John Niven Kill Your Friends

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Inhaltsangabe zu „Kill Your Friends“ von John Niven

Erfolg um jeden Preis. Steven Stelfox ist A&R-Manager in einer gro√üen Plattenfirma, immer auf der Suche nach dem n√§chsten Hit, immer am oberen Level. Doch als die Erfolge ausbleiben, greift er zu radikalen Mitteln. Pl√∂tzlich verwandeln sich die guten Freunde in Todfeinde. In einer Welt, in der sich die Protagonisten krampfhaft √ľber Sex, Drugs & Rock ‚Äôn‚Äô Roll definieren, ger√§t sein Leben zunehmend au√üer Kontrolle. Die Folgen sind verheerend.

Was bitte ist das f√ľr ein Buch ūüėā

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  • Heftiger Tritt in die Eier des Musikbusiness

    Kill Your Friends
    Aurea87

    Aurea87

    02. February 2017 um 15:50

    Nachdem schon der gleichnamige Film hier zu seiner Besprechung kam, m√∂chte ich euch das zugeh√∂rige Buch von John Niven nat√ľrlich nicht vorenthalten. B√ľhne frei also f√ľr einen richtig derben Tritt in die unteren Regionen des K√∂rpers. Das steht drin Steven Stelfox ist A&R-Manager in einer gro√üen Plattenfirma, immer auf der Suche nach dem n√§chsten Hit, immer am oberen Level. Doch als die Erfolge ausbleiben, greift er zu radikalen Mitteln. Pl√∂tzlich verwandeln sich die guten Freunde in Todfeinde. In einer Welt, in der sich die Protagonisten krampfhaft √ľber Sex, Drugs & Rock ‚Äôn‚Äô Roll definieren, ger√§t sein Leben zunehmend au√üer Kontrolle. Kritik Wer sich mal die M√ľhe gemacht hat, zwei Sekunden via Google √ľber mich zu recherchieren, der wei√ü: Ich arbeite aktuell bei einer Lokalzeitung. Dort betreue ich unter anderem die Kulturseite, und dort haben wir w√∂chentlich eine Band aus der Region. Sie wird dort vorgestellt, meistens wenn sie ein neues Album (oder ihr erstes Album) herausbringt, auf Tour geht, irgendsowas. F√ľr die Bands ist das jeweils toll: Sie kommen in einer Printzeitung vor, die den Lesern einfach in den Briefkasten gesteckt wird. Die Kulturseite kommt, und hier tun sich Abgr√ľnde auf, fr√ľhestens irgendwo in der Mitte der Zeitung. Bis dahin sind die meisten Leser wohl schon ausgestiegen. √úber das Alter der Leser wollen wir gar nicht erst diskutieren. Trotzdem ist es meine Aufgabe, beinahe w√∂chentlich (manchmal √ľbernimmt eine Kollegin die Aufgabe) irgendeine hoffnungsvolle Band oder einen hoffnungsvollen Musiker zu finden. Das ist meine magere Connection zum Musikbusiness. Was, zum Teufel, hat dieses Gelaber mit "Kill your Friends" zu tun? Irgendwo auf den ersten Seiten des Buches widmet John Niven diesen Besprechungen eine ganze Seite seiner Aufmerksamkeit. Erkl√§rt s√ľffisant, dass sowieo nur Menschen jenseits der 65, die 100 Meilen entfernt vom n√§chsten, relevanten Plattenladen leben, diese kleinen Artikel lesen. Nun ja, wir teilen heutzutage nat√ľrlich noch via Facebook und Twitter, aber sind wir mal ehrlich: Die Medienkompetenz der meisten Menschen reicht gerade einmal bis zum Display ihres Smartphones. Ich k√∂nnte euch jetzt Romane dar√ľber erz√§hlen, wie Menschen das Gef√ľhl haben, sie k√∂nnten die verdammte Zeitung abfotografieren, auf ihrem Facebookprofil posten und sagen "schaut hier, ich stehe in der Zeitung", w√§hrend ein teilbarer, online verf√ľgbarer und generell lesbarer Artikel irgendwo im Nirgendwo versandet. Ich sagte ja, mit der Medienkompetenz isses nicht so gut bestellt. #Neuland und so. Jedenfalls, an dieser Stelle resonierte "Kill your Friends" das erste Mal heftig in mir. John Niven arbeitete lange Zeit selbst in der Musikbranche, Ger√ľchte besagen er hat damals Coldplay abgelehnt. Finanziell ein Debakel, geschmackstechnisch mindestens streitbar. Vermutlich hat er auch seine Dosis Bret Easton Ellis gelesen, denn sein Deb√ľtroman erinnert schon ab und an mal an "American Psycho". Doch hier ist mehr Narrative, nicht nur eine ewige Aneinanderreihung von Namen, Marken, Bands. Dabei wird munterer Hass gegen alles und jeden kanalisiert. Steven Stelfox, unser gar nicht liebenswerter Protagonist, ist gro√üz√ľgig mit seinem Hass. Jede Musikrichtung, jede Art von Label und K√ľnstler, jede Person, jede Ethnie, jedes Geschlecht, er findet Sie alle gleicherma√üen scheisse. Damit muss man beim lesen klarkommen. So begleitet man Steven bei seiner Tour durch ein ganzes Jahr, mit H√∂hen, Tiefen, Exzessen, Drogen jeder Art, Sex und Mord. Daf√ľr braucht man zwar einen festen Magen, aber erfrischend wenig Geduld. Denn das Buch liest sich rasend schnell und schn√∂rkellos. Wer sich nun gerne der Romantik des Britpop hingeben m√∂chte, der ist hier an der falschen Adresse. Britpop starb 1997, in dem Jahr, in dem dieses Buch spielt. Ohne eine gewisse Basis an musikalischem Wissen aus dieser Zeit d√ľrfte dem Leser hier einiges entgehen. Beispielsweise die pointierten Zusammenfassungen zu jedem Kapitelbeginn, die kurz rekapitulieren, was im entsprechenden Monat so los war. Stelfox schmei√üt dabei, und das ist durchaus bemerkenswert, trotzdem mit einem Wissen um seine Szene um sich, und John Niven l√§sst seinem Protagonisten freien Lauf. Gebraucht h√§tte es diese American Psycho Einschl√§ge mit sinnlosen Morden in dieser Melange vermutlich nicht. Daf√ľr ist das grenzenlose Ego von Steven Stelfox allein unterhaltsam genug. Wer aber mal so richtig Hass auf ein Business f√ľhlen will, der sollte zugreifen. Fazit Zartbesaitete, empfindliche Seelen sollten wohl eher einen Bogen um dieses Buch machen. Mit Steven Stelfox hat John Niven einen durch und durch unsympathischen, rassistischen, sexistischen Arschlochprotagonisten erschaffen. Einen, der einem immernoch beinahe t√§glich in Meetings, auf der Stra√üe, bei Firmenevents √ľber den Weg l√§uft. Ein Abstieg in die Welt des Musikbusiness, der einen mitrei√üt und am Ende gut durchgekaut wieder auf die nasse, dreckige und kalte Stra√üe der Realit√§t spuckt.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Tr√§umenden B√ľcher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern B√ľcher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung f√ľr 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 B√ľcher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr k√∂nnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 B√ľcher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen B√ľcher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erf√ľllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge l√§uft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle B√ľcher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, z√§hlen. Es z√§hlen B√ľcher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erf√ľllen. Sie d√ľrfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener B√ľcher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende B√ľcher z√§hlen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende B√ľcher lesen: F√ľr jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch √ľber eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten B√ľcher austauschen k√∂nnt. Ein Buch, in dem es um B√ľcher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover haupts√§chlich (am besten ausschlie√ülich) Schwarz und Wei√ü ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 W√∂rtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschlie√ülich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, S√ľdamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer √§lteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es z√§hlt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige W√∂rter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschlie√ülich dieses eine Buch ver√∂ffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der √úbersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von gro√üer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschlie√üt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 B√ľcher, die schon am l√§ngsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es wei√üt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das f√ľr dich ein au√üergew√∂hnlich sch√∂nes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische √ľbersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du w√ľrdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Bl√ľten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich w√ľnsche uns allen ganz viel Spa√ü & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zus√§tzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch H√∂rb√ľcher gelten, au√üer es ist f√ľr das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch B√ľcher hierf√ľr und gleichzeitig f√ľr andere Challenges z√§hlen. * Die Zuordnung der B√ľcher zu bestimmten Themen kann auch nachtr√§glich noch ge√§ndert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls B√ľcher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "B√ľcher hinzuf√ľgen". Dort w√§hlt ihr f√ľr deutschsprachige B√ľcher die Suche bei Amazon.de aus, f√ľr fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63¬†(1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja¬†1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13¬†(40/40) Ajana¬†(14/20) Alchemilla¬†(1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion¬†(13/20) Amelien¬†(19/20) ANATAL¬†(31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane¬†(0/30) Anniu¬†(16/30) anra1993¬†(33/40) Anruba¬†(33/40) anybody¬†(13/40) apfel94¬†(0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher¬†(15/40) Arizona¬†(22/20) Ascheflocken¬†(12/40) AuroraBorealis¬†(14/20) Ayda¬†(3/20) baans¬†(8/30) Backfish¬†(7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha¬†(2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores¬†(0/40) BiancaWoe¬†(8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus¬†(24/20) Bluebell2004¬†(35/20) BlueSunset¬†(36/30) bookgirl¬†(30/40) Bookling¬†(0/20) bookscout¬†(33/30) Bookwormy (3/20) Bosni¬†(21/20) buchfeemelanie¬†(18/30) Buchgeborene¬†(1/40) Buchgespenst (30 / 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    Kill Your Friends
    kattii

    kattii

    23. August 2014 um 23:44

    John Niven nimmer kein Blatt vor dem Mund ... Sex, Drugs & rock 'n' roll ... wenn man seine Vergangenheit kennt fragt man sich was da so autobiographisch ist .... Ich mag seine (leicht kranken) B√ľcher ... aber sicher nichts f√ľr sanfte Gem√ľter.¬†

  • Rezension zu "Kill Your Friends" von John Niven

    Kill Your Friends
    Tanja-WortWelten

    Tanja-WortWelten

    04. December 2011 um 14:41

    Ich muss zugeben, ich hab doch ein Weilchen gebraucht, bis ich mich von diesem Buch erholt habe. Und das sicherlich nicht deshalb, weil man echt ganz sch√∂n geschockt angeguckt wird, wenn man mit diesem Buch in der Hand drau√üen in der Welt heruml√§uft - und ich bezweifle auch irgendwie, dass mein soooo tolles Harry Potter-Lesezeichen da etwas dran ge√§ndert hat. ;) Im Grunde lese ich ja so ziemlich alles, aber dieses Buch ist wohl etwas GANZ anderes. Nicht nur, dass es im Verlauf der Geschichte einfach nur abartig wird und nur so vor Frauenfeindlichkeit, Menschenverachtung, Drogenverherrlichung und so ziemlich allem anderen strotzt, was man in der Gegenwart von Kindern beispielsweise nicht mal denken sollte. Nein, der Protagonist ist auch einfach ein sadistisches Arschloch - und anders kann man es wirklich nicht ausdr√ľcken. Auf den ersten Seiten schmunzelt man noch dar√ľber, wie er sich aufregt, als er in seinem B√ľro seine allmorgendliche Post durchgeht und dabei feststellt, dass kaum eine der Einsendungen mit seinem richtigen Namen versehen ist. Aber im Grunde f√§ngt man schon da an, zu ahnen, dass Steven einfach ein piiiiiiiep ist. Dass er es noch nicht mal auf einer einzigen Seite im Buch schafft, das F-Wort auszulassen oder auch das nette W√∂rtchen, das mit S anf√§ngt, unterstreicht das nur noch. Und ich darf erinnern, dass Steven gerade einmal siebenundzwanzig Jahre alt ist! Aber hindert ihn das daran, seinen wehrlosen und zugedr√∂hnten Kollegen mit einem Baseballschl√§ger tot zu schlagen und dessen Hund direkt danach mit demselben Schl√§ger den Sch√§del einzuschlagen? Nein, nicht wirklich. Steven Stelfox hat nicht die geringsten Skrupel, kokst wie ein Wahnsinniger und rennt durch sein Leben ohne R√ľcksicht auf Verluste. Aber das schlimmste an alldem ist wohl noch, dass er klug genug ist, sich bei all seinen Machenschaften nie erwischen zu lassen. Er geht zur Beerdigung des Mannes, den er kaltbl√ľtig nur eines Jobs wegen - den er zun√§chst gar nicht bekommt - ermordet hat und ist fasziniert davon, dass er es war, der im Grunde daf√ľr sorgte, dass die Mutter des Verstorbenen sich vor Schmerz und Trauer fast nicht halten kann. F√ľr ihn ist das ein Gef√ľhl der Macht, das er zutiefst genie√üt. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich dieser Mann einfach angewidert. Und jedes Mal, wenn er sich auf die Toilette verzogen hat, um sich dort eine Leine zu ziehen, musste ich voll Genugtuung an die Keime, Pilze und Bakterien denken, die Wissenschaftler schon auf Toiletten gefunden haben und sie stolz grinsend auf Glasschalen in Fernsehkameras gehalten haben - oh ja, ich wei√ü, das ist fies...aber sowas von gerecht. Aber unabh√§ngig von Steven, diesem...nun, lassen wir das. Unabh√§ngig von ihm erf√§hrt man in Kill Your Friends eine ganze Menge √ľber das Musikgesch√§ft in England in den 90ern. Feste Gr√∂√üen aus der Branche zu der Zeit, wie beispielsweise die Spice Girls oder Robbie Williams haben im Laufe der Geschichte kleinere Auftritte und werden von Steven Stelfox gnadenlos beleidigt. Dass dieses Ekel auf zwei Beinen allerdings trotz all seiner gigantischen Fehler unglaublichen Einfluss hat, zeigt sich daran, dass es ihm sogar gelingt, den Polizisten, der wegen des ersten Mordes vonseiten Steven ein Auge auf ihn haben soll, einzuwickeln. Und nicht nur das. Durch eiskalte Berechnung und L√ľgen √ľber L√ľgen gelingt es ihm am Ende des Buches sogar, jenen Polizisten zu seinem Komplizen zu machen, der f√ľr ihn buchst√§blich die Drecksarbeit erledigt. Insgesamt stirbt mehr als ein Mensch auf Steven Stelfox' Weg ganz nach oben, so viel sei verraten. Und wenn es ihn wirklich g√§be, dann bin ich sicher, dass das l√§ngst nicht alles war, bis er seinen Job an den Nagel h√§ngt. Alles in allem liefert das Buch vieles, wor√ľber man geradezu gezwungen ist, nachzudenken - und das nicht nur deshalb, weil es mir Angst macht, dass John Niven, der Autor des Buches selbst mal als A&R-Manager gearbeitet hat, genau wie sein Protagonist Steven Stelfox. ;) Bleibt nur noch die Frage offen, wie ein so gest√∂rtes Buch in die H√§nde von niemand anderem als Robert Pattinson gelangt ist. Und da es so tolle Menschen gibt, die sich jeden Buchtitel notieren, den man in Roberts Hand sieht, bin ich dann auch dran gekommen...leider. Zugegeben, ich denke Kill Your Friends ist eine ganz gute Vorbereitung f√ľr jemanden, der ein absolutes Ekel aus dem 19. Jahrhundert in Frankreich spielt, wie Robert es ja in Bel-Ami getan hat. So schlie√üe ich mit den Worten von Bela B. von den √Ąrzten - die ich eigentlich so gar nicht mag - : "Ein Hooligan von einem Buch...". Und noch dazu eines, wor√ľber sich wohl jeder selbst ein Bild machen muss.

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  • Rezension zu "Kill Your Friends" von John Niven

    Kill Your Friends
    t-a-m-m-y

    t-a-m-m-y

    23. May 2010 um 20:30

    die Welt ist schlecht? Nein die Welt sicher nicht, aber die durchgeknallten Typen die sie vergiften. Sex, Drugs und Rock'n'Roll. Du musst dich nur besaufen und ein richtiges Arschloch sein, dann kommst du weit, unendlich weit. Aber will Frau wirklich so einen Typen. Da frag ich mich doch wer sind diese Frauen? Ich gehöre nicht dazu. Das Buch ist unterhaltsam und doch sehr oberflächlich. Manches ist auch nicht richtig wiedergegeben - zumindest gibt es einiges daran auszusetzen

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  • Rezension zu "Kill Your Friends" von John Niven

    Kill Your Friends
    Garp1978

    Garp1978

    14. April 2010 um 10:56

    Krank, politisch absolut unkorrekt und unterhaltsam, jedoch auf Dauer zu d√ľnn. Ein Jahr lang begleitet man den A&R-Manager Stephen auf seinen Abgr√ľnden durch die Musikindustrie und sp√§testens ab Juli wiederholen sich die Muster zu stark, so dass ich mich zum Ende hin ein wenig gelangweilt habe.

  • Rezension zu "Kill Your Friends" von John Niven

    Kill Your Friends
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. March 2010 um 20:41

    Geld, Sex, Musik, Drogen und Erfolg - um diese Bestandteile dreht sich das Leben von Steven Stelfox. Als A&R einer renomierten Plattenfirma hat er alles was er sich w√ľnschen kann. Doch ebensoschnell wie der Erfolg kommt, geht er in seiner Branche auch und er greift zu drastischen Mitteln als sich sein Berufsumfeld √§ndert. Stellfox schreckt vor nichts zur√ľck und ermordet sogar einen Arbeitskollegen. Seine Probleme t√ľrmen sich immer weiter auf und wachsen zu einem monumentalen Berg aus Koks, Sex, Mord und Gewalt. Ein sehr gutes Buch welches die Gef√ľhle bewegt und ebenso ersch√ľternd wie lustig ist. Ich bin extra auf die Lesung von Bela B nach Hamburg gefahren und kann dieses Buch sowie den Nachfolger "Coma" besten Gewissens empfehlen! - Nicht nur f√ľr Freunde des Musikbussines ein absolutes Muss -

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  • Rezension zu "Kill Your Friends" von John Niven

    Kill Your Friends
    fytschy

    fytschy

    07. March 2010 um 23:01

    Ein krankes Buch :-) so wie ich es mag, f√§ngt sehr gut an und man erwartet eigentlich nicht viel, hat ein wenig was von Bret Easton Ellis "Amercian Psycho" aber kommt nat√ľrlich nicht dran. F√ľr zwischendurch ist es ganz gut, aber nicht perfekt. Ich war am√ľsiert :-)

  • Rezension zu "Kill Your Friends" von John Niven

    Kill Your Friends
    Ronne

    Ronne

    01. March 2010 um 21:56

    Sex, Drugs und Musikindustrie.
    Ich musste nicht nur einmal schlucken als ich dieses Buch gelesen habe. Denn schon der Schreibstil hat etwas ziemlich krasses an sich und manche Dinge aus dem Buch wollte ich gar nicht so genau beschrieben haben. Aber es ist trotz allem ein sehr sehr gutes Buch das ich jedem mit starken Nerven empfehlen kann.

  • Rezension zu "Kill Your Friends" von John Niven

    Kill Your Friends
    Dilbertine

    Dilbertine

    10. October 2009 um 17:25

    Und wieder seh‚Äė ich wie‚Äôs im Leben l√§uft, wer hart ist, laut und sich bes√§uft, kommt bei den Frauen besser an, wer will schon‚Äė nen lieben Mann Daraus ziehst du Konsequenzen und du schaltest um auf schlecht, die Welt ist ein Gerichtssaal und die B√∂sen kriegen Recht. Du musst ein Schwein sein in dieser Welt Schwein sein Du musst gemein sein in dieser Welt Gemein sein Denn willst Du ehrlich durchs Leben geh‚Äôn Ehrlich Kriegst‚Äė nen Arschtritt als danke sch√∂n Gef√§hrlich ***************** Diese Zeilen eines Liedtextes der Prinzen, spiegeln das Lebensprinzip des Steven Stelfox wieder. Steven, 27 Jahre alt, arbeitet als A&R Manger (artist and repertoire) eines Londoner Musiklabels. Er sucht nach neuen Trends im Popgesch√§ft (Abh√∂rkonferenzen), h√∂rt sich Bands und S√§nger an, entscheidet ob diese ambitioniert genug sind (Talent spielt eine eher untergeordnete Rolle), einen kommerziellen Erfolg zu erlangen und sucht nach Produzenten, mit dem Ziel, eine CD auf den Markt zu werfen, die die Top 10 erreicht. Mit diesem Job, der es ihm hervorragend erm√∂glicht, das Private mit dem Dienstlichen zu verbinden, finanziert er seinen ganz pers√∂nlichen Kosmos, der sich auf den Konsum von Koks, Ecstasy, Vodka, Viagra, Hardcorepornos und Huren reduziert. Stellt sich jemand der Sinnlosigkeit seines Lebens in den Weg, geht er schon mal √ľber Leichen, schreckt vor boshaften Intrigen und brutalen Morden nicht zur√ľck. Laut dem Erfinder des Protagonisten, John Niven, der 10 Jahre in der Musikbranche t√§tig war, ist dieses Buch eine Wiedergabe seiner Erfahrungen und Abrechnung im und mit dem Musikbusiness der 90er Jahre. Dieses goldene Zeitalter der Branche ist vorbei, die M√∂glichkeiten des Internets machen das Medium CD immer unwichtiger. Kaum zu glauben, aber wahr, Insider schreiben √ľber Nivens Romandarstellungen, dass sie traurig stimmen und an die gute alte Zeit erinnern. Hmmmh... ‚ÄěKill your friends‚Äú ist unbenommen an keiner Stelle langweilig, dennoch gibt es von mir f√ľr die britische Antwort auf ‚ÄěAmerican Psycho‚Äú nur drei Sternchen. Meine Ekelfaktorskala von 1 bis 10 hat die H√∂chstmarke erreicht. Die in vulg√§rer F√§kalien-Sprache erz√§hlte Geschichte trifft nicht ganz meinen Geschmack. Selten habe ich eine Romanfigur so verabscheut, wie diesen gewissen- und respektlosen, widerw√§rtigen, menschenverachtenden, des Lebens √ľberdr√ľssigen, zynischen Steven.

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  • Rezension zu "Kill Your Friends" von John Niven

    Kill Your Friends
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    28. September 2009 um 15:11

    Rezension von Mathias H.: ‚ÄěKill your Friends‚Äú hei√üt der neue Hype aus dem Hause Heyne, welcher uns vom Intro-Magazin empfohlen und von der taz zum ‚ÄěAmerican Psycho‚Äú der Musikindustrie ernannt wurde. Das Buch beschreibt das Jahr 1997 und dreht sich um Steven Stelfox, einen A&R, dessen Leben neben Geld scheffeln fast vollst√§ndig aus Drogen und Sex besteht; Themengebiete, die er fast schon zwanghaft bis an das Maximum der Extreme auslebt. Nur was das Geld scheffeln angeht, k√∂nnen ihm Andere noch viel gr√∂√üere Extreme vorleben. Seinem Lifestyle entsprechend hat man sich den Protagonisten auch vorzustellen: Stelfox ist ein Mensch, der sich niemals f√ľr sein Verhalten entschuldigt und stets der Meinung ist, dass er das einzig richtige tut. Einer, der dauernd davon redet, dass eines Tages alle Menschen um ihn herum ‚Äěbezahlen‚Äú werden und dabei kein einziges Wort dar√ľber verliert, was denn der Grund daf√ľr sei ‚Äď es sei denn, man erkennt Eifersucht als Grund an. ‚ÄúJemand, der seinen Lebensunterhalt damit bestreitet, den Geschmack von Millionen geschmacklosen Schwachk√∂pfen zu antizipieren und zu modellieren, muss sich im Klaren dar√ľber sein, dass seine Gef√ľhle so universell sind, dass die Dinge, die er denkt und f√ľhlt, von Millionen von anderen Menschen gedacht und gef√ľhlt werden.‚ÄĚ Abgestumpft und nahezu gleichg√ľltig, wie der Protagonist im vorderen Teil des Buches vorgestellt wird, ist es so auch kein Wunder, dass er eines Nachts spontan seinen Vorgesetzten auf brutale Wiese ermordet, da er sich die beste Chance auf die Nachfolge im Vergleich zu seinen Kollegen zuschreibt. Denn Stelfox geht es nicht darum, Musikern zu ihrem Erfolg zu verhelfen. Es geht ihm darum, sich mit Musikern zu seinem eigenen Erfolg zu verhelfen und seinen Kollegen hingegen so viele Beine wie m√∂glich zu stellen. An dieser Stelle kommt Woodham als ermittelnder Polizist ins Spiel, der den nahezu perfekten Mord zu wittern scheint. Gl√ľcklicherweise ist dieser gleichzeitig hobbym√§√üig Musiker und so kommt eines zum anderen ‚Äď Stelfox versucht Woodham einen Deal zu beschaffen, um diesen von weiteren Ermittlungen gegen ihn abzuhalten. Bezeichnend hierbei f√ľr Stelfox‚Äô Charakter ist die Tatsache, dass sein Leben ungeachtet eines begangenen Mordes ganz ‚Äěnormal‚Äú weiter gef√ľhrt wird, lediglich Woodham l√§sst ihn ab und an zittern. Nun stellt sich angesichts dieses Szenarios die Frage ‚Äď gibt es ein Happy End? Doch um dies zu beantworten, ist zuerst die Antwort auf die Frage n√∂tig: Was w√§re denn ein Happy End? Denn obwohl Stelfox als gewissenloses, egoistisches Schwein dargestellt, das Menschen in Sekundenbruchteilen zu kategorisieren vermag, was von abgrundtief verankerter Oberfl√§chlichkeit zeugt, neigt man in gewissen Situationen doch zu extrem starker Sympathie und ist dabei nicht selten erschrocken √ľber sich selbst. Wenn Stelfox beispielsweise gedanklich √ľber alternative Bezeichnungen f√ľr das Wort ‚ÄěKoks‚Äú philosophiert, w√§hrend seine Dialogpartner der festen √úberzeugung sind, bei ihm auf einen guten Zuh√∂rer gesto√üen zu sein, mag man es ihm oft auch gar nicht ver√ľbeln. Besonders deutlich wird dieses Gef√ľhl in jenen Szenen, in denen Nachwuchsbands oder -acts auftauchen, die utopische Vorstellungen vom Leben als Star haben. So auch die total untalentierte Band Songbirds ‚Äď bestehend aus vier minderj√§hrigen M√§dchen von der Stra√üe, die Stelfox trotz dieses Mangels unter Vertrag nahm, da diese sich sehr gut ‚Äěals Wichsvorlagen eignen‚Äú w√ľrden und daher dennoch Profit versprechend sind. Dem entsprechend l√§uft die Arbeit im Studio: Ich lese in der Financial Times, w√§hrend Allan, der Produzent, mit dem Autotune herumdilletiert ‚Äď einem Studioger√§t, das theoretisch in der Lage ist, einem mit Rasierklingen und Wichse gurgelnden Penner wie Pavarotti klingen zu lassen. [...] ‚ÄěLass sie noch ein wenig herumprobieren, dann erz√§hl ihnen, es w√§re gro√üartig, und schick sie nach Hause. Wir engagieren ein paar S√§ngerinnen und lassen es morgen Nacht richtig machen.‚Äú Doch pl√∂tzlich kommt alles ganz anders: statt den neuen Posten als Chef der A&R-Abteilung angeboten zu bekommen, kriegt Stelfox nun den bisherigen Chef der Konkurrenzfirma als neuen Vorgesetzten. Dieser bringt einen ganz frischen Wind in die Firma, womit auch neue Forderungen an die Mitarbeiter herangetragen werden: Stelfox muss pl√∂tzlich richtig arbeiten. Zudem bringt dieser noch gleich die zwei hei√üesten Acts auf dem Markt als Signings mit und macht Stelfox somit zus√§tzlich Druck, w√§hrend dieser immer noch um einen Deal f√ľr die Polizisten Woodham bem√ľht ist und zeitgleich erf√§hrt, dass seine Sekret√§rin in ihn verliebt ist und von seinem Mord wei√ü. Der Autor John Niven, der selber zehn Jahre als A&R arbeitete (und Coldplay keinen Deal gab, da er in ihnen nur ein Radiohead-Plagiat sah), will laut eigener Aussage mit diesem Buch den √ľblichen Lifestyle der Musikindustrie darstellen und gleichzeitig kritisieren, ohne ihn dabei zu √ľbertreiben ‚Äď denn das scheint er augenscheinlich auch gar nicht zu m√ľssen. Der Schreibstil, angef√ľllt mit Sexund Drogenszenarien, wirkt zuerst noch plakativ und k√ľnstlich provozierend, hat aber im Laufe des Buches den Effekt, dass man sich dem Protagonisten immer weiter ann√§hert ‚Äď man stumpft angesichts solcher Dinge ab und erkennt die geschilderte Realit√§t auch als Normalit√§t an. Zwischenzeitlich hat das Buch sogar stark humoristische Z√ľge, die Beschreibung der Tanzversuche der Songbirds als auch die der ersten Techno-Oper der Welt treiben einem die Tr√§nen in die Augen. Wer sich also nicht an extremer Sprache und expliziten Sex- und Mordschilderungen st√∂rt und Interesse an einem spannenden Einblick in die Musikwelt vor der Jahrhundertwende mit schwarzem Humor hat, ist mit diesem Buch bestens bedient. ‚ÄěUm es mit den Doors auszudr√ľcken: ‚ÄėWeird scenes inside the goldmine‚Äô[...]‚Äú

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  • Rezension zu "Kill Your Friends" von John Niven

    Kill Your Friends
    deSaintSavin

    deSaintSavin

    26. August 2009 um 05:10

    Ein Buch, auf dass ich mehr oder weniger durch Zufall aufmerksam wurde. Man nimmt es in die Hand und kann es erst wieder weglegen, wenn man es ausgelesen hat. So psychopathisch der Hauptdarsteller auch sein mag, viel zu oft kann man die Hasstiraden, die in seinem Gehirn abgefeuert werden, nur zu gut nachvollziehen. F√ľr mich gibt es, und ich will hier von der genialen Geschichte nichts vorwegnehmen einige Szenen in diesem Werk, die es jetzt schon zum Klassiker werden lassen. Ich sage nur: ‚ÄěB√§r frisst‚Äú.

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  • Rezension zu "Kill Your Friends" von John Niven

    Kill Your Friends
    Strixi

    Strixi

    17. May 2009 um 12:06

    Erst einmal vornweg: Das Buch ist unglaublich spannend und gut geschrieben so das man es gerne durchliest. Es geht um den Mitarbeiter eines Musiklabels im Jahr 1997 dessen Aufgabe es ist neue Musikbands zu finden und diese zu Geld zu machen. Allerdings spielen dabei Sex, Gewalt, Drogen und Drogen, Gewalt, Sex die gr√∂√üte Rolle. Das Buch ist wahrlich nichts f√ľr schwache Gem√ľter. Sowohl die Sexszene wie auch die Gewaltszenen sind wirklich hardcore geschrieben, wobei dann die st√§ndige Drogenverherrlichung gar nicht mehr ins Gewicht f√§llt. Sehr interessant f√ľr Leute die sich f√ľr Musik interessieren ist der Einblick in die Welt der Musiklabels im ausgehenden Jahrtausend. Denn einerseits erf√§hrt man wie dort - zumindest teilweise - gearbeitet wird und man kann gleichzeitig sein musikalisches Fachwissen testen. Denn das Buch ist nur halbfiktional. Namen wie Spice Girls, Radiohead oder The Stereophonics hat jeder schon einmal geh√∂rt... andere Bands die dagegen vorkommen sind bereits nach wenigen Wochen wieder in der Verkesnung verschwunden und nur wenige werden sich daran erinnern bzw. die restlichen sind Erfindungen des Autors. Also ich kann das Buch jedem empfehlen der sich durch die etwas harte Ausdrucksweise und die Themengebiete nicht abschrecken l√§sst. Dann bekommt man ein spannendes Buch √ľber das Musikbusiness.

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  • Rezension zu "Kill Your Friends" von John Niven

    Kill Your Friends
    Benni

    Benni

    16. January 2009 um 15:00

    Erfolg um jeden Preis. Steven Stelfox ist A&R-Manager in einer gro√üen Plattenfirma, immer auf der Suche nach dem n√§chsten Hit, immer am oberen Level. Doch als die Erfolge ausbleiben, greift er zu radikalen Mitteln. Pl√∂tzlich verwandeln sich die guten Freunde in Todfeinde. In einer Welt, in der sich die Protagonisten krampfhaft √ľber Sex, Drugs & Rock 'n' Roll definieren, ger√§t sein Leben zunehmend au√üer Kontrolle. Das Buch erinnerte mich etwas an ‚ÄěAmerican Psycho‚Äú von Bret Easton Ellis, wobei ich ‚ÄěKill your friends‚Äú um L√§ngen besser fand. Dementsprechend f√ľhrt Heyne dieses Werk in der Sparte "Hardcore". Zurecht. In ‚ÄěKill your friends‚Äú hat sich John Niven richtig ausgetobt. Ein Buch voll politisch unkorrekter Spr√ľche (z.B. das Gespr√§ch mit dem pakistanischen Parkticketkontrolleur), Sex , Drogen (ich wei√ü gar nicht, ob man solch einen Tageskonsum √ľberleben kann) und Gewalt. Und Musik. Herrlich zu lesen, wie Stelfox auf der Suche nach Hits oder Talenten ist, w√§hrend immer wieder seine Konkurrenten erw√§hnt werden, welche soeben (real existierende) Bands herausbringen. An der Stelle sei erw√§hnt, da√ü man die englische Musikszene wenigstens etwas kennen sollte, um alle Inhalte und Gags richtig zu verstehen; Bands wie Sugababes, Spice Girls und Radiohead sollten einem schon bekannt sein. ‚ÄěKill your friends‚Äú spaltet sicher die Leserschaft - die einen werden es gut finden, die anderen hauen es emp√∂rt nach 15 Seiten in die Ecke. Aber: ich fand es sehr geil und gebe deswegen viereinhalb Sterne!

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  • Rezension zu "Kill Your Friends" von John Niven

    Kill Your Friends
    Holden

    Holden

    06. December 2008 um 15:14

    Krimi um einen Psychopathen in der Musikindustrie im England der Neunziger- sehr entspannt zu lesen, erinnert stark an Bret Easton Ellis.