John Scalzi Metatropolis

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Inhaltsangabe zu „Metatropolis“ von John Scalzi

Die fünf Topautoren der Science Fiction schreiben über die Zukunft unserer Städte – provokant und hochaktuell Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Wie können wir in den heute entstehenden Megacities überleben? Diesen Fragen geht Bestsellerautor John Scalzi zusammen mit vier anderen hochkarätigen Schriftstellern nach. In jeder der fünf Novellen entwickeln sie ein bestechendes Bild unserer urbanen Zukunft – überraschend, innovativ und herausfordernder, als wir sie uns vorstellen können.

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  • Rezension zu "Metatropolis" von John Scalzi

    Metatropolis

    BadPageTurner

    13. November 2012 um 22:22

    Ein SiFi in Form einer Anthologie. Gut gemacht, aber nicht mein Ding. Es bleibt die Vorstellung wie unsere vernetzte Zukunft aussehen mag.

  • Rezension zu "Metatropolis" von John Scalzi

    Metatropolis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. May 2011 um 11:01

    Fünf Autoren, fünf Geschichten, ein Genre. Metatropolis ist eine Science-Fiction-Anthologie der Sonderklasse. Nicht eine dieser Geschichtensammlungen, wo den Autoren ein Grobkonzept vorgelegt wird und sich dann alle in ihr stilles Kämmerlein verziehen, sich ihre Gedanken machen und eine Geschichte schreiben. Unter der Leitung von John Scalzi ("Krieg der Klone":http://www.lovelybooks.de/autor/John-Scalzi/Krieg-der-Klone-143373660-w/ ) wurde ein Roter Faden gesponnen, der sich um die Zusammensetzung der Gesellschaft, ums (zwischenmenschliche) Leben in der Zukunft rankt. Wie leben die Menschen auf dem Land und in den Megacities? Was müssen sie tun, um ihr Leben bestreiten zu können? Wer hat die Fäden der Macht in den Fingern? - Es gäbe viele Details zu erzählen und viele Fragen zu stellen und zu beantworten, auf die ich hier nicht eingehen kann und will, aber zwei Dinge seien an dieser Stelle erwähnt. In der Zukunftsvision von Metatropolis hat ökonomisches Kapital an Bedeutung verloren. Geld ist kein fixer Wert mehr in einer Welt, die so im Wandel begriffen ist wie diese. Andere Kapitalformen (siehe "Bourdieu":http://soziobloge.net/pierre-bourdieu-die-kapitalarten ) sind an seine Stelle getreten, namentlich inkorporiertes kulturelles Kapital wie Wissen und soziales wie Menschenmassen. - Zum einen kann jemand mit riesigem Barvermögen damit bestenfalls heizen. Jemand, der dagegen weiss, wie man aus Schrott Waffen, Fahrzeuge, Agrargeräte, Computer zusammenbauen kann, ist ein viel wertvolleres Mitglied der Gesellschaft. Alternative, Öko-Aktivisten und Techno-Hippies sind die neue gesellschaftliche Elite. - Zum anderen haben die Menschen in Metatropolis den Wert von Gemeinschaftsdenken erkannt, ohne dabei ihre Individualität zu verlieren. Wieso einen ausgebildeten Trupp von Securities in ein Gebäude schicken, wenn man fünfhundert Aktivisten mobilisieren kann, die dieselbe Aufgabe (zuzüglich ideologischer Motivation) erledigen können? Oder statt ein wichtiges Päckchen bei der Post aufzugeben, bezeichnet man seinen Bestimmungsort, setzt eine Prämie für jeden Meter aus, den es vorwärts getragen wird, dann werden sich ausreichend Menschen finden, die gegen Bezahlung Wegabschnitte zurücklegen, ohne unangenehme Fragen zu stellen. Man stelle sich vor, wie dadurch der Schwarzmarkt floriert … - Wenn ich dich nun neugierig gemacht habe, möchte ich dir nun in aller Kürze die fünf Kurzromane vorstellen, damit du weisst, was dich in etwa erwarten wird. - h2. In den Wäldern der Nacht – Lake Ein unergründlicher Fremdling namens Tygre betritt Cascadiopolis, die Stadt, die sich im Korridor vom ehemaligen Portland bis Vancouver erstreckt. Mit fast schon unheimlicher Leichtigkeit lässt er die Verteidigungslinie hinter sich und wäre unbemerkt in die Stadt gelangt, hätte er sich den Wachen nicht von sich aus zu erkennen gegeben. Seine übernatürliche Erscheinung beeindruckt den jüngsten Rekruten wie den ältesten Veteranen gleichermassen, worauf sie ihn voller Verblüffung in die Stadt geleiten. Das Aufnahmeprozedere (sprich: Folter) lässt Tygre teilnahmslos über sich ergehen, und kaum eine Stunde später veranstaltet er dank seiner Ausstrahlung ein spontanes Volksfest, womit er die halbe Stadt für sich gewinnen kann. Wer ist dieser Mensch?, fragt sich ein jeder, könnte er ein neues Zeitalter einläuten? - h2. Raumschiff Detroit – Buckell Reg kommt mit Gelegenheitsjobs gerade so über die Runden. Sein grösster Traum ist ein eigenes Appartement in der Innenstadt von Detroit, statt Tag für Tag von den Suburbs hin und her pendeln und sich Sorgen machen zu müssen, den nächsten Tag zu überstehen. Da wird er von einer anonymen Organisation rekrutiert, um Aufträge zu erledigen, von denen er weder ihre Gründe noch ihre Bedeutung kennt. Pakete mit unbekanntem Inhalt von A nach B transportieren, SMS verschicken, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt, an einer Ecke rumstehen und sich wie ein Spion verhalten. Die Aufträge sind riskant, aber gut bezahlt. Und wenn er von den Sicherheitskräften geschnappt wird, können sie ihm nichts nachweisen, weil er nichts weiss. Das geht eine Weile lang sehr gut, da schlittert er immer tiefer in die Organisation rein … - h2. Das Rot am Himmel ist unser Blut – Bear Cadie führt ein normales Leben bis zu dem Tag, als sie ein nach Anwalt aussehender Typ aufsucht, der genauestens über ihre geheim gehaltene Vergangenheit und ebenso geheim gehaltene Tochter Bescheid weiss, dass sie es mit der Angst bekommt. Der Typ namens Homer versichert ihr zwar, dass er ihr helfen will, aber es gleicht mehr einer Erpressung als einem gutwilligen Angebot. Cadie bleibt nichts anderes übrig, als Homer in die Eingeweiden von Detroit zu folgen. - h2. Utere nihil non extra quiritationem suis – Scalzi Nutze alles ausser seinem Quieken. Der junge Benji ist nicht sonderlich begeistert von der Vorstellung, in Bälde einem Job nachgehen zu müssen. Aber wenn er heute nicht zum Arbeitsamt geht, verpasst er den letzten möglichen Termin und würde aus der Stadt verbannt. Nicht dass er dann totgeweiht wäre, es gibt genügend Menschen, die in der Wildnis zu überleben gelernt haben, aber er möchte kein Ausgestossener sein und nicht auf den Komfort und den Luxus der Stadt verzichten müssen. - Leider hat er bei seinen Leistungsprüfungen alles andere als brilliert, da ist es nicht verwunderlich, dass die besten Jobs gar nicht erst in Frage kommen. Die Wahl beschränkt sich auf „Kompostierer in der East-End-Abfallverwertungsanlage“ und „Bio-System-Interface-Manager“. Bevor diese beiden Jobs anderweitig vergeben werden, muss er sich schleunigst für einen entscheiden. Kompostierer klingt nicht gerade erbauend. Vor allem würde er ständig nach Abfall stinken. Er weiss zwar nicht, was ein Bio-System-Interface-Manager tun muss, aber es klingt schon mal angenehmer. - Zumindest so lange, bis Benji die Bedeutung herausgefunden hat … - h2. Ins ferne Cilenia – Schroeder Gennadi Malianow ist ein Interpol-Ermittler, spezialisiert auf Fälle, die in irgendeiner Weise mit radioaktivem Material zusammenhängen. Mitten in einem Fall wird er von der Videospiel-Berühmtheit Fraction abrekrutiert, der etwas über eine kritische Menge an waffenfähigem Plutonium weiss. Gennadi lässt sich nicht zweimal bitten. - Über so genannte Overlay-Brillen loggt sich Gennadi unter Begleitung von Fraction und der Kulturanthropologin Miranda in diverse ARGs (Alternative Reality Games) ein, um so den schnell erkaltenden Spuren länger folgen zu können. Die Overlay-Technik funktioniert dem Namen gemäss nach dem Prinzip der Überlagerung. Man bewegt sich ganz normal durch die Realität, bekommt aber durch die Brille das Gefühl vermittelt, an einem anderen, wenn auch ähnlich ausschauenden Ort zu sein. Die Realität wird zum Videospiel. - h1. Fazit Die Qualität der Kurzromane ist nicht durchgängig die gleiche. Insgesamt sind alle gut gemacht und rund in die Anthologie eingebettet, aber ganz besonders haben es mir die drei Geschichten von Buckell, Scalzi und Schroeder angetan. Buckell brilliert mit ungewöhnlichem Ideenreichtum, Scalzi ist vor allem originell und witzig und Schroeders Konzept der Overlay-Brille, und wie er es umsetzt, gefällt mir ausserordentlich. - Die Anthologie liest sich sehr flüssig und schnell. Durch die Unabhängigkeit der Texte voneinander kann man bequem auch zuerst mit dem letzten oder dem dritten beginnen, und dennoch bleibt der Rote Faden gewahrt. Ich habe mich zwar an den vorgegebenen Ablauf gehalten, aber ein anderer funktioniert genauso. - Zudem bot mir die Anthologie einen genialen Einblick in die Schreibweise fünf gegenwärtiger Sci-Fi-Autoren, wodurch ich nun weiss, welche Bücher mein Regal als nächstes füllen werden. - Für Science-Fiction-Fans ist Metatropolis ein Muss. Insbesondere für diejenigen, die das Gefühl haben, seit den Klassikern wie "Dicks Blade Runner":http://ravenport.ch/2010/06/blade-runner, "Bradburys Fahrenheit 451":http://ravenport.ch/2010/11/fahrenheit451/http://ravenport.ch/2010/11/fahrenheit451/, Gibsons Neuromancer (o.a.) keine anständige Sci-Fi mehr gelesen zu haben, wird von der ungewohnten Frische und Originalität von Metatropolis begeistert sein.

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