John Sandford Das Objekt

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Inhaltsangabe zu „Das Objekt“ von John Sandford

Es ist das Signal, auf das die Welt seit Beginn der Weltraumforschung wartet – in der Nähe des Saturns ist ein künstliches, unbekanntes Objekt gesichtet worden. Ein amerikanisches Team bricht sofort zu dem fernen Planeten auf. Doch alles auf der Reise geht schief und noch bevor sie den Saturn erreichen, erkennen die Astronauten, dass es nahezu unmöglich sein wird, zur Erde zurückzukehren. Und auch auf zwei weitere Dinge sind sie nicht vorbereitet: auf das, was sie in dem geheimnisvollen, kilometergroßen Objekt finden. Und auf ein skrupelloses, konkurrierendes Team, das ebenfalls als erstes am Ziel sein will. Bald geht es nicht mehr nur darum, die größte Entdeckung der Menschheitsgeschichte zu bewahren. Sondern ums blanke Überleben ... »Das Objekt« ist ein unnachahmlich spannender und cooler Trip in die Tiefen des Universums.

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  • Der Marsianer lässt grüßen und liest lieber etwas anderes.

    Das Objekt

    wsnhelios

    17. December 2016 um 16:04

    Inhalt: Ein außerirdisches Raumschiff wird entdeckt, das im Orbit eines Saturn-Mondes stehenbleibt und wieder wegfliegt. Sogleich rüsten die USA und China Raumschiffe aus und ein Wettrennen zu jenem Mond beginnt. Wer ein wissenschaftlich korrektes und gleichzeitig spannend-lustiges Sci-Fi-Buch lesen möchte, sollte zuerst zum Marsianer greifen. Wer hingegen ein tolles Sci-Fi-Buch über einen Erstkontakt lesen möchte, sollte sich Allen Steele, Spindrift gönnen. Wir müssen schon ehrlich sein und sagen, dass das vorliegende Buch eines jener Werke ist, die nur verfasst werden, weil etwas anderes ein Besteller wurde und man auf jenen Erfolgszug aufspringen wollte. Das bedeutet aber nicht, dass das Buch automatisch gut oder schlecht ist. Wie also auch beim Marsianer wird hier versucht wissenschaftlich korrekt zu arbeiten und sehr viele Stilelemente wurden von dort direkt übernommen. Das klingt ja grundsätzlich mal ganz interessant, wenn man aber sieht, welche Charaktere da zum Saturn geschickt werden, merkt man sofort, dass hier ein Thriller-Autor am Werk ist und kein Wissenschaftler. Vollständiger Realismus ist also schon bald flöten gegangen. Wenn die Charaktere doch wenigstens interessant wären, aber nein. Da gibt es den Standardschönling, der mit fast allen Frauen der Uni schläft und sie finden ihn so sexy, weil er ein dunkles Geheimnis hat, aber niemand weiß, welches. Oh Gott, wenn ich so etwas schon höre. Als Redakteur würde ich so ein Manuskript sofort in den Müll werfen, außer es handelt sich um einen Agenten-Thriller oder ein Action-Abenteuer mit männlichem Zielpublikum. Aber doch nicht in einem Sci-Fi-Buch, das Realismus anstrebt. Und dann noch der Anthropologe, der nicht gut genug für irgendeine Uni ist, aber weil er einmal ein Buch über Aliens geschrieben hat, wird er von der Regierung angeheuert zum Saturn zu fliegen. Wirklich?! Ich finde sämtliche Charaktere unsympathisch und teilweise unlogisch. Die Reise selbst ist recht spannend, aber was sie auf dem Mond dann finden ist einfach lächerlich. Dafür so viele Seiten zu verschwenden hat mich echt geärgert. Und auch der Konflikt mit den Chinesen entpuppt sich dann als sehr langweilig. Ein großes Problem sind auch die langen, verschachtelten Sätze, die vor allem in den ersten Kapiteln den Lesefluss stark behindern, da man da drei Mal lesen muss, um es zu verstehen. Da gebe ich aber auch der Übersetzerin Schuld, dass sie da keine Erleichterung reingebracht hat. Es wird bald besser und der Stil wird recht flüssig. Warum hat man dann nicht am Ende einfach noch Mal den Beginn überarbeitet? Einer der Autoren ist übrigens auch ein Fotokünstler und er lässt sein Fachwissen hier ordentlich einfließen. Für mich sind das schon zu viele Details und es wird sehr langweilig. Hobbyfotografen aber könnten hier sehr wohl ihre Freude haben. Fazit: Nein, das Buch kann ich nicht empfehlen.>>Hier<< geht es zum Originaltext und weiteren Rezensionen.

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  • Ein voll überzeugender Science-Fiction Roman

    Das Objekt

    Buchraettin

    13. July 2016 um 07:45

    Rezi von meinem Mann Das Jahr 2066 – das für unmöglich Gehaltene geschieht – ein interstellares Raumschiff wird entdeckt. Es geht in einen Orbit um den Saturn um kurz darauf wieder das Sonnensystem zu verlassen. Ohne jeglichen Kontakt zur Menschheit. Daraufhin entbrennt ein Wettlauf zwischen Amerikanern und Chinesen zum Saturn. Was hat das fremde Raumschiff dort gewollt? Ein für mich vollkommen beeindruckender Science Fiction Roman. Nicht weit in der Zukunft angesiedelt wird die bisherige Technikentwicklung weitergedacht und somit ein sehr reales Szenario entwickelt. Dabei legen die Autoren viel Wert auf genaue Wissenschaft, ein gewisses technisches Verständnis erleichtert an einigen Stellen das Lesen – und macht zugleich die Faszination der Romanfiguren für technische Probleme greifbar. Die Figuren und die Geschichte stehen aber klar im Vordergrund. Gleich von Anfang an erwachen die Charaktere zum Leben, sie haben Ecken und Kanten und auch so manche Tiefen. Zum Teil unerwartete Wendungen halten die Spannung aufrecht und ein guter Schuss Ironie an einigen Stellen lockert das Geschehen auf. Besonders gelungen fand ich die Anmerkungen der Autoren am Ende des Buches, in denen sie Details dazu liefern wie sie das Buch entwickelt haben – insbesondere mit Hinblick auf korrekte technische Details. Ein voll überzeugender Science-Fiction Roman, der neben einer intelligenten Geschichte Wert auf die „Science“ legt. Vollste Leseempfehlung für alle Genre-Interessierten. 5 Sterne.

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  • Etwas irreführender Klappentext

    Das Objekt

    JanineT

    30. June 2016 um 21:49

    Ich weiss nicht so recht, wie ich diese Buch bewerten soll. Zuerst wollte ich nur 3 Sterne vergeben, bis ich das Nachwort gelesen habe. Die beiden Autoren haben erstaunliche Arbeit in Sachen Recherche und Realitätsbezug geleistet. Was für eine riesige Herausforderung und ein hartes Stück Arbeit war, kann ich nur erahnen, und dafür sollte man diesem Buch applaudieren, auch wenn es ein paar Schwachstellen hat. Zu erst einmal das, was mir gefallen hat: Die Idee an sich, dass sich außerirdische Aktivitäten in unserem Sonnensystem abspielen, ist aufregend. Und obwohl ich ein bisschen enttäuscht war, dass es am Ziel der Reise keine Begegnung mit Aliens gab, fand ich die Ideen und Erklärungen, zu was „Das Objekt“ denn nun tatsächlich war, sehr gut, plausibel und realitätsbezogen. Da dachte ich: hey, so etwas könnte es wirklich geben! Was ich ebenfalls erfrischend fand: eine weibliche Präsidentin! Das ist doch mal was, auch, wenn diese ein echt dieses Miststück ist! Was mir weniger gefallen hat: Zu viel technisches Blabla, von dem ich nicht viel begriffen habe. Ich verstehe, dass ein Roman wie dieser nicht ohne technischen Erklärungen und Begriffen auskommt, wäre hier weniger mehr gewesen. So fand ich den Bau des Raumschiffes ätzend langweilig und viel zu lang. Dann ist der Klappentext irreführend. Da heißt es, dass auf der Reise alles schief geht. Also ich fand, dass das meiste recht glatt lief. Es ab während der ganzen Reise nur einen Unfall und einen Todesfall. So erstreckte sich auch dieser Teil in die Langeweile und ich sehnte nur noch die Ankunft beim Objekt herbei. Und dort wurde es endlich richtig spannend und die Dinge nehmen einen ungezügelten Lauf. Was mich an dem Buch aber am allermeisten gestört hat, ist die lausige Übersetzung ins Deutsch. Auch hier verstehe ich, dass ein amerikanischer Sience-Fiction Roman nicht ganz ohne Anglenismus auskommt, aber die Übersetzung ist schlampig bis lächerlich. Warum kein ein Screen kein Bildschirm sein? Ein Buch mit Stärken und Schwächen, das aber trotzem eine gerechte Aufmerksamkeit verdient.

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  • *+* Kein Vergleich zum Marsianer *+*

    Das Objekt

    Irve

    24. June 2016 um 19:09

    . Wir schreiben das Jahr 2066, als in den USA bei routinemäßigen Standardsichtungen von Teleskopaufnahmen des Weltalls nahe dem Saturn ein unbekanntes Objekt entdeckt wird! Man geht davon aus, dass es sich um ein extraterristrisches Raumschiff handeln muss, das dort seinen interstellaren Anlegeplatz aufgesucht hat. Schnell wird ein amerikanisches Team zusammengestellt, eine ursprünglich ganz anders geplante Mission modifiziert und das Raumschiff dementsprechend sehr gewagt und zügig umgebaut. Schließlich möchte man so schnell es geht losfliegen und den Saturn samt seines Geheimnisses für sich vereinnahmen, bevor eine andere irdische Macht davon überhaupt Wind bekommt. Aber die Konkurrenz schläft nicht und dieses großartige Unterfangen unter den Teppisch zu kehren, ist natürlich nicht möglich. Und so kommt es doch zu einem Wettlauf zum Saturn! Zwei Nationen, die diese Mission über´s Knie brechen – Das kann doch nur schiefgehen, oder? Versagen und Verluste werden in Kauf genommen, denn es ist einfach zu verlockend, die erste Nation zu sein, die Kontakt mit den Außerirdischen aufnimmt und sie entdeckt. Aber sollte man in den Dimensionen des Weltraums wirklich so kleinlich sein? Sollte nicht die Erdenmacht geschlossen dem Freund oder Feind gegenübertreten? Interessant wird in „Das Objekt“ dargelegt, wie unterschiedlich die mehr als außergewöhnliche Situation von den Weltmächten einerseits und von den Crew-Mitgliedern der beiden Raumschiffe andererseits bewertet und angegangen wird. Ebenfalls war es interessant zu lesen, wie sehr trotz oder auch gerade wegen dieser Umstände die Charaktereigenschaften der einzelnen Menschen zum Tragen kommen. Man glaubt gerne, dass die Gier und das Lechzen nach Geld, Macht und Anerkennung bei manchen Kreaturen über allem steht, auch wenn es um Leben und Tod der Gefährten geht.Die Besprechung entstammt meinem LitBlog. Die Protagonisten sind sehr vielfältig, sowohl in ihrer Funktion an Bord, als auch was ihre persönlichen Eigenschaften betrifft. So zahlreich die Charaktere im Roman sind, so oberflächlich sind sie aber auch zumeist konstruiert. Man kann sie leicht ausrechnen, vor allem, was die zwischenmenschlichen Entwicklungen anbelangt. Diese Schilderungen hätten auch wesentlich knapper ausgereicht, denn sie lenken unwillkommen vom Abenteuer ab. Mir hätte ein gutes Stück mehr Weltraum-Feeling gefallen. Dieses Mitfiebern beim Erleben eines Meilensteins der Geschichte im Universum wäre dann wohl auch etwas stärker bei mir ausgefallen. So war der Roman zwar ganz nett zu lesen, aber bei diesem höchstbrisanten Thema erwartet man doch eigentlich einen packenden, fesselnden Pageturner! Der Schreibstil ist recht einfach gehalten. Technische Details werden werden ausreichend genug behandelt, ohne aber zu sehr in die Tiefe zu gehen. So entgeht dem Leser ein gutes Stück des Zaubers, des Wunders bei der Bewältigung der Mission. Denn die Konstrukteure vollbringen an einigen Stellen die Quadratur des Kreises, was man oft gar nicht wirklich erfasst. So pfiffig und klug die Charaktere aber auf ihren Gebieten waren, so sehr wunderte ich mich über ihre manchmal eher niveaulose Ausdrucksweise und ebensolchen Zeitvertreibe im Privatbereich. Sowohl im Innenklappen- als auch im Rückentext wird „Das Objekt“ mehr oder weniger auf eine Stufe mit „Der Marsianer“ (Rezension) gestellt. Das großartige Weltraumfeeling, das wir dort erlebt haben, erreicht dieser Roman leider bei Weitem nicht. Die Verzweiflung, der unbedingte Überlebenswille, den Mark Watney ausstrahlte, spürt man hier nicht. Zu schnell werden die Probleme immer wieder gelöst. Zudem verwirrt der Roman mit einigen „logischen Flexibilitäten“, aber auch durch die hohe Anzahl an Protagonisten. Eine Personenübersicht zu Beginn des Romans wäre sehr hilfreich gewesen.  Inhalt Das größte Science-Fiction-Epos seit dem internationalen Bestseller »Der Marsianer«: Es ist das Signal, auf das die Welt seit Beginn der Weltraumforschung wartet – in der Nähe des Saturns ist ein künstliches, unbekanntes Objekt gesichtet worden. Ein amerikanisches Team bricht sofort zu dem fernen Planeten auf. Doch alles auf der Reise geht schief, und noch bevor sie den Saturn erreichen, erkennen die Astronauten, dass es nahezu unmöglich sein wird, zur Erde zurückzukehren. Und auch auf zwei weitere Dinge sind sie nicht vorbereitet: auf das, was sie in dem geheimnisvollen, kilometergroßen Objekt finden. Und auf ein skrupelloses, konkurrierendes Team, das ebenfalls als erstes am Ziel sein will. Bald geht es nicht mehr nur darum, die größte Entdeckung der Menschheitsgeschichte zu bewahren. Sondern ums blanke Überleben … »Das Objekt« ist ein unnachahmlich spannender und cooler Trip in die Tiefen des Universums. Autor John Sandford, 1944 in Cedar Rapids/Iowa geboren, ist Autor von über dreißig Thrillern, die international zu Bestsellern wurden. Er gewann den Pulitzer-Preis und steht regelmäßig auf der New-York-Times-Bestsellerliste. John Sandford lebt in New Mexico. Quelle: Piper Verlag

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  • Bekommt nicht wirklich die Unterhaltungskurve

    Das Objekt

    Wuerfelheld

    06. June 2016 um 11:04

    Der Piper Verlag lässt nun seiner letztjährigen Ankündigung Taten folgen und bringt nach und nach immer mehr Science Fiction Titel in die Buchhandlungen. Da ich letztlich schon mit dem Auftaktband zu „Dark Space“ ins Verlagsprogramm reingelesen habe, war es Zeit sich ein weiteres Buch zu schnappen und zu sehen was die Leute von Piper da so machen. Hinzu kommt, dass sich Sandford bei mir noch kein Name als SFF Autor gemacht hat, sondern ich ihn mehr oder minder durch andere Genres kenne. Also los… Klappentext: Das größte Science-Fiction-Epos seit dem internationalen Bestseller »Der Marsianer«: Es ist das Signal, auf das die Welt seit Beginn der Weltraumforschung wartet – in der Nähe des Saturns ist ein künstliches, unbekanntes Objekt gesichtet worden. Ein amerikanisches Team bricht sofort zu dem fernen Planeten auf. Doch alles auf der Reise geht schief, und noch bevor sie den Saturn erreichen, erkennen die Astronauten, dass es nahezu unmöglich sein wird, zur Erde zurückzukehren. Und auch auf zwei weitere Dinge sind sie nicht vorbereitet: auf das, was sie in dem geheimnisvollen, kilometergroßen Objekt finden. Und auf ein skrupelloses, konkurrierendes Team, das ebenfalls als erstes am Ziel sein will. Bald geht es nicht mehr nur darum, die größte Entdeckung der Menschheitsgeschichte zu bewahren. Sondern ums blanke Überleben … »Das Objekt« ist ein unnachahmlich spannender und cooler Trip in die Tiefen des Universums. Inhalt: Wir befinden uns im Jahr 2066. Eigentlich sollte Sanders Heacock Darlington (Sandy), welcher als Hausmeister am CelTech arbeitet bei diesem Job keinerlei Aufregung erfahren, schließlich hatte er davon in seinem Leben, als Mitglied in einer Spezialeinheit, schon genug. Sein Leben kann er durch sein Einkommen nicht wirklich bestreiten, greift daher großzügig auf das väterliche Vermögen zu. Seine Zeit vertreibt sich Sandy mit dem aufreißen von Frauen, berufliche Regeln zu ignorieren und das Verarbeiten seiner Erlebnisse die er in der Spezialeinheit erlebt hat, zu verarbeiten. Als Sandy dann bei der Sichtung von Teleskopaufnahmen beiwohnt, entdeckt er ungewöhnliches auf diesen Aufnahmen. Es handelt sich ein Objekt in der Nähe des Saturns. Keiner kann sich das erklären, aber es könnte Außerirdisch sein. Nachdem hohe US Regierungskreise informiert sind, stellt die USA ein Expeditionsteam zusammen, welches das Objekt aufspüren soll. Dabei geht die USA sehr verschwiegen und geheimnisvoll zu Werke, dann man die Konkurrenz, besonders durch die Chinesen, fürchtet. Es kommt wie es kommen muss, schnell geht bei den einzelnen Konkurrenten und deren Missionen verschiedene Dinge schief, des reicht vom Zwischenmenschlichen Vorfällen bis hin zu technischen Problemen der unterschiedlichsten Größe. Meine Meinung: Buch durch – Klappe zu. „Das Objekt“ hat es geschafft mich von „Gefällt mir“ zu „Gefällt mir gar nicht“ und zurück zu katapultieren. Man trifft auf diverse Persönlichkeiten, wie etwa Sandy, die von vorne bis hinten, mit Klischees behaftet sind und in dem was sie tun, die Besten zu sein scheinen. Da spielt es keiner Rolle, welche Wissen sie haben oder auf was sie zurückgreifen können. Es scheint so das wenn etwas sein soll, dann ist es so, auch wenn es nicht so plausibel ist oder aber ein weitere Klischee aus der Hosentasche gezogen wird. Hier wäre Weniger locker doppelt so viel gewesen. Die beschriebene Story greift aus meiner Sicht immer wieder auf bekannte Hollywood-Kost zurück und steckt diese in ein neues Gewand. Der Looser – Sandy, Zusammenkunft von Experten – Space Cowboys und vieles mehr. Auch der herbeigezwungene Machtkampf der Supermächte USA und China greift auf uns bekannte Strukturen zurück. Die Reise der Besatzungen und die dort entstehenden Probleme sind dann leider auch zu sehr vorhersehbar und ich habe eigentlich nur darauf gewartet wann dies passiert. Damit leider nicht genug. Die Story leidet dann durch ihre wissenschaftliche Sprache, sprich Sandford schmeißt mit physikalischen und technischen Begrifflichkeiten um sich, das man teils erstmal Luft holen muss. „Das Objekt“ hat es aus meiner Sicht leider nicht geschafft, dass ich das Buch nach Beendigung mit einem Lächeln beiseitegelegt habe. Dafür hapert es leider an zu vielen Stellen. Meine Wertung: 2,75 von 5 Würfel

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  • Nach anfänglichen Startschwierigkeiten doch interessant

    Das Objekt

    pattyliest

    26. April 2016 um 13:24

    INHALT 50 Jahre in der Zukunft. Sandy Darlington kommt aus reichem Hause und ist bei Caltech verpönt als Schnösel, welcher seinen Job nur dem Geld seines Vater zu verdanken hat. Ausgerechnet er entdeckt bei Routinekontrollen ein unbekanntes Objekt im All. An den Ringen des Saturns scheint ein außerirdisches Raumschiff angelegt zu haben. Nach deren Abreise möchten die Amerikaner gerne herausfinden, ob sie etwas zurückgelassen haben. Jedoch bleibt die Entdeckung nicht lange geheim und noch während der Vorbereitungen der langen Reise erfahren weitere große Nationen davon und erhoffen sich fortschrittliche Technologien. Ein Wettrennen zum Saturn beginnt. MEINUNG Ins Auge gefasst hatte ich Das Objekt in der Programmvorschau des Piper Verlages kurz nachdem ich Der Marsianer beendet habe und davon begeistert war (Hier geht es zur Rezension). Doch als das Buch im März bei mir ankam, hatte ich Probleme mich in die Geschichte einzufinden. Nach 5 Seiten war die Lust bereits vergangen und es wurde leider zunächst nicht besser, sodass ich nach wenigen Seiten das Buch immer wieder zur Seite legen musst. Die Charaktere waren mir zu vielzählig und teilweise zu klischeebehaftet. Beispielsweise ist Sandy Darlington der hübsche Surfer-Boy, den alle für einen Taugenichts halten. Hinter der Fassade scheint allerdings mehr zu stecken, als der erste Eindruck vermuten lässt. Außerdem hätten wir den kiffenden Anthropologen John Clover und die zielstrebige Ingenieurin Rebecca Johnson, sowie die selbstherrliche Präsidentin Santeros, den taffen Sicherheitsmann Crow und die sexy Journalistin Schieß-mich-tot. Außerdem gibt es eine Vielzahl unwichtiger Nebencharaktere, welche in meinem Kopf alle rote Uniformen trugen. Manche der "Red Shirts" sterben, manche leben. Ich habe mich einfach schwer getan über die platten Charaktere hinweg zu kommen und musste mich regelrecht zwingen weiterzulesen. Der langweilige und generische Titel hat leider nicht viel geholfen - der englische Titel trifft da eher meinen Geschmack. Vermutlich hätte ich das Buch abgebrochen, wenn es nicht mein erstes Rezensionsexemplar wäre, welches ich beim Verlag angefragt habe. Im Nachhinein bin ich unglaublich froh, dass ich dem Buch noch eine Chance gegeben habe. Nach dem der detailliert beschriebene Schiffsbau abgeschlossen ist war ich bereits interessierter und irgendwann hatte mich die Geschichte dann gepackt. Ich war regelrecht gefesselt von den Vorkommnissen und die Charaktere entwickelten sich glücklicherweise weiter. Aus den Klischees wurden (zumindest teilweise) eigenständige Charaktere, welche vor diverse Aufgaben gestellt wurden. Um nicht zu spoilern, kann ich nur erwähnen, dass mich gerade die Mischung aus Thriller und Science Fiction überzeugen konnten. Ich lese zwar nicht allzu oft Science Fiction, aber ich hätte nicht sagen können, dass die beiden Autoren mit Das Objekt ihr Science Fiction-Debüt hatten. Sandford ist für seine Thriller bekannt und hat bereits diverse Bestseller in diesem Feld gelandet. Somit war es keine Überraschung, dass mich gerade die Thriller und Action-Szenen gepackt haben. Einfach grandios und das Buch hat einige Wendungen parat, die ich so wirklich nicht vorhergesehen habe. Selbst am Ende schaffen die beiden Autoren es mich noch zu überraschen. Man muss sich vor dem Lesen bewusst sein, dass das Buch keine möglichst futuristische Zukunft beschreibt. Hier wurde mehr Wert auf Realität und Umsetzbarkeit gesetzt. Die technischen Beschreibungen waren mir teilweise etwas zu detailliert und zu unspannend gestaltet. Im Klappentext wird das Buch für Fans von Der Marsianer angepriesen. Ganz so überzeugend war es definitiv nicht, weil anders als jetzt konnten mich damals sogar die technischen Details fesseln. Dennoch konnte mich die realistische Zukunftsvision vom Erstkontakt gut unterhalten und im Nachhinein habe ich es gerne gelesen. Für mich passt es auch einfach besser, dass in 50 Jahren nicht in Sekundenschnelle Raumschiffe gebaut werden können oder man sich direkt auf den Saturn beamen kann. FAZIT Eine interessante und realistische Zukunftsvision vom Erstkontakt im All. Die Mischung aus Thriller und Science Fiction hat mir ganz gut gefallen. Punktabzüge gibt es für die teilweise zu detaillierten und langatmigen Technikbeschreibungen, sowie die anfänglichen Startschwierigkeiten. Dennoch kann ich das Buch mit 3 von 5 Punkten jedem Fan von realistischer Science Fiction empfehlen.

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  • Gähnende Langeweilie

    Das Objekt

    bieberbruda

    31. March 2016 um 15:43

    Ich hatte mal wieder Lust auf einen spannenden Science Fiction-Roman. Der "unnachahmlich spannende und coole Trip in die Tiefen des Universums" ist es es leider nicht geworden...ganz im Gegenteil!Inhalt:Im Jahre 2067 wird in der Nähe des Saturns zufällig ein rätselhaftes Flugobjekt gefunden. Die Welt vermutet wertvolle Alien-Technologie an Bord des Raumschiffes. Währen die Chinesen mit ihrem Raumschiff einen räumlichen Vorsprung haben, basteln die Amerikaner an einem speziellen Antrieb, der sie doch noch schneller zum heiß begehrten "Objekt" bringen soll. Es beginnt ein Kopf an Kopf-Rennen der Raumschiffe "Nixon" (USA) und "Celestial Odyssey" (China)! Doch was genau verbirgt sich hinter dem mysteriösen Flugobjekten?Meine Meinung:Was dieses Buch mit "Der Marsianer" zu tun haben soll, erschließt sich mir leider nicht (außer dass es im Weltall spielt). Stattdessen begleitet man eine Handvoll Techniker und Astronauten zunächst beim sehr(!) detaillierten Bau eines Raumschiffes und anschließend beim Flug zum Saturn. Die Charaktere bleiben dabei allesamt blass und voller Klischees - das betrifft sowohl die amerikanischen Sunnyboys, als auch die bösen Chinesen! Auch der Umgangston erinnert eher eine RTL2-Soap als an gebildetes Fachpersonal.Aber das Schlimmste am Buch ist, dass auf den fast 580 Seiten einfach nichts geschieht - selbst nachdem das Raumschiff endlich fertiggestellt wurde und die Alien-Technologie gefunden wurde passiert kaum etwas: Statt interessanter Antworten ist man nach den Aussagen der Alien-Intelligenz "Wurlitzer" auch nicht schlauer als davor. Insgesamt also gähnende Langeweile, die sich aufgrund der sehr technischen Details und vielen Beschreibungen auch noch schwer lesen lässt.Fazit:Ein erschreckend langweiliger Roman über ein Wettrennen zum Saturn. Zu viele technische Details stören den Lesefluss, die Charaktere sind erschreckend Klischeehaft und auch die Story ist kaum der Rede wert. Ich kann leider nur gut gemeinte 2 Sterne vergeben.

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    • 2
  • Enttäuschender SciFi-Roman

    Das Objekt

    SunshineSaar

    27. March 2016 um 23:27

    Das Buch „Das Objekt“ wurde als größtes Science-Fiction-Epos seit dem internationalen Bestseller „Der Marsianer“ angekündigt - doch leider hat mich die Geschichte nicht wirklich überzeugt.In der Geschichte wird in der Nähe des Saturns ein künstliches, unbekanntes Objekt gesichtet. Ein amerikanisches Team bricht sofort zu dem fernen Planeten auf. Doch alles auf der Reise geht schief, und noch bevor sie den Saturn erreichen, erkennen die Astronauten, dass es nahezu unmöglich sein wird, zur Erde zurückzukehren. Und auch auf zwei weitere Dinge sind sie nicht vorbereitet: auf das, was sie in dem geheimnisvollen, kilometergroßen Objekt finden. Und auf ein skrupelloses, konkurrierendes Team, das ebenfalls als erstes am Ziel sein will. Bald geht es nicht mehr nur darum, die größte Entdeckung der Menschheitsgeschichte zu bewahren. Sondern ums blanke Überleben.Ich hatte anfangs große Probleme, richtig in die Geschichte hinein zu finden. Der Schreibstil war zwar ok, aber ein wirklicher Lesefluss war nicht gegeben. Es werden anfangs viele verschiedene Figuren eingeführt und das hat mich etwas verwirrt, bis ich alle zugeordnet hatte. Im Mittelpunkt steht Sandy, ein Kriegsveteran, der zudem ein wirklich gutaussehender Surfer-Typ ist. Naja, etwas klischeebehaftet ist das schon. Wirklich identifizieren konnte ich mich mit dem Charakter nicht.Auch die Geschichte selbst hat mich einfach nicht gefesselt. Im Gegenteil, die Story hatte viel zu viele Längen. Teilweise war es für mich anstrengend, überhaupt weiter zu lesen. Ich hatte wohl vielleicht zu viel erwartet, da das Buch als großes SciFi-Epos wie „Der Marsianer“ angekündigt wurde. Deshalb konnte ich nur enttäuscht werden – wobei ich auch sagen muss, dass das Buch mit „Der Marsianer“ rein gar nichts zu tun hat. Und auch, dass Stephen Kind den Film als „ein grandioser Science Fiction Thriller“ ankündigt, ist mir unbegreiflich.Zudem habe ich schon bessere Szenarien gelesen, wenn es um Zukunftsvisionen geht. Und auch das Technikgefasel war irgendwann ermüdend. Das Ende hat mich ebenfalls überhaupt nicht überzeugt. Schade…Fazit:Ein SciFi-Roman, der zu hoch angepriesen wurde und mich überhaupt nicht überzeugt hat. Schade… 

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    • 2
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