John Steinbeck Meine Reise mit Charley

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Inhaltsangabe zu „Meine Reise mit Charley“ von John Steinbeck

316 S. (Quelle:'Sonstige Formate/01.10.1995')
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  • Rezension zu "Meine Reise mit Charley" von John Steinbeck

    Meine Reise mit Charley

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. March 2011 um 13:05

    Zum Inhalt: Nur begleitet von seinem Pudel Charley macht sich John Steinbeck auf die Suche nach seinen Landsleuten in den USA. Meine Meinung: Rosinante ist bepackt, Charley an Bord und dann geht John Steinbeck, natürlich inkognito, auf eine Reise. Er jagt keinen Windmühlen nach, sondern erkundet die USA neu. Denn, wie er selber sagt, wie soll er über die Menschen in den USA schreiben, wenn er das letzte Mal vor über 20 Jahren durch das Land gereist ist. Mit an Bord ist Hund Charley, der die Reise vergnüglich begleitet, aber in gewissem Sinne auch für Dramen sorgt. Am wichtigsten natürlich Rosinante – fahrbarer Untersatz und Heimstätte für mehrere Monate für die beiden. Steinbecks Sprache und sein subtiler Humor, insbesondere wenn er über Charley schreibt, machen den Bericht zu einer interessanten Reise, die erst in zweiter Linie durch die USA und in erster Linie zu Steinbeck führt, der acht Jahre vor seinem Tod diese Tour unternimmt. Immer wieder bekommt man Innenansichten des Steinbeck´schen Universums. Doch auch die kritische Auseinandersetzung mit seinen Landsleuten bleibt nicht aus. Insbesondere wenn es um Engstirnigkeiten und Ungerechtigkeit geht merkt man dem Autoren an, wie wichtig ihm Offenheit und ein friedvolles Miteinander sind. Deutlich zum Vorschein kommt dies als er Zeuge wird, mit welchen Protesten die Zusammenlegung einer Schule für Schwarze und Weiße begleitet wird. Die schönsten Momente sind die, in denen er sich in Rosinante einen Scotch einschenkt und argwöhnisch beäugt von Pudel Charley sich seinen Gedanken hingibt. Eine stimmungsvolle Schilderung einer Reise, die Steinbeck trotz zwei vorhergegangener Schlaganfälle durchgeführt hat. Sein Sohn hat mal gesagt, dass sein Vater die Reise unternommen hat, weil er ahnte, dass er bald sterben würde. Selbst wenn dies stimmt, konnte er sich nicht besser verabschieden als mit diesem Reisebericht.

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