John Saul Im Banne (Bann) des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Im Banne (Bann) des Bösen“ von John Saul

Roman. 383 S. (Quelle:'Sonstige Formate/01.11.1999')

Packender Horrorroman

— StMoonlight
StMoonlight
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  • Adler zerfleicht Mensch

    Im Banne (Bann) des Bösen
    StMoonlight

    StMoonlight

    29. April 2015 um 13:59

    Die 16jährige Cassie zieht zu ihrem Vater. Das Mädchen ist sehr verschlossen und findet daher keinen wirklichen Anschluss. Eines Tages lernt sie Miranda kennen. Die Alte gilt in False Harbor als verrückt und wird von den Bewohner gemieden. Doch Cassie, selbst auch Außenseiterin, freundet sich mit ihr an. Unerwartet stirbt Miranda. Cassie erbt von ihr die Fähigkeit mit Tieren zu sprechen. Sie nutzt dieses Fähigkeit um sich an Menschen zu rächen ... Ihr Vater will einfach nicht glauben das seine Tochter für all das verantwortlich ist und versucht vom Gegenteil zu überzeugen. Bald wir klar das nicht nur Cassie der Faszination des Bösen verfallen ist. Eric ist voller Hass und benutzt die Tiere zum töten... Cassie beginnt gegen ihn anzukämpfen, doch er scheint stärker als sie. So schickt Eric einen Falken aus um seinen Vater zu zerfleischen. Am Ende schafft es Cassie durch einen Trick Eric für immer das Handwerk zu legen. Die Vorgeschichte ist leider ein wenig lang. Der Leser wird aber durch die typisch bildlichen Beschreibungen im weitern Verlauf dafür entschädigt. Wenn John Saul darüber schreibt das jemand zerfleischt wird, so hat man als Leser stets das Gefühl alles mir eigenen Augen zu sehen. Das ist einfach großartig! Der Roman „Im Banne des Bösen“ ist ein atemberaubendes Abenteuer der nicht nur auf die Psyche des Menschen, sondern auch die des Tieres eingeht – und eine spannende Wendung nimmt.

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  • Solide erzählt mit einigen Längen...

    Im Banne (Bann) des Bösen
    Creed

    Creed

    14. April 2015 um 20:43

    Saul bedient sich auch hier wieder seines liebsten Themas, und zwar Jugendliche, die von irgendetwas besessen sind und dem Zerbrechen von Gefügen innerhalb der Familie. Diesmal jedoch verläuft die Einführung der Charaktere ziemlich lang und recht unspektakulär, sodaß der Roman etwas unspannender als andere Werke Sauls wirkt. Die Figuren sind durchaus gut getroffen, wobei stets zu vermerken ist, dass Saul charakterpsychologisch niemals in einer Liga mit Autoren wie Stephen King gespielt hat, dazu sind seine Charaktere zu schablonenhaft (was aber nicht immer ein Minuspunkt sein muß, denn Schriftsteller wie z. B. Richard Laymon sind ja auch nicht dafür bekannt, mit Dostojewski-Figuren zu glänzen). Gerade diese Kritikpunkte ließen die Kritiker stets über John Saul lästern, allerdings haben seine Geschichten immer eine ganz spezielle gruselige Kleinstadtatmosphäre, die mit Schauder statt mit Blutexzessen überzeugt. Minimale Gewaltspitzen finden sich zwar auch in diesem Buch (besonders auf den letzten Seiten), jene sind aber im Vergleich zu heutigen Extremautoren kaum erwähnenswert. Ein weiteres Thema dieses Buches ist die Gewalt in der Ehe, welche von Saul sehr eindringlich und plastisch geschildert wird. Die letzten 80 bis 100 Seiten überzeugen dann wieder mit Spannung und Dramatik, wobei Saul wohltuenderweise auf ein simples Heile Welt-Happy End verzichtet. Negativ sei hier noch die Übersetzung vermerkt...ich glaube nicht, dass John Saul im Original solche merkwürdigen Satzkonstruktionen wie hier im Deutschen verwendet hat. Stellenweise ist in einem kurzen Satz dreimal das gleiche Wort zu finden, obwohl die deutsche Sprache wirklich reich an Synonymen ist; die ganze Übersetzung wirkt einfach lieblos hingeklatscht, ein Problem, dass man bei John Saul-Eindeutschungen immer wieder findet (und vielleicht mit dazu beigetragen hat, dass dieser Schriftsteller bei vielen Kritikern und Lesern als schreibender Horrorlegastheniker gilt)...überhaupt existieren gerade in den späten 80ern und 90ern haufenweise Bücher aus dem Heyne-Verlag, deren Übersetzungen einem lesetechnisch die Schuhe ausziehen. Von der Unmenge an Druckfehlern in diesem Buch will ich gar nicht erst reden. Aber das sind natürlich alles Dinge, die man John Saul nicht anlasten kann. Fazit: Ein recht interessanter Plot mit Startschwierigkeiten und später dann spannender werdender Geschichte. Kein schlechtes Buch, aber als Einstieg in die Werke John Sauls nicht wirklich zu empfehlen, da gibt es weitaus gelungenere Romane von ihm. Gutes Mittelmaß.

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  • Rezension zu "Im Banne des Bösen" von John Saul

    Im Banne (Bann) des Bösen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. May 2009 um 15:32

    Spannend