John Scalzi Old Man's War

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Inhaltsangabe zu „Old Man's War“ von John Scalzi

A virtuosic debut novel in the tradition of Robert A. Heinlein (Quelle:'Flexibler Einband/01.06.2007')

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    Old Man's War
    Piranhapudel

    Piranhapudel

    10. July 2015 um 14:29

    In Old Man’s War geht es um John Perry, der gerade 75 Jahre alt geworden ist und sich fürs Militär verpflichtet hat. Seine Frau ist bereits gestorben, er hatte ein erfülltes Leben und von seinen Liebsten hat er sich auch schon verabschiedet. Was die Rentner beim Militär erwarten wird, weiß er gar nicht so genau. Er wird die Erde verlassen und im Weltraum um die Unabhängigkeit der menschlichen Rasse und aller besiedelten Planeten kämpfen, das ist bekannt. Es hält sich außerdem das Gerücht, dass nur alte Menschen genommen werden, weil diese logischer denken und bedachtsamer handeln, und dass es eine Methode gibt, um deren alte Körper wieder frisch zu machen. Als er dann allerdings im Weltraum eintrifft, wird schnell klar, dass sein Körper nicht mehr lange existieren wird, denn alle Rekruten werden in ihre persönlichen Klone transferiert, verbesserte und speziell für den Krieg aufgemotzte Körper. Dieses Buch fängt ganz wunderbar an. Der Einstieg ist mir super leicht gefallen und von der ersten Zeile an hat das Lesen einfach nur ganz viel Spaß gemacht. Die Geschichte ist natürlich aus Johns Perspektive geschrieben und der hat einen unglaublich witzigen und flapsigen Stil. Der Beginn der Geschichte auf der Erde, dann die Reise ins All und daraufhin die Vorbereitungen auf den Dienst sind daher stets humorvoll gehalten. John trifft dabei auf einige weitere Rentner und es bildet sich gleich eine Clique aus. Sie verbringen auf ihrer Zwischenstation zum tatsächlichen Krieg so viel Zeit wie möglich miteinander und tauschen sich nicht nur über ihre bisherigen Leben, sondern auch über ihre Ängste aus. Keiner weiß so richtig, was passieren wird, doch die Neugier überwiegt in den meisten Fällen.  Und dann kommen die Klone und das Leben dreht sich plötzlich um 180 Grad. Natürlich ist so ein neuer Körper erst mal sehr spannend und löst die unterschiedlichsten Gefühle aus, doch schnell wird klar, dass mit diesen Klonen nur eines erreicht werden soll: Aliens abschlachten und zurückdrängen. So humorvoll und locker die Geschichte angefangen hat, so interessant, neu und spannend sich dann die Vorbereitung auf den Krieg gezeigt hat, umso enttäuschter war ich dann schließlich, als sich die Stimmung ab der Hälfte des Buches komplett gedreht hat. Zunächst gab es noch den klischeehaften, aber doch witzigen Ausbilder, der alle neuen Soldaten erst mal zur Sau gemacht hat, und dann kamen die Aufträge. Und die waren, wie es im Grunde auch schon angekündigt wurde, eines: ein Gemetzel. Und zwar meinem Gefühl nach sogar ein sinnloses Gemetzel. Da wird Schlacht an Schlacht gereiht und die Klone kämpfen gewissen- und gedankenlos gegen Aliens. Warum? Ist vollkommen egal. Moral und Gewissensbisse? Ja, wurde mal angedeutet, ungefähr fünf Sätze lang, dann war alles wieder in Ordnung und das Schnetzeln durfte weitergehen. Die Actionszenen, die dadurch entstehen, sind wirklich spannend konstruiert, keine Frage, doch ein bisschen Tiefgang hätte ich mir schon gewünscht. Mitten im Gemetzel tauchen zudem noch die weitere interessante Charaktere auf, die der Geschichte wieder ein wenig Würze zurückgegeben haben. Mehr möchte ich an dieser Stelle allerdings nicht verraten, da man diesen Handlungsstrang unbedingt selbst beim Lesen entdecken sollte. Insgesamt wird natürlich sehr schnell klar, dass diese Kämpfe im All und die Rekrutierung der alten Menschen natürlich nur die Oberfläche eines viel größeren Systems sind. Es fühlte sich an, als würde noch eine sehr spannende Verschwörung hinter allem stecken. Da es aber noch Fortsetzungsbände geben wird, wurde dies in diesem Buch noch nicht vollständig aufgedeckt. Spekulieren kann man viel und deshalb bin ich trotz meiner Kritikpunkte gespannt auf den zweiten Band Geisterbrigaden. Insgesamt ist Old Man’s War ein Science Fiction-Roman, der von vielen Momentaufnahmen zum Leben erweckt wird. Humorvolle Anekdoten und Gedankengänge machen dieses Buch auch dann noch zu einer lesenswerten Geschichte, wenn Tiefgang und Moral auf der Strecke bleiben.

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