John Niven Music from Big Pink

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Inhaltsangabe zu „Music from Big Pink“ von John Niven

»„Music from Big Pink“ ist die Geschichte eines kleinen Drogendealers, der sich im Umfeld einer erfolgreichen Rockband auf der Höhe ihres Erfolgs rumtreibt. Als Dealer hat man häufig engen Kontakt mit Stars, man kommt in die Backstageräume, die Limos, die Privatjets – man hat überall Zugang. Ich fragte mich, ob ich so eine Figur wohl mit einer realen Rockband kombinieren und die Geschichte mit dem Entstehen eines Rock- Klassikers verflechten könne. Die Musik von The Band und die Zeit, welche sie Mitte der 1960er mit Dylan in Woodstock verbracht haben, schien mir dafür perfekt geeignet.« John Niven, 2011

Niven in seinem Element

— kattii
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  • Balls to the wall - Volle Dröhnung

    Music from Big Pink
    thursdaynext

    thursdaynext

    Junger Drogendealer in den frühen Sechzgern des letzten Jahrtausends, wohnt bei Woodstook, liebt ein Mädchen aus reichem Hause namens Skye, sie ihn nicht, später schläft sie ab und an mit ihm. Derweil hängen alle die er kennt einschließlich ihm selbst mit der Band (The Band) rum im Umfeld from his holy Bobness. Eines Tages kommt er heim, einer seiner Kumpel schaut ihn unglücklich an, ein fremder Mann ist in seinem Haus, der Kumpel in Handschellen, er gleich darauf auch. Er wird zu 12 Jahren Knast verknackt, kommt raus, sucht alte Bekannte, dröhnt sich wieder zu, ein paar Jahre später sind fast alle außer ihm tot, außer Skye die mit einem Typen mit Kohle verheiratet und ganz anders geworden ist. Er ist voll auf H und lebt von Sozialhilfe in einem Dreckloch. Dazu noch ein paar Songs die erwähnt werden, bekannte Musikernamen ein besonderer Song, hin und wieder tatsächlich echte Atmosphäre aus dieser Zeit, ab und an kommt ein wenig feeling rüber, stilistisch nicht schlecht und aus...... Kein Glücksgriff dieser Roman von John Niven.Das Thema wurde schon erheblich besser umgesetzt.   Fazit: Finger weg.    

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    • 7
  • "Bad news on the doorstep"

    Music from Big Pink
    booksnstories

    booksnstories

    25. March 2015 um 22:53

    Mit diesen Worten besingt Don McLean in "American Pie" den für ihn viel zu frühen Tod von Buddy Holly. Für McLean ist es "the day the music died". Ähnlich geht es auch dem Protagonisten aus "Music from Big Pink", dem fiktiven Kleindealer Greg. In Toronto des Jahres 1986 gestrandet vegetiert er vor sich hin und erfährt aus der Zeitung vom Tod seines ehemaligen Freundes. Jener Freund ist kein geringerer als Richard Manuel, Mitglied von "The Band", die in den Sechzigern als "Background-Truppe" von Bob Dylan starteten, Eric Clapton angeblich mit ihrem Debütalbum "Music from Big Pink" dazu veranlassten, die Erfolgsband "Cream" zu verlassen ("...it changed my life"), und auch andere Künstler dieser Ära wie "Crosby, Stils, Nash & Young", "Led Zeppelin" oder "Pink Floyd" maßgeblich beeinflussten. Greg erinnert sich an jene Momente, in der er zusammen mit der Band, Bob Dylan und Horden von Groupies in jenem pinken Haus abhing, das Namensgeber des Albums war, und nimmt den Leser mit auf einen unvergleichlichen Trip in die Zeit, die zwangsläufig zu dem führte, was wir heute als "Woodstock" kennen... Niven vermischt die fiktive Figur von Greg mit den "historischen verbürgten" Künstlern und Kulturschaffenden der Sechzigern und fängt ein Lebensgefühl ein - oder zumindest das, was wir heutzutage für das Lebensgefühl der Generation Woodstock halten, denn weder ich noch Niven dürften es selbst erlebt haben. Aber für mir als gameboyzockendem Neunzigerkind mit Boybandtrauma kam es zwar ein wenig klischeebehaftet, aber auch authentisch genug vor. Ein einziger Trip mit "hochwertigen stimmungsgestaltenden Mitteln" (S. 33), von einem exzessiven Drogenrausch zum nächsten, über freie Liebe und Meisterwerke der Musikgeschichte bis hin zum totalen Absturz von Künstler und auch Dealer. Ebenso nah beieinander liegen die Ausführungen Nivens, die einmal fast poetisch sind und im nächsten Moment derb und drastisch. Fast möchte man dem Buch einen Stempel mit "Parent Advisory" aufdrücken, wobei die Lyrik mancher deutschen HipHop-Artisten heutzutage deutlich expliziter sein dürfte und dieser Romantext dem geneigten Leser nach Dingen wie Feuchtgebiete eigentlich nur noch ein müdes Lächeln entlocken sollte. Nicht verwunderlich, dass der Roman im Programm von Heyne Hardcore angesiedelt ist. Davon solle man sich aber nicht abschrecken lassen, denn man bekommt hier eben keine Aneinanderreihung von Schimpfworten oder Ekeleien, sondern Unterhaltung, die einen glauben lässt, man wäre damals verdammt nochmal tatsächlich auf dieser Party von Bob Dylan gewesen und hätte diesen unglaublich guten Sex gehabt!^^ Wenn man mit "Nuschel nich, sing"-Bob jetzt nun gar nichts anfangen kann (also ihn weder hasst, noch liebt, sondern sich fragt, wer zur Hölle das eigentlich ist) und auch sonst nichts mit jener Zeit zu tun hat, wird wahrscheinlich recht wenig Spaß an der Lektüre finden. Auch wenn "Music from Big Pink" weniger radikal und provokant als Nivens andere Werke "Gott bewahre" und "Kill your friends" ist, war es für mich persönlich jedoch tolle Unterhaltung.

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  • Niven in seinem Element

    Music from Big Pink
    kattii

    kattii

    22. August 2014 um 00:56

    Auch hier konnte mich John Niven mal wieder überzeugen. Der ehemalige Musikagent schriebt wie immer ungeschönt, hart, direkt. Dazu noch ein direktes Musikthema und das Leben drumrum. Und das auch noch an einer bekannten Band aufgezogen. Mir hat es sehr gefallen. 

  • unterhaltsam

    Music from Big Pink
    Lemming

    Lemming

    10. January 2014 um 12:13

    "life goes on - long after the thrill of living is gone..." ein schöner Satz aus diesem Buch. Ich fands recht unterhaltsam jedoch absolut unspektakulär, wenn man wie ich Musik mag und sich auch etwas in der Zeit auskennt ist es sehr unterhaltsam ansonsten eher nicht zu Empfehlen.

  • Music from big pink von John Niven.

    Music from Big Pink
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. March 2013 um 00:09

    Greg war eigentlich Medizinstudent in New York, doch lange hielt er das nicht durch. Jetzt jedenfalls ist er Drogendealer, größtenteils Pot, aber offen für alles. Sein Beruf bringt ihn auf die Parties der Kunstschaffenden des Bundesstaates und schließlich auch in die Catskills, wo er sich im großen rosanen Haus der ehemaligen Background Gruppe Bob Dylans, mittlerweile “The Band”, einquartiert, während die gerade Songs für ihr Debütalbum schreiben. Eine charmante Mischung aus Biografie und Roman, und dabei das perfekte Debüt für John Niven, den schreibenden A&R Manager, dessen neuestes Buch “Gott bewahre” mich kürzlich noch vom Hocker gerissen hat. In “Music from Big Pink” lässt er es ruhiger angehen, wobei auch in diesem Buch kräftig geschmaucht wird, nur bricht Niven damit keine Tabus – schließlich war das Teil der damaligen Zeit und Musikszene. Wer die Musik der späten sechziger liebt und natürlich im Speziellen “The Band” verehrt, für den ist dieser Roman ein besonderer Leckerbissen. Man fühlt sich fast als wäre man dabei, während Rick, Levon, Garth, Richard und Robbie gerade in ihrem Keller Musikgeschichte schreiben. Toll auch, dass man sich den Soundtrack dazu nicht erst zusammen stellen muss sondern, nur die zugehöre Platte auf den Spieler wirft und sofort weiß man wovon Greg redet wenn er sagt, Richards Stimme auf der letzten Strophe von “I shall be released” ist zum Niederknien, das Beste überhaupt. Ich persönlich mag vor allem Nivens Schreibstil der die Klarheit und Unverschnörkeltheit einer Biografie mit der romanhaften Perspektive des Ich-Erzählers verbindet. Hier wird nie lange herum geschwafelt, sondern Gedankengängen folgen Handlungspunkte und umgekehrt, im fliegenden Wechsel, so dass es dem Leser nie so vorkommt als Laufe er im Hamsterrad eines fremdem Gehirn ohne die Hoffnung auf Abwechslung oder Ausbruch. Nivens Buch ist dabei auch ein Lehrstück darüber, wie es sich für die Dealer der damaligen Künstler anfühlte so nah am Geschehen und dann doch nicht Teil davon zu sein und dafür auch noch einen hohen Preis zu zahlen. Greg ist zwar viel geliebt von seinen Kunden, bleibt aber doch auch eine Phantompräsenz in ihrem Alltag, bzw. der Gesamtheit ihrer Leben und ihres künstlerischen Schaffens. Ein solider Roman über die ungefähre Entstehung eines musischen Meilensteines, am besten genossen mit dem gleichnamigen Album von “The Band”.

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  • Rezension zu "Music from Big Pink" von John Niven

    Music from Big Pink
    Medienjournal

    Medienjournal

    31. December 2012 um 03:39

    Music From Big Pink ist ein schnelles, lakonisches, rohes und manchmal derbes Werk, das mit seiner brodelnden Unruhe genau ins Jahr 1967 zu gehören scheint und die damalige Zeit vor den Augen des Lesers lebendig werden lässt.

    Mehr gibt es unter:
    http://medienjournal-blog.de/2012/08/review-music-from-big-pink-buch/

  • Rezension zu "Music from Big Pink" von John Niven

    Music from Big Pink
    Rahel1102

    Rahel1102

    06. November 2012 um 10:51

    Greg geht von der Kanadischen Provinz ans College in New York, Anfang der 60er Jahre. Dort bricht er bald das Jurastudium ab und geht nach Woodstock, wo er Karriere macht, als Dealer. Berühmtheiten wie Dylan und seine Band, die am basteln ihre eigenen Karriere sind, sind Gregs beste Kunden und Freunde. Unter ihnen Richard, Garth, Rich und Levon, die bald das "The Band" das legendäre Album "Musik from the Big Pink" raus bringen. Täglich wird getrunken und Drogen genommen, dabei wird Musik gehört und Party gemacht, fern ab vom normalen Leben. Bis Greg das normale Leben einholt mit dem Tod seiner Mutter und Liebeskummer.. Fazit: Nivens Bücher sind nichts für schwache Nerven, der schreibt detaliert widerliche Szenen und flucht. Dennoch habe ich alle seine Bücher bisher gern gelesen, niemand kann so gut über die Abgründe in der Musikbranche schreiben als ein ehemaliger Agent...

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  • Rezension zu "Music from Big Pink" von John Niven

    Music from Big Pink
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. August 2012 um 22:54

    Fiktiver Roman eines Hippies und kleinen Drogendealers, der im Umfeld New Yorks (Woodstock) Ende der 60er die Bekanntschaft der sich dort ansiedelnden Musiker (The Band) rund um die Blase Bob Dylans macht. Er erlebt scheinbar hautnah die Entstehung des Albums 'Music from big Pink' und erzählt davon. Neben den Beschreibungen der Szene erspürt man das Lebensgefühl dieser Zeit. Interessant für einen Autor der '72 in Schottland geboren wurde. Das er zeitweise für Plattenfirmen und in Plattenläden(!) gearbeitet hat, hilft an dieser Stelle sicher weiter. Erstaunlich auch, dass es das Erstlingswerk von J. Niven ist, bereits 2005 in GB erschien, aber erst jetzt in D veröffentlicht wurde. Für Dylan/Band-Fans Pflichtlektüre, für Alle anderen, die sich für Musik und die Woodstock-Generation interessiert eine unterhaltsame Lektüre.

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  • Rezension zu "Music from Big Pink" von John Niven

    Music from Big Pink
    Duffy

    Duffy

    15. July 2012 um 12:20

    Greg ist Dealer in der Szene um The Band. Der Roman befasst sich mit der Stimmung in den USA Mitte der 60er, vom Umbruch in der Gesellschaft und in der Musik. Niven verbindet die fiktive Geschichte des Greg mit der realen Welt der existierenden Mitglieder von The Band (einstige Backing-Gruppe von Dylan). Ein außerordentlich schwieriger Ansatz, den Niven gut unter Kontrolle hat. Er trifft den Ton der Zeit und bedient natürlich natürlich auch alle Klischees, was allerdings nicht negaiv auffällt, denn so war sie ja - die gute alte ... Im Vergleich zu dem großen Erfolg "Kill your friends" und dem phantastischen "Gott bewahre" fällt das Buch ab. Das liegt nicht am Schreiber, dessen kraftvoller Stil auch hier schon gut entwickelt ist, sondern daran, dass die Story einfach nicht mehr hergibt. So gesehen nur ein Vorbote für das, was Niven danach an Großtaten abgeliefert hat. Zwiespältig, für Hardcorefans (wie dem Rezensenten) natürlich unverzichtbar.

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