John Niven Old School

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Inhaltsangabe zu „Old School“ von John Niven

Eine wilde Satire über Freundschaft, das Altern, die englische Mittelschicht und Gruppensex Susan und Julie sind gerade 60 Jahre alt geworden. Sie leben in einem kleinen Dorf in Südengland und sind seit der Schulzeit miteinander befreundet. Susan führt ein bürgerliches Hausfrauendasein, Julie lebt in einer Sozialwohnung und arbeitet als Aushilfe in einem Pflegeheim. Als Susans Ehemann Barry tot aufgefunden wird, offenbart sich, dass er ein surreales Doppelleben als Swinger führte und Susan einen finanziellen Scherbenhaufen hinterlassen hat. Um nicht in Altersarmut abzurutschen, greifen sie zu einer radikalen Lösung: einem Banküberfall. Gerd Köster liest Nivens kluge, aber auch verrückte Satire mit seiner Charakterstimme gewohnt lässig und mit viel rauem Charme. (2 mp3-CDs, Laufzeit: 10h 17)

Mehrere Anläufe brauchte ich, um in die Geschichte einzutauchen - doch ab da wuchs die Begeisterung. Schräg, chaotisch, liebenswert...

— parden

Herrlich skurril, sarkastisch, vulgär und aberwitzig wie diese Rentnergang aus eigentlich größtenteils harmlosen Dämchen diesen Coup landen.

— Lesestunde_mit_Marie

Vier ältere Damen auf einem absurden kriminellen Road Trip – eine bissige, äußerst unterhaltsame und sehr charmante Gaunerkomödie

— BuechermonsterBlog

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    Old School

    parden

    SCHRÄG, CHAOTISCH, LIEBENSWERT...Frauenpower! Frauenpower? Nun, zunächst ist davon ehrlich gesagt nicht viel  zu bemerken. Denn eigentlich leben die vier Frauen, die hier eine wesentliche Rolle spielen, ein ganz normales Leben, woran John Niven den Leser bzw. Hörer zu Beginn auch ausgiebig teilhaben lässt. Da wäre zum einen Susan, eine bodenständige Frau, die zeitlebens Hausfrau und Mutter war und sich um Geld keine Sorgen zu machen braucht, denn ihr Mann hat schließlich einen sicheren Posten und sorgt stets für eine ausreichende Deckung der Kreditkarte. , Ihre Freundin Julie ist da schon schlechter dran - alleinstehend und ohne großartige Rücklagen lebt sie in einer winzigen Wohnung und arbeitet regelmäßig in einem Altersheim, um überhaupt über die Runden zu kommen. , In diesem Altersheim verbringt sie ihre Zigarettenpausen immer wieder mit einer 87jährigen Bewohnerin, Ethel, einer skurrilen Alten, die grundsätzlich kein Blatt vor den Mund nimmt und sich geschickt kleine Vorteile zu verschaffen weiß. 'Kein Schwanz ist so hart wie das Leben' - dieser Wahlspruch ziert als Aufkleber Ethels Rollstuhl und zeigt schon, wes Geistes Kind sie ist., Und die Vierte im Bunde ist die sorgengeplagte Jill, eine zurückhaltende Frau, die sich große Gedanken um ihren kleinen Enkel macht. Dieser benötigt dringend eine lebensnotwendige Operation, doch die Familie kann das erforderliche Geld dafür nicht auftreiben. Alles steuert auf eine traurige Katstrophe zu. Doch die eigentliche Katastrophe überkommt unerwartet ausgerechnet Susan, deren gutsituiertes Leben sich plötzlich als windiges Kartenhaus entpuppt und damit alles Bisherige infrage stellt. Als ihr Mann Barry unter ungeahnten Umständen ums Leben kommt (eine wirklich ausgesprochen skurrile Situation), kommt Unglaubliches ans Tageslicht - und Susan hat plötzlich mehr Schulden an der Backe als die Bank für gut heißen kann. Und schon ist sie ihr Häuschen los, ihre Kreditkarte ebenso und gleichzeitg alles, was ihr bislang so selbstverständlich erschien. In ihrer Verzweiflung schmiedet  sie mit ihrer Freundin einen verwegenen Plan - und plötzlich befinden sich die vier Frauen in dem Abenteuer ihres Lebens... Mehr möchte ich zu dem Inhalt nicht erzählen, denn das würde potentielle Leser / Hörer um das Vergnügen bringen, die chaotisch-schräge Handlung selbst zu entdecken. Ab hier wird nämlich zunehmend verständlich, weshalb das (Hör-)Buch so gute Wertungen erhält. Liebevoll-schrullige Charaktere verleihen dem Roadtrip der Oldies eine ganz eigene Würze, und selbst die Polizisten kommen hier zu ihrem Recht auf ihren Status als Hauptcharakter - und zu so manchem Youtube-Auftritt. Kaum scheint die Geschichte endlich wieder in ruhigerem Fahrwasser zu dümpeln, kommt die nächste Misere um die Ecke und fordert dem Einfallsreichtum der vier Frauen so einiges ab. Frauenpower eben! Ja, hier ist sie... Durch den sehr bedächtigen Beginn der Erzählung, dazu noch sehr ruhig vorgetragen von Gerd Köster, brauchte ich ehrlich gesagt mehrere Anläufe, bis mich das Hörbuch wirklich packen konnte. Dann aber ließ es mich kaum noch los, ich fühlte mich prächtig unterhalten, und die blidhaften Szenen ließen mich oftmals laut loslachen. Auch dem Sprecher machten Figuren wie Situationen offenbar zunehmend mehr Spaß, denn die Charaktere gewannen nicht zuletzt durch die stimmliche Nuancierung um einiges an Farbe und Lebendigkeit hinzu. Schräg, chaotisch, liebenswert - ein Hörspaß, der sich einstellt, sobald der ruhige Anfang überwunden ist. Dranbleiben lohnt sich! © Parden

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1160
  • Gelungene Unterhaltung

    Old School

    JustineWynneGacy

    29. February 2016 um 14:33

    Das Motiv alternder Gentlemen-Gauner ist sicherlich keine unbedingt neue Erfindung. Ich mag es dennoch überaus gerne und fühlte mich sofort mit den Figuren verbunden. Die Szenarien die gezeichnet werden, sind teilweise etwas absurd - aber immer witzig! Gerade weil der Herr Niven seinen Protagonistinnen mehr Glück als Verstand und kriminelles Geschick mit auf den Weg gibt, ergeben sich irrewitzige Situationen bei denen die Spannung nicht zu kurz kommt. 

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  • Skurril, vulgär, makaber, urkomisch – einfach klasse

    Old School

    Lesestunde_mit_Marie

    Mit diesem Roman ist John Niven ein herrlich sarkastisches Meisterstück gelungen, denn in dem im November 2015 im Random House Verlag erschienen Hörbuch geht es nach relativ harmlosen Start ziemlich zur Sache - ganz unter dem Motto „Mit 66 Jahren ...“. Aber Achtung: Die Sprache ist teilweise derbe, respektlos, cool und witzig! Wer sich darauf einlassen mag, wird eine Menge Spaß haben! Ich hatte ihn jedenfalls! Zu Beginn des Hörbuchs dürfen wir in die Leben vier älterer Damen zwischen 60 und 87 Jahren blicken, die alle in mehr oder weniger bescheidenen Verhältnissen leben - außer Susan, die zwar recht bieder, aber gut versorgt zu sein scheint. Sie und ihre beste Freundin Julie sind gerade 60 Jahre geworden. Julie, die früher das glamourösere Leben der beiden führte, muss sich nach einigen Lebenspannen ihr mageres Leben durch einen Job im Altersheim mehr recht als schlecht verdienen. Hier lernte sie Ethel kennen, eine im Rollstuhl sitzende vulgäre Fettel, wie es auf den ersten Blick scheint. Die vierte Dame ist Jill, die Susan aus der Laien-Theatergruppe kennt. Jill hat Sorgen wegen ihres todkranken Enkelsohnes, für den sie jeden Cent zusammenkratzt und Spendengelder sammelt, die aber längst nicht für die teure Behandlung reichen. Doch dann kommt alles ganz anders als erwartet und selbst Susan erlebt ein Desaster. Eigentlich hat nun auch sie nichts mehr zu verlieren und so entsteht die wahnwitzige Idee eines Banküberfalls. Wie gut, dass Julie Nails, einen ehemaligen Bankräuber kennt, der ihnen schnell klar macht, dass er a) dabei sein will und sie b) noch zwei weitere im Bunde brauchen. Ethel ist sofort dabei, nur Jill ist schwer zu bewegen. Doch schließlich steht der Entschluss fest. Die schräge Rentnertruppe unternimmt einen dilettantisch durchgeführten Banküberfall und begibt sich auf eine irrwitzige Flucht von England nach Frankreich, die so kurzweilig, spannend und humorvoll geschildert wird, dass kein Auge trocken bleibt. Dabei wird die Rentnergang vom besessenen Sergeant Boscombe und seinem gutmütigen Adjutanten Wesley gejagt. Die Charaktere sind allesamt äußerst ausgereift und passen entweder perfekt oder so gar überhaupt nicht zueinander, dass es eine wahre Wonne ist, den Interaktionen zu folgen. Da ist zum einen die äußerst vulgäre Ethel, ein früherer Tanzstar, der für niemanden bremst und nach einem aufregenden Leben lechzt, dann ihr Konterpart, die zartbesaitete Jill, die immer alles richtig machen möchte. Julie, die einmal ein so aufregendes Leben führte und nun große Geldsorgen hat, oder Susan, die ihr beschauliches Leben abrupt ändern muss. Zu Beginn ein Kurzauftritt von Barry, dem masochistischen Sexmonster, genau wie vom alten und senilen Ganoven Nails und schließlich der ungehobelte, übermotivierte und zum Unmut seines Chefs Wilson kein Fettnäpfchen auslassende Sergeant Boscombe mit seinem beflissenen Adjutanten Wesley. Der schwarze Humor ist an einigen Stellen sicher derb, aber so surrealistisch, dass die Derbheit einfach nicht ernst zu nehmen ist. Richtig herrlich. Natürlich ist viel überspitzt und einiges vorhersehbar, doch das ist sicher auch so gewollt, denn mit so mancher Wendung rechnet man dadurch sicher nicht und der temporeiche, trocken überzogene, humorige Erzählstil ist so anschaulich, dass ein wahrliches Kopfkino entsteht. Ebenso passt die Sprecherstimme Gerd Kösters - mit seiner etwas rauen und gelassenen Tonart - perfekt zu diesem trockenen Humor Nivens. Fazit: Wer schwarzen Humor mag, wird hier aufs Feinste bedient! Ich fühlte mich über 10 Stunden lang bestens unterhalten und war jederzeit gespannt, wie es weiter geht!

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    • 9

    Floh

    15. February 2016 um 04:43
  • Ich bremse für niemanden

    Old School

    walli007

    Susans Leben verläuft in geregelten Bahnen, sie ist sozial engagiert und sie hat eine Kreditkarte, für deren Deckung ihr etwas langweiliger Mann Barry zuverlässig sorgt. Ihre Freundin Julie, die als Aushilfe in einem Altenwohnheim arbeitet, hat sie manchmal etwas Mitleid. In der 87jährigen Ethel hat Julie eine Freundin gefunden, die mit ihren markigen Sprüchen für Stimmung sorgt. Jill dagegen, eher zurückhaltend, sorgt sich um ihren kleinen Enkel. Fast unmöglich scheint es, das Geld für die notwendige Operation zusammen zu kratzen. Und so plätschert die Zeit dahin, tja, bis eines Tages Barry tot aufgefunden wird und Susan nichts als Schulden hinterlässt. Susan verliert alles und wenig überraschend ist die Bank keine große Hilfe, wenn man sie wirklich einmal braucht. Doch das Leben hat die Rechnung ohne Susan und ihre Freundinnen gemacht. Die vier älteren Damen schmieden einen Plan. Die Beschreibung der Handlung geht nicht über den eher beschaulichen Beginn dieses Romans hinaus und mehr soll auch nicht verraten werden. Wundert man sich anfänglich, wieso der Roman so viele gute Stimmen erhält, ist man am Ende sehr geneigt, reichlich Sterne funkeln zu lassen. Man stelle sich den Hörer vor, im Auto verlegen um sich blickend, nach einem lauthalsen Lachen, Juchen oder „Heilige Scheiße“ ausgerufen zu haben. Bräuchte er oder sie nicht beide Hände am Lenker, ein kräftiges auf die Schenkel klopfen wäre angesagt. Beim Hören stellt er sich vor, wie der Vorleser sich seine Figuren beim Vorlesen vorgestellt hat und ihnen schon mehr als nur eine Stimme verliehen hat. In einigen geradezu aberwitzigen Szenen gratuliert man den Damen zu ihrem Quentchen Glück, den beteiligten Polizisten zu ihren YouTube Auftritten und sich selbst dazu gerade dieses Hörbuch ausgewählt zu haben.  Unbekannt bleibt, ob das hervorragende Amüsement dem Ideenfeuerwerk des Autors zu verdanken ist oder ob nicht gar die grandiose Interpretation des Lesers Gerd Köster einen größeren Anteil daran hat. Auf alle Fälle jedoch fühlt man sich mitten im Geschehen und meint nach so manchen Knalleffekt, da kann doch keine Steigerung mehr kommen, kann sie aber doch. Und Ethel schießt den Vogel ab. „Bollocks“ 4,5 Sterne

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    • 2
  • LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016

    Die Gestirne

    Ginevra

    Ihr liebt das gesprochene Wort genauso wie das geschriebene? Und Hörbücher und Hörspiele gehören in euer Bücherregal genauso wie das gedruckte Buch? Dann seid ihr bei der LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016 genau richtig.  Ziel der Challenge ist, das wir in diesem Jahr 15 Hörbücher/ Hörspiele hören und rezensieren. Ablauf:  1. Melde dich mit einem Sammelbeitrag zu Challenge an. Ich werde unter diesem Text eine Teilnehmerliste anlegen mit allen Teilnehmern und diese mit Eurem Sammelbeitrag verlinken. 2. Zwischen dem 06.01. und 31.12.2016 hörst zu 15 Hörbücher/Hörspiele mit einer Mindestlänge von 3 Stunden, egal aus welchem Genre oder wann erschienen. 3. Wenn du nun ein Hörbuch/Hörspiel gehört und auf LovelyBooks rezensiert hast, schreibe den Link zur Rezension hier in einem Kommentar. Es werden nur rezensierte Hörbücher und Hörspiele gezählt, deren Rezension auf LovelyBooks erschienen sind. Drei Rezensionen dürfen durch Kurzmeinungen ersetzt werden! 4. Die Unterkategorien dienen dem Austausch untereinander - Du darfst natürlich frei wählen, was Du hören möchtest! 5. Trage den Link zu Deinen Rezensionen auch in Deinen Sammelbeitrag ein. 6. Unter allen TeilnehmerInnen, die die Vorgaben erfüllt haben, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost! Ihr könnt jederzeit einsteigen und mitmachen oder euch wieder abmelden. Denn die Challenge soll vor allen Dingen eins machen: Spaß! Habt Ihr noch Fragen? Dann meldet euch! Ansonsten freue ich mich auf viele Anmeldungen. Falls Eure Links nicht funktionieren sollten, bitte melden!! Teilnehmerliste: AntekAscari0ban-aislingeachblack_horseBücherwurmBuchgespenstbuchjunkie Buchraettin ChrischiDDanni89danielamariaursulaFantworldgemischtetueteglueckGruenenteGinevraIrveJashrinKleine1984KrimielseKuhni77lenikslenisvealesebiene27Lesestunde_mit_MarieLetannalisamLuilineMelEMsChiliMissStrawberrymonerlNele75pardenPucki60robbertaSmilla507StarletStoneheavenTamileinThaliomeeWaylandWedma

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    • 880
  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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    • 393
  • Ein Road-Trip mit Rentnerinnen!

    Old School

    LeseBlick

    11. January 2016 um 14:21

    Inhaltsangabe Eine wilde Satire über Freundschaft, das Altern, die englische Mittelschicht und Gruppensex Susan und Julie sind gerade 60 Jahre alt geworden. Sie leben in einem kleinen Dorf in Südengland und sind seit der Schulzeit miteinander befreundet. Susan führt ein bürgerliches Hausfrauendasein, Julie lebt in einer Sozialwohnung und arbeitet als Aushilfe in einem Pflegeheim. Als Susans Ehemann Barry tot aufgefunden wird, offenbart sich, dass er ein surreales Doppelleben als Swinger führte und Susan einen finanziellen Scherbenhaufen hinterlassen hat. Um nicht in Altersarmut abzurutschen, greifen sie zu einer radikalen Lösung: einem Banküberfall. Meine Meinung Als Hörbuch gehört Und genau dieser Plan, einen Banküberfall zu machen, ist das Hauptthema im Buch. Rund um dieses Buch lernt man neben Susan und Julie noch viele weitere Charaktere kennen, vor allem einer konnte mich in dieser Story vollends begeistern, aber dazu gleich mehr. John Niven erschuf hier ganz spezielle Charaktere, so dass ich keine Probleme hatte, mich im Buch zu orientieren, auch wenn ich die Namen nicht gelesen, sondern nur gehört habe. Susan, die plötzlich mit dem sexuellen Doppelleben ihres Ehemanns konfrontiert wird. Julie, die alles andere vom Leben erwartet hat, aber nicht das. Jill, die alles dafür tun würde, um ihren Enkelsohn die dringend nötige Operation zu bezahlen und Ethel, die einfach ihr Leben nochmal genießen will. Ethel ist es auch, die das Buch für mich zu einem Abenteuer gemacht hat. Auf sie trifft wohl das Lebensmotto „Sex, Drugs & Rock’n‘ Roll“ zu und das lässt sie dem Leser bei jeglichem Auftreten spüren. Wer einen ersten visuellen Eindruck der Ladys haben will, schaut sich das Cover an, es passt einfach perfekt! Sehr gute Wahl! Natürlich wird der Plan, dass die vier Rentnerinnen eine Bank überfallen auch in die Tat umgesetzt und spannend ist zu verfolgen, wie die vier die Zeit nach dem Überfall meistern. Auf der Flucht vor der Polizei erleben sie so einiges und man kann sagen, den alten Damen ist nie langweilig geworden. Was genau auf der Flucht alles passiert und ob die Ladys mit ihrem Banküberfall durchkommen, möchte ich in meiner Rezension nicht vorwegnehmen. Gelesen hat Gerd Köster das Buch wirklich gut. Ich habe seiner Stimme immer gerne zugehört und sie hat super zur Story gepasst. ____________________________________________________________ Lediglich der zweite Teil der Story hätte etwas kürzer sein können. Es zog sich stellenweise dann doch ein wenig und man war einfach zu gespannt, wie es alles ausgehen soll. Mein Fazit Für alle Fans vom britischen Humor, denen John Niven bisher kein Begriff war, werden auf jeden Fall mehr wollen. So geht es mir zumindest. Dass ich das Buch gehört habe, empfinde ich als Vorteil, da ich glaube, dass der Humor so noch einen Ticken mehr herüberkam. Ich freue mich auf meinen nächsten Niven.

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  • Old School von John Niven

    Old School

    yullana

    24. December 2015 um 00:57

    Meine Empfehlung Eine skandalöse Satire ganz nach meinem Geschmack! Ich habe bisher nur in anderen Rezensionen von John Niven gehört und wollte seine berüchtigte "scharfe Zunge" mal austesten. Ich muss sagen; Ich bin begeistert. Wer hätte gedacht, dass ich mich so über eine schräge Bande alter Menschen und ihren Banküberfall - mit Flucht des Jahrhunderts - so amüsieren würde? =) "Old School" ist ohne Zweifel ein Hammer-Geiler-Roman mit viel Situationskomik, Spannung und außergewöhnlichen Charakteren. Sowohl Haupt- als auch Nebenfiguren sind lebhaft und haben Tiefgang. Alle sind gut getroffen, von der sonst so braven Susan Frobisher, bis hin zu der "unfähigen" Polizei. Susan war mir direkt sympathisch und hat nachvollziehbar gehandelt, obwohl ich ihr den Banküberfall nicht zugetraut habe. Okay, bis auf Ethel habe ich es keiner der Damen zugetraut, das alles durchzuziehen. Sie ist mir die Liebste, eine alte Dame im Rollstuhl, die nichts anbrennen lässt, die kein Blatt vor den Mund nimmt und zu ihrer derben Art steht. Als Susan die Umstände vom Tod ihres Ehemannes Barry und alle Details zu seinem geheimen Treiben erfährt. Ist sie milde gesagt geschockt, über ein derart schmutziges, lasterhaftes und kostspieliges Doppelleben. Barry hat ihr nur einen Berg voller Peinlichkeiten und Schulden hinterlassen, wo letztere auf beider Namen laufen (das kommt davon, wenn man seinem Ehepartner so lange voll und ganz Vertraut). Der Finale Schock kommt kurz darauf, als ihre Bank das Haus pfänden möchte, ohne ihr auf irgendeine Weise aushelfen zu wollen. Daraufhin schmiedet Susan zusammen mit ihrer besten Freundin Julie Wickham einen Plan: Die Hausbank und der unfreundliche Mitarbeiter sind fällig! Doch zu zweit ist dieses Unterfangen nicht zu bewerkstelligen. Kurzerhand holen sie sich Unterstützung... Nach dem Banküberfall entwickelt sich die Handlung zu einer spannenden Verfolgungsjagd. Man fiebert mit den betagten Damen mit und man kann es kaum abwarten, wie die skurrile Geschichte weiter geht. Sie machen glatt jedem professionellen Gangster Konkurrenz und legen sogar einen aufs Kreuz. =) Gerd Köster (Vorleser) lässt die Charaktere so lebendig wirken, und schafft mit seiner grandiosen Stimme ein tolles Kopf Kino. Ich hatte das Gefühl, während meiner langen Autofahrten in einer spannenden Komödie zu sitzen und konnte mich vor lauter Lachen gar nicht mehr einkriegen. Das Cover zum Hörbuch fand ich etwas nichtssagend, wenn man nur nach Titel und Cover ausgesucht hätte, würde man wirklich von einem Western Roman ausgehen, o. ä. Aber zum Glück lese ich immer den Klappentext und genau der hat mich so neugierig gemacht auf die alten Halunken. Fazit -Bewertung: 5 Sterne Ein Muss für Alle, die bizarr komische Handlungen mögen oder einfach nur herzhaft lachen wollen. "Old School" gehört für dieses Genre eindeutig zu meinem persönlichen Highlight! Daher gibt's 5 Sterne und einen weiteren Fan für John Niven.

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  • Einfach grandios

    Old School

    tootsy3000

    17. December 2015 um 09:49

    John Niven, bekannt für seine scharfe Zunge und seinen schwarzen Humor, gehört durch sein Werk “Gott bewahre” zu den sogenannten Skandal Autoren schlechthin. Sein aktuelle Streich “Old School” macht da schon durch den Titel und das Coverbild eher den Eindruck, dass der Schriftsteller handzahm geworden ist. Aber das ist nur der ersten Eindruck . Susan Frobisher fällt aus allen Wolken, als sie die Umstände vom Tod ihres Ehemannes Barry erfährt. Nie und nimmer hätte die biedere Hausfrau ein Doppelleben, und dazu noch ein derartig schmutziges und lasterhaftes, vermutet. Zum moralischen kommt auch noch der finanzielle Schock. Denn Barry hat ihr nur einen Berg voller Schulden hinterlassen, welche auf beider Namen laufen. Als ihre Bank das Haus pfänden möchte, schmiedet Susan zusammen mit ihrer besten Freundin Julie Wickham einen Plan: sie werden die Bank ausrauben. Doch zu zweit ist dieses Unterfangen nicht zu bewerkstelligen. Sie holen sich Unterstützung. Mit Ethal, einer 87-jährigen Rollstuhlfahrerin und Jill, ebenfalls bereits im Rentenalter, ist das Räuberteam fast komplett … “Old School” ist echt ein Brüller, vollbepackt mit schwarzem Humor, bissigen Dialogen und unglaublich schrägen Szenen. Die Charaktere sind fantastisch gut dargestellt. Von der braven Susan, die sich im Laufe der Handlung immer mehr zur Größe entwickelt, bis hin zu dem schusseligen Polizisten. Von Ethel, die auch im Alter von 87 nichts “anbrennen” lässt, bis hin zu der jugendlichen Ausreißerin. Jeder auf seine Art liebenswert schräg. Nach dem Banküberfall entwickelt sich die Handlung zu einem regelrechten Roadmovie. Man fiebert mit den betagten Damen mit und ist gespannt wie sich die skurrile Geschichte entwickelt. Und sie entwickelt sich ganz grandios, wirklich! Ich fand’s zum Schreien komisch, auch wenn die Wortwahl oft ziemlich derb war, dafür sorgte Ethel. Aber es passte einfach. Gerd Köster fand ich grandios. Seine Stimme ist so wandelbar und die Figuren wurden dadurch für mich lebendig. Sieht man sich das Cover an denkt man eher an einen Western. In gewisser Weise ist es das auch, ein moderner ziemlich verrückter Road Western. Mein Fazit: Eine gelungene Satire, mit viel Übertreibung und noch viel mehr schwarzem Humor. Doch findet man auch einiges an Wahrheit in der Handlung und realitätsnahe Persönlichkeiten. Mein persönliches Highlight dieses Genres in diesem Jahr! Ein Muss für alle, die bizarr komische Handlungen mögen und einfach nur herzhaft lachen möchten.

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  • Eine bissige, äußerst unterhaltsame und sehr charmante Gaunerkomödie

    Old School

    BuechermonsterBlog

    05. December 2015 um 16:29

    Der schottische Autor John Niven ist bekannt für seine zynischen Satiren, die sich in der Regel nicht nur durch einen rabenschwarzen Humor, sondern oft auch durch eine recht derbe Sprache auszeichnen. Da kommt es zunächst ein wenig überraschend, dass die beiden Protagonistinnen in seinem neuen Roman „Old School“ zwei ältere Damen sind, die nicht nur beide gerade ihr 60. Lebensjahr vollendet haben, sondern als brave Hausfrau auf der einen und gescheiterte Existenz auf der anderen Seite auch zunächst eher durch ihre Unauffälligkeit auffallen. Wer also aufgrund der Hauptfiguren Susan und Julie nun ein wenig die Befürchtung hat, der zynische Autoren-Rockstar John Niven könnte mit seinem neuen Buch ungewohnt zahm geworden sein, dürfte sich jedoch spätestens dann beruhigt zurücklehnen, wenn die Leiche von Susans vermeintlich biederem Spießer-Ehegatten in äußerst prekärer Lage vorgefunden wird, bei dem ein knapp 60 Zentimeter langes Sexspielzeug eine nicht unerhebliche Rolle spielt – Niven hat ganz offensichtlich nichts von seinem Biss verloren, und das ist auch gut so. Ein skurriler Road Trip des Verbrechens Durch diese peinlichen Enthüllung fällt Susans nicht nur aus allen Wolken, sondern steht plötzlich auch mit einem dicken Schuldenberg da und ist somit noch ärmer dran als ihre von ihr zuvor noch oft bemitleidete und ein wenig gönnerhaft behandelte beste Freundin Julie. Da in ihrem fortgeschrittenen Alter die Aussicht auf späten beruflichen Erfolg äußerst gering erscheint, soll ein Banküberfall nun zur deutlich kurzfristigeren Lösung werden – bewaffnet in eine Bank spazieren und von den Angestellten die Herausgabe des verwahrten Geldes zu erpressen, kann man schließlich auch noch mit 60 Jahren. Weil sich ein derartiges Unterfangen nur zu zweit aber etwas schwierig darstellt, holen Susan und Julie kurzentschlossen noch ihre gemeinsame Freundin Jill (braucht Geld für eine lebensrettende Operation ihres schwerkranken Enkelkindes) und die fast 90-jährige Altenheim-Diva Ethel (braucht kein Geld, ist aber von ihrem tristen Alltag zu Tode gelangweilt und such auf die alten Tage nochmal ein Abenteuer) ins Boot. Wer nun aber von der Geschichte ein minutiös geplantes kriminelles Meisterstück im Stil von „Ocean’s Eleven“ mit charmanter Seniorenbesetzung erwartet liegt jedoch falsch: der eigentliche Bankraub nimmt eher eine nebensächliche Rolle in der Handlung ein, stattdessen entwickelt sich „Old School“ schnell zum aberwitzigen Road Trip mit drei älteren und einer sehr alten Dame auf der Flucht vor dem Gesetz, das in diesem Fall in Form von zwei trotteligen britischen Polizisten daherkommt. Eine bissige, äußerst unterhaltsame und sehr charmante Gaunerkomödie Natürlich darf man an diesen Roman nicht den Anspruch einer allzu realistischen Geschichte stellen, dafür ist Nivens Werk schon von der Konzeption her viel zu absurd. Das will „Old School“ aber auch gar nicht sein, denn der Fokus liegt hier eindeutig auf dem Unterhaltungsaspekt – und dieser Plan geht voll auf. Die Handlung ist enorm kurzweilig, abwechslungsreich und mitunter auch voll von der vom Autor gewohnten Bösartigkeit, allerdings kommt dieses Buch auch mit sehr viel Herz daher, was vor allem an der ungemein sympathischen und charmanten Verbrechertruppe liegt. Alleine die 87-jährige Rollstuhlfahrerin Ethel, die ein derart loses Mundwerk hat wie kaum eine von Nivens Figuren zuvor (und das will bei diesem Autor schon eine Menge heißen) und trotz ihres hohen Alters, ihrer unvorteilhaften Statur und ihres gesundheitlich angeschlagenen Zustands immer noch auf der Suche nach Abenteuer und Sex (am besten beides zusammen) ist, macht die Lektüre schon absolut wert. Auch Gerd Köster als Sprecher der Hörbuchversion leistet mit seiner unverwechselbar markanten Stimme und der unaufgeregten, aber den Charm der Geschichte perfekt einfangenden Lesung hervorragende Arbeit. Mir fehlte lediglich manchmal ein wenig die erzählerische Wucht, die Niven zum Beispiel bei seinen Romanen „Gott bewahre“ oder „Das Gebot der Rache“ schon unter Beweis gestellt hat. Dafür ist „Old School“ letztlich einfach zu sehr Gute-Laune-Geschichte – allerdings eine, die man sich als Freund von zynischem Humor nicht entgehen lassen sollte.

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  • Total klasse

    Old School

    lord-byron

    Eine wilde Satire über Freundschaft, das Altern, die englische Mittelschicht und Gruppensex. Susan und Julie sind gerade 60 Jahre alt geworden. Sie leben in einem kleinen Dorf in Südengland und sind seit der Schulzeit miteinander befreundet. Susan führt ein bürgerliches Hausfrauendasein, Julie lebt in einer Sozialwohnung und arbeitet als Aushilfe in einem Pflegeheim. Als Susans Ehemann Barry tot aufgefunden wird, offenbart sich, dass er ein surreales Doppelleben als Swinger führte und Susan einen finanziellen Scherbenhaufen hinterlassen hat. Um nicht in Altersarmut abzurutschen, greifen sie zu einer radikalen Lösung: einem Banküberfall. "Old School" war mein erstes Buch von John Niven und 100%tig nicht mein letztes. Ich bin so begeistert, dass ich fast keine Worte finde. Ich war praktisch vom ersten Wort an fasziniert von dieser verrückten Geschichte. Nur der Sprecher Gerd Köster hat mich nicht so vom Hocker gerissen. Teilweise hatte ich das Gefühl, er schläft gleich beim Reden ein. Aber selbst das konnte mir nicht die Freude an dieser Geschichte nehmen. Zuerst mal die herrlich skurrilen Charaktere. Einfach großartig. Ich grinse jetzt noch vor mich hin, wenn ich an Nails und Ethel denke. Die Beiden sind so großartig, dass ich alleine schon wegen ihnen das Buch gerne noch einmal lesen möchte. Hätte ich nicht noch so viele Rezensionsexemplare hier liegen, würde ich mir sofort den nächsten Niven schnappen. Endlich mal wieder ein Autor, der mich so richtig überraschen konnte. Aber auch die anderen Charaktere waren einfach nur genial. Ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht. Wie die Frauen immer wieder einen Weg aus ihrer Misere gefunden haben, war absolut göttlich. Alleine schon dieser Banküberfall...... Ach das müsst ihr einfach selbst lesen oder hören. Es wird euch begeistern. Auch die Handlung ist so liebenswert chaotisch und der Schreibstil wundervoll plastisch und lebendig. Es gibt wirklich überhaupt nichts zu meckern, da kann ich noch so lange suchen. Darum vergebe ich 5 von 5 Punkte, den Favoritenstatus und eine absolute Leseempfehlung an alle, die gerne Spaß haben. Lest John Niven, er ist einfach großartig! © Beate Senft                     

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    • 6

    Gulan

    29. November 2015 um 17:03
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