John Rector Frost

(24)

Lovelybooks Bewertung

  • 24 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 7 Rezensionen
(6)
(10)
(6)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Frost“ von John Rector

Der kalte Kuss des Todes Ein junges Paar fährt mitten im Winter mit all seiner Habe Richtung Süden. Sara ist schwanger, Nate wird von der Polizei gesucht. In einem Diner an der Tankstelle bittet ein erbärmlich hustender Mann sie, ihn gegen Bezahlung mitzunehmen. Die drei fahren los, hinein in einen Blizzard. Bald ist die Straße nicht mehr passierbar, und der Fremde beginnt zu delirieren. Als sie sich in ein abgelegenes Motel gerettet haben, atmet der Mann nicht mehr. Sara und Nate öffnen sein Hemd und finden eine Schusswunde. Sie öffnen seinen Koffer und finden Geld. Viel Geld. Herrenloses Geld? Mit Sicherheit nicht. «Man weiß, dass etwas Schreckliches passieren wird, und man kann nicht aufhören zu lesen.» Simon Kernick

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Fährte des Wolfes

Harter und spannender Thriller aus Schweden . Top!

Murksy

Projekt Orphan

Tolle Fortsetzung von Orphan X

Charlea

Schläfst du noch?

Kurzweiliger Psychokrimi mit leider etwas anstrengenden Charakteren

Cambridge

Death Call - Er bringt den Tod

Sehr spannend...

Bjjordison

Wildeule

Spannender kurzweiliger Krimi mit viel Natur

COW

Grandhotel Angst

Ein spannender historischer Krimi, der durch das Ambiente des alten Hotels besticht ...

MissNorge

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Frost" von John Rector

    Frost
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. November 2012 um 13:15

    Kurz und spannnend!

  • Rezension zu "Frost" von John Rector

    Frost
    michaela_sanders

    michaela_sanders

    07. June 2012 um 20:17

    sehr spannend, ich hab das buch an einem Tag ausgelesen. Die Handlung ist auf ein paar Stunden beschränkt (bis auf den Schluss, als art nachspann) undd eswegen sehr kompackt. MAn kann das Buch wirkllich nicht aus der Hand legen

  • Schnee, der auf Leichen fällt

    Frost
    Stefan83

    Stefan83

    07. November 2011 um 17:10

    In Punkto Marketing hat der Rowohlt Verlag in diesem Fall wirklich alles richtig gemacht. Pünktlich zum ersten Frost kam John Rectors Debütroman mit selbigem Namen, im Original unter dem Titel „The Cold Kiss“ in den USA veröffentlicht, auf den deutschen Büchermarkt. Und tatsächlich hält die äußere Aufmachung hier mal was sie verspricht, denn „Frost“ bietet eiskalte Unterhaltung, welche aufgrund der eindringlichen und stimmungsvollen Bilder besonders in der Winterzeit genossen werden sollte. Wie schon Gerard Donovans „Winter in Maine“ oder Jo Nesbøs „Schneemann“, so lebt auch Rectors Erstling von der Schilderung der weißen Pracht, wenngleich er, soviel sei vorab schon verraten, die stilistische Qualität der beiden erstgenannten nicht erreicht. Dem Lesevergnügen tut das letztlich aber keinen Abbruch, da der aus Colorado stammende Schriftsteller sich stark an den Themen der klassischen Roadmovies der 70er Jahre orientiert und, wie seine Kollegen Scott Phillips oder Elmore Leonard, für seine Story kein Wort zu viel verbraucht. Und die ist auch dementsprechend schnell erzählt: Die Vergangenheit hinter sich lassen. Ganz neu anfangen. Für Ex-Häftling Nate und dessen schwangere Freundin Sara ist die Fahrt nach Reno die Reise in eine bessere Zukunft. Doch der Weg ist beschwerlich, denn der harte Winter hat viele Straßen unpassierbar gemacht und verlangsamt ihr Vorankommen. In dem Diner einer Tankstelle gönnen sie sich die wohlverdiente Pause, die vor allem Nate, der nach einem Unfall vor vielen Jahren unter schlimmen Kopfschmerzen leidet, dringend braucht. Während des Essens fällt ihnen ein augenscheinlich schwer kranker, hustender Mann an der Theke auf, der sich kaum noch auf den Beinen halten kann. Auf Drängen Saras hin bietet Nate dem Mann seine Hilfe an, welche dieser anfangs noch schroff ablehnt. Doch als sich das junge Paar wieder auf den Weg machen will, bittet er die beiden schließlich doch noch darum, ihn ein kleines Stückchen mitzunehmen. Besonders Nate ist davon wenig begeistert. Er traut dem Fremden nicht. Andererseits können er und Sara die angebotenen 500 Dollar des Mannes aber gut gebrauchen. Widerstrebend willigt er ein. Trotz der Warnungen der Bardame vor einem drohenden Blizzard fahren die drei auf der geplanten Strecke weiter, bis der immer schlimmer werdende Schneesturm ein Weiterkommen gänzlich unmöglich macht. Nate und Sara stecken nun in einer Zwickmühle, denn der Zustand des Mannes hat sich rapide verschlechtert. Schon bald ist er gar nicht mehr ansprechbar. Da taucht plötzlich hinter dem Vorhang aus weiß ein abgelegenes Motel auf. Schnell steuert man den Parkplatz an, nur um dort festzustellen, dass der Mann mittlerweile nicht mehr atmet. Als Nate ihn sich näher anschaut, entdeckt er eine Schusswunde unter dessen Hemd. Und damit nicht genug. Sowohl im Rucksack als auch im Koffer befindet sich eine riesige Menge Geld. Was ist nun zu tun? Entgegen Saras Wunsch, die Polizei über das Ableben des Mannes und dessen Habseligkeiten zu informieren, beschließt Nate das Geld zu behalten und die Leiche heimlich zu entsorgen. … die Probleme lassen naturgemäß nicht lange auf sich warten. John Rector hat mit „Frost“ den Krimi ganz sicher nicht neu erfunden. Ganz im Gegenteil. Die Reminiszenzen an gute, alte Gauner- und Westerngeschichten schimmern immer wieder zwischen den Zeilen durch. Der klassische Plot besticht durch eine klare Linientreue. Und was bereits damals funktioniert hat, das entfaltet, in den richtigen Händen, auch heute noch seine kühle Eleganz. Dieses richtige Händchen beweist Rector in „Frost“ ohne Zweifel. Er hat sich die gleiche, kahle Sprache zu Eigen gemacht, und, statt einer weiteren aus vielfachen und ins Leere laufenden Strängen bestehenden Handlung, eine schnurgerade und schnörkellose Geschichte aufs Papier gebracht, die unerbittlich ihren Lauft nimmt und auf detaillierte Charakterisierungen ebenso verzichtet wie auf jeglichen moralischen Aspekt. Wo die Trennlinie zwischen Gut und Böse zu ziehen ist, wird komplett dem Leser überlassen. Genauso die Frage, wie man anstatt Nates oder Saras gehandelt hätte, die beide durch eine falsch getroffene Entscheidung eine Lawine in Gang gesetzt haben, welche am Ende nicht mehr zu kontrollieren ist. Und wie eben jene Schneelawine, so verselbständigt sich auch letztlich Rectors Geschichte. Trotz der Versuche von Ich-Erzähler Nate, die Dinge in Ordnung zu bringen und ohne Schaden aus dem Ganzen herauszukommen, verliert er nach und nach die Kontrolle über die Situation. Und ihm dabei über die Schulter zu schauen, macht die Spannung dieses Romans aus. „Man weiß, dass etwas Schreckliches passieren wird, und man kann nicht aufhören zu lesen.“ Diese sehr profane Aussage von Simon Kernick zu Rectors Debütwerk trifft inhaltlich ganz gut die Faszination, die von diesem Roman ausgeht. Wie die dunklen Wolken des Blizzards am Himmel, so hängt auch über dem „Frost“ eine von Beginn an unheilverkündende Atmosphäre, welche im weiteren Verlauf nicht zuletzt auch wegen der grandiosen Wetterbeschreibungen immer mehr zunimmt. Wenn Nate durch den düsteren Schneesturm stapft, die Scheibenwischer verzweifelt für freie Sicht kämpfen und das Knirschen von Schritten noch meterweit widerhallt, fühlt sich der Leser selbst als Teil der Szenerie. Hinzu kommt, dass Rector die Elemente der „Locked-Room“-Mystery äußerst intelligent zweckentfremdet hat. Wie in den Whodunits der 30er Jahre, so ist auch hier eine Menschengruppe eingeschneit, in deren Mitte man den schlimmen Bösewicht vermutet. Tatsächlich betätigt sich sogar eine der Motelbewohnerinnen als Möchtegern-Miss-Marple, um Licht in die Sache zu bringen, was wiederum die Äußerung hervorruft, dass man sich genauso gut in einer typischen Krimihandlung befinden könnte. Rector spielt an dieser Stelle geschickt mit den Genres und den Erwartungen des Lesers. Diese werden, trotz des wenig komplexen Plots, stets durch unvorhersehbare Wendungen oder wechselnde Gegebenheiten in andere Bahnen gelenkt, was wiederum dafür sorgt, dass man das Buch nur äußerst ungern an die Seite legt. Man vergisst darüber dann auch, dass Rector mit Nate und Sara den holzschnittartigen Figuren von Richard Laymon oder des oben erwähnten Kernick sehr nahe kommt. Im Gegensatz zu diesen beiden Autoren gelingt dem Autor von „Frost“ allerdings der Spannungsaufbau, der, nachdem er sich unerwartet brutal und drastisch entlädt, nicht ideenlos ins Leere taumelt. Und auch in Punkto Dialoge stellt Rector seine Stärken unter Beweis. Diese werden gekonnt und perfekt getimt positioniert, halten das Tempo bis zum Ende durchgängig hoch. Eben jenes Ende stellt wiederum Zartbesaitete durchaus auf die Probe und läuft doch nie Gefahr, das Buch zum Splatter-Werk verkommen zu lassen. John Rectors „Frost“ ist geradlinig, kurzweilig, spannend und gut. Ein zeitloser, schmutziger Roadmovie-Hardboiled-Mischling, der einfach Laune macht, allerdings aufgrund des allzu typischen Handlungsaufbaus wohl auch nicht lange im Gedächtnis haften bleibt. Rectors Werdegang sollten Freunde von Krimis im Stile von Leonard, Cain und Co. dennoch im Auge behalten.

    Mehr
  • Rezension zu "Frost" von John Rector

    Frost
    Federchen

    Federchen

    19. May 2011 um 14:37

    kalt, kälter, frost… ~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Was wärst du bereit, für 2 Millionen zu tun? Würdest Du einen schwerverletzten Mann in deinem Auto ein Stück mitnehmen? Würdest du durch einen Schneesturm fahren? Würdest du den Mann, nach dem er offensichtlich in deinem Auto gestorben ist, einfach tief im Schnee liegen lassen? Würdest du einen Koffer voller Geld der Polizei übergeben? Und was wäre, wenn du in einem Motel feststecken würdest und die anderen Gäste dein Geheimnis kennen? Nate und Sara, in ihrem jungen Leben schon von selbigen arg gebeutelt, stehen genau vor diesen Fragen. Welche Entscheidungen werden sie treffen und werden es die Richtigen sein? ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ John Rector hat mit „frost“ einen spannenden Thriller geschrieben, der ganz ohne Verfolgungsjagden durch Bundesagenten auskommt. Ständig leben seine Protagonisten mit der Angst, jemand könnte mehr wissen, als es den Anschein hat. Stück für Stück spürt man dabei, wie der geschmiedete Plan immer mehr zum Alptraum wird. Das Motel mitten im Schneesturm, ohne funktionierendes Telefon und ohne Strom bietet die perfekte Kulisse für etwas Gänsehaut. Seine Figuren sind glaubhaft und lebendig gestaltet, sein Schreibstil ist leicht verständlich. Selbst nach dem Höhepunkt des Plots wartet er mit kleinen Überraschungen auf. Etwas vorhersehbar war allein die Enthüllung des Killers und führt zu einem Punkt Abzug. Trotz dieses kleinen Mangels, ein durchaus lesenswerter kurzweiliger Thriller.

    Mehr
  • Rezension zu "Frost" von John Rector

    Frost
    Thomas_Kastura

    Thomas_Kastura

    13. March 2011 um 13:05

    Ein geradezu klassischer Thriller - Motels sind ja seit "Psycho" eine wunderbare Location für dieses Genre. Rector mischt die üblichen Roadmovie-Zutaten neu ab. Leicht schräges Pärchen nimmt angeschossenen Fremden im Auto mit und findet irre viel Geld in einem Koffer, doch ein Schneesturm hält sie in einem Motel fest. Sehr schön, mal keinen Thriller mit FBI/CIA/NSA-Verschwörungen, Killerviren oder Hard-Boiled-Müll zu lesen, sondern eine gut durchkonstruierte, lebensnahe Geschichte. Netter Schluss!

    Mehr
  • Rezension zu "Frost" von John Rector

    Frost
    Kaisu

    Kaisu

    06. March 2011 um 16:31

    Es ist aktuell allgegenwärtig. Der Schnee. Die Kälte. Der Frost. Was für einen Schaden diese Faktoren anrichten können, wissen wir auch. Dass uns der Schnee und die Kälte in heikle Situationen bringen kann, ist uns bewusst. Aber dass man diese eisigen Temperaturen auch dafür nutzen kann um einen Mord zu vertuschen und damit eine grausige Kettenreaktion veranlasst, weiß vielleicht noch nicht jeder. * Ein junges Pärchen ist auf dem Weg in eine neue Zukunft, auf einem Highway im Süden Amerikas unterwegs und geraten in einen ziemlich heftigen Schneesturm. Kurz vorher haben sie noch einem kränklichen Mann die Mitfahrgelegenheit bis zum nächsten Ort versprochen, doch der Schnee zwingt sie dazu in einem kleinen unscheinbaren Motel am Highway rast zu machen. Dort müssen sie feststellen, dass ihnen der Mann auf der Rückbank während der Fahrt gestorben ist und finden in seinem Gepäck eine Menge Geld. Ungewiss, was sie damit umgehen sollen, wird beschlossen sie Leiche zu „entsorgen“ und das Geld zu verstecken. Leider werden sie dabei beobachtet und anschließend vom Sohn des Motelbetreibers unter Druck gesetzt. Da der Schneesturm alle Anwesenden in dem Motel dazu zwingt eine Weile am gleichen Ort zu bleiben, kommt jedem schnell zu Ohren, dass da jemand viel Geld besitzt und die Gier macht sich breit. Als dann auch noch der totgeglaubte Mitfahrer auftaucht und der erste richtige Mord geschieht, ist die Panik kaum noch aufzuhalten und die Kettenreaktion nicht mehr rückgängig zu machen. * In „Frost“ fällt einem direkt der locker leichte Schreibstil auf, der gut zu den beiden jungen Hauptcharakteren passt. Leider wird sie Handlung sehr schnell vorhersehbar und ähnelt einem amerikanischen Film namens „Identität“. Das Buch ist sehr kurz gehalten, trotzdem kommen Szenen darin vor, die man einfach nur überfliegen möchte, da sie sich wie Kaugummi ziehen. Die Vorhersehbarkeit macht es dem Leser zudem auch noch schwer ein Spannungsgefühl zu entwickeln. * Alles in einem allem, ist dieses Buch eine leichte Lektüre für zwischendurch. Trotz der Spannung am Anfang und dem Wissen irgendetwas passiert hier noch, lässt dies schnell nach, wenn man merkt wohin alles führen wird. Wer also man ein Buch lesen möchte, was man öfters mal beiseite legen kann und den Film nicht kennt, kann hier zugreifen, allen anderen rate ich: Finger weg! * Punkte: 6 von 10

    Mehr
  • Rezension zu "Frost" von John Rector

    Frost
    Natasha

    Natasha

    08. December 2010 um 17:22

    „Frost“ ist ein äußerst geschickt gemachter, roadmovieartiger Thriller, der mit Spannung nicht geizt und dem das Grauen aus jeder Seite kriecht. Nichts für schwache Nerven und unbedingt im Winter zu lesen!