John Saul

 4 Sterne bei 1.077 Bewertungen
Autor von Bestien, Teuflische Schwester und weiteren Büchern.

Lebenslauf von John Saul

John Saul wurde 1942 in Pasadena, Kalifornien, geboren und studierte Theaterwissenschaften und Anthropologie an verschiedenen Universitäten. Er begann seine schriftstellerische Laufbahn mit Krimis, für die er jedoch keine Verleger fand. Daraufhin wechselte er das Genre und schon sein erster Horrorroman, der 1977 erschien, wurde ein großer Erfolg. Inzwischen zählt John Saul mit über 50 Millionen verkauften Büchern zu den wichtigsten zeitgenössischen Vertretern der Horrorliteratur. Er lebt in Seattle und auf Hawaii.

Alle Bücher von John Saul

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Buchformat:
Cover des Buches Bestien9783453041622

Bestien

 (67)
Erschienen am 01.01.1994
Cover des Buches Teuflische Schwester9783453046054

Teuflische Schwester

 (62)
Erschienen am 01.01.1995
Cover des Buches Zeit des Grauens9783453771802

Zeit des Grauens

 (55)
Erschienen am 13.03.2007
Cover des Buches Schule des Schreckens9783453063990

Schule des Schreckens

 (40)
Erschienen am 01.01.1995
Cover des Buches Kind der Hölle9783453772168

Kind der Hölle

 (38)
Erschienen am 15.10.2007
Cover des Buches Stalker9783453432529

Stalker

 (33)
Erschienen am 05.11.2007
Cover des Buches Die Puppe9783404139705

Die Puppe

 (35)
Erschienen am 01.01.1998

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Neue Rezensionen zu John Saul

Neu

Rezension zu "Teuflische Schwester" von John Saul

Die Horrorschwester und die Horrormutter!
Unzertrennlichvor 9 Monaten

Meine Meinung


Passend zu Halloween würde ich euch gerne das Buch vorstellen, dass mich im Oktober gegruselt hat. Als großer Fan von John Saul frage ich mich schon lange, warum seine Bücher, die wirklich Horror der "alten Schule" sind, nicht endlich einmal neu aufgelegt werden! Sie verströmen nämlich eine ganz eigene und sehr unheimliche Atmosphäre!

"Teuflische Schwester" beginnt hier mit einem Brand, bei dem die Mutter und der Stiefvater von Teri ums Leben kommen. Teri kommt zu ihrem leiblichen Vater, der eine neue Familie hat. Erst einmal scheint sie sich mit ihrer Halbschwester Melissa zu verstehen, doch in dem alten Haus lauert das Grauen an jeder Ecke und vielleicht sogar, in Form einer unbändigen Eifersucht, tief in ihr ...


Von der ersten Seite an hat mich das Buch gefesselt und für Gänsehaut gesorgt. So lernen wir hier nach und nach die einzelnen Charaktere kennen. Melissa ist hierbei ein sehr liebes Mädchen, das leider gemobbt und ausgeschlossen wird, weil sie nicht in das Bild dieser Gesellschaft passt. Mir ihr hatte ich großes Mitleid, denn sie wird von ihrer Mutter echt unmenschlich behandelt.


Beim Lesen hatte ich hier auch tatsächlich öfters einmal eine enorme Wut im Bauch, denn das Verhalten der Mutter ist echt unglaublich. Sie schert sich nur um ihr Auftreten in der Öffentlichkeit und findet, dass die perfekte Teri viel besser in ihre Familie passt, als ihr ihr leibliches Kind. Ich musste bei den Äußerungen der Mutter echt sehr oft schlucken!


Besonders unheimlich ist natürlich noch die Geschichte rund um Melissas unsichtbarer Freundin D'Arcy, die hier auch noch eine große Rolle spielt. Anfangs scheint sie nur Melissas zweite Persönlichkeit zu sein, die immer nur herauskommt, wenn Melissa wieder einmal schlecht von ihrer Mutter behandelt wird. Doch es gibt noch eine alte Legende rund um ein verstorbenes Dienstmädchen mit dem Namen D'Arcy.


Zeitweise hat mich die Story ein wenig an "Carrie" erinnert, vor allem wenn man das Verhalten der Mutter und die vollkommen zerstörte Melissa betrachtet. Hinzu kommen dann aber viele sehr gruselige Momente, viele Intrigen und viele Ungerechtigkeiten!


Fazit


"Teuflische Schwester" war für mich ein waschechter Horrorroman, der mir eine Gänsehaut bereitet hat. Für mich ist John Saul einer der besten Autoren im Horrorbereich und dieses Buch ist definitiv eins seiner besten Werke!




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Rezension zu "Blitze des Bösen" von John Saul

Blitze des Bösen ... Kein Horror, aber doch eine spannende Geschichte!
Unzertrennlichvor 2 Jahren

Schreibstil


Auf der Suche nach gutem Horror bleibe ich immer wieder bei Stephen King, Dean Koontz und John Saul hängen. Besonders John Saul gehört für mich so den Autoren, die es tatsächlich immer wieder schaffen, bei mir für etwas Gänsehautstimmung zu sorgen.


"Blitze des Bösen" ist hierbei allerdings kein echter Horrorroman, sondern vielmehr ein Thriller, der trotz der Serienkiller-Thematik recht ruhig erzählt wird. Eine gewisse Atmosphäre ist vorhanden, aber für mich hat hier der für den Autoren so typische bedrohliche Unterton gefehlt. Mir gefallen zudem seine Bücher, in denen das Böse unschuldige Kinder befällt, deutlich mehr!


Charaktere


Anne Jeffers 


Anne Jeffers ist Journalistin und hat sich für die Hinrichtung des Serienmörders Richard Kraven eingesetzt. Dieser soll zahlreiche Morde begangen haben, streiten die Taten aber nach wie vor ab. Am Tag der Hinrichtung will er noch einmal mit Anne Jeffers sprechen, die allerdings hart bleibt und felsenfest davon überzeugt ist, dass er der Killer ist und damit den Tod verdient.


Diese Härte von Anne Jeffers hat mich gleich zu Beginn abgestoßen. Sie war für mich definitiv kein Sympathieträger, eher das Gegenteil! Sie ist zwar sehr schlagfertig, aber ihr Job geht ihr dabei über alles. Für die große Story würde sie wohl alles tun und diesen Charakterzug habe ich an ihr wahrhaft gehasst.


Ab und an spielt sie in diesem Roman die liebende Ehefrau und Mutter, doch ich wurde das Gefühl nicht los, dass sie ihrem Mann und auch ihren Kindern nicht sonderlich nahe stand. Ein weiterer Punkt, der sie leider recht unsympathisch erschienen ließ.


Glen Jeffers


Glen ist Anne Jeffers Mann. Er ist Architekt und erleidet zu Beginn der Geschichte einen Herzinfarkt, der wohl eigentlich tödlich hätte enden sollen .. Allerdings überlebt er, hat dann allerdings schreckliche Alpträume und verliert öfter einmal die Kontrolle über seinen Körper. Sind das die Nachwirkungen des Herzstillstandes? Oder steckt da doch etwas anderes dahinter?


Meine Meinung


"Blitze des Bösen" war für mich ein eher ungewöhnlicher Roman von John Saul, was vermutlich daran lag, dass ich bisher nur Bücher von ihm gelesen habe, in denen es um Kinder geht, die in den Sog des Bösen geraten. Nun geht es in diesem Werk allerdings hauptsächlich um einen Serienmörder, der hingerichtet wird, im Anschluss allerdings zurückkehrt und scheinbar weitermordet!


Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Zu Beginn setzt sich Saul auch erst einmal mit der Todesstrafe auseinander. Ist die Ermordung eines Mörder moralisch oder nicht? Was, wenn es sich dabei um einen Unschuldigen handelt? Fakt ist eins: Richard Kraven hat bis zum Schluss seine Unschuld beteuert.


Toll fand ich, dass auch der Leser erst einmal nicht weiß, ob Richard Kraven denn nun tatsächlich der gesuchte Serienmörder war. Dieses Spiel mit dem Ungewissen hat mich durch das erste Drittel de Buches rasen lassen. Fesselnd sind hier zudem die kleinen Wendungen und Überraschungen und natürlich auch die paranormale Seite des ganzen Geschehens!


Weniger positiv, ja fast schon ernüchternd, empfand ich die Charaktere, da es in dieser Geschichte leider kaum einen Sympathieträger gibt. Wir haben zwar tolle Sichtwechsel und ein paar interessante Nebencharaktere, aber für mich war leider niemand dabei, mit dem ich mitfiebern konnte! Enttäuschend fand ich leider auch den Polizisten oder vielmehr die Konstellation von dem Polizisten und Anne Jeffers!


Der Roman ist aber durchwegs spannend, wenn auch an einigen Stellen leicht vorhersehbar. Wir haben hier keinen echten Horror, nur ein paar eklige Szenen, die aber glücklicherweise doch recht kurz gehalten sind. Schade fand ich, dass auf die Geschichte des Serienkillers nicht näher eingegangen wurde. Das Ende war zwar passend, aber doch recht kurz. Ich habe das Buch dennoch gerne gelesen, auch wenn es wohl nicht zu meinen Lieblingen des Autoren gehören wird!


Fazit


"Blitze des Bösen" ist ein interessanter Thriller, der mich die meiste Zeit gut unterhalten konnte! Enttäuschend waren für mich allerdings die Charaktere, die mir durchwegs unsympathisch waren und deshalb keinen Spielraum zum Mitfiebern boten. Mir haben andere Romane des Autoren deutlich besser gefallen!

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Rezension zu "Mitternachtsstimmen" von John Saul

Und was weißt du über deine Nachbarn?
StMoonlightvor 3 Jahren

Carolines Mann wurde beim Joggen im Centeral Park ermordet. Der Täter wurde nie geschnappt und so hat sie noch immer eine gewissen Angst, zumindest bis sie Tony kennen und lieben lernt. Zusammen ziehen die beiden mit Carolines Kindern in ein altes großes Haus. Das Haus aus der Jahrhundertwende hat eine spannende Geschichte, so soll z.B. der Portier ein Troll sein, und wirkt, dadurch dass es heruntergekommen ist, alles andere als einladend. Aber immerhin nehmen die älteren Nachbarn sie gerne in die Hausgemeinschaft auf, denn außer den älteren Herrschaft und der neuen Familie gibt es nur noch ein (Pflege-)Kind, welches aber immer schwächer wird. Doch das neue Heim wird immer gruseliger, denn Kinder hören nachts Schritte und Stimmen. Anfangs glaubt ihnen niemand, doch dann stößt Caroline zufällig auf ein düsteres Geheimnis …

Wer schon viele Horrorfilme gesehen/ Horrorbücher gelesen hat, dem wird vermutlich spätestens bei dem „Pflegekind das immer schwächer wird“ hellhörig, denn leider ist das keine neue Story. Aber dennoch liest es sich ganz anders, als die „alte Geschichte“, viel zeitgemäßer, moderner – und wesentlich spannender. Es ist keine Kopie, sondern ein eigenständiger schauriger Roman. Alle Handlugen sind in sich logisch und es gibt, trotz allem, jede Menge Überraschungsmomente.

John Saul schafft es hervorragend den Leser in die passende Stimmung zu versetzten, er beschreibt nicht nur die Orte und Objekte, sondern auch Gerüche und Geräusche. Beim Lesen ist es fast so, als würde man selbst über verstaubte Dielenbretter wandern und den modrigen Geruch in der Nase haben. Dazu der flüssige Schreibstil, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt.  

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Zusätzliche Informationen

John Saul wurde am 25. Februar 1942 in Pasadena, Kalifornien (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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