Die Reise mit Charley

von John Steinbeck 
4,2 Sterne bei38 Bewertungen
Die Reise mit Charley
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Eine unterhaltsame, aber auch kritische Reise durch die USA

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Wer Steinbeck noch nicht kennt, der lernt ihn hier kennen: als einen Schriftsteller mit Herz und Verstand!

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Inhaltsangabe zu "Die Reise mit Charley"

Amerika - was für ein Land! Von den großen Seen bis zu den Rocky Mountains, von den Metropolen der Ostküste bis zu den Wüsten Nevadas stößt man kulturell wie landschaftlich auf eine ungeahnte Vielfalt. Im Jahre 1960 ist es, als der spätere Literaturnobelpreisträger John Steinbeck sich mit 58 Jahren noch einmal auf die Reise durch sein eigenes Land macht. Teil des Plans sind Pudel Charley und der "Rosinante" getaufte Dreivierteltoner mit Bootskajüte auf der Ladefläche. Auf diesem Weg besucht Steinbeck 34 Bundesstaaten in elf Wochen und erlebt dabei so einiges. Ironische Beobachtungen und skurrile Begegnungen vermischen sich zu einem einzigartigen Reisebuch, das einen unverstellten Blick auf das Innere Amerikas bietet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783942656382
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:286 Seiten
Verlag:Axel Springer AG Verlagsgruppe Bild
Erscheinungsdatum:01.10.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    Becky_Bloomwoods avatar
    Becky_Bloomwoodvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine unterhaltsame, aber auch kritische Reise durch die USA
    Unterhaltsame und kritische Reise

    Vor einigen Jahren habe ich Die Reise mit Charley (OT: Travels with Charley) von John Steinbeck im Original gelesen und war begeistert! Nun habe ich Steinbecks Reise durch Amerika noch einmal gelesen, diesmal in der deutschen Übersetzung. Meine Begeisterung ist ungebrochen.


    Im Frühherbst 1960 begibt sich der Autor John Steinbeck mit seinem Pudel Charley auf eine Reise durch sein Heimatland. In einem nach Steinbecks Vorstellungen gebauten Campingwagen fährt das Paar durch die Vereinigten Staaten von Amerika; es geht Steinbeck jedoch nicht nur darum, einmal "etwas Anderes" zu sehen, sondern er will sehen, wie es um sein Land steht. Und was er vorfindet, beeindruckt den Autor stark - sowohl positiv als auch negativ. Sein Reisebericht - dieses Buch - erscheint im Jahr 1962.


    John Steinbecks Reisebericht liest sich hervorragend. Mehr als einmal hatte ich das Gefühl, einen richtigen Roman bzw. Kurzgeschichten zu lesen anstatt "nur" einen Reise- und Statusbericht. Steinbeck lässt viele humorvolle, aber auch traurige und beängstigende Anekdoten mit seinen Mitmenschen einfließen. Auch sein Hund Charley wird ausgiebig "besprochen".


    Hervorzuheben ist die Aktualität seines Werks. Obwohl das Buch über 50 Jahre auf dem Buckel hat, erscheinen viele von Steinbecks Bemerkungen aktueller denn je, manchmal scheint es sogar, als würde er in eine Glaskugel schauen und den Ist-Zustand der heutigen Welt beschreiben. Viele Zitate machen nachdenklich: "Ich wollte, ich hätte nichts gegen Unterseeboote, denn dann fände ich sie schön. Aber sie sind zum Zerstören geschaffen".


    Fazit: Ein großartiges Werk, das alles Andere als verstaubt wirkt und teilweise nicht aktueller sein könnte.

     

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Meine Reise mit Charley" von John Steinbeck

    Zum Inhalt:
    Nur begleitet von seinem Pudel Charley macht sich John Steinbeck auf die Suche nach seinen Landsleuten in den USA.

    Meine Meinung:
    Rosinante ist bepackt, Charley an Bord und dann geht John Steinbeck, natürlich inkognito, auf eine Reise. Er jagt keinen Windmühlen nach, sondern erkundet die USA neu. Denn, wie er selber sagt, wie soll er über die Menschen in den USA schreiben, wenn er das letzte Mal vor über 20 Jahren durch das Land gereist ist. Mit an Bord ist Hund Charley, der die Reise vergnüglich begleitet, aber in gewissem Sinne auch für Dramen sorgt. Am wichtigsten natürlich Rosinante – fahrbarer Untersatz und Heimstätte für mehrere Monate für die beiden.

    Steinbecks Sprache und sein subtiler Humor, insbesondere wenn er über Charley schreibt, machen den Bericht zu einer interessanten Reise, die erst in zweiter Linie durch die USA und in erster Linie zu Steinbeck führt, der acht Jahre vor seinem Tod diese Tour unternimmt. Immer wieder bekommt man Innenansichten des Steinbeck´schen Universums.

    Doch auch die kritische Auseinandersetzung mit seinen Landsleuten bleibt nicht aus. Insbesondere wenn es um Engstirnigkeiten und Ungerechtigkeit geht merkt man dem Autoren an, wie wichtig ihm Offenheit und ein friedvolles Miteinander sind. Deutlich zum Vorschein kommt dies als er Zeuge wird, mit welchen Protesten die Zusammenlegung einer Schule für Schwarze und Weiße begleitet wird.

    Die schönsten Momente sind die, in denen er sich in Rosinante einen Scotch einschenkt und argwöhnisch beäugt von Pudel Charley sich seinen Gedanken hingibt. Eine stimmungsvolle Schilderung einer Reise, die Steinbeck trotz zwei vorhergegangener Schlaganfälle durchgeführt hat.

    Sein Sohn hat mal gesagt, dass sein Vater die Reise unternommen hat, weil er ahnte, dass er bald sterben würde. Selbst wenn dies stimmt, konnte er sich nicht besser verabschieden als mit diesem Reisebericht.

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    Snoopylinevor 10 Jahren
    Rezension zu "Meine Reise mit Charley" von John Steinbeck

    Ein schönes Buch: John Steinbeck reist mit seinem Hund durch Amerika. Weniger ironisch, aber schöner geschrieben als die Bücher von Bill Bryson.

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    Ritas avatar
    Ritavor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Reise mit Charley" von John Steinbeck

    1960 startet Steinbeck seine langersehnte Reise durch die Vereinigten Staaten, begleitet von Charley, dem Pudel.
    Mit Witz, Intelligenz, aber auch Melancholie beschreibt er in diesem Buch seine Gefühle gegenüber den Menschen, denen er auf seinem Trip begegnet ist, den Städten, die er durchquerte, und die Beziehung zu seinem Schützling, mit dem er sich pudelwohl fühlt.
    Ein intelligentes, liebevolles und absolut empfehlenswertes Buch!

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    Ewaldvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wer Steinbeck noch nicht kennt, der lernt ihn hier kennen: als einen Schriftsteller mit Herz und Verstand!
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    LectorStoney
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    Hannipopanni
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    meike
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    yofresh
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    Fragmentarion

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