John Sandford

 3.9 Sterne bei 440 Bewertungen
Autor von Tödlicher Blick, EisNacht und weiteren Büchern.
John Sandford

Lebenslauf von John Sandford

John Sandford ist das Pseudonym von John (Roswell) Camp (siehe eigenes Autorenprofil)

Alle Bücher von John Sandford

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Tödlicher Blick

Tödlicher Blick

 (26)
Erschienen am 01.01.2004
EisNacht

EisNacht

 (25)
Erschienen am 01.01.2004
Nachtblind

Nachtblind

 (24)
Erschienen am 02.01.2008
Kaltes Fieber

Kaltes Fieber

 (22)
Erschienen am 12.11.2007
Das nackte Opfer

Das nackte Opfer

 (21)
Erschienen am 01.04.2004
Die Jagdpartie

Die Jagdpartie

 (21)
Erschienen am 01.03.2006
Stumme Opfer

Stumme Opfer

 (17)
Erschienen am 01.01.2003

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Neue Rezensionen zu John Sandford

Neu

Rezension zu "Das Objekt" von John Sandford

Weniger Technik wäre mehr gewesen!
schillerbuchvor 5 Monaten

Ab und zu lese ich ganz gerne mal einen Science Fiction und stieß in meinem SUB auf diesen Titel, der 2016 im Piper Verlag erschienen ist und jetzt auch als Taschenbuch vorliegt. Geschrieben ist er von einem Autorenduo: John Sandford schreibt von Haus aus Krimis und Thriller, CTEIN ist Fotokünstler und Physiker. Gemeinsam haben sie nun einen Science Fiction geschrieben, in dem es um die Entdeckung außerirdischer Lebewesen und ihrer Technologie geht.

Der Inhalt

Sandy Darlington ist an der technischen Universität von Kalifornien in der astronomischen Forschung beschäftigt, allerdings nicht, weil er dafür eine besondere Begabung hat, sondern weil sein Vater sehr viel Geld hat und ihm diese Stelle sozusagen gekauft hat. Sandy hat auch keine besonders wichtige Aufgabe, was ihm egal ist, denn sein Hauptinteresse gilt dem Surfen. Trotzdem ist er es, der die wichtigste Entdeckung des Jahres 2066, wenn nicht gar des 21. Jahrhunderts macht: In den Ringen des Saturns ist ein künstliches, unbekanntes Objekt aufgetaucht. Umgehend wird ein Raumschiff fertig gemacht, das zum Saturn reisen soll und Kontakt mit dem Objekt aufnehmen soll. Aber es gelingt natürlich nicht, diese Entdeckung auf Dauer geheimzuhalten, und so schicken auch die Chinesen eine Missin zum Saturn. Ein Wettlauf beginnt – wem wird es gelingen, zuerst bei dem unbekannten Objekt zu sein und möglicherweise Zugang zu Technologien bekommen, die die Machtverhältnisse auf der Erde für lange Zeit bestimmen könnten?

Die Hauptfiguren

Sandy Darlington ist derjenige, der mehr oder weniger zufällig das außerirdische Objekt entdeckt hat und er ist nicht der, der er zu sein scheint. Er hat eine Vergangenheit als Elitesoldat und wurde bei einem Ereignis, das nicht näher erläutert wird, dem Houston Flash, schwer traumatisiert. Aber er ist das, was man einen Patrioten nennen könnte und im Grunde seines Herzens auf der Suche nach einer Aufgabe, die seinem Leben einen Sinn geben könnte.

Crow ist ein enger Mitarbeiter der amerikanischen Präsidentin Santeros und er ist derjenige, der auf der Mission die Fäden der Diplomatie in der Hand hält. Er sorgt auch dafür, daß Sandy an dem Flug zum Saturn teilnehmen kann als Kamermann, denn Sandy ist ein begabter Videofilmer.

Captain Naomi Fang-Castro leitet das Raumschiff Nixon, das zum Saturn fliegen wird. Gemeinsam mit Crow leitet sie die Mission. Als die Nixon das Flugobjekt erreicht und Kontakt mit den Aliens aufnimmt, scheint zunächst alles nach den Wünschen der Amerikaner zu laufen, aber als die Chinesen ebenfalls das Schiff erreichen, gilt es, eine Eskalation zu vermeiden und Naomi muss sich enscheiden, ob sie den Befehlen der amerikanischen Präsidentin Folge leisten will oder ob sie als Kommandantin ihres Schiffes andere Prioritäten als die Politik setzen will.

Meine Meinung

Ich zähle nicht zu denen, die regelmäßig Science Fiction lesen, aber ab und an kann ich diesem Genre etwas abgewinnen. Die Vorstellung von außerirdischem Leben finde ich durchaus faszinierend und ich hatte mir erhofft, darüber eine spannende Geschichte zu lesen. Aber weit gefehlt – nach der Lektüre war ich ziemlich enttäuscht, mehrmals habe ich mir überlegt, das Buch einfach beiseite zu legen. Das liegt vor allem daran, daß die Autoren versucht haben, alles technische möglichst plausibel zu erklären, was zur Folge hat, daß man seitenweise Abhandlungen über Energieprobleme bei Raketenantrieben, über Wärme- und Kälteprobleme und ähnliches zu lesen bekommt. Zwar erläutern die Autoren im Nachwort alles noch einmal und unterfüttern es mit dem realen Stand der Wissenschaft, aber für mich hat es die Lektüre sehr mühsam gemacht, zumal der Handlungsfluss dadurch immer wieder ins Stocken gerät. Dazu kommt, daß mir der Plot etwas sehr dünn konstruiert ist. Der erste Gedanke, den die handelnden Personen beim Kontakt zu dem außerirdischen Objekt haben, ist der, sich auf jeden Fall die hochentwickelte Technologie zu sichern und diese nach Möglichkeit nicht anderen zu überlassen. Diese Einschätzung ist zwar sicher realistisch, aber als kleine Idealistin hätte ich mir von dem Roman auch etwas Idealismus gewünscht. Aber mit einem solchen Szenario wäre das Autorenduo vermutlich überfordert gewesen, denn das Entwickeln komplexer Charaktere und differenzierter Handlungsstränge ist ganz bestimmt nicht seine Stärke. Die Figuren sind schablonenhaft gezeichnet, natürlich sind die Amerikaner die Guten, die Chinesen die Bösen und auch sprachlich ist dieser Roman eher schlicht. Immerhin entwickelt er eine gewisse Spannung, die mich dann doch dazu gebracht hat, ihn fertig zu lesen, wobei ich irgendwann dazu übergangen bin, die allzu technischen Passagen zu überblättern.

Fazit: Fans von technischem Science Fiction werden in diesem Roman auf ihre Kosten kommen, ich persönlich würde von der Lektüre eher abraten. Der im Klapentext angekündigte „unnachahmlich spannende und coole Trip in die Tiefen des Universums“ war das für mich definitv nicht.

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Rezension zu "Das Objekt" von John Sandford

Schöne Idee
Rocketgirl93vor 7 Monaten

Ich fand das Buch, alles im allem, interessant. Teilweise war es aber sehr langatmig. Der Schluss, war allerdings, sehr spannend.


Es war ein Buch mit einer guten Grundidee, leider einer Mittelmäßigen Umsetzung.

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Rezension zu "Kaltes Fieber" von John Sandford

„Kaltes Fieber“ von John Sandford
Blubb0butterflyvor einem Jahr

Eckdaten
Roman
ISBN: 978-3-442-20306-2
Übersetzung: Manes H. Grünwald
2006
Page & Turner Verlag
472 Seiten + 4 Seiten Songliste des Protagonisten

Cover
Das Cover ist blau. Unten ist ein Stück blauschwarz, wo Asphalt und ein Schatten, der wegrennt, zu sehen ist.

Inhalt (Klappentext)
Detective Lucas Davenport, Leiter einer Sonderermittlungseinheit im Stab des Gouverneurs von Minnesota, hat es mit einem psychopatischen Serienmörder zu tun. Die erste Leiche wird am Mississippi-Ufer in Minneapolis gefunden. Der Körper der jungen Frau wurde mit einer Peitsche gegeißelt. Drei Wochen später taucht auf einer Farm ein zweiter Leichnam auf. Wieder handelt es sich um eine besonders grausame Tat, denn der Tote wurde verstümmelt. Für die Presse sind die Morde ein gefundenes Fressen. Ein Zeitungsleser allerdings hat eine wichtige Information für Davenport: Der Bewährungshelfer Mark Fox fühlt sich durch die Beschreibung der Toten an seinen Schützling Charlie Pope erinnert. Pope, der kürzlich aus der Psychiatrie des Gefängniskrankenhauses St. John’s entlassener Verbrecher, ist für seine abartigen sexuellen Vorlieben bekannt.
Davenport nimmt sofort Verbindung mit St. John’s auf, und der Verdacht scheint sich zu bestätigen. Aber Charlie Pope hat bisher noch nie einen Menschen getötet. Außerdem zeugt die Planung und Durchführung von einer hohen Intelligenz des Täters – einer Intelligenz, über die der eher minderbetitelte Pope nicht verfügt. Davenport vermutet, dass Pope im Auftrag anderer gehandelt hat.
Und diese andere können nur die „Drei großen“ sein, drei ebenso intelligente wie perverse Killer, die in St. John’s unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen einsitzen und von denen jeder glaubte, dass sie hier kein Unheil mehr anrichten können…

Autor (Klappentext)
John Sandford ist das Pseudonym des mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneten Journalisten John Camp. Seine Romane um Detective Lucas Davenport finden sich regelmäßig ganz oben auf den amerikanischen Bestsellerlisten. John Sanderford lebt in Minneapolis.

Meinung
Das ist mein erstes Buch von dem Autor. Vom Klappentext klang es recht spannend, leider hat mir der Schreibstil überhaupt nicht zugesagt. Er ist mir zu nüchtern, zu langweilig und die ständigen Szenenwechsel finde ich anstrengend. So kam ich nur schwer in die Handlung hinein und habe ich am Ende aufgegeben.

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Zusätzliche Informationen

John Sandford wurde am 22. Februar 1944 in Cedar Rapids (Iowa) (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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