John Ortberg Jeder ist normal, bis du ihn kennenlernst: Wie zwischenmenschliche Beziehungen gelingen.

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Inhaltsangabe zu „Jeder ist normal, bis du ihn kennenlernst: Wie zwischenmenschliche Beziehungen gelingen.“ von John Ortberg

Der Ratgeber für zwischenmenschliche Beziehungen basierend auf einer Vielzahl von Bibelstellen

— X-tine

Anders als erwartet und am Ende doch sehr enttäuschend

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Gut, aber leider auch nicht darüber hinaus

— peedee
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  • Das ganze Leben besteht aus Begegnungen

    Jeder ist normal, bis du ihn kennenlernst: Wie zwischenmenschliche Beziehungen gelingen.

    LEXI

    21. May 2017 um 21:23

    „Sie und ich wurden geschaffen, um Leben zu retten. Die Rettungsleinen, die wir in der Regel anzubieten haben, sind Worte. Jedes Wort, das wir aussprechen, hat die Macht, einem Menschen entweder ein wenig Leben zu schenken, oder einen kleinen Teil seines Geistes und seiner Lebendigkeit zu zerstören. Wir haben die Fähigkeit, dem anderen Annahme, Liebe und Hoffnung zu vermitteln; wir haben aber auch die Fähigkeit, zu verurteilen, zu verdammen und zu verletzen.“Der kalifornische Pastor und Bestsellerautor stellt in seinem vorliegenden Buch zwischenmenschliche Beziehungen in den Vordergrund. Auf über 300 Seiten thematisiert er die Gemeinschaft mit anderen Menschen in einer Zeit, in der Beziehungen immer mehr verarmen und dem Leistungsgedanken zum Opfer fallen, wie er anmerkt. John Ortberg schreibt über das Wesen und die verschiedenen Arten der Gemeinschaft und führt hierzu praktische Beispiele an. Er bezieht sich in jedem seiner Kapitel auf die Bibel und führt beispielsweise den Sündenfall als zentrales Ereignis an, ab welchem der Mensch hinsichtlich seiner Gemeinschaft mit Gott zum ersten Mal die freie Wahl hatte. Am Ende eines jeden Kapitels fasst er den Inhalt kurz in Form von zielgerichteten Fragen an den Leser zusammen, die zur gedanklichen Wiederholung des Gelesenen und vertiefenden Beschäftigung anregen. Das Kapitel „Annahme“ war eines jener Abschnitte dieses Buches, die mich besonders beeindruckten. Hier ist vom „Werfen mit Steinen“ die Rede, untermalt von der biblischen Geschichte der ertappten Ehebrecherin. John Ortberg legt diese Geschichte aus, deutet sie und bezieht sie auf unser alltägliches Verhalten in der heutigen Zeit. Er schreibt von der Sünde der Verurteilung und deren Auswirkungen. Seine Beziehungsregeln sind beeindruckend und stellen einen höchst anregenden und motivierenden Abschnitt in diesem Buch dar. Doch auch als es um Konflikte und Vergebung ging, gelang es dem Autor, mich mit seinen Ausführungen zu fesseln. Seine theoretischen Inhalte gehen mit praktischen Beispielen einher und ermutigen zur Umsetzung im täglichen Leben. Ich möchte ganz besonders diese konkreten Umsetzungsbeispiele des Autors hervorheben, die ich als überaus hilfreich und wertvoll empfunden habe. Der Autor zeigt bei seinen Ausführungen jedoch immer wieder auch Humor und baut entsprechende Episoden und Geschichten ein. Die Gleichnisse aus der Bibel, mit denen sich der Autor verstärkt beschäftigt, wurden sehr ausführlich ausgelegt und auf die heutige Zeit, die heutigen Lebensumstände, bezogen – eine Tatsache, die mir die Lektüre dieses Buches zu einem ganz besonderen Lesegenuss machte.Fazit: „Jeder ist normal, bis du ihn kennenlernst“ betrachte ich als eine Art „Lebensbegleiter“, den man immer wieder zur Hand nehmen und sich darin vertiefen sollte. Das Buch war ein absoluter Volltreffer auf meiner aktuellen Leseliste und stellt definitiv ein ganz besonderes Highlight meines Lesejahres dar. Uneingeschränkte Empfehlung meinerseits!

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  • Was ist schon normal?

    Jeder ist normal, bis du ihn kennenlernst: Wie zwischenmenschliche Beziehungen gelingen.

    Traeumerin109

    03. May 2017 um 21:07

    Wir Menschen sind auf Gemeinschaft und Beziehungen ausgerichtet. Dennoch fahren wir anderen Menschen gegenüber immer wieder unsere Stacheln aus, welche gelungene Beziehungen erschweren. Welche anderen Möglichkeiten gibt es, sich gegenseitig zu achten? Bei diesem Buch war ich zunächst skeptisch, schließlich klingt es wie eines der typischen Ratgeberbücher. Jedoch kannte ich schon ein anderes Buch von dem Autor, welches ich sehr gelungen fand, daher habe ich mich auf das Buch eingelassen und wurde positiv überrascht. Zunächst einmal schreibt John Ortberg sehr gut, klar und auf den Punkt, dabei aber auch sehr einfühlsam und humorvoll. Er macht es dem Leser wirklich leicht, in das Buch einzutauchen. Aber auch abgesehen von dem wirklich tollen Schreibstil ist der Inhalt des Buches längst nicht so langweilig und überflüssig, wie die Beschreibung vielleicht erwarten lässt. Im Gegenteil gelingt es dem Autor, viele neue Aspekte aufzuwerfen oder alte miteinander in Beziehung zu setzen. Er benutzt die Metapher des Stachelschweins, jedoch auch nicht übermäßig. Vor allem geht es um die grundlegenden Bausteine in einer funktionierenden Beziehung: Achtung, Vertrauen, Annahme, Empathie usw. All diese Themen beleuchtet John Ortberg aus verschiedenen Perspektiven und nie nur einseitig. Außerdem gelingt es ihm hervorragend, sie mit christlichem Gedankengut und Vorstellungen zusammenzubringen. Er geht nicht blauäugig an das Thema heran, sondern bleibt durchaus auch kritisch, betont aber immer wieder den bleibenden Wert gewisser Denkweisen. Ich konnte ihm eigentlich immer nur zustimmen. Fazit: Ein sehr wertvolles Buch, aus dem ich viel gezogen habe. Dazu leicht und locker geschrieben, aber inhaltlich von erstaunlicher Tiefe.

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  • Der Mensch ist eine Mängelware und trotzdem Wertvoll.

    Jeder ist normal, bis du ihn kennenlernst: Wie zwischenmenschliche Beziehungen gelingen.

    theophilia

    22. April 2017 um 16:39

    Inhalt:In dem Buch stellt John Ortberg, Pastor der Menlo Park Presbyteran-Gemeinde in Kalifornien vor, dass jeder Mensch sich nach Gemeinschaft und Angenommensein sehnt. Doch oft müssen wir uns gegenüber unseren Mitmenschen wehren und fahren unsere „Stacheln“ aus. Das verletzt andere. Er schreibt in 12 Kapiteln die zu 3 Teilen zusammengefasst sind.Teil 1 – Normal – so was gibt es doch gar nicht.„Normal“. Wer legt das fest? Menschen sind nur „normal“ in der ständigen Gegenwart Gottes. Doch oft verlassen Menschen diese Gegenwart und handeln nach eigenen Maßstäben.Teil 2 - Wie man sich nahe kommt, ohne sich zu verletzen.Wir sind eine Gesellschaft von Steinewerfer. Wir wehren uns, wenn unsere Maßstäbe nicht eingehalten werden. Hier wird beschrieben, dass es eine Kunst gibt - die Empathie - sich in andere Menschen hineinzuversetzen.Zudem zeigt er eine gute Möglichkeit auf Konflikte im Leben zu lösen. Er empfiehlt bei Konflikten alleine mit der Konfliktpartei im privaten Rahmen über das Problem zu sprechen mit dem Ziel der Versöhnung. Viele Menschen besprechen ihre Probleme mit allen möglichen anderen Menschen, nur nicht mit demjenigen mit dem Sie ein Problem haben. Dadurch wird es aber nicht gelöst. Es wird höchstens noch schlimmer. Konflikte entstehen oft aus Missverständnissen. Jemand anderes zu fragen. In der … Situation habe ich das … so verstanden, hast du es so gemeint, ist keine Schande. Fragen ist erlaubt und klärt auf, was man nicht versteht. Oft sollte es gar nicht so rüberkommen, wie es angekommen ist. Teil 3 - Das Geheimnis stabiler Beziehungen.Das Geheimnis eines liebenden Herzens. Wenn ich andere Menschen liebe, ehre ich Gott. Ich messe meinen Mitmenschen den Wert zu, den Gott für sie gedacht hat. Er hat seinen Sohn für und alle geopfert. Wir sind alles Gottes Kinder. Doch oft tun wir so, als ob Jesus nur für uns gestorben wäre und nicht für unseren Nachbarn und wir unser Recht beim Nachbarn mit allen Mittel durchsetzen muss.Das Abschlusskapitel: Endlich normal – im Himmel.Meine MeinungDie türkise Farbe des Bucheinbandes gefällt mir sehr gut. Es hat etwas abenteuerliches und geheimnisvolles. Witzig sind die Sprechblasen. Es scheint zu sein, dass das Stacheltier den Text denkt. Markant ist der Titeltext auf dem weißen ungefärbtem Hintergrund. Es darf sich jeder seine eigenen Gedanken zu dem Thema machen. Selber denken ist erlaubt. Der Einband ist fest, jedoch nicht so steif wie ein Hardcover. Vielleicht hat das auch mit dem Thema Menschen zu tun um flexibel, untereinander zu bleiben.Das Buch beginnt mit dem Inhaltsverzeichnis und einer Danksagung an alle Mitproduzenten.Das Buch ist in 12 Kapitel aufgeteilt. Mehrere Kapitel sind jeweils zu einem Kapitel zusammengefasst. Die Kapitel beginnen mit Zitaten bekannter Persönlichkeiten als Einstieg. Am Ende eines jeden Kapitels bekommt der Leser viele Gedanken zur Nacharbeit mit auf dem Weg. Diese sind mit der Überschrift „Tanzen lernen“ überschreiben. Dies ist eine Anlehnung an die Geschichte im ersten Kapitel dem Tanz der Stachelschweine. Zudem sind die Kapitel durch persönliche Lebensberichte aufgelockert z.T. von der eignen Tochter oder Ehefrau stammend. Das Buch schließt mit Anmerkungen zu den jeweiligen Kapiteln mit Quellenanagaben über die Zitate und weiterführendem Material.Die Schriftgröße ist gut lesbar. Das Buch ist in viele Kapitel mit Unterkapiteln unterteilt, die sinngemäß aufeinander abgestimmt sind. Was kann ich aus dem Buch lernen.Menschen richten ihren Selbstwert oft auf ihre eigene Leistungsfähigkeit aus. Doch das ist nicht alles. Menschen sind Gemeinschaftswesen. Nur durch die Pflege von Kontakten, kann ich mehr erreichen, als durch Leistung. Wenn ich Wissen vernetzte erhalte ich größere Leistungen als in Alleinarbeit. Aber oft verstehen wir andere Menschen nicht – sie sind oft so seltsam und anders wie ich. Keiner gleicht dem anderen. Aber jeder Mensch möchte doch gerne „normal“ sein. Es wird beschrieben, dass es normal ist, dass jeder Mensch seltsam ist; aber in Gottes Augen ist das gar nicht schlimm. Denn wir sind trotzdem alle nach seinem Bild geschaffen und das ist das Wichtigste. Er findet uns trotz allem Wert, dass sein Sohn für unsere Seltsamkeit verstorben ist und den Weg in den Himmel zu unserem Vater frei gemacht hat. Kritik Ich fand das Buch zeitweise etwas sehr viel Inhalt zum Verarbeiten und somit etwas anstrengend zum Lesen. Die Kapitel sind teilweise lang.FazitDas Buch ist lesenswert. Doch sollte man sich genug Zeit nehmen und Konzentration und es öfters durcharbeiten, um den Inhalt genau zu verstehen. Es hat viel Inhalt und es wäre schade es nur zu überfliegen. Die Abschlussgedanken „Tanzen lernen“ lohnen sich durchzuarbeiten. Dank an Lovelybooks für die Leserunde und an Arwen10 für die Betreuung dieser. 

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  • Ich bin nämlich auch jemandes Stachelschwein

    Jeder ist normal, bis du ihn kennenlernst: Wie zwischenmenschliche Beziehungen gelingen.

    X-tine

    19. April 2017 um 16:13

    Inhalt:John Ortberg führt das Thema zwischenmenschlicher Beziehungen in 12 Kapiteln basierend auf der Bibel aus. Nach der Vorstellung der Thematik der Stachelschweine zeigt er, dass und warum wir zwischenmenschliche Beziehungen brauchen. Er zeigt, was wahre Freundschaft ausmacht und wie wir anderen Menschen begegnen sollen. Wir lernen, dass es nicht möglich ist, ohne Konflikte zu leben und er geht in dem Kapitel zur Vergebung sehr intensiv darauf ein, wie schwer der Mensch sich damit tut, anderen Fehlern zu vergeben. Er zeigt uns immer wieder, dass auch wir nicht fehlerfrei sind. Wir lernen, dass wir alle in einer großen Gemeinschaft leben und so eine Einheit bilden. Wir sollen uns aber auch der Dankbarkeit bewusst werden, die wir spüren sollen.Fazit:John Ortberg führt die Thematik in den Kapiteln erst thematisch und inhaltlich und mit vielen Beispielen auf. Dann führt er jeweils passende Bibelstellen auf. Die Kapitel werden abgerundet mit Fragen zur Thematik des jeweiligen Kapitels. Dieses bezeichnet er als "Tanzen lernen", um zu illustrieren, was wichtig ist und was wir daraus lernen sollen. Leider hat mir ein wenig der rote Faden durch das Buch gefehlt. Die Stachelschweinthematik wird im Verlauf des Buches nur indirekt wieder aufgegriffen. Die Bibelstellen sind sehr treffend, jedoch fehlt die konkrete Handlungsanweisung. Ich fand vor allem die Fragen am Ende der Kapitel zwar zum Großteil passend, aber sie haben auch komplett neue Themen wieder aufgegriffen, was mir noch weniger Handlungsperspektiven zeigte. Es ist ein Buch, das sich sehr gut liest, es ist ganz nett gemacht mit dem "Tanzen lernen", aber mir persönlich hat es nicht viel weitergeholfen, wie ich nun z.B. anderen vergeben kann oder dankbarer bin.

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  • Leserunde zu "Jeder ist normal, bis du ihn kennenlernst: Wie zwischenmenschliche Beziehungen gelingen." von John Ortberg

    Jeder ist normal, bis du ihn kennenlernst: Wie zwischenmenschliche Beziehungen gelingen.

    Arwen10

    Im Verlag Gerth Medien ist auch diese Neuauflage eines Buches von John Ortberg erschienen. Ich danke dem Verlag für die Unterstützung der Leserunde. John Ortberg  Jeder ist normal bis du ihn kennenlernst Zum Inhalt: Jeder von uns sehnt sich nach Gemeinschaft und Akzeptanz. Doch gleichzeitig fahren wir unseren Mitmenschen gegenüber "Stacheln" aus. John Ortberg nennt dies das "Stachelschwein-Dilemma" und macht deutlich, wie man sich nahekommt, ohne verletzt zu werden. John Ortberg lüftet das Geheimnis gesunder zwischenmenschlicher Beziehungen. Mit Humor, tiefgehenden Einsichten und seiner Gabe fürs Geschichtenerzählen zeigt er auf, wie man die lebensverändernde Kraft einer Gemeinschaft erfahren kann, in der man sich gegenseitig wertschätzt, achtet und liebt. Infos zum Autor John Ortberg ist einer der Pastoren der "Menlo Park Presbyterian"-Gemeinde in Kalifornien. Bei ihm vereinen sich tiefgehende Einsichten mit klarer Verständlichkeit und einem ansteckenden Sinn für Humor. Seine Bücher werden regelmäßig zu Bestsellern.(c) Foto: Lynn Marie Doty Hier gibt es eine Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=817197 Falls ihr eines der 3 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 20. März 2017, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!

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  • Gut, aber leider auch nicht darüber hinaus

    Jeder ist normal, bis du ihn kennenlernst: Wie zwischenmenschliche Beziehungen gelingen.

    peedee

    09. April 2017 um 20:41

    Nähe zulassen, ohne zu verletzen oder verletzt zu werden, ist eine schwierige Aufgabe, da wir häufig „Stacheln“ ausfahren. Der Autor nennt dies das „Stachelschwein-Dilemma“ und erklärt anhand von Beispielen aus der Bibel oder seinem persönlichen Leben, wie zwischenmenschliche Beziehungen gelingen.Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir sehr gut; Titel und Untertitel sind gelungen, die geprägten Stachelschweine sind humorvoll und auffällig.Ich habe von John Ortberg bereits zwei Bücher gelesen, nämlich „Die Tür ist offen – ergreife Gottes Chancen“ sowie „Warum eigentlich Ostern? Drei Tage, die alles veränderten“. Da mir diese beiden Bücher sehr gefallen haben, war ich auf das vorliegende Werk ziemlich gespannt. Das Buch ist in drei Teile gegliedert: 1 „Normal – so etwas gibt es nicht“, 2 „Wie man sich nahe kommt, ohne verletzt zu werden“, 3 „Das Geheimnis stabiler Beziehungen“. Hier ein paar für mich wichtige Stichworte:- BEDEUTUNG VON BEZIEHUNGEN: Beziehungen sind wichtiger als Arbeit oder eine Diät. „Es ist besser, mit guten Freunden Chips zu futtern, als alleine Brokkoli zu essen.“ Wenn das mal nicht ein toller Ausspruch ist, weiss ich auch nicht…- EINSAMKEIT: „Einsamkeit ist etwas, das man mit Verlierern assoziiert.“ Darüber musste ich nachdenken. Und ja, es ist etwas dran. Wenn ich höre, dass jemand Berühmtes/Erfolgreiches sagt, dass er einsam sei, frage ich mich im ersten Moment schon, wieso das so ist. Aber dann folgt gleich „wieso nicht?“ – ich kenne ihn/sie ja überhaupt nicht und kann somit seine/ihre Situation gar nicht einschätzen. Daher denke ich, dass es Einsamkeit auf allen Ebenen gibt. Der Autor schreibt „Wenn ich alleine bin, fühle ich mich einsam“. Wenn ich alleine bin, fühle ich mich zwar manchmal auch einsam, aber das ist nicht die Regel. Ich weiss, dass ich Leute um mich habe, auch wenn es wenige sind und sie gerade nicht örtlich bei mir sind.- ALLTAGSAUTHENTIZITÄT: Ich habe verstanden, dass man nicht vorgeben soll, mehr zu sein, als man ist. Das ist ehrlich und darum mag ich es.Es gibt einiges zum Nachdenken – das hat mir gut gefallen, ebenso die Fragen am Ende der Kapitel. Den Mix von Geschichten aus der Bibel oder aus seinem persönlichen Leben, gespickt mit Humor (ist für mich essenziell!), finde ich gut umgesetzt. Das „Stachelschwein-Dilemma“ ist aus rein bildlicher Sicht sehr gut verständlich. Aber wie soll das Vermeiden von Verletzungen effektiv im Alltag umgesetzt werden? Für mich sind da praktische Tipps zu wenig greifbar. Einige Wiederholungen haben das Buch für meinen Geschmack in die Länge gezogen (vor allem in Teil 2). Fazit: Gut, aber leider auch nicht darüber hinaus – 3 Sterne.

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  • das Stachelschwein-Dilemma

    Jeder ist normal, bis du ihn kennenlernst: Wie zwischenmenschliche Beziehungen gelingen.

    eskimo81

    08. April 2017 um 15:26

    Wir suchen die Gemeinschaft und Akzeptanz. Wer will schon alleine sein?John Ortberg hat sich intensiv mit dem Thema befasst und zeigt mit vielen Bibelstellen und Hinweisen wie man glücklich und streitlos leben könnte. Ich sehe hier jedoch ein grosses ABER. Meine persönliche Meinung, ich möchte keine Leser verprellen, aber in der heutigen Zeit wo Krieg, Arroganz, Egoismus etc. überhand nehmen sehe ich keine Chance, das umzusetzen. Gut, wenn jeder das Buch lesen würde... Es ist aber eine sehr persönliche Meinung von mir. Manchmal hatte es zu viele Wiederholungen aber ansonsten wird man mit einem sehr flüssigen und interessanten Schreibstil durchs Buch geführt.Fazit: Ein wichtiges Thema. Es gibt viel zu tun. Fahren wir unsere Stacheln ein und begeben uns zu einem glücklicheren streitloseren Leben. 

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