John Pelan

 4 Sterne bei 1 Bewertungen

Alle Bücher von John Pelan

Cover des Buches Muschelknacker - Extrem (ISBN: B00J6ZR6RU)

Muschelknacker - Extrem

 (65)
Erschienen am 22.03.2014
Cover des Buches SHIFTERS – Radikal böse (ISBN: 9783865524478)

SHIFTERS – Radikal böse

 (17)
Erschienen am 22.01.2016
Cover des Buches Shadows Over Baker Street (ISBN: 9780345452733)

Shadows Over Baker Street

 (3)
Erschienen am 01.03.2005
Cover des Buches Splatterspunk: The Micah Hays' Stories (ISBN: 9781944703004)

Splatterspunk: The Micah Hays' Stories

 (1)
Erschienen am 24.02.2016
Cover des Buches Lost on the Darkside (ISBN: 9780451460431)

Lost on the Darkside

 (1)
Erschienen am 06.09.2005

Neue Rezensionen zu John Pelan

Cover des Buches SHIFTERS – Radikal böse (ISBN: 9783865524478)A

Rezension zu "SHIFTERS – Radikal böse" von Edward Lee

In die Wellen des Abyssus gezogen
Angelsammyvor 7 Monaten

Das Buch las ich bereits vor einiger Zeit. 

In Seattle werden grausame Morde begangen. Der Ermittler Jack Cordesman ist der Ansicht, daß Bisswunden an den Leichen auf Kannibalismus verwiesen. 

Rote Haare, die als Indiz gefunden werden, verweisen darauf, daß der Serienkiller eine Frau sein könnte. 

Diese Ermittlungen sind aber nicht DER Schwerpunkt des Buches. Aber Locke, ein armer Poet, wird gegen seinen Willen darin involviert. 

Er wird in Unheimliches hineingezogen und hätte er darauf eingehen soll, den dichterischen Auftrag eines gewißen Lehte anzunehmen. Allein schon dieser Nome de plume ( ? ) verheißt nichts Gutes, wer die griechische Mythologie kennt. 

Er ahnt nicht, daß etwas Vampirisches sein Unwesen in der City treibt. 

Man erfährt während der Handlung differerierende Sichtweisen, was dem Buch Tiefgründigkeit und eine enorme Wechselwirkung verleiht, was zusätzlich Spannkraft in due Handlung bringt.

Auch die Geheimnisvolle kommt zu Wort. All die eminenten Elemente den Mythos Vampire betreffend sind enthalten, in extremo.

Wie bei Edward Lee gewohnt gehen Abscheu, Erotik und Horror erneut enge Bande ein. 

Wer nicht riskieren will, daß ihm das Essen aus dem Gesicht fällt, das er oder sie vor Stunden verzehrt hat, sollte 1. natürlich ein hartgesottener Horrorfan sein und 2. ziemlich fortgeschritten in der Lektüre des Facettenreichtums dieses Subgenres. 

Allen anderen rate ich von diesem Buch ab. Denn es ist schön abgründig, aber ebenso mit Atmosphäre, stimmig, überzeugenden Protagonisten und einem schönen Clash zwischen Realität und dem Verschieben des Grauens in die Normalität. 

Weil ich Lyrik sehr schätze, mag ich es außerordentlich, daß, Locke geschuldet, dementsprechende Passagen immer wieder vorkommen. Gelungen! Ebenso die elegante, geschliffene Sprache! 


 


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Cover des Buches Muschelknacker - Extrem (ISBN: B00J6ZR6RU)A

Rezension zu "Muschelknacker - Extrem" von Edward Lee

Nichts für schwache Nerven, aber genauso fehl am Platz in der Extrem Reihe!
Ann-Kathrin1604vor einem Jahr

Muschelknacker -

Edward Lee und John Pelan 

***

Den Inhalt bitte bei Bedarf selbst recherchieren.

***

Meine Meinung: 

Dieses Festa Buch ist eines, das ich nicht unbedingt in der Extrem-Reihe haben müsste, denn für meinen Geschmack ist es eher eines der sachteren.
Zu Beginn lernen wir die beiden Brüder Esau und Enoch kennen, die abgeschottet an einem See leben und dort Menschen foltern und zu Essen zubereiten, welche ihnen in den Weg geraten.
Zu gleichen Teilen lernen wir die Fischer Ashton und Bob kennen, die mit ihren beiden Freundinnen auf der Suche nach dem wertvollen Muschelknacker-Aal sind und diesen genau an dem See ergattern wollen, wo die oben genannten Brüder leben…

Sehr verwirrend fand ich direkt die Beschreibungen der vier Männer. Irgendwie sind alle zu gleichen Teilen dick und ungepflegt, was mir die bildliche Vorstellung ziemlich erschwert hat. Ich hätte mir diesbezüglich mehr Kreativität gewünscht.
Die Geschichte beginnt sonst sehr angenehm mit einer interessanten Atmosphäre, die direkt zeigt, was den Leser erwartet. Das, was Esau und Enoch tun, ist wirklich krank und heftig, aber ich kann versichern, dass es deutlich schlimmere Beschreibungen in anderen Festa Büchern gibt. Hier geht es viel um Exkremente und Ausscheidungen allgemein, womit ich besser umgehen kann als mit bloßer Folter.
Es gab keine Stelle, die mich zum „Schlucken“ gebracht hat, alles war für mich noch im Rahmen. Wer also eher auf Splatter, detaillierte Beschreibungen von Folter und Missbrauch steht, sollte sich hier keine zu großen Hoffnungen machen. Für Leser mit schwachen Nerven ist es aber auch nicht empfehlenswert, weil es dennoch Stellen gibt, die den einen oder anderen verstören können.
Sehr amüsant fand ich die beiden Freundinnen von Ashton und Bob, die haben frischen Wind in die Geschichte gebracht und sie mit ihrer ironischen Art aufgelockert.
Ansonsten hat sich das letzte Viertel des Buches etwas gezogen. Ich habe vergeblich auf Action gewartet, aber diesbezüglich geschah leider nichts. 

***

Mein Fazit:
Das Buch empfehle ich allen Einsteigern in die Extrem Reihe, weil es meiner Meinung nach zu den sachteren zählt. Dennoch nichts für schwache Nerven! 

Ich hätte mir etwas mehr Action und Spannung gewünscht, aber sonst hat mir das Buch ziemlich gut gefallen! 

Bewertung: 3 / 5 🌟🌟🌟

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Cover des Buches Muschelknacker - Extrem (ISBN: B00J6ZR6RU)L

Rezension zu "Muschelknacker - Extrem" von Edward Lee

Stelle deinen Magen auf die Probe
Lumiel_H_Noxvor 2 Jahren

Rezension zu Muschelknacker von Edward Lee

Allgemeine Information:

Verlag: Festa

Erscheinungsdatum: 16 April 2014

Buchlänge: 192 Seiten

Softcover

Genre: Extrem Literatur 

Klappentext:

Die Brüder Esau und Enoch leben zufrieden am Sutherland Lake, irgendwo in der Einsamkeit Nordamerikas. Sie missbrauchen und quälen die dummen Stadtmenschen, die sich in ihr Reich verirren, und bereiten aus ihnen nach raffinierten Rezepten köstliche Speisen zu ... 

Ja, endlich mal wieder im eigentlichen Story Verlauf ein Edward Lee nach meinem Geschmack. Obszön, Grenzen überschreitend und bedingungslos erbarmungslos.  

Das Coverdesign erschließt sich mir leider nicht ganz, auch im Verlauf der Geschichte weiß ich nicht so genau in was für einem Zusammenhang das Bild mit der Geschichte stehen soll. Für mich wirkt das Cover im Gegensatz zum Inhalt, leider zu ästhetisch und demnach unpassend. 

Ganz im Gegensatz zu dem Titel, der in eine ganz andere Richtung geht als wie gedacht. Eher dachte ich dabei an einen sexuellen Zusammenhang, so wie man es vielleicht von einem obszönen Edward erwartet, doch es kommt ganz anders und wirkt im Vergleich zu meinen bisherigen Gedankengängen total solide. Diese Kehrtwende empfand ich persönlich als eine positive Überraschung, weil es so komplett anders und erfrischend ist. 

Wir begleiten eine Gruppe an Großstadt Leuten, die auf dem Weg zu einem abgelegenen Angeltrip sind. Verwöhnt und stinkreich. Sex, Spaß und Gelassenheit ist wohl der Lebensinhalt dieser Truppe. Doch das Blatt wendet sich schnell und die Tour wird zu einem absoluten Alptraum aus dem es heißt, lebend herauszukommen. Wer wird überleben?

Die Story kommt schnell in Fahrt, dies ist für mich immer sehr wichtig das der Spannungsbogen immer wieder neue Aspekte benötigt und gekonnt gehalten werden muss. Auch wenn wir uns nicht von Seite eins an in der absurden Welt der kranken Köpfe befinden, so führen andere Kleinigkeiten dazu und leicht schockiert zurückzulassen. Ich finde es sehr gut, wie kreativ dabei vorgegangen wird. Und auch in Sachen prickelnde Momente kommen wir zu Beginn an nicht zu kurz. Je nachdem was man eben so unter " prickelnd" interpretiert.

Im zweiten Verlauf geht es dann so richtig rund. Unser Magen wird schonungslos gefoltert und auf die Probe gestellt. Szenarien werden detailreich ausgeschrieben und hinterlassen einen dumpfen Druck in der Magengegend. 

Demnach kann ich euch eines nur empfehlen : Nebenbei essen solltet ihr euch genau überlegen !

Denn der Schwerpunkt der kranken Szenarien liegt auf der kulinarischen Küche, sowie uns bereits der Klappentext verrät. Fast erinnert mich dieses Geschehen an das gute alte Lied " Mein Teil" von Rammstein, auch wenn es eher weniger auf freiwilligen Basis passiert. 

Spannung und gnadenloser Ekelfaktor wie wir ihn von Edward kennen sind demnach vorprogrammiert und ihr dürft euch erneut auf prägendes Geschehen freuen. 

Um einmal auf den Aufbau einzugehen muss ich sagen, die Kapitellängen sind teilweise dem Maximum unterteilt. Viel länger dürfen sie fast gar nicht sein, befinden sich aber meiner Meinung nach noch im Bereich des machbaren, auch wenn ich einige Kapitel nicht immer ganz geschafft habe, die ich nebenbei in der Bahn begonnen hatte, weil sie doch länger wurden als wie erwartet. Trotzdem ziehen diese sich nicht über zig von Seiten und lassen uns irgendwann unmotiviert zurück. 

Der Schreibstil ist wie immer einfach und oberflächlich gehalten, da viel mehr der Inhalt hier seine Hauptrolle spielt. Man verzwickt sich nicht in verschiedene Materien, sondern kann dem roten Faden problemlos folgen.

Nur das Ende konnte mich nicht ganz von sich überzeugen und kostet dem Buch neben dem meiner Meinung nach unpassenden Cover einen Stern. Ohne spoilern zu wollen, ging das Ende für mich zu sehr ins Übernatürliche oder in den Fantasie Bereich über. Darstellung der Gestalt die als prägender Hintergrund wirkte wird demnach etwas zerstört und macht den kompletten Verlauf leicht kaputt. Meinen Geschmack konnte es leider nicht treffen und ich war leicht enttäuscht was das Ende anging. 

Fazit: Schonungslos direkt und der steigende Ekelfaktor prägen dieses Werk. Ein leckeres und völliges Essen, kann ich demnach zwischendurch für Leute mit einem zart besaiteten Magen nicht empfehlen. Man sollte sich auf Obszönität, Gewalt und sexuelle Interaktionen einstellen. Für alle Edward Lee Fans jedoch ein Muss in meinen Augen. Auch wenn das Ende mich nicht von sich überzeugen konnte, habe ich es keinesfalls bereut es zu lesen. Es war eine absolute Bereicherung für meine Festa Extrem Reihe. 4/5 Sterne. 

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