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Hallorin

vor 2 Jahren

Meine Ausgabe

Wir lesen Klassiker der Weltliteratur

Im November konnten wir uns nicht entscheiden und werden daher zwei Leserunden gleichzeitig abhalten.

Früchte des Zorns (Titel des englischen Originals von 1939: The Grapes of Wrath) ist das bekannteste Werk des US-amerikanischen Schriftstellers und späteren Nobelpreisträgers John Steinbeck, für das er 1940 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Das Magazin Time zählt den Roman zu den besten 100 englischsprachigen Romanen, die zwischen 1923 und 2005 veröffentlicht wurden.

Was diesen Roman so besonders und lesenswert macht, werden wir dann ab dem 1.11. selbst ergründen!

Die zweite November-Leserunde ist hier zu finden:
http://www.lovelybooks.de/autor/George-Sand/Ein-Winter-auf-Mallorca-144655070-w/leserunde/1202305560/

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Autor: John Steinbeck
Buch: Früchte des Zorns

Arun

vor 2 Jahren

Habe "Früchte des Zorns" vor etwa zwei Jahren gelesen und war stark beeindruckt.
Wünsche euch viel Freude mit dem Buch und der Leserunde.

IraWira

vor 2 Jahren

@Arun

Ich habe es zusammen mit den anderen Steinbeck-Büchern als Teenager gelesen und fand es gut, mal gucken, ob ich Zeit finde, hier auch noch mal mitzulesen. 30 Jahre später ist der Blickwinkel ja doch noch mal ein anderer. ;-)

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AnMich_09

vor 2 Jahren

Kapitel 18-19
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@Apfelgruen

Die beiden Kinder mögen blass skizziert sein, jedoch in ihrem Verhalten typisch für Kinder der Farmer auf dem Land. Die laufen so mit, genießen eine beinahe romantische Freiheit und beobachten die Erwachsenen in jeder Situation. Sie sind ja auch gezwungen, sich zu arrangieren. Und genau das tun sie, auf ihre eigene kindliche Art. Gleichzeitig wird ihnen sehr viel abverlangt, was sie wiederum bewundernswert gelassen ertragen. Die Art und Weise wie sie beschrieben werden, passt zu der Rolle, die sie auf den Farmen spielten. Sie liefen tags durch die Felder, kamen zum essen und mussten ggf kleine Pflichten übernehmen. Darüber hinaus wurde mehr oder weniger darauf geachtet, dass sie keinen groben Unfug anstellen. Sie stehen neben der Erwachsenenwelt und sehen denen einfach zu.
Durchaus treffend beschrieben, über das ganze Buch.

Apfelgruen

vor 2 Jahren

Kapitel 16-17
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maggiterrine schreibt:
Auch die Frage, ob auf dem Weg nach Westen noch Berge kommen...Naja, nur die Rocky Mountains! Das war bestimmt ne ganz schöne Überraschung.

*gg* Ja, die waren schon ein bisschen naiv.

Apfelgruen

vor 2 Jahren

Kapitel 18-19
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AnMich_09 schreibt:
Die beiden Kinder mögen blass skizziert sein, jedoch in ihrem Verhalten typisch für Kinder der Farmer auf dem Land. Die laufen so mit, genießen eine beinahe romantische Freiheit und beobachten die Erwachsenen in jeder Situation. Sie sind ja auch gezwungen, sich zu arrangieren. Und genau das tun sie, auf ihre eigene kindliche Art. Gleichzeitig wird ihnen sehr viel abverlangt, was sie wiederum bewundernswert gelassen ertragen. Die Art und Weise wie sie beschrieben werden, passt zu der Rolle, die sie auf den Farmen spielten. Sie liefen tags durch die Felder, kamen zum essen und mussten ggf kleine Pflichten übernehmen. Darüber hinaus wurde mehr oder weniger darauf geachtet, dass sie keinen groben Unfug anstellen. Sie stehen neben der Erwachsenenwelt und sehen denen einfach zu. Durchaus treffend beschrieben, über das ganze Buch.

Ja, so habe ich das auch empfunden, hast du sehr gut beschrieben! Genau, die laufen einfach so mit...und manchmal hätte ich mir doch gewünscht, dass Ma da etwas erzieherisch eingreift.

Orisha

vor 2 Jahren

Kapitel 1-5
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Ich bin momentan ein furchtbar langsamer Leser, aber nun ja. Ich bin mit dem ersten Teil durch und bin nach wie vor sehr angetan. Gerade Kapitel 5 ist sehr schön beschrieben, was Banken eigentlich so machen und wie unverständlich es doch manchmal scheint, dass das "Monster" "Geld" einen so beherrscht, das nicht einmal mehr Land und Haus einem gehören (zumindest so lange man sie nicht abbezahlt hat). Joad ist ein interessanter Charakter, der ja doch sehr familienverbunden zu sein scheint.

maggiterrine

vor 2 Jahren

Kapitel 18-19
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Ich fand den Teil einfach bedrückend. Der Tod der Großmutter war zwar nicht plötzlich aber wegen der Umstände auf jeden Fall schockierend! Und Kapitel 19 lässt schon mal einen Blick auf die Zukunft der Familie werfen. Wenn ich so drüber nachdenke finde ich das ganz Buch ziemlich bedrückend. Seien wir ehrlich, das kann doch gar nicht mehr gut ausgehen! Dieses Buch zu lesen ist wie mit offenen Augen auf den Abgrund zuzurasen...sehr unangenehm und aufwühlend. Weil ich schon ziemlich hinten dran hänge und ich auch gar nicht weiß, ob das hier überhaupt noch iregndwer liest, werde ich das restliche Buch jetzt in einem Rutsch lesen ohne zwischendurch zu kommentieren :)

Apfelgruen

vor 2 Jahren

Kapitel 18-19
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maggiterrine schreibt:
Ich fand den Teil einfach bedrückend. Der Tod der Großmutter war zwar nicht plötzlich aber wegen der Umstände auf jeden Fall schockierend! Und Kapitel 19 lässt schon mal einen Blick auf die Zukunft der Familie werfen. Wenn ich so drüber nachdenke finde ich das ganz Buch ziemlich bedrückend. Seien wir ehrlich, das kann doch gar nicht mehr gut ausgehen! Dieses Buch zu lesen ist wie mit offenen Augen auf den Abgrund zuzurasen...sehr unangenehm und aufwühlend. Weil ich schon ziemlich hinten dran hänge und ich auch gar nicht weiß, ob das hier überhaupt noch iregndwer liest, werde ich das restliche Buch jetzt in einem Rutsch lesen ohne zwischendurch zu kommentieren :)

Also ich lese noch interessiert mit. ;-) Nur schreibt ja keiner mehr. Und ja, das Buch ist sehr bedrückend.

AnMich_09

vor 2 Jahren

Ja, es fällt schwer etwas zu schreiben. Das ganze Buch ist sehr bedrückend und ließ zumindest mich reichlich sprachlos zurück. Was soll man sagen wenn man die Machtlosigkeit und gleichzeitig den Willen zu kämpfen dieser Familie förmlich zwischen den Seiten greifen kann.
Nichtsdestotrotz ist das ein wirklich grandioses Buch .

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