommenden Unwetter die heile Welt zusammen und Donald Miller muss verzweifelt um sein Leben und das Leben seines Sohnes kämpfen. Selten habe ich in einem Buch zwei so unterschiedliche Teile vorgefunden. Nach einem extrem ruhigen und beschaulichem ersten Teil, in dem eine kanadische Familienidylle gezeichnet wird, geht es dann ohne Übergang in ein blutiges Thrillerszenario über – und der Autor beherrscht beide Schilderungen. Der Autor thematisiert die Rache. Er schildert glaubhaft und realistisch die Auswirkungen, die ein schweres Verbrechen auf Angehörige des Opfers, aber auch an der Tat beteiligte haben kann. Keiner ist ohne Schaden davongekommen und dann kommt es in der kanadischen Provinz zur Explosion. Mich hat an diesem Buch die gelungene Mischung zwischen ruhigen, fast langweilig wirkendem Auftakt und dem furiosen Aktionsspektakel im zweiten Teil beeindruckt. Im zweiten Teil fließt vielleicht ein wenig Blut zu viel und es wird auch sehr brutal, so dass das Buch nichts für Zartbesaitete ist. Wer mit der Gewalt zurechtkommt wird ein spannendes und packendes Hörbuch erleben. Meine Wertung für das Buch 85 von 100 Punkte bzw. vier von fünf Sternen. Gerd Köster wird als Vorleser beiden Szenarien in bemerkenswerter Weise gerecht. Er kommt einer Idealbesetzung sehr nahe. Für ihn gibt es fünf Sterne.

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  • von blowjobs, penetrierter ringmuskulatur und klischees über kanada

    Das Gebot der Rache

    Pashtun Valley Leader Commander

    einer dieser nassen kalten tage an der mosel. kein starbucks weit und breit, für den sexshop zu jung und kleidungsmässig mit c und a wohlversorgt. kein wirklich angenehmer kunde, ein richtiger scheissmorgen in der geburts"stadt" von karl marx. nein, weltbild wird es nicht werden. nein zum langweiligsten inhabergeführtensortiment der "universitätsstadt" zieht es mich nicht. wenn schon kette... dann regionale kette.... der ehemalige interbook, ein glaskubus, höhepunkte moderner architektur, zum grossteil mit büchern gefüllt. der jäger reckt sich, der sammler sagt: nein kein hardcover, nein kein stapel, nein bestsselller der am besten in paderborn spielt, gib dem ausschuss eine chance... auch der ramsch hatte einen lektor, auch dies sind bücher......... diesmal ist das "gebot der rache" vor der thermischen verwertung bewahrt worden. heyne hardcore..... schauen wir einmal. wphlfeil in weiss eingebunden. der umschlag fliegt bei mir ins altpapier, gib dem kladdentext keine chance....... so ist mir irvine welsh erspart geblieben. gemächglich nimmt hier ein langweiler erster güte fahrt auf um direkt aus der ersten kurve zu fliegen. klischeehaft ist der hausmann, der versucht ein grosses anwesen in kanada zu versorgen und in der hauptsache für die fütterung des gemeinsamen nachwuchses verantwortlich ist wenn mutti nicht gerade beschält werden möchte. es gibt krimis die in kanada spielen und richtig spass bringen. dieser gehört nicht dazu. zwei handlungsstränge sind mithilfe einer brechstange und 120er gewindestangen miteinander verbunden worden. nicht schön, hält aber. wir erfahren, dass der junge mann in die idylle eingeheiratet hat, seine frau auf der kohle sitzt und er aus schottland stammt. soweit so gut. nicht das schottland der taliskerreklamen, sonder dieund  region, die vom strukturwandel getroffen worden ist und junge erdenbürger im zuge der entwicklung einer eigenen sexuellen identität manchmal zu übergriffigem unangemessenem verhalten neigen. in unserem fall wird ein "streber" auf dem weg zum angeln von unserem protagonisten und seinen beiden besten freunden gestellt. am ende des tage steht eine defekte angel, da sie unter anwendung von roher gewalt benutzt wurde die ringmuskulatur des mitschülers bis zum reissen zu dehnen und parallel hierzu aus einem erhöhten stand auf dessen kopf zu springen. es passiert was passieren muss, die drei werden verurteilt, ihre wege trennen sich im knast und unser held trifft auf einen altruistischen sozialarbeiter, der sich unserem jungen mann annimmt. die mutter des opfers recherchiert im nahumfeld der täter und greift zu effektiven aber unangemessenen methoden um den aufenthaltsort unseres helden zu recherchieren. der erste teil des werkes gestaltet sich durchaus konventionell. der hund der familie wird aufgeschlitzt aufgefunden. die polizei ist sich unschlüssig, ob es sich um ein raubtier handelte oder doch um jemenanden der keine hunde mag. die neue nachbarin bietet sich an , den sohn einzuhüten, als papa von der polizei abgeholt wird um seine frau in der pathologie zu identifizieren. diese bleibt etwas blass, bis auf den umstand dass das ejakulat ihres mannes  auf dem kinn landete und sie dieses "lustig" unter dem aspekt der proteinversorgung des menschlichen körpers kommentiert. dies wird auch nicht dadurch aufgehoben, dass ihr nächster auftritt in einem "bodybag" statfindet und der geneigte leser erfährt, dass ihr das fleisch fachfräuisch von den knochen getrennt worden ist und sie durch hochdosierte medikamentengaben lange aufnahmefähig geblieben ist. das grauen nimmt nunmehr seinen lauf und hebt an die persönliche umgebung unseres "helden" zu penetrieren. der helishuttle der netten bullen verwandelt sich in ein rendevous mit dem tod. durch einen schneesturm aufgehalten bleiben die polizisten im haus unseres helden. zwei werden morgens tot aufgefunden und der dritte erhält beim frühstück einen schuss von hinten in den kopf.  inszenierter tabubruch? unserer exkleinfamilie wird nunmehr bewusst, dass papa ein problem hat und seine gegnerin die mutter des schottischen musterschülers ist. das was folgt ist banal, langweilig und klischeebehaftet. achterbahnartig versinkt unser held in einem oberflächlichlichen diskurs über schuld und sühne und realisiert, dass seine tat konsequenzen auf sein nahumfeld hat. vermeintlich kreative handlungsstränge wie der schwiegervater, der nach dem tod seiner tochter samt gattin von hawai mihilfe eines charterfliegers mitten ins auge des sturm fliegt vermögen das buch auch nicht mehr zu retten. in der summe ist "mutti-böse" eine kopie der mutter aus "braindead" von petr jackson, mit dem unterschied, dass es keinen schäferhund zum frühstück gibt.  

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    • 4

    Pashtun Valley Leader Commander

    28. March 2015 um 22:58
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Das Gebot der Rache - John Niven

    Das Gebot der Rache

    Lesen_ist

    27. June 2014 um 17:48

    Klappentext Donald Miller führt ein Leben, von dem man nur träumen kann. Mit seiner wohlhabenden Frau Sammy und seinem kleinen Sohn Walt bewohnt er ein luxuriöses Anwesen in der kanadischen Provinz. Donald kennt keine Geldsorgen, er liebt seine Familie, er ist umgeben von netten Leuten. Doch mit einem Schlag zerbricht diese heile Welt. Als er seinen abgeschlachteten Hund findet, ahnt Donald, dass etwas in sein Leben getreten ist, das ihn für immer zeichnen wird. Seine bösen Vorahnungen werden schnell zur bitteren Wahrheit. Während eines Schneesturms wird Sammy entführt. Kurz darauf findet man ihren brutal zugerichteten Leichnam. Mit der Präzision eines Uhrwerks zieht sich eine namenlose Bedrohung um Donald zusammen: Er gerät zusammen mit seinem Sohn in die Gewalt eines Feindes, der scheinbar jede Menschlichkeit hinter sich gelassen hat. Meine Meinung Teilweise verrät der Klappentext von diesem Buch zu viel. Trotzdem steckt viel mehr dahinter, als ich anfangs dachte. Eigentlich kam recht viel ganz anders, als ich vom Klappentext erwartet habe. Donald Miller lebt wirklich ein schönes Leben. Er hat eine schöne, sehr erfolgreiche Frau und einen niedlichen kleinen Sohn. Dann gibt es noch den Hund Herby. Sie leben in der Nähe einer Stadt namens Regina (gibt es wirklich) in Saskatchewan, Kanada. Sie haben ein schönes, sehr großes Haus und der nächste Nachbar wohnt eine halbe Meile entfernt. Seine Frau ist Herausgeberin einer Zeitung, seine Schwiegereltern sind steinreich. Er selbst ist Schriftsteller, aber eigentlich schreibt er nur Filmrezensionen für die Zeitung seiner Frau. Ein extrem bequemes Leben, was aber die Frage aufwirft, ob er wirklich damit zufrieden damit ist. Das Buch fängt aber im Prolog damit an, dass Donald in Coldwater, Florida lebt. Seit etwas mehr als ein Jahr lebt er hier und geht zu einer Psychologin. Sie hat ihm geraten alles niederzuschreiben, es muss ja keiner lesen, sagt sie. Wir bekommen mit, dass etwas mit seinem Bein passiert sein muss. Er lebt hier, weil das warme Klima für sein Bein gut sein soll, »was davon übrig ist«. Seine rechte Hand ist von einer monströsen Narbe entstellt. Er fängt an zu schreiben. Jetzt gehen wir mit Donald zwei Jahre zurück und Donald erzählt aus der Ich-Perspektive, ab dem Zeitpunkt wo er ihren Hund Herby sucht. Es liegt schon Schnee, ist aber noch nicht tiefster Winter. Es gibt immer wieder Kapitel, die uns viel weiter zurückführen, zu seiner Kindheit, als er 13 Jahre alt war. Damals lebte Donald in Schottland mit seinen Eltern, die eher lieblos und dem Alkohol sehr zugetan waren. Donald hatte zwei Freunde; Derek Bannermann und Tommy McKendrick. Nicht umsonst schreibt Donald auch über diese Zeit weil hier alles seinen Anfang nimmt. Die Geschichte fängt schon mit etwas Besorgniserregendem an. Schon im Kapitel zwei findet Donald den armen Hund. Er spürt zwar, dass etwas Bedrohliches auf ihn zukommt, geht dem aber nicht wirklich nach. Er ruft zwar die Polizei aber mehr nicht. Hier kommt meine erste Kritik; ich denke ein Polizist muss erkennen anhand der »Verletzungen« ob ein Hund von einem Wolf gerissen worden ist oder nicht, besonders in so einer Gegend. Bis zur Mitte des Buches erfahren wir mehr aus Donalds Kindheit, immer wieder kleine Häppchen. Er und seine Freunde sind nicht gerade in den besten Familienverhältnissen aufgewachsen. Die Ereignisse in der Zeit vor zwei Jahre plätschern eher nur so dahin. Und dann, ab der Mitte des Buches geht es plötzlich Schlag auf Schlag! John Niven hält mehr als nur eine große Überraschung für uns parat. Es wird auch ziemlich grausam und ich gestehe, mir ist stellenweise wirklich schlecht geworden, obwohl ich nicht so zimperlich bin. Wer hier Rache nimmt und warum, hat mich ziemlich überrascht. Rache die alle Grenzen der Vernunft sprengt und einen an den Wahnsinn bringt. Es scheint mir nicht einmal realitätsfern zu sein. Aus einem Opfer wird ein Täter und umgekehrt. Ein unerbittlicherer Rachefeldzug schont auch nicht die Unschuldigen. Immer mehr Details aus Donalds Vergangenheit kommen zum Vorschein und der Leser könnte fast Verständnis, für die Person die Rache übt, empfinden. Wirkliche Sympathie empfand ich nur für einen Jungen aus der Vergangenheit. Ab der Mitte des Buches ein ziemlich rasanter und auch grausamer Thriller, dem man schwer aus der Hand legt. Leider hat sich auch ein links/rechts Fehler reingeschlichen, der die Geschichte aber nicht schwächt.

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  • Unfassbar!

    Das Gebot der Rache

    tootsy3000

    26. June 2013 um 19:53

    Donald Miller hat sich in Kanada ein neues Leben aufgebaut. Zusammen mit seiner Frau Sammy und ihren gemeinsamen Sohn Walt wohnen sie in einem großen komfortablen Haus außerhalb der Stadt. Nichts schein ihrem Glück etwas anhaben zu können. Eines Tages wird ihr Hund vermisst. Erst ist Donald der Meinung das Tier streunt nur wieder bei den Nachbarn umher. Als er seinen Sohn aber am Morgen zum Schulbus bringt, fällt ihm der dunkle rote Fleck am Waldrand auf. Auf dem Rückweg zum Haus sieht er sich das genauer an und muss voller Grauen feststellen, dass es sich bei dem Haufen um die Überreste ihres Golden Redriver handelt. Die Polizei geht davon aus, dass das Tier von einem Wolf angefallen wurde. Donald ist zwar skeptisch nimmt dies aber so hin. Der Alltag geht seiner Wege bis zu jenem Tag als seine Frau Sammy nicht wie vereinbart nach Hause kommt. Ein schlimmer Schneesturm fegt über das Land. Donald ist der Meinung seine Frau hätte sich in der Stadt ein Zimmer genommen, telefonisch ist sie nicht zu erreichen. Erst als ein Polizeihubschrauber zu ihm und Walt nach Hause kommt erfährt er vom grausamen Schicksal seiner Nacht.  Es sollte die schlimmste Nacht in seinem Leben werden….. John Niven nahm mich gleich auf den ersten Seiten gefangen. Er versteht es wie kein Anderer dem Leser einen bildlichen Eindruck von der ganzen Geschichte zu geben. Die Zeilen sind so unfassbar gut geschrieben, dass man richtig in das Leben der Familie hinein gezogen wird. Es ist schon fast so, als ob man einen Film ansehen würde. Schon im ersten Kapitel wird einem klar, dass im Leben des Donald Miller einmal etwas geschah, das zu diesem Unglück führen wird. Die Szenen als er seinen qualvoll verendeten Hund findet sind grausam, aber noch nicht das Grausamste was den Leser in der Geschichte erwartet. Aber es ist so unglaublich gut geschrieben, das man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Bevor es zum Äußersten kommt erfährt man einiges vom früheren Leben des Hauptprotagonisten. Es ist eine Geschichte die fesselt, weil sie so real geschrieben ist und so war sein kann. Die Übergänge von der Gegenwart in die Vergangenheit laufen einfach nahtlos ab. Eher wie eine Erzählung, trotzdem spannend und gut geschrieben. Es ist die ganze Zeit schon klar, dass im Leben der Familie etwas passieren wir. Als Leser hab ich auf diesen Zeitpunkt hin gezittert. Nicht voller Erwartung, eher voller Bangen. Auf das was dann kam war ich absolut nicht vorbereitet, das hätte ich niemals im Vorfeld erahnt! Nicht nur, dass es unglaublich Grauenhaft wird, auch wer hinter diesen Grausamkeiten steckt ist eine absolute Überraschung!

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  • Niven

    Das Gebot der Rache

    Ronne

    30. May 2013 um 23:02

    Seit kill your Friends ist John Niven einer meiner Lieblingsautoren. Wie immer wenn ein neues Buch von ihn erscheint Stürze ich mich darauf. Nur diesmal hat es etwas länger gedauert bis ich die Muse fand diesen Thriller von ihm zu lesen. Heute war es soweit. Sprachlich bleibt er sich komplett treu, hart, genaue Beschreibungen, spannend. Die Geschichte um eine Familie, deren Haus abgelegen in Kanada liegt, ist nahezu traumhaft. Bis eines Tages der Hund der Familie aufgeschlitzt gefunden wird. Nun wird der Protagonist wieder an seine Kindheit in Schottland erinnert. Mit großartigen Rückblenden werden hier mehrere Geschichten gleichzeitig erzählt, die so gut strukturiert sind dass der Leser nicht durcheinander kommt. Leider war mir zu früh klar wer der Feind war und auch die Geschichte der Person war zu einleuchtend für mich. Darum nur 3 Sterne.

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  • Bei einer Neigung zu Albträumen ist dieses Buch ganz klar zu meiden!

    Das Gebot der Rache

    Nirena

    21. March 2013 um 20:39

    Donald Miller ist Journalist - nicht sonderlich erfolgreich oder ambitioniert, aber das hat er auch nicht nötig. Seine Frau ist nicht nur Herausgeberin der Zeitung, für die er Filme rezensiert, sondern verfügt auch sonst über finanzielle Sicherheit. So kümmert sich Donald vor allem um den gemeinsamen Sohn Walt und den Haushalt. Familie Miller ist eine sehr sympathische Familie und man fühlt sich dank John Nivens Schreibstil auch gleich wohl und geborgen im Anwesen der Millers. Dennoch ist spätestens, als Donald die Leiche des Familienhundes findet klar, dass da doch noch irgendwas sein muss, etwas lauerndes, böses..... In Rückblenden erfährt der Leser häppchenweise mehr über Donalds Kindheit, die dieser in Schottland verbracht hat und das offensichtlich nicht in der besten Gesellschaft. Auch bei diesen Kindheitserinnerungen wird deutlich, dass da noch etwas unausgesprochenes sein muss... Die erste Hälfte des Buches ist, trotz dieser Vorahnungen, recht geruhsam, wenngleich aber nicht langweilig. Berechnend lullt der Autor den Leser ein, sodass der Horror, der in der zweiten Hälfte über Donald hereinbricht, nicht nur ihn, sondern auch den Leser umso härter trifft. War die erste Buchhälfte mehr ein laues Sommerlüftchen, ereilt uns in der zweiten Hälfte ein Tornado, und zwar einer der blutigen Art. Jeder Leser sollte sich darüber im Klaren sein, dass bei einer Neigung zu Albträumen dieses Buch besser vermieden werden sollte. Jeden anderen aber wird es gnadenlos in seinen Bann ziehen und seit gewiss: wenn ihr denkt, das Ende ist nah, ändert sich nochmal alles... Ein Buch wie ein hungriger Wolf: erst umschleicht er dich; dann, wenn du es nicht erwartest, springt er dich an und wenn du glaubst, den Reißzähnen entkommen zu sein, packt er dich wieder und wieder.

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  • Keine Gnade

    Das Gebot der Rache

    michael_lehmann-pape

    18. March 2013 um 14:41

    Keine Gnade   In kurzen, klaren Sätzen und treffenden Bildern beginnt Johne Niven seine Geschichte, die sich in zwei Teile unterteilt. Im ersten Teil stellt Niven seine Personen ausführlich vor, gibt einen Eindruck in das ruhige Leben zum Zeitpunkt des beginnenden Winters in der kanadischen Provinz und lässt zugleich die drohende Gefahr für das familiäre Idyll im Hintergrund langsam, aber stetig wachsen.   Der Paukenschlag zu Beginn, der regelrechte „zerstörte“ Hund der Familie lässt zunächst sowohl Donald Miller, seine Frau und seinen Sohn wie auch, scheinbar, alle anderen Beteiligten und Nachbarn völlig ratlos zurück. So ratlos, das die unwahrscheinliche Erklärung eine Wolfes als „Täter“ zunächst angenommen werden muss. Doch schon im Rahmen dieser ersten Ereignisse wird klar, dass in der Vergangenheit des Donald Miller einiges begraben liegt, das aber auch gar nichts mit seinem aktuellen, vermögenden Lebensstil als Familienvater und freiberuflichem Rezensenten zu tun hat.   So wird der Leser einerseits im ersten Teil des Buches fast eingelullt, ahnt schon früh, wer hinter dem Töten des Hundes stecken könnte, ahnt ebenso, das auch andere Familienmitglieder gefährdet sind und spürt dennoch, je mehr der Winter gnadenlos heraufzieht, je abgeschnittener das Anwesen der Millers sich vorfindet, dass etwas brutales in der Luft liegt.   Dem gibt Niven dann im zweiten Teil des Buches „freien Lauf“. Wobei deutlich ist, dass weniger die Frage, wer denn genau hinter den Verbrechen steckt, die Spannung im Buch trägt sondern zwei andere Grundmomente diese tragen. Das eine Moment ist die brachiale Gewalt, mit der ein hin- und herwogendes Duell auf Leben und Tod in der winterlich abgeschnittenen Einöde entflammt, ein Duell, dass auch durch Hilfe von Außen sich nicht aufhalten lassen wird. Während das andere Moment die innere Spannung vorantreibt.   Denn, wer ist eigentlich Opfer  und wer ist Täter? Ist Donald Miller, der zunächst viel Sympathien auf sich vereint im Versuch, seinen Sohn vor der Gefahr zu retten, nur das Opfer einer „Jugendsünde“ oder trügt die Ahnung des Lesers nicht, dass dieser Donald Miller auch ein sehr geschickter „Verdränger“ mit schauspielerischem Talent sein könnte?   Das nicht alle Ereignisse gleich realistisch wirken, dass der erste wirkliche, überaus brutale und folternde Mord wenig Anhalt im Buch findet und für den Verlauf der Geschichte in dieser Form gar nicht nötig wäre, das sind kleinere Störelemente am Rande. Vorrangig verbleibt ein gelungener und ausführlicher „Show Down“ mit allen Finessen, überraschenden Wendungen und tatsächlich stimmiger Brutalität, in dessen Verlauf keine der beteiligten Personen ungeschoren an Leib und Seele davonkommen wird, auch nicht die am Ende Überlebenden.   Und es verbleibt ebenso ein Blick in die Abgründe menschlicher Seelen, die in einer untrennbaren Verstrickung in Schuld wie auf Schienen ihren Weg gehen.   Alles in allem ein solider, in der Darstellung körperlicher Gewalt überaus harter, nicht immer logischer, stets aber spannender und in den Personen differenzierter Thriller, der die Frage nach dem Sinn von Rache und deren wirklichen Opfern mitschwingen lässt und die innere Entwicklung der Figuren klar aufzeigt.

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  • Rezension zu "Das Gebot der Rache: Thriller" von John Niven

    Das Gebot der Rache

    Callso

    12. March 2013 um 10:51

    Vielleicht waren meine Erwartungen auch etwas zu hoch. Es gibt ja so Bücher, bei denen die Vorfreude extrem hoch ist. Vielleicht, weil ich den Buchtitel ganz vielversprechend fand. Vielleicht auch, weil das Buchcover Lust auf mehr versprüht. Oder eben, weil man das Genre so gerne mag. Den ganz, ganz hohen Erwartungen wurde der Roman nicht gerecht, gleichwohl ein gutes und spannendes Werk. „Das Gebot der Rache“ besticht dabei durch eine Geschichte, die ganz sanft und harmonisch anfängt, im zweiten Teil aber ordentlich aus dem Ruder läuft. Ein Thriller mit Blut, Rache, Tod und den anderen bekannten Zutaten. Ordentlich gewürzt, wohl portioniertes und somit leckeres Fast-Food-Futter aus der kanadischen Küche. Und zugleich ein raffiniertes Buch mit einer feinen Story! Zum Schluss hin fand der Kampf fast kein Ende, zugleich wurde es auch ordentlich brutal. Für mein Empfinden hätte ein schnelleres und einfacheres Ende dem Buch auch gut getan. In einigen Passagen hat Autor John Niven hervorragende Arbeit geleistet und viel Atmosphäre und eine passende Stimmung erzeugt. Insgesamt alles sehr lesenswert, aber eben nicht herausragend. Fpr mich ein gutes Vier-Sterne-Buch.

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  • Rezension zu "Das Gebot der Rache" von John Niven

    Das Gebot der Rache

    murmel

    26. February 2013 um 21:10

    Donnie Miller lebt mit seiner Familie mitten in der kanadischen Provinz. Sie haben einen Haufen Kohle, ein riesiges Haus, ein bequemes Leben. Bis er eines Morgens den vermissten Familienhund aufgeschlitzt und ausgeweidet auf der Straße findet und ihn seine Vergangenheit einholt. Die Jugend von Donnie wird in einigen Rückblicken Stück für Stück aufgeschlüsselt, eine deprimierende und langweilige Jugend in einer grauen schottischen Kleinstadt in den 80er Jahren. Man hat nichts zu tun, als Klassenkameraden zu verprügeln und Scheiße zu bauen. Er lässt es hinter sich, bis es ihn wieder einholt... John Niven war mir bis jetzt nur als Autor von "Kill your friends" bekannt, ein großartiges Buch, welches ich verschlungen habe. "Gott bewahre" steht auf jeden Fall auch noch auf meiner Wunschliste, allerdings werde ich es nach dieser Lektüre weiter nach hinten verschieben, denn "Das Gebot der Rache" war streckenweise einfach nur... naja, nicht langweilig, sondern eher nichtssagend. Das Buch war schnell gelesen, dass macht der klare und nicht ausschmückende Schreibstil von Niven aus, welcher mir gut gefällt. MIr kam die Geschichte nur so "schon mal da gewesen"vor. Es ist bei weitem nicht so "großartig erzählt" und schon gar nicht "einer der raffiniertesten Thriller des Jahres" wie es aufgemacht ist. Eher solide Kost für zwischendurch.

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