John Saul

 4 Sterne bei 1,061 Bewertungen
Autor von Bestien, Teuflische Schwester und weiteren Büchern.

Lebenslauf von John Saul

John Saul wurde 1942 in Pasadena, Kalifornien, geboren und studierte Theaterwissenschaften und Anthropologie an verschiedenen Universitäten. Er begann seine schriftstellerische Laufbahn mit Krimis, für die er jedoch keine Verleger fand. Daraufhin wechselte er das Genre und schon sein erster Horrorroman, der 1977 erschien, wurde ein großer Erfolg. Inzwischen zählt John Saul mit über 50 Millionen verkauften Büchern zu den wichtigsten zeitgenössischen Vertretern der Horrorliteratur. Er lebt in Seattle und auf Hawaii.

Neue Bücher

NATHANIEL

Neu erschienen am 10.10.2018 als Taschenbuch bei epubli.

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Bestien

Bestien

 (66)
Erschienen am 01.01.1994
Teuflische Schwester

Teuflische Schwester

 (59)
Erschienen am 01.01.1995
Zeit des Grauens

Zeit des Grauens

 (54)
Erschienen am 13.03.2007
Schule des Schreckens

Schule des Schreckens

 (40)
Erschienen am 01.01.1995
Kind der Hölle

Kind der Hölle

 (38)
Erschienen am 15.10.2007
Stalker

Stalker

 (33)
Erschienen am 05.11.2007
Die Puppe

Die Puppe

 (35)
Erschienen am 01.01.1998

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Neue Rezensionen zu John Saul

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Unzertrennlichs avatar

Rezension zu "Blitze des Bösen" von John Saul

Blitze des Bösen ... Kein Horror, aber doch eine spannende Geschichte!
Unzertrennlichvor 9 Monaten

Schreibstil


Auf der Suche nach gutem Horror bleibe ich immer wieder bei Stephen King, Dean Koontz und John Saul hängen. Besonders John Saul gehört für mich so den Autoren, die es tatsächlich immer wieder schaffen, bei mir für etwas Gänsehautstimmung zu sorgen.


"Blitze des Bösen" ist hierbei allerdings kein echter Horrorroman, sondern vielmehr ein Thriller, der trotz der Serienkiller-Thematik recht ruhig erzählt wird. Eine gewisse Atmosphäre ist vorhanden, aber für mich hat hier der für den Autoren so typische bedrohliche Unterton gefehlt. Mir gefallen zudem seine Bücher, in denen das Böse unschuldige Kinder befällt, deutlich mehr!


Charaktere


Anne Jeffers 


Anne Jeffers ist Journalistin und hat sich für die Hinrichtung des Serienmörders Richard Kraven eingesetzt. Dieser soll zahlreiche Morde begangen haben, streiten die Taten aber nach wie vor ab. Am Tag der Hinrichtung will er noch einmal mit Anne Jeffers sprechen, die allerdings hart bleibt und felsenfest davon überzeugt ist, dass er der Killer ist und damit den Tod verdient.


Diese Härte von Anne Jeffers hat mich gleich zu Beginn abgestoßen. Sie war für mich definitiv kein Sympathieträger, eher das Gegenteil! Sie ist zwar sehr schlagfertig, aber ihr Job geht ihr dabei über alles. Für die große Story würde sie wohl alles tun und diesen Charakterzug habe ich an ihr wahrhaft gehasst.


Ab und an spielt sie in diesem Roman die liebende Ehefrau und Mutter, doch ich wurde das Gefühl nicht los, dass sie ihrem Mann und auch ihren Kindern nicht sonderlich nahe stand. Ein weiterer Punkt, der sie leider recht unsympathisch erschienen ließ.


Glen Jeffers


Glen ist Anne Jeffers Mann. Er ist Architekt und erleidet zu Beginn der Geschichte einen Herzinfarkt, der wohl eigentlich tödlich hätte enden sollen .. Allerdings überlebt er, hat dann allerdings schreckliche Alpträume und verliert öfter einmal die Kontrolle über seinen Körper. Sind das die Nachwirkungen des Herzstillstandes? Oder steckt da doch etwas anderes dahinter?


Meine Meinung


"Blitze des Bösen" war für mich ein eher ungewöhnlicher Roman von John Saul, was vermutlich daran lag, dass ich bisher nur Bücher von ihm gelesen habe, in denen es um Kinder geht, die in den Sog des Bösen geraten. Nun geht es in diesem Werk allerdings hauptsächlich um einen Serienmörder, der hingerichtet wird, im Anschluss allerdings zurückkehrt und scheinbar weitermordet!


Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Zu Beginn setzt sich Saul auch erst einmal mit der Todesstrafe auseinander. Ist die Ermordung eines Mörder moralisch oder nicht? Was, wenn es sich dabei um einen Unschuldigen handelt? Fakt ist eins: Richard Kraven hat bis zum Schluss seine Unschuld beteuert.


Toll fand ich, dass auch der Leser erst einmal nicht weiß, ob Richard Kraven denn nun tatsächlich der gesuchte Serienmörder war. Dieses Spiel mit dem Ungewissen hat mich durch das erste Drittel de Buches rasen lassen. Fesselnd sind hier zudem die kleinen Wendungen und Überraschungen und natürlich auch die paranormale Seite des ganzen Geschehens!


Weniger positiv, ja fast schon ernüchternd, empfand ich die Charaktere, da es in dieser Geschichte leider kaum einen Sympathieträger gibt. Wir haben zwar tolle Sichtwechsel und ein paar interessante Nebencharaktere, aber für mich war leider niemand dabei, mit dem ich mitfiebern konnte! Enttäuschend fand ich leider auch den Polizisten oder vielmehr die Konstellation von dem Polizisten und Anne Jeffers!


Der Roman ist aber durchwegs spannend, wenn auch an einigen Stellen leicht vorhersehbar. Wir haben hier keinen echten Horror, nur ein paar eklige Szenen, die aber glücklicherweise doch recht kurz gehalten sind. Schade fand ich, dass auf die Geschichte des Serienkillers nicht näher eingegangen wurde. Das Ende war zwar passend, aber doch recht kurz. Ich habe das Buch dennoch gerne gelesen, auch wenn es wohl nicht zu meinen Lieblingen des Autoren gehören wird!


Fazit


"Blitze des Bösen" ist ein interessanter Thriller, der mich die meiste Zeit gut unterhalten konnte! Enttäuschend waren für mich allerdings die Charaktere, die mir durchwegs unsympathisch waren und deshalb keinen Spielraum zum Mitfiebern boten. Mir haben andere Romane des Autoren deutlich besser gefallen!

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StMoonlights avatar

Rezension zu "Mitternachtsstimmen" von John Saul

Und was weißt du über deine Nachbarn?
StMoonlightvor einem Jahr

Carolines Mann wurde beim Joggen im Centeral Park ermordet. Der Täter wurde nie geschnappt und so hat sie noch immer eine gewissen Angst, zumindest bis sie Tony kennen und lieben lernt. Zusammen ziehen die beiden mit Carolines Kindern in ein altes großes Haus. Das Haus aus der Jahrhundertwende hat eine spannende Geschichte, so soll z.B. der Portier ein Troll sein, und wirkt, dadurch dass es heruntergekommen ist, alles andere als einladend. Aber immerhin nehmen die älteren Nachbarn sie gerne in die Hausgemeinschaft auf, denn außer den älteren Herrschaft und der neuen Familie gibt es nur noch ein (Pflege-)Kind, welches aber immer schwächer wird. Doch das neue Heim wird immer gruseliger, denn Kinder hören nachts Schritte und Stimmen. Anfangs glaubt ihnen niemand, doch dann stößt Caroline zufällig auf ein düsteres Geheimnis …

Wer schon viele Horrorfilme gesehen/ Horrorbücher gelesen hat, dem wird vermutlich spätestens bei dem „Pflegekind das immer schwächer wird“ hellhörig, denn leider ist das keine neue Story. Aber dennoch liest es sich ganz anders, als die „alte Geschichte“, viel zeitgemäßer, moderner – und wesentlich spannender. Es ist keine Kopie, sondern ein eigenständiger schauriger Roman. Alle Handlugen sind in sich logisch und es gibt, trotz allem, jede Menge Überraschungsmomente.

John Saul schafft es hervorragend den Leser in die passende Stimmung zu versetzten, er beschreibt nicht nur die Orte und Objekte, sondern auch Gerüche und Geräusche. Beim Lesen ist es fast so, als würde man selbst über verstaubte Dielenbretter wandern und den modrigen Geruch in der Nase haben. Dazu der flüssige Schreibstil, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt.  

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StMoonlights avatar

Rezension zu "Stalker" von John Saul

Er ist da, direkt hinter dir ...
StMoonlightvor einem Jahr

Kara und Steve leben mit ihrer Tochter recht ländlich in einem Haus. Lindsay fühlt sich hier wohl, hat Freunde und ist daher alles andere als begeistert, als es heißt, dass sie wegziehen werden. Für den Verkauf des Hauses in Camden Green wird ein Makler beauftragt. An sich eine ganz normale Sache. Doch nach der ersten Begehung scheint etwas anders zu sein. Niemand glaubt Lindsay, dass sich Dinge „verändern“, seien es Dinge, die plötzlich woanders wieder auftauchen oder aber auch ein merkwürdiger Geruch. Aber dann verschwindet der Teenager spurlos. Die Polizei glaubt, dass sie abgehauen ist, weil sie nicht umziehen will, doch dann verschwindet nach einer anderen Hausbesichtigung ebenfalls ein Kind …

Die Geschichte ist wirklich spannend erzählt, auch natürlich, weil es eben eine Tat ist, die genauso passieren könnte. Zusätzliche Spannung wird durch den Perspektivwechsel erreicht. Mal wird aus der Sicht des Täters, mal aus der Sicht des Opfers und mal aus der Sicht der Angehörigen erzählt. So weiß der Leser teilweise zwar schon (bzw. kann erahnen) was gleich passiert, dieses macht es aber nicht weniger spannend. Oft möchte man Lindsay einfach nur warnen. Packend! Hinzu kommt, dass der Leser, obwohl er ja einiges vom Thema weiß, erst sehr spät (wenn überhaupt) weiß, um wen es sich dabei eigentlich handelt. Ich war mir jedenfalls lange Zeit unsicher.

Eine einfach, wie zugleich geniale Geschichte. Gewohnt spannend und bildlich von John Saul umgesetzt. Da bekommt man beim Lesen glatt das Gefühl, dass sich jemand Fremdes in der eigenen Wohnung versteckt …

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Zusätzliche Informationen

John Saul wurde am 24. Februar 1942 in Pasadena, Kalifornien (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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