John Saul

 4 Sterne bei 1.143 Bewertungen
Autor von Bestien, Teuflische Schwester und weiteren Büchern.

Lebenslauf

John Saul wurde 1942 in Pasadena, Kalifornien, geboren und studierte Theaterwissenschaften und Anthropologie an verschiedenen Universitäten. Er begann seine schriftstellerische Laufbahn mit Krimis, für die er jedoch keine Verleger fand. Daraufhin wechselte er das Genre und schon sein erster Horrorroman, der 1977 erschien, wurde ein großer Erfolg. Inzwischen zählt John Saul mit über 50 Millionen verkauften Büchern zu den wichtigsten zeitgenössischen Vertretern der Horrorliteratur. Er lebt in Seattle und auf Hawaii.

Alle Bücher von John Saul

Cover des Buches Bestien (ISBN: 9783453041622)

Bestien

 (69)
Erschienen am 01.01.1994
Cover des Buches Teuflische Schwester (ISBN: 9783453046054)

Teuflische Schwester

 (63)
Erschienen am 01.01.1995
Cover des Buches Zeit des Grauens (ISBN: 9783453771802)

Zeit des Grauens

 (56)
Erschienen am 13.03.2007
Cover des Buches Schule des Schreckens (ISBN: 9783453063990)

Schule des Schreckens

 (42)
Erschienen am 01.01.1995
Cover des Buches Wehe, wenn sie wiederkehren (ISBN: 9783453023437)

Wehe, wenn sie wiederkehren

 (39)
Erschienen am 01.11.1999
Cover des Buches Kind der Hölle (ISBN: 9783453772168)

Kind der Hölle

 (39)
Erschienen am 15.10.2007
Cover des Buches Stalker (ISBN: 9783453432529)

Stalker

 (34)
Erschienen am 05.11.2007
Cover des Buches Die Puppe (ISBN: 9783404139705)

Die Puppe

 (35)
Erschienen am 01.01.1998

Neue Rezensionen zu John Saul

Cover des Buches Das Teufelslabyrinth (ISBN: 9783453435131)
NiWas avatar

Rezension zu "Das Teufelslabyrinth" von John Saul

Komplexe Handlung zu simpel gestrickt
NiWavor einem Monat

Ein Internat in Boston, ein unterirdisches Labyrinth und ein Junge, der auf ein Geheimnis stößt.

„Das Teufelslabyrinth“ von John Saul ist ein Horror-Roman, welcher sich an exzellenten Elementen des Genres labt, aus diesen Zutaten aber nicht erschafft, was die Handlung verspricht.

Horror ist meine liebste Leserichtung. Besonders gern mag ich das subtile Grauen, diesen feinen Schauer, der unter die Haut kriecht und langsam den ganzen Körper erfasst. Deshalb wurde es für mich Zeit, endlich einmal ein Buch von Horror-Meister John Saul zu lesen. Leider war unsere erste Begegnung ernüchternd, auch wenn ich sicherlich ein weiteres Werk des Autors probiere.

Die Geschichte ist komplex aufgebaut und dies wird durch mehrere Handlungsstränge bedient. In all den Namen musste ich erst einmal die Orientierung bekommen, weil es eingangs gar nicht einfach war, den roten Faden zu finden. Unter diesem Haufen an Perspektiven, einschüchternden Details und mysteriösen Anspielungen entblößte sich eine simple Handlung, die mehr enttäuscht als gegruselt hat.

Im Mittelpunkt steht Ryan, der nach einem Zwischenfall an der Schule in ein katholisches Internat in Boston kommt. Dort begibt er sich auf die Spur eines ungeheuerlichen Geheimnisses, welches mit den unterirdischen Gängen des Schulgebäudes zusammenhängt.

Ja, ich weiß, das klingt richtig gut. Leider hat es arg an Atmosphäre und Stimmung gefehlt. John Saul schreibt nüchtern und knallhart seine Story runter. Im Erzählstil gibt es weder Finessen noch Raum für Stimmung oder Atmosphäre. Dabei wäre das Setting so vielversprechend gewesen! Jungs und Mädchen in einer alten Schule, welche von unterirdischen Gängen durchzogen ist.

Es wird weder der Schulalltag oder das Entstehen der mysteriösen Bedrohung, demzufolge des Horrors, einnehmend beschrieben. Saul klappert die wichtigsten Stationen ab, haut eine Wendung rein und kommt zu einem glatten Ende, mit dem er sich eindeutig keine Mühe macht.

Zentrales Horror-Element ist der römisch-katholische Glaube beziehungsweise das absolute Gegenstück davon. Besonders diese Richtung liegt mir normalerweise sehr. Allerdings hat Saul gefühllos herum geschliffen, sodass sich am Ende ein plausibler Roman ohne liebevolle Details ergibt.

An manchen Stellen sah ich einen anderen Saul durchblitzen. Zum Beispiel als ein Jugendlicher durchdreht und alle Beteiligten vor einem Fiasko stehen, oder, als sich ein Schulmädchen gegen eine unfaire Bestrafung wehrt. Bei diesen Passagen zeigte mir Saul, dass er Emotionen weckt, dass er Stimmung vermittelt und dass er ein guter Autor ist.

Die Handlung an sich ist künstlich aufgebauscht, komplex durchdacht und zu simpel gestrickt. Aus dem Plot wäre mehr rauszuholen gewesen. Für mich hat es an Liebe zum Detail und Schattierungen gefehlt. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor keine Lust hatte, den guten Rahmen mit aufwendigen Verschnörkelungen zu verzieren.

Unterm Strich bin ich enttäuscht, weil ich den Namen John Saul mit solidem Horror verbinde. Dennoch lässt sich der Roman recht flott lesen, ist insgesamt interessant und für zwischendurch okay, wenn man das Geheimnis unbedingt lüften will.

Cover des Buches Die Blackstone Chroniken / Das Irrenhaus (ISBN: 9783946309543)
black_cat595s avatar

Rezension zu "Die Blackstone Chroniken / Das Irrenhaus" von John Saul

Spannend und gut geschrieben
black_cat595vor 10 Monaten

Story:

In diesem Band gipfelt die Spannung nochmal und wir erfahren viele Zusammenhänge und Hintergründe der vorherigen Geschichten. Die junge Frau bleibt weiterhin verschwunden und muss mit ihren dunkelsten Dämonen kämpfen. Auch ein weiterer Gegenstand taucht auf und sorgt für einiges Aufsehen. Die Menschen der Stadt müssen sich mit der Vergangenheit der Irrenanstalt befassen und düstere Geheimnisse aufdecken.

Der Abschlussband ist wirklich gut gelungen und bietet nochmal viele interessante Einblicke!

Charaktere:


Die Charaktere wurden gut vorstellbar dargestellt. Sie sind facettenreich und können überzeugen. Sie handeln stets ihres Charakters entsprechend und haben eine interessante Hintergrundgeschichte.


Die Gefühle und Gedanken der Charaktere sind stimmig und gut nachvollziehbar.


Erzähler:


Die Personen werden von einer sehr talentierten Erzählerin gesprochen. Sie vermag ihre Stimme beeindruckend an die verschiedenen Personen anzupassen und vermittelt die Geschichte eindrucksvoll. Eine sehr gelungene Wahl für die Geschichte.


Eine spannende und absolut fesselnde Geschichte.

Cover des Buches Die Wächter (ISBN: 9783453075436)
BlondAngels avatar

Rezension zu "Die Wächter" von John Saul

Wächter
BlondAngelvor einem Jahr

~+~ Klappentext ~+~


Ein abgelegener Ort in der Wildnis Idahos ist Schauplatz grauhenhafter Ereignisse...


Nach dem plötzlichen Tod ihrer Freundin zieht Mary Anne mit ihren Kindern auf die Ranch der Wilkensons. Sie will sich um den dreizehnjährigen Joey kümmern, von dem man munkelt, er habe seine Eltern umgebracht. Nachts streicht der unheimliche Junge ziellos in den Wäldern umher. Ein entsetzlicher verdacht steigt in Mary Anne auf, als sie von den brutalen Morden hört, die das kleine Dorf in panische Schrecken versetzen ...




~+~ Mein Urteil ~+~




Von Saul hatte ich bisher 2 Bücher in der Hand (Bestien, teuflische Schwester), von denen ich sehr begeistert war - wobei ich sagen muss, das mir "Teuflische Schwester" am besten gefallen hat. Nun griff ich zu diesen Buch, da sich die beiden Anderen sehr zügig lesen lassen haben und ich von vorablesen ein Buch erwartete. Als nahm ich mir dieses.
Titel und Cover sahen zumindest erst einmal vielversprechend aus. Selbst der Klappentext klang nicht schlecht. Nun begann das großes Lesen. Schon zu Beginn des Buches ging es sehr flott, denn auch bei diesem Buch wurde ein flüssiger Schreibstil gewählt. Ich fühlte mich regelrecht in die Geschichte reingezogen. Neben den flüssigen Schreibstil wählte der Autor eine perfekte Ausschmückung seiner Geschichte. Ich verpürte den Drang beim Lesen, immer mehr zu erfahren. Doch schnell war mir klar, das der Titel an sich fehl am Platz ist, denn mit irgendwelchen Wächtern hat die Geschichte im eigentlichen Sinn nichts zu tun.
Dennoch wurden die Charakteren passend zu den Personen gewählt. Joey bekam den Charakter eines ungewöhnlichen Jungen, Mary Anne erscheint mir eher unsicher und ihre beiden Kinder als gewöhnliche Schulkinder. Dazu kommt noch Alan, der Ehemann von Mary Anne, der hin und wieder sein Auftritt hat.
Selbst durch die vielen Auf und Ab's der Spannung wirkt das Buch keineswegs langweilig. Ganz im Gegenteil, es macht richtig Spaß mitzuverfolgen, ob die Personen in der Geschichte die Jagd nach dem "Untier" gewinnen oder nicht. Dazu noch die Beschreibungen der Morde, die dieses Untier begeht. Alles in einem wurde alles perfekt verpackt und macht das Buch lesenswert. Dennoch muss ich sagen, das mir sein Werk "teuflische Schwester" immer noch am Besten gefallen hat.

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Zusätzliche Informationen

John Saul wurde am 25. Februar 1942 in Pasadena, Kalifornien (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

John Saul im Netz:

Community-Statistik

in 602 Bibliotheken

auf 34 Merkzettel

von 8 Leser*innen aktuell gelesen

von 15 Leser*innen gefolgt

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