John Shirley

 4 Sterne bei 86 Bewertungen
Autor von BioShock, Der eisige Hauch und weiteren Büchern.

Lebenslauf von John Shirley

John Shirley ist ein vielfach mit Literatur-Preisen ausgezeichneter US-amerikanischer Schriftsteller, Drehbuch-Autor und Musiker. Er gilt neben William Gibson als der stilprägendste Cyberpunk-Autor..

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Kinder der Hölle

 (2)
Neu erschienen am 11.05.2020 als Taschenbuch bei Heyne.

SCHWARZES GLAS

Neu erschienen am 07.05.2020 als Hardcover bei epubli.

SCHWARZES GLAS

Neu erschienen am 07.05.2020 als Taschenbuch bei epubli.

Alle Bücher von John Shirley

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Buchformat:
Cover des Buches BioShock9783833223259

BioShock

 (28)
Erschienen am 15.11.2011
Cover des Buches Der eisige Hauch9783864253058

Der eisige Hauch

 (18)
Erschienen am 01.11.2013
Cover des Buches Eclipse9783886193400

Eclipse

 (6)
Erschienen am 01.09.2004
Cover des Buches In der Hölle9783937897226

In der Hölle

 (4)
Erschienen am 01.07.2007
Cover des Buches Doom9783833212178

Doom

 (2)
Erschienen am 24.10.2005
Cover des Buches Watch Dogs9783833230103

Watch Dogs

 (2)
Erschienen am 18.05.2015
Cover des Buches Kinder der Hölle9783453440630

Kinder der Hölle

 (2)
Erschienen am 11.05.2020

Neue Rezensionen zu John Shirley

Neu

Rezension zu "BioShock" von John Shirley

Lesenswert!
Jen_loves_reading_booksvor 10 Monaten

BIOSHOCK - Rapture

von

John Shirley


Klappentext:

Am Abgrund.
Das Ende des Zweiten Weltkriegs und der vernichtende Schlag gegen Japan haben nicht nur Euphorie in den Köpfen der Amerikaner hinterlassen.
Der geniale Selfmade-Milliardär Andrew Ryan träumt von einem Utopia am Grunde des Meeres, wo Unterdrückung, Doppelmoral und Zensur der Wissenschaft keinen Platz mehr haben.
Was schließlich daraus wurde, ist jedem Spieler der BioShock- Reihe hinlänglich bekannt: Ein einziger Alptraum.
Dies ist seine Geschichte …


Cover:

Das Cover finde ich sehr ansprechend und ganz im Geiste von Rapture.


Rezension:

Auf dieses Buch hatte mich sehr gefreut, weshalb es eins der Bücher ist, welches gar nicht erst auf meinen SuB gelandet ist, sondern zügig gelesen wurde.

Besonders gut hat mir die Atmosphäre in der Unterwasserstadt gefallen. Ein stets beklemmendes Gefühl überkam mich beim Lesen und die Ausweglosigkeit vieler Einwohner Raptures ging mir wirklich nahe. Denn nicht für jeden ist Rapture die Stadt, in der man sein Glück findet.

Nach und nach werden einige Charaktere in die Story eingeführt.
Als Leser erlebt man, wie die Stadt geplant, gebaut und besiedelt wird. Man bemerkt relativ schnell die ersten Probleme, die zwar noch winzig und unwichtig scheinen, aber im Laufe des Buches immer mehr zu nehmen, bis zu einem Punkt an dem das Ganze nicht mehr aufzuhalten ist und der Wahnsinn seinen Lauf nimmt.

Der Erbauer Andrew Ryan hatte sicherlich eine wunderschöne Version seiner Utopie vor Augen, doch zeigt diese fiktive Geschichte, was passsiert, wenn Menschen nach eigenem Gewissen handeln können und sollen und das die Toleranzgrenzen der Menschen unterschiedlich hoch angelegt sind.

Ganz zu schweigen von den Menschen, deren Gewissen überhaupt nicht vorhanden zu sein scheint und da es keine wirklichen Gesetze oder Gesetzeshüter gibt, haben solche Menschen ein leichtes Spiel, denn sie haben ja nicht wirklich etwas zu befürchten.
Okay ermorden sollte man niemanden ( Oder war es so, dass man sich nicht dabei erwischen lassen sollte? ), aber ruinieren darf man ihn. Sein Gegner kann ja mit den Mitteln, die ihm zu Verfügung stehen zurückschlagen ( Was manch einer allerdings wirklich wortwörtlich nimmt ). Alles im Sinne der großen Kette und Andrew Ryan ignoriert geflissentlich die immer größer werdenden Probleme.
Er propagiert seine eigene Sicht auf die Dinge, seine Sicht auf die Welt dort oben, oberhalb seiner Stadt und entwickelt einen regelrechten Gott-Komplex.
Alles was er in der Welt " dort oben " als schlecht und bevormundend oder einengend empfand, setzt er nach und nach in seiner eigenen Stadt ein.
Er verbietet jegliche Religion, er hört gewisse Leute ab, lässt sie überwachen, hintergeht sie und letztendlich lässt er seinen einzigen Freund hinrichten, weil er sich von ihm hintergangen fühlt.
Er akzeptiert keine anderen Meinungen, sondern empfindet sie als persönlichen Angriff auf ihn und seine Vision ( und solche Leute müssen "verschwinden".)
Als alles komplett aus dem Ruder läuft, greift er zu noch drastischeren Mitteln, aber seine Feinde ( Einer ganz besonders! ) waren nicht untätig und haben darauf gewartet, die Stadt zu übernehmen.

Eine wirklich schön erzählte Geschichte, die mir wahrscheinlich noch mehr Spaß gemacht hätte, wenn ich den Ausgang nicht schon gekannt hätte.

Trotzdem fand ich es schön, den ein oder anderen bekannten Charakter des Spiels hier wiederzufinden und zu erfahren, warum diese oder jene Figur so geworden ist ( oder auch schon immer so war... ).

Auch hatte ich meinen Spaß daran, als die erste Verbindung eines Big Daddys zu einer Little Sister gelang und wie es zu deren Namensgebung kam.

Andrew Ryans Charakter machte die größte Wandlung durch.
Ein Visionär, dem seine Vision um die Ohren fliegt, weil er nicht bedacht hat, das der Mensch nun einmal das ist, was er ist:
Ein Egoist, der wenn er sich nicht an Gesetze halten muss und es niemanden gibt, der diese um- und durchsetzt, das Tier in sich freisetzt.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen.
Viele Informationen wurden in dieser Geschichte eingearbeitet und man muss schon sehr sorgfältig lesen, um nichts zu überlesen.
Da aber auch der Erzählstil wirklich mehr als unterhaltsam ist, stellte das kein wirkliches Problem dar.



Fazit:

Für mich ist das Buch eine wirklich gelungene Vorgeschichte zu den Ereignissen in Rapture, bevor Jack mit dem Flugzeug abstürzt und die Stadt "entdeckt".



Empfehlung:

Dieses Buch kann ich sowohl Fans der Spiele, als auch Lesern, die mit der Thematik nicht vertraut sind, empfehlen.



Von mir gibt's:

5 von 5 Sternen

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Rezension zu "BioShock" von John Shirley

Rapture lebt!
Velina2305vor 10 Monaten

Der Milliardär Andrew Ryan träumt von einer Stadt am Grunde des Meeres, wo Unterdrückung, Doppelmoral und Zensur der Wissenschaft keinen Platz mehr haben. Was schließlich daraus wurde, ist jedem Spieler der BioShock- Reihe hinlänglich bekannt: Ein einziger Alptraum. Dies ist seine Geschichte …

"Keine Götter oder Könige - Nur Menschen." (S. 100)

Rapture, die Geschehnisse dort und alles weitere beschreibt der Autor John Shirley grandios visuell! Keine Ecke, keine Gasse, keine Umgebung, die man sich nicht vorstellen konnte! Dazu noch eine krasse Story, mitreißende Sprache und ein insgesamt schlau geschriebenes Buch.
Dennoch "nur" drei Sterne. Warum?
Tatsächlich kenne ich die Games zu „Bisoshock“ bisher nicht und für mich als Nichtkenner der Spiele ist das Buch an sich keine vollwertige Geschichte. Es wirkt teilweise abgehackt, u.a. durch die häufigen Zeitsprünge und die vielen wechselnden Figuren. Dies lässt eine wirkliche Nähe zu den Charakteren nicht zu. Oft tauchen neue Personen auf, manchmal kam ich hinter den Geschehen und welche Person es mit diesen zu tun hat, nicht mehr hinterher.
Wirklich spannend war das Buch an sich ebenfalls nicht. Man wollte zwar schon wissen, wie es weiter und aus geht, aber ich hatte nicht das Bedürfnis das Buch immer weider zur Hand zu nehmen.

Da ich das Buch mit jemanden zusammen gelesen habe, der dir Spiele kennt, kann ich auch bestätigen, dass selbst ihm die Wechsel und die vielen Figuren es schwer gemacht haben.

Dennoch finde ich die Schreibweise und die Geschichte an sich wirklich genial und lesenswert!

Fazit: Sehr lesenswert für Kenner und Nichtkenner der Spiele, man muss sich aber auf die Art der Erzählweise einlassen!

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Rezension zu "KINDER DER HÖLLE" von John Shirley

Nicht gealterter Klassiker...
LukeDanesvor einem Jahr

„Manchmal kommen sie wieder!“, um es einmal mit Stephen King zu formulieren…

…die Dinge, welche man im bisherigen Leseleben irgendwie verpasst hat.

„Kinder der Hölle“ aus dem Apex Verlag ist in Deutschland keine neue Geschichte, denn es gab bereits eine Auflage des Buches im Jahr 1984, welche der Heyne Verlag herausgebracht hat. Doch irgendwie ist das Buch seinerzeit an mir vorbeigegangen, im Wust des damaligen Revivals des Horrorgenres an sich.

So ist es umso erfreulicher, dass der Münchner Verlag dem Ganzen eine Neuauflage bescherte, welche sich nicht nur auf das von mir so wenig geschätzte eBook beschränkt, sondern von dem es auch eine greifbare Taschenbuchausgabe gibt.

Auch nutzt man hier die Möglichkeit, das Buch mit interessanten Zusatzinformationen zu bestücken, um dem Leser das Erlebnis noch mehr abzurunden. Neben einer Vita des Autors enthält der Band auch eine Anmerkung desselbigen, ein Vorwort von Edward Lee und mehrere Illustrationen, welche sicher nicht in der Heyne-Ausgabe zu finden waren, da sie von Verlagschef Christian Dörge selbst stammen.

Die Story als solche, hat es in sich. Wenn man bedenkt, dass der Roman heute bereits seine siebenunddreißig Lenze auf dem Buckel hat, so kann er dennoch problemlos mit zeitgenössischen Publikationen mithalten. John Shirley hat alles so „schwammig“ gehalten, dass man auch nicht wirklich den Finger auf den genauen Zeitpunkt legen kann, zu dem die Story denn spielt – diverse Kleinigkeiten außer Acht gelassen.

Ebenfalls bringt einem das Buch erneut plakativ in Erinnerung, das brutale Gewalt und rasendes Tempo in einem Roman keine Erfindung der Neuzeit sind, sondern sich dies bereits in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrtausends problemlos finden lässt.

Somit bekommt man also einen zeitlosen Klassiker in neuem Gewande, an dem scheinbar nicht zu viel herumgedoktort wurde um ihn auf den neusten Stand zu bringen und dem man das Flair der damaligen Renaissance gelassen hat.

Die Charaktere haben genug Tiefe um glaubhaft zu sein, die Story genug Tempo und einen recht straffen Spannungsbogen um unterhaltend zu sein, doch manchmal wird der Lesefluss durch etwa behindert, welches ein Problem der Neuzeit ist – dem mangelhaften Lektorat. Leider kam bei mir auch in diesem Buch der Fehlerteufel zu oft vor und brachte mich das ein oder andere Mal in den fraglichen Genuss mir überlegen zu müssen was ich denn da nun gerade gelesen hatte, da ich den Sinn nicht verstand.

Trotzdem sind die „Kinder der Hölle“ eine Lesereise Wert, denn sie bieten unkomplizierte Unterhaltung ohne zu viel Geschnörkel und Umstand.

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