John Steinbeck Die Perle

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Inhaltsangabe zu „Die Perle“ von John Steinbeck

Eine mexikanische Saga in die Gegenwart übertragenDiese in den 40er Jahren auch verfilmte Story gehört zum Besten, was John Steinbeck je geschrieben hat.Die Geschichte eines armen Fischers und einer ungewöhnlich großen und schönen Perle ein alter mexikanischer Sagenstoff, von John Steinbeck eindringlich und spannend in die Gegenwart übertragen.Nahe der mexikanischen Stadt La Paz, am Golf von Kalifornien, führen die Menschen ein armseliges, aber glückliches Leben. Sie glauben den Worten der Priester, die seit vierhundert Jahren predigen, »daß jeder Mensch wie ein Soldat ist, den Gott sandte, um einen Teil des Schlosses, das unsere Erde im Weltenraum darstellt, zu bewachen. Manche stehen auf den Zinnen, manche aber tief unten in der Dunkelheit der Gewölbe. Jeder muß jedoch gläubig auf seinem Posten bleiben ...« Es ist klar, wo der arme Fischer Keno und seine Frau Juana stehen. Doch als es um das Leben seines kleinen Sohnes Coyotito geht, beschließt Keno, sich gegen uralte Gesetze aufzulehnen und für sein Lebensglück zu kämpfen. Seine Waffe ist eine ungewöhnlich große und schöne Perle ...

Eine bewegende und berührende Kurzgeschichte mit dem gewohnten Erzählstil von John Steinbeck.

— oyalin

wunderbar

— sherpa67

Grandioser Erzählstil, so wie ich es von Steinbeck gewohnt bin - mit einer berührenden Geschichte.

— tomraider69

Eine wirklich ergreifend erzählte Geschichte. Gefiel mir sehr.

— Skadi

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  • "Die Perle" von John Steinbeck

    Die Perle

    marcelsarman

    04. November 2015 um 23:35

    Coyotito, der kleine Sohn von Juana und Keno, dem Fischer, wird eines Tages von einem Skorpion gebissen. Der Indianerjunge hat furchtbare Schmerzen und eine gewaltige Entzündung an der Schulter. Seine Eltern bringen ihn unverzüglich zu einem Arzt, doch der weigert sich den kleinen Indio zu behandeln, weil seine Eltern den Arzt nicht bezahlen können. Keno gerät in furchtbare Wut und beschließt nach Austern zu fischen, um eine große Perle finden. Schon bald hat er Glück und findet eine Auster mit der größten Perle der Welt. In Gedanken beginnt er sich auszumalen, wie sich sein Leben durch diesen plötzlichen Reichtum verändern würde, doch zunächst verändert sich nur das Verhalten seiner Mitmenschen. „Die Melodie des Bösen“ ist plötzlich allgegenwärtig: Neid, Unehrlichkeit und Schmeicheleien nehmen schnell zu. Er geht zu den Perlenkäufern in die Stadt, doch diese haben sich vorher abgesprochen, und bieten nur sehr wenig für diese sehr wertvolle Perle.  Keno möchte sich schließlich in die Hauptstadt aufmachen, um dort die Perle in Eigenregie zu verkaufen und den Gewinn zu erzielen, den er sich erhofft. Doch dann wird es Nacht, ein Mensch wird getötet und nichts ist mehr so wie es einmal war. Keno und seine Familie geraten in Gefahr und müssen darum fürchten, das wertvollste im Leben zu verlieren. Bewertung: Das Buch ist sehr einfacher und klarer Sprache geschrieben und sehr gut zu lesen. Die zahlreichen bildhaften Metaphern tragen entscheidend zur Lebendigkeit der Erzählung bei. Der Sprachstil ist zunächst ruhig, wird dann aber immer hektischer und passt sich somit der immer dramatischer werdenden Handlung an. Die Kongruenz von Inhalt und Handlung ist genial umgesetzt worden und einige Sätze sind geradezu philosophisch („denn das Streben nach mehr ist eine der größten Gaben des Menschen, die ihn über das Tier emporgehoben haben, das sich mit dem, was es hat, zufriedengibt.“ ). Steinbecks Gleichnis von der Wirkung des Reichtums auf die Menschen zählt zu den frühen Meisterwerken der amerikanischen Erzählkunst und hat somit 5 Sterne verdient.

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  • Rezension zu "Die Perle" von John Steinbeck

    Die Perle

    Beagle

    27. January 2013 um 20:24

    John Steinbecks Erzählung "Die Perle" ist ein alter, mexikanischer Sagenstoff, den er gekonnt in die (seine) Gegenwart gebracht hat.

    Ein Fischer findet eine riesige Perle und wähnt sich mit dem erworbenen Reichtum glücklich. Doch schon bald muss er feststellen, dass ihm jeder im Dorf seinen Schatz streitig machen möchte.

  • Rezension zu "Die Perle" von John Steinbeck

    Die Perle

    Mayon..südwest

    04. February 2012 um 23:14

    John Steinbeck Die Perle .....".In der Stadt erzählen die Leute die Geschichte von der großen Perle- wie sie gefunden und wie sie wieder verloren wurde. Sie erzählen von Keno, dem Fischer , von seiner Frau Juana und ihrem Kind Coyotito."..., JohnSteinbeck hat daraus eine wunderbare Parabel entworfen in der er auf tiefgründige Weise aufzeigen möchte, wie man sein Glück finden, es aber auch wieder verlieren kann. Keno und seine Frau werden dieses mit dem Fund einer Perle auf schreckliche Weise erleben.

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  • Rezension zu "Die Perle" von John Steinbeck

    Die Perle

    Wassermann

    31. December 2011 um 18:01

    Der arme mexikanische Perlenfischer Keno findet die größte Perle der Welt! Keno glaubt sich durch den Fund der wunderschönen und sehr wertvollen Perle am Beginn eines neuen und besseren Lebens. Er lebt mit seiner jungen und hübschen Frau Juana und den kleinen Sohn Coyotita in einer Eingeborenen Siedlung am Rande einer kleinen Stadt. Dinge von denen er bisher nicht einmal zu träumen gewagt hatte, scheinen nun in greifbarer Nähe! Wird es ihm gelingen die kostbare Perle zu einem guten Preis zu verkaufen und wird die Perle ihm und seiner Frau und dem kleinen Coyotita Glück bringen? Das sehr spannend geschriebene Buch handelt von der Gier im Menschen und der Schlechtigkeit und Gemeinheit die daraus entsteht und nicht einmal vor Mord zurück schreckt. Eine traurige Geschichte die sehr zu Herzen geht und die man so schnell nicht mehr vergisst!

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  • Rezension zu "Die Perle" von John Steinbeck

    Die Perle

    LiesaB

    18. November 2010 um 19:22

    Ergeben fügen sich die mexikanischen Eingeborenen am Golf von Kalifornien in ihr Schicksal und glauben den Worten der Priester, die seit 400 Jahren predigen: "dass jeder Mensch wie ein Soldat ist, den Gott sandte, um einen Teil des Schlosses, das unsere Erde im Weltraum darstellt, zu bewachen. Manche stehen auf den Zinnen, manche aber tief unten in der Dunkelkammer der Gewölbe. Jeder muss jedoch gläubig auf seinem Posten bleiben..." Es ist klar, wo der arme Fischer Keno und seine Frau Juana stehen. Doch als es um das Leben seines kleinen Sohnes geht, beschließt Keno, sich gegen uralte Gesetze aufzulehnen und für sein Lebensglück zu kämpfen. Seine Waffe ist eine ungewöhnlich große und schöne Perle.... Diese in den 40er Jahren auch verfilmte Story gehört zum Besten, was John Steinbeck geschrieben hat. Er hat hier einen alten mexikanischen Sagenstoff eindringlich und spannend in die Gegenwart übertragen.

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