fischer baumler

John Scalzi Kollaps - Das Imperium der Ströme 1

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Inhaltsangabe zu „Kollaps - Das Imperium der Ströme 1“ von John Scalzi

Der Auftakt von John Scalzis neuer, bisher größter Science-Fiction-Serie.

Die Menschheit hat sich in der ganzen Galaxis ausgebreitet und ein gewaltiges Sternenreich errichtet – ein ebenso mächtiges wie fragiles Gefüge aus Planeten und Raumstationen, die alle aufeinander angewiesen sind, um zu überleben. Extra-dimensionale Sternenstraßen halten dieses Imperium zusammen, sogenannte 'Ströme', auf denen Raumschiffe in kürzester Zeit Lichtjahre zurücklegen können.

Doch dieses feingesponnene Netz scheint gefährdet. Und nur drei Menschen können den endgültigen Zusammenbruch verhindern: Lady Kiva Lagos, die junge Erbin eines mächtigen Handelshauses; Cardenia Wu-Patrick, die als Imperatox Grayland II. das schwere Erbe ihres Vaters antritt; und der Wissenschaftler Marce Claremont, der die gefährliche Reise ins Zentrum der Galaxis unternimmt, um die Imperiatox zu warnen.

Die Zukunft der Galaxis liegt ihren Händen.

'John Scalzi ist der unterhaltsamste und zugänglichste SF-Autor unserer Zeit.' Joe Hill

Gelungener, aber auch politischer Einstieg in eine neue Science Fiction Reihe

— SillyT

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    Kollaps - Das Imperium der Ströme 1

    Wuerfelheld

    14. November 2017 um 11:37

    Es ist schon einige Jahre her, dass ich den ersten Roman von Hugo Award und Kurd-Laßwitz-Preisträger John Scalzi gelesen habe. Dabei handelte es sich dann auch direkt um die „Krieg der Klone“-Trilogie, wobei die anderen Veröffentlichungen aus dieser Reihe, zwar nicht ungelesen blieben, aber die Bedeutung für mich nicht so hoch war. Nun hat FISCHER Tor den Auftaktband „The Collapsing Empire“ auf Deutsch herausgegeben. Da musste ich einfach zugreifen und die Nase über die Seiten wandern lassen.INHALTEin Traum ist wahrgeworden. Die Menschheit hat das All für sich entdeckt und ist als Pionier bzw. Eroberer auf vielen Planeten heimisch geworden. So hat man sich auch die Ströme, einer Art Hyperraum, zunutze gemacht und kann nun die Entfernungen zwischen den Planeten in wenigen Tagen bzw. Monaten zurücklegen. Kiva Lagos kommt eines Tages auf Ende an. Dies ist ein Kolonie, welche gute neun Monate von Nabe, dem Zentrum, entfernt liegt. Dort eben angekommen muss lagos feststellen, dass sie mitten in einem Bürgerkrieg gelandet ist. Doese unerwartet schreckliche Situation noch verdauend, stellt Lagos fest, dass der Herzog einen Berater gewählt hat, welche Lagos nicht leiden kann, den dessen Familie gewinnt immer mehr an Einfluss und rüttelt so an ihrem Leben.Zur selben Zeit wird auf Nabe eine Entdeckung gemacht, deren gesellschaftliche Reichweite schlecht abzuschätzen ist.Udn als das Universum noch nicht genug aus den Fugen ist, so liegt im Zentrum Nabe, der Imperator im sterben. Seie Tochter begleitet ihn zwar und er ist sich sicher, das die Vorbereitungen auf diese Situation seine Tochter zu einer guten errscherin machen werden, würde sie bloß mit dem Zweifeln aufhören.MEINE MEINUNGMit „Kollaps“ betritt John Scalzi nun das Feld der Space Opera und scheint ein Universum rund um konkurrierende Handelshäuser und sich verschiebende Machtverhältnisse aufzubauen. Na ob das ein geschickter Schachzug ist, denn schließlich bekommt man seit einiger Zeit so etwas im Fantasy-Gewand von G.R.R. Martin (wird im übrigen auch auf dem Bich drauf hingewiesen) bzw. als Politik-Kartenhaus-Serie im Stream serviert, möchte ich nach dem ersten Band noch nicht ganz beurteilen, bin aber gespannt wie das Konzept aufgehen wird.  Dieser Auftaktband, legt allerdings schon einmal eine gewisse Grundlage, wobei er mich an einigen Stellen schon an die „Krieg der Klone“ erinnerte, was Stil und den Protagonisten anbelangt. Allerdings wäre Scalzi auch Banane wenn er erneut an seinem Erfolgskonzept schrauben würde und dies so wie die letzten Bände enden würde, nämlich eher lahm und dröge.So beginnt das Werk dann auch direkt actionlastig, wobei es nicht voll auf die Glocke gibt, aber es zeigte schon einen gewissen Weg auf, welcher dann mit einigen Prisen Hinterhältigkeit, Verschlagenheit und Intrigen abgeschmeckt wurde und dann zwischen die Buchdeckel zusammengefasst wurde.Ich habe schnell den Weg in die Kopfkinovorstellung  gefunden und sowohl das Setting als auch die handelnden Protagonisten wurde klar dargestellt und dies konnte sich entwickeln. Wobei es zu den Rändern hin, ein wenig schwammig und unklar wurde, das scheint sich aber nach und nach zu klären, denn nicht jeder Faden wurde zuende gebracht.Mir ist schon klar was man mit den offenen Fäden bewirken möchte, aber aus meiner Sicht ist es ein wenig zuviel, wobei das Weiterlesegefühl nicht so ganz aufkommt. Aber „Kollaps“ ist auf jeden Fall besser gelungen als die letzten Scalzi-Werke. MEINE WERTUNG3,75 von 5 Ströme

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  • Spannendes Weltraum-Abenteuer mit Witz

    Kollaps - Das Imperium der Ströme 1

    Nabura

    21. October 2017 um 16:37

    In der Zukunft lebt die Menschheit auf verschiedenen, weit voneinander entfernten Planeten, die mithilfe der Ströme und einem Raumschiff innerhalb mehrerer Tage bis Monate erreicht werden können. Als Kiva Lagos auf Ende ankommt, das neun Monate vom Zentrum Nabe entfernt liegt, muss sie feststellen, dass dort ein Bürgerkrieg ausgebrochen ist und der Herzog ausgerechnet von Ghreni Nohamapetan beraten wird, den sie nicht leiden kann und dessen Familie zunehmend an Einfluss gewinnt. Gleichzeitig macht ein Forscher auf Ende eine weitreichende Entdeckung und in Nabe steht Cardenia kurz davor, Imperatox zu werden. Ihr Vater liegt im Sterben und sie wurde nach dem Tod ihres Bruders nur kurze Zeit auf diese mächtigste aller Rollen vorbereitet. Wird sie der Verantwortung und den Intrigen gewachsen sein?Ich habe Anfang des Jahres meine erste Space-Fantasy gelesen, was mir große Lust auf eine weitere Geschichte aus diesem Genre gemacht hat. Von John Scalzi hatte ich zuvor noch nichts gelesen, und begann ich ohne konkrete Erwartungen mit dem Buch, das der Auftakt einer neuen Reihe ist. Gleich zu Beginn geht es hoch her, denn die Geschichte beginnt auf einem Raumschiff, auf dem gerade eine Meuterei im Gange ist, die der Kapitän mit Galgenhumor kommentiert. Doch dann fällt das Schiff aus dem Strom – es wird dreiundzwanzig Jahre bis zum Ziel brauchen, wenn es nicht rechtzeitig wieder ins sich schon schließende Loch eintaucht.Nach diesem spannenden Auftakt lernt man die drei Hauptcharaktere der Geschichte besser kennen und erfährt dabei schrittweise mehr über die Welt, in der sie leben. Kiva Lagos kommt als Vertreterin der Eigentümerin mit einem Raumschiff in Ende an, um Handel zu treiben, doch der Herzog macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Sie flucht viel und legt ständig Männer flach, gleichzeitig ist sie aber auch gerissen wenn es darum geht, ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen und dabei auch noch Gewinn zu machen. Ihre Vulgarität fand ich auf Dauer allerdings nervig. Deutlich besser gefallen hat mir der besonnene Marce, der ein wichtiges Geheimnis hütet, das alles verändern wird. Er will nach Nabe, um dieses mit dem Imperatox zu besprechen. Dabei ahnt er noch nicht, dass dieser im Sterben liegt und seine Tochter Cardenia vor der Machtübernahme steht, die nach Meinung ihres Vaters viel zu nett für den Posten ist. Ich hoffte mit ihr, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen wird.Beim Lesen merkte man dem Buch an, dass es der Auftakt einer Reihe ist, denn der Autor nimmt sich viel Zeit, den Leser mit der Idee der Ströme vertraut zu machen. Letztere sind eine Wissenschaft für sich, die man als gegeben hinnehmen muss. Ihr Dasein bestimmt die Struktur der ganzen Welt, zum Beispiel ist Nabe das Zentrum, weil es alle Ströme verbindet und kaum ein Planet könnte sich dauerhaft selbst versorgen, weshalb mächtige Familien den Handel mit Monopolen bestimmen. Besonders kreativ fand ich, dass alle Raumschiffe Songtitel tragen – Kiva ist zum Beispiel auf der „Yes, Sir, That‘s My Baby“ unterwegs. In diesem ersten Band befinden sich alle Charaktere in verzwickten SItuationen, mit denen sie zurechtkommen müssen. Es gibt einige Intrigen, die alle miteinander verbunden zu sein scheinen. Gleichzeitig gibt es größere Entwicklungen, die auch die weitere Bände bestimmen werden. In diesem Band entwickeln sich die Charaktere nur wenig, ihnen fehlt noch etwas die Tiefe. Die dramatischen Entwicklungen am Schluss machen aber neugierig darauf, wie es für sie weitergehen wird.„Kollaps. Das Imperium der Ströme“ ist eine Space-Fantasy voller Action und Intrigen, in der man drei ganz verschiedene Charaktere auf ihrem Weg belgeitet. Neben spannenden Szenen gibt es auch viele humorvolle Dialoge, wobei mir insbesondere Kivas Art zu vulgär war. Während die Charaktere einige Herausforderungen bewältigen müssen, wird gleichzeitig eine bänderübergreifende Handlung vorbereitet. Wer Lust auf ein spannendes Weltraum-Abenteuer mit Witz in einer gut durchdachten Fantasy-Welt hat, der ist bei diesem Buch richtig!

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  • Political Science Fiction

    Kollaps - Das Imperium der Ströme 1

    SillyT

    09. October 2017 um 16:25

    In einer fernen Zukunft lebt die Menschheit nicht mehr auf der Erde, sondern ist auf viele kleinere Planeten im Weltraum verteilt. Diese einzelnen Planeten sind durch Ströme miteinander verbunden, die es schon immer gegeben hat und die sich die Menschheit zu nutzen machte. Denn eigentlich sind diese einzelnen Planeten Lichtjahre voneinander entfernt und nur die Ströme ermöglichen die Reise und den Handel untereinander, alleine könnte niemand überleben. Doch plötzlich scheint etwas mit den Strömen nicht in Ordnung zu sein und wie sich herausstellt, passiert dies alles nicht zum ersten Mal. Unterdessen stirbt der Imperatox, der Herrscher, der Galaxie und seine Tochter Cardenia tritt das Erbe an. Allerdings trifft das nicht überall auf positive Stimmen. Immer mehr geschieht in der Interdependenz und die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen.Meine Meinung: Das war mein erster Science Fiction Roman des Autors John Scalzi, der wohl gerade auch für seinen recht schrägen Humor bekannt ist. Diesen bemerkt man auch durchaus immer wieder innerhalb diesen Buches und auch sonst schreibt Scalzi sehr fesselnd und flüssig. Zugegeben, mit den Namen, wie z. B. der Interdependenz, tat ich mich ein wenig schwer, da das nicht immer ganz so leicht im Lesewahn zu verfolgen ist, aber es ist hier wirklich absolut durchdacht. Dabei gefallen mir vor allem die Dialoge in dieser Geschichte, z. B. zwischen der Händlerin Kiva und ihrem Erzfeind Ghreni, die mich, trotz allen Ernstes, immer wieder schmunzeln ließen.Die Spannung steigert Scalzi hier sehr bedacht und langsam, dabei aber stetig. Allerdings merkt man der Geschichte durchaus an, dass es sich hier um den Einstieg in eine Reihe handelt. Scalzi beginnt hier ganz langsam, aber dafür sehr genau, sowohl seine Charaktere vorzustellen, als auch die politische Situation. Denn die Welt, die er hier konstruiert hat, ist von vorne bis hinten absolut durchdacht. Das könnte vielleicht auf den ein oder anderen etwas langatmig wirken, doch um überhaupt all die komplexen Zusammenhänge hier verstehen zu können, sind all diese Ereignisse und die damit einhergehenden Erklärungen absolut von Nöten. Denn die Welt, die Scalzi hier erschaffen hat, ist eine, die schon seit über tausend Jahren so im Weltraum existiert. Dabei sind die einzelnen Sterne/Planeten absolut abhängig voneinander und es gibt nur einen Planeten, der alle anderen miteinander verbindet, nämlich Nabe, auf dem der Imperatox zu Hause ist. Kontakt zur Erde gibt es schon seit vielen Jahren nicht mehr, denn der Strom dorthin riss schon sehr früh ab. Nun beginnen die Ströme untereinander sich aber auch zu verändern und das kann mehr als fatal für die Menschen dort werden. Allein überleben kann hier nämlich niemand und das wird vielen durchaus bewusst. Mich konnte der Autor hier durchaus beeindrucken, denn er hat hier wirklich an alles gedacht.Um hier den Überblick zu wahren, wählt Scalzi einen personellen Erzähler in der dritten Person, der dem Leser einen wirklich guten Einblick, aber auch Rundumblick gewährt. Man kann sich hier also sehr genau vorstellen, wie die Welten und deren Verbindungen untereinander aufgebaut sind und wie diese funktionieren.Protagonisten gibt es hier gleich drei, da wäre Cardenia Wu-Patrick, die Tochter des Imperatox und seine Nachfolgerin. Sie scheint mir, trotz ihrer Herkunft, sehr sympathisch und nicht abgehoben. Tatsächlich wird sie hier fast völlig unvorbereitet mit Aufgaben konfrontiert, die es ganz schön in sich haben. Denn sie ist die Verantwortliche für all die Menschen auf den Planeten und steht plötzlich davor, Entscheidungen zu treffen, die mit den Veränderungen der Ströme zusammenhängen.Dann wäre da Kiva, die Händlerin, die mit ihrem Schiff zwischen den einzelnen Planeten wandert und die, na ja, ziemlich frei Schnauze redet und nur selten ein Blatt vor den Mund nimmt. Dabei ist sie durchaus ein ausgekochtes Schlitzohr, die es ganz schön in sich hat. Zu guter Letzt ist dann noch der Wissenschaftler Marce Claremont, der mir noch ein bisschen blass war, aber im Großen und Ganzen hier wunderbar ins Geschehen passt.Neben diesen Charakteren gibt es auch noch einige Nebencharaktere, von denen der Gegenspieler, Ghreni, hier noch durchaus sehr interessant ist. Mein Fazit:Mit Kollaps geht eine neue Reihe des Autors John Scalzi an den Start, der ein recht ernstes und auch politisches Grundthema beinhaltet. Scalzi baut seine Geschichte durchdacht auf und lässt dadurch die weit entfernten Welten lebendig erscheinen. Doch man merkt hier durchaus, dass es ein erster Band ist, denn als Leser erhält man sehr viele Erläuterungen zum Aufbau der Welt und der Gesamtsituation, was aber wiederum absolut notwendig ist, um den Überblick zu behalten. Ein gelungener Einstieg für alle Science Fiction Fans, die gerne komplexe Welten erleben.

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