John Ortberg Die Tür ist offen

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Inhaltsangabe zu „Die Tür ist offen“ von John Ortberg

Türen sind dafür da, um durchzugehen, andere sind dagegen geschlossen, was das aber mit dem Glauben zutun hat? Das erfährt man im Buch.

— Seelensplitter

Humorvoll geschriebener Motivator, die Chancen im Leben zu erkennen, entsprechenden Entscheidungen zu treffen und zu handeln.

— orfe1975

Ein wirklich schönes Buch mit der für mich richtigen Portion Humor, das sehr zum Nachdenken anregt.

— peedee
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  • Nicht ganz, was ich geplant hatte

    Die Tür ist offen

    Traeumerin109

    15. June 2016 um 18:48

    So könnten wir versuchen, unser Leben in sechs Worten zu beschreiben. Wie oft stellen wir uns auf etwas ein, erwarten einen ganz bestimmten Verlauf der Ereignisse, und dann kommt doch alles ganz anders. Genau darum geht es John Ortberg in seinem Buch. Er versucht uns näher zu bringen, worum es eigentlich geht, wenn wir Entscheidungen treffen müssen. Oft haben wir die Wahl, durch welche offene Tür in unserem Leben wir gehen werden, und diese Wahl macht uns genauso oft Angst. Was, wenn wir etwas verpassen? Oder vielleicht entscheiden wir uns für die falsche Tür, weil wir keine klare Vorstellung haben, wie Gottes Wille in diesem Fall aussieht? Was auch immer es ist, das uns vor der Entscheidung zurückschrecken lässt, meistens vergessen wir dabei etwas Wesentliches: Es gibt weder die eine richtige Tür, die uns ein glückliches Leben garantiert, noch müssen wir besondere Fähigkeiten mitbringen. Das einzige, was wir tun müssen, ist unsere Zaghaftigkeit zu überwinden und von ganzem Herzen zu springen. Mit diesem Buch hat der Autor mir aus der Seele gesprochen. Zunächst einmal ist sein Schreibstil eine gute Mischung aus einer klaren und verständlichen Sprache und der nicht zu vernachlässigenden gesunden Portion Humor. Immer wieder werden wir als Leser dazu aufgefordert, zu lernen und daran zu wachsen, unser Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Viele wichtige Punkte, mit denen sich wohl die meisten von uns Tag für Tag konfrontiert sehen, werden hier in einer Art aufbereitet, der wir uns schlecht entziehen können. Unter anderem geht es um die vielen, vielen Chancen, die wir im Laufe unseres Lebens haben, egal in welcher Hinsicht, und was wir damit anstellen. Das ist mit Sicherheit eines DER zentralen Themen in jedem ernsthaften Entwicklungsprozess. Eine offene Tür als Symbol grenzenloser Möglichkeiten, etwas Sinnvolles zu tun, das große Abenteuer unseres Lebens zu erfahren – wann können wir das so sehen und uns dementsprechend verhalten? Wir haben diese Tür nicht aufgestoßen, meistens hätten wir sie niemals an der Stelle erwartet und fühlen uns deshalb schon gar nicht darauf vorbereitet. Und was, wenn wir tatsächlich hindurchgehen? Sofort plagt uns die Reue und Überlegungen, dass es uns mit einer anderen Tür bestimmt besser ergangen wäre, scheinen vorprogrammiert. Aber das sind sie nicht! Worauf es ankommt, ist die Einstellung mit der wir durch Türen gehen. Wir müssen springen, uns mit unserem ganzen Herzen auf das einlassen, was uns dahinter erwartet! Gott hat diese Tür für uns geöffnet. An vielen Stellen habe ich einfach mich selbst wiedergefunden und es war mit Sicherheit nicht alles angenehm, was mir beim Lesen aufgefallen ist. Treffe ich wirklich siebzig bewusste Entscheidungen jeden Tag und bin mir dessen dann doch nicht so bewusst? Da ergibt der weise Satz „Das Leben ist die Summe unserer Entscheidungen“ doch gleich viel mehr Sinn. Wir gehen jeden Tag durch Türen, und merken es nicht einmal, oder noch schlimmer: Wir gehen vorbei und haben keine Ahnung, dass da eine Tür sein könnte. DANN verpassen wir wirklich etwas, denn Türen machen immer etwas mit uns, sie helfen uns zu wachsen, über uns hinauszuwachsen. „Vielleicht machen offene-Tür-Menschen mehr Fehler, haben aber weniger zu bedauern.“ ...ja, vielleicht. Mit Sicherheit. Deshalb möchte ich versuchen, nachdem dieses Buch mich auf so wunderbare Weise daran erinnert hat, immer ein wenig mehr dem JA zugewandt zu sein und endlich oder wieder irgendwann ein offener-Tür-Mensch zu sein. Ein wunderbares Buch über gelebten Glauben.

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  • Manche Türen sind geschlossen, andere offen...

    Die Tür ist offen

    Seelensplitter

    24. April 2016 um 09:51

    Meine Meinung zum Buch: Die Tür ist offen Ergreife Gottes ChancenAufmerksamkeit und Erwartung:Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem BlogInhalt in meinen Worten:Dieses Buch beschäftigt sich mit Türen - die können offen, zu, angelehnt und vor allem Wegweisend sein. Anhand biblischer Gedanken geht John diesem Thema auf die SpurenWie empfand ich das gelesene?Ich kann mir nicht helfen, aber ich hab dauernd das Gefühl, dass ich dieses Buch schon einmal gelesen habe. Allerdings mit anderem Cover. Wahrscheinlich täuscht das aber.Den Inhalt finde ich recht angenehm zu lesen, einerseits kann er durch Sprache und Humor doch manch ernstes Thema wundervoll auf den Punkt bringen.Andererseits wiederholt er sich irgendwann in den Themen, natürlich ist das nicht unbedingt verkehrt, aber ich hatte dann das Gefühl, nur noch das gleiche zu lesen das nur durch andere Blickrichtungen.Das Buch gliedert sich in 10 Kapitel. Die sich ähnlich von der Thematik sind und andererseits doch auf ganz andere Blickwinkel blicken.Fazit:Ich hab mir etwas mehr vom Buch erwünscht und könnte mir vorstellen dass es eine Neuauflage ist. Dennoch sicher bin ich mir nicht, und die Gedanken über offene Türen sind dennoch wertvoll.Sterne:Ich gebe leider nur drei Bambis.

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  • Erkenne Gottes offene Türen und nutze sie!

    Die Tür ist offen

    orfe1975

    07. March 2016 um 22:27

    Cover: Auf dem Cover ist eine gleich doppelte, weit geöffnete Tür mit einer "Willkommensmatte" davor zu sehen und im Hintergrund die Symbole für viel Licht, Musik und Liebe. Das ist sehr passend zum Titel. Durch das Öffnen des Buches öffnet man somit auch die Tür, mehr über Gottes Chancen zu erfahren.   Inhalt: Der Autor und Pastor John Ortberg schreibt in seinem neuen Buch über das Thema, wie Gott uns Türen öffnet. Dabei geht er auf viele unterschiedliche Dimensionen dieses Themas ein.   Mein Eindruck: Dies ist das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe. Sowohl die positiven Kritiken des Autors zu seinen vorherigen Werken als auch das Thema selber haben mich neugierig gemacht. Das Cover hat mich sehr angesprochen, da es suggerierte, dass der Humor zwischendurch hier auch seinen Platz findet.   Beim Anblick des Inhaltsverzeichnist dachte ich: Wow, so viel kann man über dieses Thema schreiben? Ich wäre vorher nicht auf die Idee gekommen, war aber über die verschiedenen Dimensionen, die der Autor hierzu beleuchtet, positiv überrascht. So thematisiert er u. a. wie wir uns entscheiden, durch welche Tür wir gehen, warum manche Türen verschlossen sind und dies gut sein kann, die Frage, ob wir bereit sind, durch eine Tür hindurch zu gehen und warum eine geöffnete Tür eine Chance, aber nicht zwingend eine Garantie für Glücksseligkeit bedeutet. Jedes Thema ist in einem eigenen Abschnitt abgehandelt, der rote Faden bleibt stets erhalten.   Mir hat der Sprachstil des Autors sehr gut gefallen. Er schreibt locker und versteht es, komplexere Sachverhalte und Bibeltexte auf einem verständlichen Niveau darzustellen. Er schreibt dabei teilweise auch sehr humorvoll, wird aber für meinen Geschmack nie zu flapsig oder gar respektlos. Ich bin kein bibelfester Mensch, es ist sehr lange her, dass ich mich mit den konkreten Bibeltexten auseinandergesetzt habe. Daher haben mich die Beispiele und vor allem die Art der Erzählung von Herrn Ortberg sehr beeindruckt und mir einige "Aha"-Effekte beschert. Schön finde ich auch, dass es nicht bei der Theorie bleibt, sondern der Autor zu jedem Punkt auch Geschichten und Beispiele aus seinem Umfeld präsentiert. So wird alles lebensnah und alltagstauglich und regt zum Nachdenken an. Herr Ortberg ist sich auch nicht zu schade, auch über seine eigenen Fehler zu schreiben und so wirken seine Ratschläge authentisch und kommen nicht mit erhobenem Zeigefinger daher. Dieses Buch macht Mut, sein Leben und seine Entscheidungen für neue Wege unter einem anderen Gesichtspunkt zu sehen und gibt hierzu viele gute Denkanstöße. Mein einziger Kritikpunkt sind Wiederholungen, die einige Texte zu sehr in die Länge ziehen und meinen Lesefluss etwas gelähmt haben. Daher habe ich einen Punkt abgezogen.   Fazit: Humorvoll geschriebener Motivator, die Chancen im Leben zu erkennen, entsprechenden Entscheidungen zu treffen und zu handeln.

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  • Offene Türen laden zum Durchgehen ein

    Die Tür ist offen

    Martinchen

    01. March 2016 um 14:30

    "Die Tür ist offen - durchgehen musst du selbst! Den Blick schärfen für die Türen, die Gott uns öffnet - das ist das Ziel des neuen Buches von Bestseller-Autor John Ortberg. Denn Gott öffnet für jeden von uns Türen - und zwar jeden Tag! Doch nur wenn wir den Schritt über die Schwelle wagen, erwartet uns auch eine Fülle von Abenteuern und erstaunlichen Erfahrungen. John Ortberg zeigt, wie wir diese göttlichen Chancen in unserem Alltag erkennen und vor allem auch nutzen können! Sein Buch hilft, die Angst vor falschen Entscheidungen zu überwinden und ebenso mutig wie selbstbewusst durch offenen Türen zu gehen." - soweit der Klappentext. John Ortberg beginnt mit der Frage, wie man sein Leben in sechs Worten zusammenfassen würde, eine Frage, die ein Online-Magazin gestellt hat. Dazu einige Antworten und einige Zusammenfassungen "biblischer Leben", es beginnt nachdenklich und kurzweilig. In der Folge zeigt der Autor anhand vieler Beispiele aus der Bibel auf, wer wann und wie durch offene Türen gegangen ist und wo derjenige dann angekommen ist. Das hat mir zunächst nicht gefallen, weil ich mehr Geschichten "aus dem Leben" erwartet habe. Dann aber fiel mir auf, dass Ortberg anhand dieser Erzählungen zeigt, wie Menschen auf offene Türen reagieren, ob sie gleich hindurch gehen oder sie nicht sehen wollen. Und wenn sie hindurch gehen, was passiert dann? Auch dann ist der Weg nicht frei von Hindernissen und Problemen, mit denen es umzugehen und die es zu überwinden gilt. Es gelingt auch - in allen Fällen. Was geschieht mit denen, die diese offene Türen nicht wollen? Hier wird Jona und seine Geschichte erzählt, welche Folgen seine Verweigerung hatte und wie Gott ihn doch geführt hat.  Im Nachwort erklärt John Ortberg, wie er das Geheimnis der offenen Türen kennen lernte. Für mich der Teil, der mir am besten gefallen hat. Der Autor schreibt klar, sehr gut verständlich und gut lesbar und er gibt viel Stoff zum Nachdenken. Ob das Buch wirklich hilft, die Angst vor falschen Entscheidungen zu überwinden, weiß ich nicht. John Ortberg zeigt jedoch, dass die Angst, etwas zu verpassen ("Verpassophobie", so nennt er es - ein wunderbares Wort) überwunden werden kann. Er zeigt, dass jeder mutig Entscheidungen treffen kann, auch, wenn sie "falsch" sein sollten. Fazit: Ein sehr schönes Buch mit einem wunderschön gestalteten Cover, dem ich viele Leser wünsche.    

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  • Jeder Tag hält offene Türen für uns bereit. Hindurchgehen müssen wir aber selbst.

    Die Tür ist offen

    JDaizy

    24. February 2016 um 16:05

    "Gott ist ein Gott der offenen Türen. Und heute geht es um Ihre Zeit. Heute geht es um Ihre Tür. Wer weiß schon, was heute vor Ihnen liegt? Wer könnte Ihre Ermutigung gebrauchen? Wie könnten Sie jemanden durch Ihre Einsichten helfen, welches Problem könnten Sie lösen, was könnten Sie Neues lernen, welchen Dienst könnten Sie anbieten? Vielleicht können Sie der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen, Unterdrückung beenden, einem anderen seine Last leichter machen, die Würde eines Menschen stärken." Der Autor John Ortberg ist Redner, Autor und Pastor der Menlo Park Presbyterian Church in San Franzisko Bay. Er hat zahlreiche Bestseller geschrieben. "Die Tür ist offen" ist aber mein erstes Buch, welches ich von ihm lese. Die deutsche Ausgabe ist 2016 im SCM-Verlag erschienen. Das Hardcover hat einen extrem stabilen, hochwertigen Einband und auch die Innenseiten sind sehr gut verarbeitet und griffig. In zehn Kapiteln und durch 300 Seiten führt uns der Autor durch dieses christliche Sachbuch mit dem Thema, wie man Gottes Chances mit Hilfe offener Türen nutzen kann. Mir gefällt das sanfte und doch kräftige Grün des Covers und die offene Tür, die im Comicstil gehalten ist. Die Symbole, die uns dahinter erwarten machen Mut. Ich verbinde Herzen, Musik, Sterne, Licht und Regenbogen jedenfalls mit positiven Emotionen. Man erkennt, dass uns hinter offene Türen aufregende Dinge erwarten können. Ehrlich gesagt, fehlt mir hier jedoch die Aussage, dass offene Türen nicht immer ausschließlich positive Dinge verheißen, wie es im Buch später auch thematisiert wird. Ziel dieses Buches ist es, den Leser zu Entscheidungen zu ermutigen, ihn dafür zu sensibilisieren "offene Türen" zu erkennen und zu nutzen, sich aber auch nicht vor "falschen" Entscheidungen zu scheuen. Eine offene Tür ist hier ein Symbol für grenzenlose Möglichkeiten: für unbegrenzte Gelegenheiten, etwas Sinnvolles im Leben zu tun, für den Zugang zu neuen und unbekannten Abenteuern und unvorstellbaren Chancen. Gott öffnet uns Türen, hindurchgehen aber müssen wir selbst. Doch muss man jetzt besonders stark, talentiert, perfekt oder außergewöhnlich gut sein, damit Gott unsere Gebete erhört und uns eine Tür öffnet? Oder sind auch verschlossene Türen eine Chance? Und was ist der Unterschied zwischen einer "offenen" und einer "geöffneten Tür"? Entscheidungen zu treffen, ist nicht immer leicht. Werde ich die richtige Entscheidung treffen? Was ist, wenn eine Entscheidung falsch war und negative Konsequenzen mit sich bringt? Was ist, wenn ich nicht stark genug bin und versage? Das alles sind Fragen, die wir uns fast täglich stellen. Und warum geht jeder von uns anders damit um? Warum erkennt man "offene Türen" nicht auf den ersten Blick und was ist, wenn es mehrere Entscheidungsmöglichkeiten gibt? Schon allein der Gedanke überfordert mich. Und ich bin ehrlich: mich überfordert oft schon die Essenbestellung im Restaurant, wenn die Karte mehr als fünf Gerichte hat. Deshalb habe ich dieses Buch gelesen und mir Antworten erhofft - und (das sei verraten) auch bekommen. Allerdings oft anders als erwartet. Dieses Thema ist so unerwartet vielschichtig und komplex, dass ich das Buch nicht am Stück lesen konnte und immer wieder eine Pause zum Nachdenken und "Sacken lassen" eingeschoben habe. Besonders gut gefallen haben mir, die "Psychologie des Bedauerns", bei der der Autor auf nicht genutzte Chancen eingeht oder auf Dinge, die wir getan haben und bereuen, oder auch die Ausführungen zu unserer Angst, etwas zu verpassen ("Verpassophobie"). Aber auch die (wahre) Geschichte der Busfahrerin Linda, die zeigt, dass man mit der richtigen Einstellung aus allem etwas Besonderes machen kann, hat mich wirklich berührt und etwas (hoffentlich) Bleibendes hinterlassen. Fazit: Unser Leben ist heute ein Markt der unbegrenzten Möglichkeiten. Das bedeutet nicht immer zwangsläufig mehr Freiheit, sondern auch Überforderung, weil wir tagtäglich Entscheidungen treffen müssen. Dieses Buch hilft dabei "richtige" Entscheidungen zu treffen, sich aber auch nicht vor "falschen" Entscheidungen zu scheuen und es zeigt, was offene Türen über uns selbst verraten. Komplex, vielschichtig und definitiv keine kurzweilige Lektüre. 

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  • Achte stets auf offene Türen

    Die Tür ist offen

    peedee

    20. February 2016 um 11:26

    John Ortberg, Pastor der Menlo Park Presbyterian Church in San Francisco, hat zahlreiche Bestseller geschrieben und hält Vorträge auf der ganzen Welt. Mit diesem Buch will er aufzeigen, dass eine offene Tür das grosse Abenteuer des Lebens ist, weil diese bedeutet, sich von Gott gebrauchen zu lassen. Ist jede offene Türe auch die richtige Türe für mich? Ich bin gespannt… Erster Eindruck: Das Cover zeigt eine geöffnete Tür im Karikaturstil mit Regenbogen, Musik, Sternen und einem fliegenden Herzen. Davor liegt ein Türvorleger mit „Willkommen“. Das Layout des Buches gefällt mir sehr gut: Durch die gewählte Schriftgrösse und den etwas vergrösserten Zeilenabstand wirkt der Text luftig. Der Autor zitiert aus der Bibel und bringt dann auch Beispiele aus seinem Leben dazu. Dabei bringt er noch Humor mit hinein, was mich des Öftern schmunzeln liess. Er gibt auch zu, dass ihm nicht alles auf Anhieb gelingt – er ist eben ein Mensch mit all seinen Fehlern, wie ich auch. „Ich muss meinen Wert als Mensch nicht unter Beweis stellen, weil ich von Gott bedingungslos geliebt bin. Ich kann offen für das Morgen sein, weil Gott bereits dort ist.“ (S. 32) Der Autor hat mir aufgezeigt, dass zwar Türen für mich geöffnet werden, aber ich doch selbst hindurchgehen muss. Die Entscheidung, durch die Tür durchzugehen, muss ich selbst treffen, auch wenn ich nicht alles richtig mache. Mir hat der Ausdruck „Verpassophobie“ (S. 69) gefallen: Aus Angst, etwas zu verpassen, entscheide ich mich manchmal nur ganz schwer. Aber auch eine Nicht-Entscheidung ist eine Entscheidung. Gemäss einer Studie der Columbia-Universität (S. 15) trifft jeder Mensch jeden Tag ca. siebzig bewusste Entscheidungen am Tag. In siebzig Jahren kommt man so auf die riesige Zahl von 1‘788‘500 Entscheidungen! „Wer noch nicht tot ist, ist auch noch nicht fertig. In der Bibel ist das Alter nie ein Grund, Nein zu sagen, wenn Gott ‚Geh!‘ sagt.“ (S. 50) Gott öffnet nicht nur Türen, er hält auch Türen so zu, dass sie nicht geöffnet werden können. Das erscheint einem manchmal frustrierend, aber im Nachhinein war es dann doch gut, wie es gekommen ist. Im Nachwort des Buches erfährt man, wie er das Geheimnis der offenen Türen kennenlernte, und zwar durch einen Griechisch-Dozenten: Dr. Gerald Hawthorne. Dieser Dozent wurde sehr wichtig für ihn und sein weiteres Leben. Ebenso Pastor John F. Anderson von der First Baptist Church, der stets an John Ortberg glaubte. Amüsant fand ich die Schilderung, dass John Ortberg bei seinen ersten eigenen Predigten jeweils in Ohnmacht fiel! Aber Pastor Anderson glaubte weiterhin an ihn und meinte: „Du wirst nächste Woche wieder predigen, und ich werde dich so oft predigen lassen, bis du nicht mehr in Ohnmacht fällst oder den Löffel abgibst.“ (S. 287) Ein wirklich schönes Buch mit der für mich richtigen Portion Humor, das sehr zum Nachdenken anregt. Für meinen Geschmack hatte es ein bisschen zu viele Wiederholungen, so dass ich einen Stern abziehe. Für mich ist es das erste Buch des Autors, aber es wird sicher nicht das letzte gewesen sein.

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