Krieg der Klone

von John Scalzi 
4,5 Sterne bei97 Bewertungen
Krieg der Klone
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Jonny98731s avatar

Teils langwierige aber faszinierende Zukunftsvisionen.

Dieser Science Fiction Roman hat mich positiv überrascht. Auch das wiederholte Lesen macht Spaß.

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Inhaltsangabe zu "Krieg der Klone"

Einmal runderneuern, bitte!

In ferner Zukunft wird der interstellare Krieg gegen Alien-Invasionen mit scheinbar bizarren Mitteln geführt: Für die Verteidigung der Kolonien weit draußen im All werden nur alte Menschen rekrutiert. So wie John Perry, der mit 75 noch einmal einen neuen Anfang machen will. Doch bald erfährt er das wohlgehütete Geheimnis: Das Bewusstsein der Rekruten wird in jüngere Klone ihrer selbst übertragen, die als unerschöpfliches Kanonenfutter in den Kampf geschickt werden …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453522671
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:429 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:02.04.2007
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.02.2013 bei Ronin-Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Dieser Science Fiction Roman hat mich positiv überrascht. Auch das wiederholte Lesen macht Spaß.
    Wunderbar

    Der Autor hat hier einige Ideen aufgefangen, und wunderbar in diesem Werk verkörpert und ausgebaut.
    Insgesamt war er etwas zu schnell, was er allerdings durch seinen unglaublichen Humor ausgleichen konnte.



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    Hypokrass avatar
    Hypokrasvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wohin uns die Reproduktionsmedizin führen könnte ...
    Alter Mann beginnt ein neues Leben. In der Armee.

    Die Station:

    Mars - Kriege und Gewalt.

    Und so beginnt es:

    »An meinem fünfundsiebzigsten Geburtstag tat ich zwei Dinge. Ich besuchte das Grab meiner Frau. Dann ging ich zur Armee.«

    Zusammenfassung

    Kurz: "Mit 75 Jahren, da fängt das Leben an" oder so ähnlich könnte John Perry gesungen haben, als er sich freiwillig für die Koloniale Verteidigungsarmee gemeldet hatte.
    Etwas länger: John Perry hat ausser dem gelegentlichen Besuch am Grab seiner Frau nicht mehr viel zu tun. Er ist 75 und es ist an der Zeit, sich einziehen zu lassen. Unterschrieben hat er bei der KVA schon vor 10 Jahren und wollte eigentlich gemeinsam mit seiner Frau den Dienst antreten. Nun macht er es eben alleine.
    Noch bevor die Ausbildung beginnt lernt er auf dem Transport zu einer Raumstation ein paar Leute kennen. Sie freunden sich an und nennen sich die "Alten Scheisser". Eine bunt zusammengewürfelte und erstaunliche lebensfrohe und lustige Truppe. Das erste Viertel des Buches liesst sich auch mehr wie eine Satire (was es stellenweise auch sicher ist) als ein Buch mit dem Thema "(Anti)Krieg".
    Nachdem alle auf ihre neue Aufgabe als Soldaten vorbereitet wurden gehts dann richtig zur Sache und es folgen diverse Schlachten und Kampfeinsätze. Leider - aber sowas lässt sich nunmal nicht vermeiden - bleiben die "Alten Scheisser" nicht komplett. Dafür kommen neue Freunde hinzu. Es ist zum Ende hin also ausgewogen.

    Meine Meinung

    Kaufen und lesen! Ja, Ähnlichkeiten mit "Starship Troopers" sind natürlich und bedingt durch Genre und Thema des Buches gegeben. Ich meine auch gelesen zu haben, dass Scalzi sich als Fan von Heinlein bezeichnet. Also. Wer nun an so etwas seine Kritik an "Krieg der Klone" festmacht sollte nach "Romeo und Julia" auch keine andere romantische Literatur mehr lesen. Er würde nur enttäuscht werden.
    Was jedoch mich und scheinbar auch andere etwas irritiert hat war die Tatsache, dass eine Organisation wie die KVA, die technologisch sehr weit ist sich immernoch auf eine Riesenarmee aus Kanonenfutter stützt anstatt ausgefeilte Technik alleine in den Kampf zu schicken. Aber neben dem Genuss, den einem dieses Buch beschert, ist das ein locker zu vernachlässigender Kritikpunkt.
    Ich weiss, ich lobe schon wieder ein Buch über den Klee, aber was soll ich machen, ich hatte bisher einfach "Glück" mit meinen Büchern. Und ich hoffe sehr, dass sich daran nichts ändert.
    Zur Sprache: Sie ist sehr flapsig und das Buch entsprechend locker zu lesen.
    Die Figuren: Allesamt glaubhaft. Ich habe keine Zweidimensionalitäten gefunden.
    Die Handlung: Man kann sich darüber streiten. Ich tue es nicht. Mir gefällts. Ein paar Klischees gibts halt, aber was solls.

    Fazit

    Ein sehr gelungenes Buch, das, obwohl es kritisch mit dem Thema Krieg umgeht nie den Eindruck eines erhobenen Zeigefingers erweckt. Ein Umstand, der mir persönlich sehr gefällt, denn Moral-Apostel mag ich nicht wenn ich Unterhaltung erwarte. Eine Message darf und soll nichts desto trotz da sein - was sie in vorliegendem Fall auch ist - aber ich will nicht "belehrt" werden.

    Gesamteindruck

    Sprache / Stil: 10/10
    Figuren: 10/10
    Handlung: 10/10
    Schlusswertung: 10/10 Punkte Geht nicht anders ;)

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    Piranhapudels avatar
    Piranhapudelvor 3 Jahren
    Krieg der Alten


    In Krieg der Klone geht es um John Perry, der gerade 75 Jahre alt geworden ist und sich fürs Militär verpflichtet hat. Seine Frau ist bereits gestorben, er hatte ein erfülltes Leben und von seinen Liebsten hat er sich auch schon verabschiedet. Was die Rentner beim Militär erwarten wird, weiß er gar nicht so genau. Er wird die Erde verlassen und im Weltraum um die Unabhängigkeit der menschlichen Rasse und aller besiedelten Planeten kämpfen, das ist bekannt. Es hält sich außerdem das Gerücht, dass nur alte Menschen genommen werden, weil diese logischer denken und bedachtsamer handeln, und dass es eine Methode gibt, um deren alte Körper wieder frisch zu machen. Als er dann allerdings im Weltraum eintrifft, wird schnell klar, dass sein Körper nicht mehr lange existieren wird, denn alle Rekruten werden in ihre persönlichen Klone transferiert, verbesserte und speziell für den Krieg aufgemotzte Körper.

    Dieses Buch fängt ganz wunderbar an. Der Einstieg ist mir super leicht gefallen und von der ersten Zeile an hat das Lesen einfach nur ganz viel Spaß gemacht. Die Geschichte ist natürlich aus Johns Perspektive geschrieben und der hat einen unglaublich witzigen und flapsigen Stil. Der Beginn der Geschichte auf der Erde, dann die Reise ins All und daraufhin die Vorbereitungen auf den Dienst sind daher stets humorvoll gehalten. John trifft dabei auf einige weitere Rentner und es bildet sich gleich eine Clique aus. Sie verbringen auf ihrer Zwischenstation zum tatsächlichen Krieg so viel Zeit wie möglich miteinander und tauschen sich nicht nur über ihre bisherigen Leben, sondern auch über ihre Ängste aus. Keiner weiß so richtig, was passieren wird, doch die Neugier überwiegt in den meisten Fällen.  Und dann kommen die Klone und das Leben dreht sich plötzlich um 180 Grad. Natürlich ist so ein neuer Körper erst mal sehr spannend und löst die unterschiedlichsten Gefühle aus, doch schnell wird klar, dass mit diesen Klonen nur eines erreicht werden soll: Aliens abschlachten und zurückdrängen.

    So humorvoll und locker die Geschichte angefangen hat, so interessant, neu und spannend sich dann die Vorbereitung auf den Krieg gezeigt hat, umso enttäuschter war ich dann schließlich, als sich die Stimmung ab der Hälfte des Buches komplett gedreht hat. Zunächst gab es noch den klischeehaften, aber doch witzigen Ausbilder, der alle neuen Soldaten erst mal zur Sau gemacht hat, und dann kamen die Aufträge. Und die waren, wie es im Grunde auch schon angekündigt wurde, eines: ein Gemetzel. Und zwar meinem Gefühl nach sogar ein sinnloses Gemetzel. Da wird Schlacht an Schlacht gereiht und die Klone kämpfen gewissen- und gedankenlos gegen Aliens. Warum? Ist vollkommen egal. Moral und Gewissensbisse? Ja, wurde mal angedeutet, ungefähr fünf Sätze lang, dann war alles wieder in Ordnung und das Schnetzeln durfte weitergehen. Die Actionszenen, die dadurch entstehen, sind wirklich spannend konstruiert, keine Frage, doch ein bisschen Tiefgang hätte ich mir schon gewünscht.

    Mitten im Gemetzel tauchen zudem noch die weitere interessante Charaktere auf, die der Geschichte wieder ein wenig Würze zurückgegeben haben. Mehr möchte ich an dieser Stelle allerdings nicht verraten, da man diesen Handlungsstrang unbedingt selbst beim Lesen entdecken sollte. Insgesamt wird natürlich sehr schnell klar, dass diese Kämpfe im All und die Rekrutierung der alten Menschen natürlich nur die Oberfläche eines viel größeren Systems sind. Es fühlte sich an, als würde noch eine sehr spannende Verschwörung hinter allem stecken. Da es aber noch Fortsetzungsbände geben wird, wurde dies in diesem Buch noch nicht vollständig aufgedeckt. Spekulieren kann man viel und deshalb bin ich trotz meiner Kritikpunkte gespannt auf den zweiten Band Geisterbrigaden. Insgesamt ist Krieg der Klone ein Science Fiction-Roman, der von vielen Momentaufnahmen zum Leben erweckt wird. Humorvolle Anekdoten und Gedankengänge machen dieses Buch auch dann noch zu einer lesenswerten Geschichte, wenn Tiefgang und Moral auf der Strecke bleiben.

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    HenryRottlers avatar
    HenryRottlervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Gut gemachter, kurzweiliger SciFi-Roman mit zwei Gesichtern: 4/5 – would read again!
    He, Arschloch!

    Gut gemachter, kurzweiliger SciFi-Roman mit zwei Gesichtern: Der Anfang mit dem scharfzüngigen wie humorvollen Rentner John Perry ist erfrischend anders. Ab ca. 1/3 des Buches, nach dem der Plot quasi durchgespielt und enthüllt ist, wechselt das Buch zu einem soliden SciFi-Kracher.

    Schade, dass die Brainpal-Sache mit dem witzigen „He, Arschloch!“ nicht konsequent weiterverfolgt wurde.

    Dennoch 4/5 – would read again!

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    Ajanas avatar
    Ajanavor 6 Jahren
    Rezension zu "Krieg der Klone" von John Scalzi

    Inhalt

    Die Welt ist übervölkert und besonders die Menschen aus armen Ländern wurden in ferne Kolonien im Weltraum untergebracht. Doch leider sind die Kolonien schwer umkämpft. Andere Völker wollen bestimmte Welten für sich selbst beanspruchen. Somit befindet sich die Menschheit im ständigen Krieg. Und genau dafür braucht man Soldaten. John Perry ist einer davon. Er ist 75 Jahre alt und hat sich freiwillig zum Dienst gemeldet. Für Menschen wie ihn gibt es nur eine Möglichkeit, in den Weltraum zu glauben, durch den Antritt bei der KVA, die die Kriege im Weltraum austragen. Nur ist er sich nicht so sicher, was er in seinem Alter noch in einem Krieg anfangen soll? Wie schafft es die KVA, die für die Sicherheit der Kolonien sorgt, dass Menschen in seinem Alter noch in den Krieg ziehen können?

    Meine Meinung

    Ich wollte endlich mal wieder ein gutes Science Fiction Buch lesen und bin mehrfach hier bei LB über dieses Buch gestolpert. Der Buchtitel und das Cover haben mich gleich neugierig gemacht.

    Und Gott sei Dank wurde ich auch nicht enttäuscht. Der Schreibstil des Autors hat mir gleich gut gefallen, man kommt sofort in der Geschichte an und das Buch ist flüssig zu lesen.

    John Perry ist für den freiwilligen Dienst in der KVA vorgemerkt. Jeder Mensch kann sich entscheiden, an seinem 75. Geburtstag der Armee beizutreten. John hat nichts mehr zu verlieren, seine Frau starb vor einigen Jahren und es hält ihn nichts mehr auf der Erde.
    Doch hat er nicht erwartet, was auf ihn zukommt...

    Man kann sich wohl denken nach dem Titel, dass es etwas mit Klonen auf sich hat.
    Perry hatte immer gedacht, dass sein Körper mit einer neuartigen Technologie einfach generalüberholt werden würde. Doch als es soweit ist, muss er feststellen, dass sein Bewusstsein in einen Klon transferiert werden soll, der aus seiner DNA gezüchtet wurde. Bald findet sich Perry in dem Körper einer 20-jährigen wieder, der aber das Wissen eines ganzen Leben in sich trägt.

    In der Geschichte geht es hauptsächlich um John und seine Erlebnisse bei der KVA.
    Das Buch hat mir wirklich neugierig gemacht, auf mehr Bücher dieses Autors.

    Die Kämpfe im Buch sind nicht so übertrieben wie in manch anderen Büchern dargestellt und auch die zwischenmenschlichen Kontakte kommen in diesem Buch nicht zu kurz.
    [erwartet aber keine großartigen Romanzen ;)]
    Man lernt leider nur nicht viele andere Völker, also die Aliens kennen, aber dazu ist das Buch dann von der Seitenanzahl her auch ein wenig zu kurz.

    Einen Kritikpunkte habe ich nur im Ende des Buches gefunden, da hat mir ein wenig das gewisse Etwas gefehlt, aber vielleicht setzt es sich ja in einem der folgenden Bücher von dem Autor fort. Und manche Kämpfe sind zu schnell vorbei bzw. sterben manche Soldaten ziemlich schnell.

    Mein Fazit

    Ein gutes Science Fiction, das sich flüssig lesen lässt und auch für Frauen geeignet ist.

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    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Mehrmals lesen bereitet immer noch Freude ;)
    Rezension zu "Krieg der Klone" von John Scalzi

    John Scalzis Science Fiction "Krieg der Klone" , wie so oft ist der englische Titel "Old mans war" wesentlich passender und ansprechender, wurde mit dem John W. Campbell Award als bester Roman des Jahres ausgezeichnet. Zurecht.
    Zusätzlich erhält er von mir noch den sehr selten verliehenen Thursdaynext Dodo als bester neuentdeckter SciFi Autor.
    Scalzi schafft es, die menschliche Kolonisation des Universums und ihre Umstände auf sehr persönliche Art durch John Perry Rekrutierungserlebnisse zu erzählen. Charmant, humorvoll, ironisch, spannend und mit allen Science Fiction nötigen Attributen bestens ausgestattet nimmt der 75 jährige Neuankömmling in der der Kolonialen Verteidigungsarmee den Leser mit auf die Reise in ein Universum voll menschheitsbedrohender Aliens die um die besten Planetenplätze zur Aufrechterhaltung ihrer Spezies rangeln. Selbstzweifel und moralische Fragen bleiben da ebensowenig aus wie verlustreiche Kämpfe und versehentliche Heldentaten. Perry bleibt auch im neuen Körper immer noch ein Mensch mit immenser Lebenserfahrung, Ethos und Selbstzweifeln und so wird die Vorgehensweise der KVA subtil hinterfragt von ihrem eigenen Klonsoldaten.
    "Die Eroberung des Universums ging mir allmählich an die Nieren. ..... Ich habe die letzten drei Stunden damit verbracht auf intelligente Wesen zu treten als wären es Ameisen. ...Das alles hier ist einfach völlig abartig."

    Wohin das führt ? Lest selbst. Ein herausragender Roman des Genres, mit Action, Gimmicks, technischem Schnickschnack, wiederaufgegriffenen Ideen zu Weltraumtransportmitteln und allem was dazugehört einschließlich köstlich amüsanten Dialogen und Gedankengängen.

    Scalzi hat mit John Perry den antitrashmodifizierten Perry Rhodan geschaffen (Zufall oder nicht , die Namensähnlichkeit ? )und dankenswerterweise gleich zwei ,bereits erschienene, Folgebände drangehängt.
    Intelligente lustvolle ScFi die mich mein Lichtschwert voller Annerkennung heben lässt und "Danke für den Fisch."
    Fazit :
    Freundschaft und Liebe ist auch außerirdisch das einzige was zählt

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    ralluss avatar
    rallusvor 6 Jahren
    Rezension zu "Krieg der Klone" von John Scalzi

    Hommage an Robert A. Heinlein
    Wüsste ich nicht, dass Robert Heinlein vor 24 Jahren gestorben ist, hätte ich gedacht, beim Lesen ein neues Buch von ihm in der Hand zu haben.
    Ein Actionreiches, schnörkelloses SF-Buch was auch mit interessanten Ideen nicht spart.
    In der fernen Zukunft ist das Weltall bevölkert, dabei haben die Kolonisten aber leider auch Kontakt mit feindlichen Aliens.
    Die KVA, eine Armee aus geklonten 75 Jährigen Menschen, die sich anstelle des Älterwerdens, für eine riskante Soldatenkarriere entscheiden, ist der Aufpasser der Kolonien.
    John Perry tritt dieser Armee bei und ist damit für die Erde ein totes Individuum. Er bekommt einen neuen Körper und beginnt den Kampf ums Überleben.
    Soweit die starke Ähnlichkeit mit Heinlein (den Scalzi auch im Abspann als Vorbild erwähnt) Was ihn zum Glück vom Pfad des patriotistischsten (falls es zu diesem Verb Steigerungen gibt) amerikanischen SF-Schriftsteller abweichen lässt, ist Scalzis scharzer Humor und der unpolitische Blick auf seine beschriebene Welt.
    Man wünscht sich zwar manchmal mehr Tiefgang und einen detaillierteren Blick auf die zukünftige Welt, doch es gibt zum Glück noch 2 Fortsetzungsromane die gerade dies noch steigern können.
    Ein knalliger, actionreicher SF-Militärroman mit lakonischem Humor und durchaus nachdenklichem Blick, abgerundet mit einer Podiumsdiskussion von Siedlern und John Perry.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Krieg der Klone" von John Scalzi

    John Scalzi erzählt in diesem Roman eine SF-Geschichte mit einigen neuen Ideen. Der zu jedem Military-SF gehörende Kampf der Menschen gegen kriegerische Aliens wird sehr humorvoll inszeniert. Die Tatsache, dass die Soldaten alle das 75. Lebensjahr überschritten haben, führt immer wieder zu lustigen Szenen, aber auch interessanten Reflexionen. Einige Aspekte der Geschichte hat man sicher schon anderswo gelesen (Clone, überlegene Miltitärtechnik, außerirdische Expansion), aber die Mischung ist sehr gelungen. Ein tolles Buch, welches Lust auf Teil 2 macht.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Krieg der Klone" von John Scalzi

    Stell dir vor, du bist 75 und gehst zum Militär. Du weißt nicht, was dich dort erwartet... Eine interessante Geschichte in einem ungewohnten Science-Fiction-Univserum, gewürzt mit komischen Situationen, die zum Lachen animieren.

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    Rios avatar
    Riovor 9 Jahren
    Rezension zu "Krieg der Klone" von John Scalzi

    Super Buch. Hab keinen Tag gebraucht.
    Nebenbei hab ich zwischendurch Tränen gelacht... (c;

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