John Steinbeck John Steinbeck 'Of Mice and Men'

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(2)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „John Steinbeck 'Of Mice and Men'“ von John Steinbeck

Stöbern in Sachbuch

Mein Kind ist genau richtig, wie es ist

Ein lesenswertes Sachbuch über die Entwicklung des eigenen Wesens- Nicht nur für Eltern Lesenswert!

Diana182

Glück besteht aus Buchstaben

Letztlich eher enttäuschend. Die Autobiographie nahm mehr Raum ein als die Bücher. Außerdem ein paar Taktlosigkeiten.

rumble-bee

Gemüseliebe

Kochbuchliebe!

kruemelmonster798

Green Bonanza

Informativ, interessant & nützlich-nur leider wieder mal ohne Angaben v.Kcal/BE/KH/EW & F, dafür m.entbehrl. Fotos irrelevanter Leute!

RobinBook

Was das Herz begehrt

Tolles Buch mit vielen Erklärungen über unser Herz.

Linda-Marie

Die Welt vor dem Geldinfarkt

Sehr viele hilfreiche Tipps sein Geld zu schützen. Auch Möglichkeiten für Kleinsparer dabei.

Kittycat007

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Mut zu Klassikern!

    John Steinbeck 'Of Mice and Men'
    xpurpledawn

    xpurpledawn

    20. December 2013 um 09:26

    Es ist mir schon des Öfteren passiert, dass mich besonders in der Vorweihnachtszeit die Lust packt, obwohl mich normalerweise eher aktuellere Bücher anziehen, Klassiker der Literatur zu lesen. So sollte es auch dieses Jahr sein. Kurzer Hand entschloss ich mich für „of mice and men“ von John Steinbeck. (Ich muss zugeben, dass "LOST" mich dazu verführt hat) Eine Geschichte, die um 1937 erstmals veröffentlicht wurde und den Zeitgeist ausgezeichnet vermittelt. Das Buch habe ich im Original (Englisch) gelesen, worüber ich auch sehr dankbar bin, da das Buch überwiegend in der damaligen Umgangssprache geschrieben ist. Ich kann mir nicht vorstellen, wie diese treffend ins Deutsche übersetzt werden sollte. Dennoch ist die Sprache sehr verständlich und das Buch an sich ist sehr dünn, so dass es leicht in einem Rutsch gelesen werden kann. (Es kommt doch recht häufig vor, dass mir Freitagnachmittags die Aufgaben an meinem Arbeitsplatz ausgehen, wie gut, dass ich in einer Bibliothek arbeite) Handlung: Im Mittelpunkt stehen zwei Männer. Einer gebaut wie ein Bär, mit der Hirngröße einer Stabheuschrecke (Lennie Small), der Andere gesegnet mit viel Verstand, jedoch schmächtig wie ein Mäuselein (George Milton). Wie in den 30er Jahren üblich streifen sie als Arbeiter durchs Land und bleiben nie lange an einem Ort. Sie träumen von einer eigenen Farm und einem selbstständigen Leben. Dank Lennies eingeschränkter Wahrnehmungsfähigkeit geraten sie allerdings immer wieder in Schwierigkeiten. So mussten sie ihren vorherigen Wohnort verlassen, da Lennie wegen Vergewaltigung gelyncht werden sollte. Es soll kein falscher Eindruck entstehen, Lennie ist ein feiner, sensibler Kerl. Mit seinem Handeln möchte er Niemandem Schaden zufügen. Er hat einen Fable für weiche Dinge, er mag das Gefühl auf seiner Haut. So ist es auch sein größter Wunsch auf der eigenen Farm Häschen zu züchten mit denen er schmusen kann. Schon viele Tiere mussten ihr Leben lassen, da Lennie seine Kräfte nicht kontrollieren kann. Als sie eines Tages auf die Farm um Mr. Curley kommen, scheint sich alles zum Guten zu Wenden und ihr Traum in greifbarer Nähe. Persönliche Meinung: Wie in meiner Einleitung bereits erwähnt, ist es für mich eher eine Ausnahme ein solches, recht altes Buch zu lesen. Dennoch möchte ich mich demnächst des Öfteren an englische Klassiker heranwagen, da mich dieses Buch tatsächlich positiv überrascht hat. Ähnliche Geschichten gibt es viele, so kam mir beim Lesen des Klappentextes sofort „The green mile“ von Stephen King in den Kopf. Generell hat mich Lennie Small sehr oft an John Coffey erinnert. Ein riesiger, muskulöser, gar liebenswerter Mann, der leider mit nur wenig Verstand gesegnet wurde. Von Anfang an hatte ich Sympathie für Lennie. Zwar wurde er meist dargestellt wie ein kleines Kind, doch ist es seine liebenswerte, friedliebende Art, die es mir nicht erlaubte, ihn unsympathisch zu finden. Auch George ist ein toller Charakter. Trotz seiner ruppigen Art, besonders Lennie gegenüber, zeigt sich, dass es ihm am Herzen liegt, Lennie vor Schwierigkeiten zu schützen. Um nicht zu viel vorweg zu nehmen, da dieses Buch mit seinen gerade mal 108 Seiten nicht wirklich viel Handlung bietet, möchte ich es abschließend einfach empfehlen. Besonders der sprachliche Stil hat mich begeistert, er hat mich tatsächlich in die damalige Zeit zurückversetzt und ich war von Anfang an in der Geschichte eingetaucht. Sowohl Szenen zum Schmunzeln (hauptsächlich wegen der Sprache, ja ich gebe es zu, sie war das beste am Buch) als auch sehr traurige sind enthalten. In jedem Falle hat mich dieses Buch zum Denken angeregt. Als schnell gelesenes Buch zwischendurch ist es wirklich eine gute Wahl und ich werde demnächst wesentlich häufiger englische Klassiker lesen. Der nächste liegt schon auf meinem Schreibtisch.

    Mehr