Of Mice and Men

von John Steinbeck 
3,8 Sterne bei153 Bewertungen
Of Mice and Men
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Positiv (101):
Caro_Lesemauss avatar

Kurzweiliger, lesenswerter Klassiker der modernen amerikanischen Literatur

Kritisch (12):

Starkes Ende, Hauptcharaktere in Ordnung. Diese Sprache, verdammt! verdammt, das hält man im Kopf nicht aus. Jedoch Kompliment an Steinbeck!

Alle 153 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Of Mice and Men"

As drifters in search of work, George and his simple-minded friend Lennie have nothing in the world except each other - and a dream that they will one day have some land of their own. Eventually, they find work on a ranch, but their hopes are doomed as Lennie becomes a victim of his own strength.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780140292916
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:105 Seiten
Verlag:Penguin Books Ltd
Erscheinungsdatum:04.08.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 30.03.1992 bei Workman Pub Co erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Caro_Lesemauss avatar
    Caro_Lesemausvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweiliger, lesenswerter Klassiker der modernen amerikanischen Literatur
    Zwei Männer auf der Suche nach ihrem American Dream in den 1930er Jahren

    George und Lennie durchstreifen gemeinsam das Land und nehmen Jobs in der Landwirtschaft an, um ihrem Traum näher zu kommen: Genug Geld zu verdienen, damit sie sich ihr eigenes Haus und Grundstück kaufen können um endlich ihre eigenen Herren zu sein. George könnte diesen Traum vielleicht schon leben, wenn Lennie sich nicht ständig in Schwierigkeiten bringen und die beiden dadurch zur Flucht und Suche nach neuer Arbeit nötigen würde.


    John Steinbecks Schreibstil erinnert an ein ausformuliertes Drehbuch für ein Theaterstück. Diese Art des Schreibens wurde zu einer Art Markenzeichen Steinbecks. Abgesehen davon, dass die Idee an sich schon interessant ist, fand ich es sehr erfrischend, Umgebungsbeschreibungen einmal in dieser Art Umsetzung zu lesen. Man braucht keine seitenlangen Landschaftsbeschreibungen, um sich in eine Szenerie hinein versetzen zu können. Das zeigt Steinbeck in dieser Novelle eindrücklich. Entsprechend fallen auch die Charakterbeschreibungen der beiden Protagonisten und der Menschen, denen sie begegnen, aus. Auch diese erinnern an Regieanweisungen. Die Dialoge nehmen aufgrund dieses besonderen Stiles eine wesentliche Rolle ein, um die Charaktere besser kennen zu lernen. Die Gespräche sind im entsprechenden amerikanischen Dialekt geschrieben. Das trägt wesentlich zur Authentizität der Personen bei und unterstützt noch mehr dabei, sich besser in sie hinein versetzen zu können. 
    Die Geschichte plätschert dann irgendwie so dahin. Trotz des für mich anderen und dadurch wirklich überzeugenden Schreibstiles packte das Buch mich nicht genug, um es zügig durchzulesen. Steinbeck gelingt es sicherlich, die Situation von amerikanischen Landarbeitern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts darzustellen (so wie er es auch in den meisten seiner anderen Werke zum Thema macht - siehe beispielsweise "The Grapes of Wrath" ("Früchte des Zorns"), ein Roman über die verzweifelte Flucht der "Okies" nach Kalifornien auf der Suche nach Arbeit). In dieser kurzen Novelle geht es aber nicht so sehr um die Arbeitsbedingungen an sich, sondern mehr um die Freundschaft bzw. auch Abhängigkeitsverhältnis von George und Lennie. Die Beziehung der beiden zueinander ist trotz der Erläuterungen im Laufe der Geschichte schwer zu fassen und zu verstehen. Lennies einfältige Bemerkungen und ständige Wiederholungen der gleichen Aussagen fand ich dann auch eher ermüdend, auch wenn es natürlich dennoch zu dem dargestellten Charakter passt. Auf den letzten 20 Seiten kommt es dann zu einem überraschend fulminanten Ende, das ich der Geschichte vorher gar nicht zugetraut hätte. Dieses Ende ließ mich schließlich sprachlos zurück mit Gedanken über die menschliche Natur und welch merkwürdige Wege sie manchmal geht.

    Fazit:
    Steinbeck schafft es "trotz" der Dialoglast und kurz gehaltenen, an Regieanweisungen erinnernden Beschreibungen der Szenerie, ein tiefgreifendes Bild der Hauptcharaktere und ihrer Umgebung zu vermitteln. Er malt dadurch sofort Bilder im Kopf des Lesers und man kann sich gut in die Geschichte hinein versetzen. Für eine volle 5-Sterne-Bewertung war das Buch bis auf das gekonnt schockierende Ende insgesamt zu belanglos in seiner Geschichte an sich. Ich war von "The Grapes of Wrath" ("Früchte des Zorns" - absolute Empfehlung!) so begeistert und mitgenommen, dass Steinbeck mich mit dieser kurzen Erzählung nicht vollends in seinen Bann ziehen konnte.

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    Jaris avatar
    Jarivor einem Jahr
    Kurzmeinung: "Of Mice and Men" ist kurz, aber intensiv.
    John Steinbeck - Of Mice and Men

    Steinbecks berühmtes Werk war einer jener Klassiker, die mich eigentlich nie sonderlich reizten. Bis ich dann in Italien diese wundervolle Penguin-Ausgabe fand und sie einfach haben musste. Und manchmal geschehen noch Zeichen und Wunder und ein Buch wird von seinem Dasein als SUBling erlöst. So geschehen mit "Of  Mice and Men".

    Das Lesen des kurzen Stücks ging recht schnell und zügig vonstatten, dafür tue ich mir mit einer Rezension sehr schwer. Nicht, weil das Buch schlecht wäre, eher im Gegenteil. Steinbeck bringt auf nur wenigen Seiten so viel zur Sprache, dass es mir als Leser diese sozusagen verschlagen hat. Ich finde (mal wieder) kaum die richtigen Worte, um mein Leseerlebnis zu schildern.

    "Of Mice and Men" ist kurz, aber intensiv. Ein Happy End kann man hier nicht erwarten, schon alleine die Zusammenfassung lässt darauf schliessen. Steinbeck schreibt kurze, prägnante Sätze; man merkt, dass das Stück eigentlich als Drehbuch verfasst wurde. Die kurzen Beschreibungen der Umwelt können ohne Weiteres als Regieanweisungen aufgefasst werden.

    Dennoch entwickeln diese kurzen Sequenzen einen starken Eindruck und vermitteln sehr viel Gefühl für die Landschaft. Aber auch die Dialoge sind kurz gehalten und vor allem sind sie in Dialekt geschrieben. Fremdsprachigen Lesern könnte das teilweise Mühe bereiten, da die gesprochene Sprache auf dem Lande eine ganz andere ist als jene, die man in der Schule lernt.

    Doch ist genau das eine der grossen Pluspunkte der Geschichte. Es gibt dem Stück Glaubhaftigkeit, die Figuren werden noch greifbarer dadruch, dass sich jede anders ausdrückt. Wir treffen auf unterschiedliche Charaktere mit verschiedenen Hintergründen - natürlich verwenden all diese Personen ganz andere Worte, betonen anders etc.

    Der Autor schönt hier nichts. Melancholische Darstellungen vom Leben "On the Road" gibt es hier nicht. Es ist ein Buch, das von Träumen handelt und die brutale Realität zeigt. Dafür braucht es keine 300 Seiten, sondern nur die gut 120 von Steinbeck. Dieses Buch gehört zu den am kontroversesten diskutierten und am häufigsten zensierten Büchern.

    Auch wenn man dieses Werk also rasch durch hat, so bleibt einem die Geschichte und die Figuren darin erhalten. Dieses Buch kann man nicht einfach so vergessen. Es greift Themen auf, die uns bis heute begleiten, es ist intensiv und eindringlich. Ein verdienter und äusserst lesenswerter Klassiker.

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    LaKaros avatar
    LaKarovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: George, Lennie and Curley's wife - Weltklasse
    George, Lennie und Curley's wife

    George und Lennie haben einander. Die meisten Farmarbeiter ohne festen Wohn- und Arbeitsplatz haben niemanden. Und alle haben sie den Traum vom eigenen Flecken Land. Ohne Lennie wäre George's Leben einsamer, aber womöglich auch leichter, das weiß er und jeder auf der neuen Farm weiß es auch. Denn Lennie ist zwar ein guter Arbeiter, aber geistig ein wenig zurückgeblieben.


    Diese Geschichte hat mich nach nur zwei Seiten schon so gefasst, dass ich direkt wusste, Of Mice and Men würde zu einem meiner Lieblingsbücher werden. So war's dann auch.Es ist sehr dialoggetrieben und Lennies Rede- und physisches Verhalten ist herzerweichend, wenn nicht sogar -zerreißend. Oft haben mir seine unschuldigen Worte einen leichten Stich versetzt.

    Die Geschichte ist mit 100 Seiten eher kurz und ich will nichts vornwegnehmen. Ich kann daher nur noch sagen, dass ich es für eine herrausragende Erzählung halte, von den Charakteren, vom Inhalt und vom Erzählstil her. 
    Sie war sehr angenehm und authentisch zu lesen, aber trotzdem für Englischanfänger vielleicht nicht die beste Lektüre, da aufgrund der Bildungsverhältnisse keiner der Charaktere über überragende Grammatikkenntnisse verfügt.

    "You ain't got no gun."
    "The hell I ain't. Got a Luger. It won't hurt him none at all."
    Candy said, "Maybe tomorra. Le's wait till tomorra."
    S. 48



    Meine Penguin Modern Classics Ausgabe enthält außerdem eine ausschweifende (ca. 25 Seiten bei 105 Seiten Geschichte)  Introduction zum Werk mit Anregungen und Informationen über Steinbeck im Allgemeinen und Of Mice and Men im Besonderen.


    Nach der Lektüre werde ich mir auf jeden Fall weitere Steinbecks besorgen!

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    Catties avatar
    Cattievor 4 Jahren
    A remarkable friendship

    "Of Mice and Men" is probably John Steinbeck's most famous work. 

    It is the tragic story of the relationship between George and Lenny, who are working as ranch hands. They save money to buy their own small farm one day, at least that is what George is telling Lenny all the time.
    Because Lenny is simple-minded and need George to take care of him, to tell him what to do and what not to do. George, even if not related to Lenny, cares about this big and strong guy.
    Their relationship is what makes this story so special.
    It'd be interesting to know how the two met and how George learned to deal with Lenny.

    Of Mice and Men is one of the works everyone should at least read once in her/his life, so obviously I rated it with 5 stars.

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    Orishas avatar
    Orishavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Hochkaräter!
    The "american dream"

    Zwei Tagelöhner – George und Lennie – ziehen durch Kalifornien auf der Suche nach der nächsten Aushilfsarbeit. Sie träumen von einem besseren Leben, von einem Stück Land, dass sie zusammen bewirten können. Als beide auf eine neue Farm kommen, finden sie sich unter Gleichgesinnten wieder und ihr Traum scheint zum greifen nahe. Wäre da nur nicht Lennies geistiges Handycap, welches ihn immer wieder in unmögliche Situationen bringt. George kann ihn ein ums andere Mal retten, doch dieses Mal geht Lennie zu weit...

    Der Traum vom eigenen Stück Land, welches man sich durch harte Arbeit erarbeitet hat, zählt zum „american dream“ schlechthin. Steinbeck, der selbst als Wanderarbeiter arbeitete, veröffentlichte das Buch erstmals 1937 und das Buch ist zu Recht ein Klassiker. Die beiden Hauptfiguren sind wunderbar gezeichnet und auch sprachlich ist das Buch ein Hochkaräter. 

    Fazit: Sehr empfehlenswertes Buch über den (amerikanischen) Traum vom eigenen Stück Land.

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    Keethies avatar
    Keethievor 5 Jahren
    Amerikanischer Klassiker

    "Of mice and men" ist eines der bekanntesten Werke John Steinbecks und auch eines der bekanntesten Klassiker der amerikanischen Literatur im 20. Jahrhundert.
    Inhaltlich geht es dabei um George und seinen zurückgebliebenen Begleiter Lenny, die sich um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert wie viele andere auch als Gelegenheitsarbeiter auf Farmen im mittleren Westen verdingen.
    Dabei hat George des öfteren Scherereien wegen Lenny, der zwar groß und stark ist, seine Kräfte aber nicht zu kontrollieren weiß.
    Die beiden verbindet trotz oder gerade deswegen eine tiefe Freundschaft, sie teilen den Traum von einer eigenen Farm und malen sich diese immer wieder aus, mit all den Tieren, dem Kamin und den Freiheiten, die dieses Leben mit sich bringen würde.
    Die Geschichte, die Charaktere und die Szenerie werden größtenteils durch Dialoge belebt; selten erfährt der Leser etwas durch einen allwissenden Erzähler.
    Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Umgangssprache, in meiner Ausgabe war ein erklärender Anhang dazu beigefügt, ich persönlich empfand das allerdings nicht als störend, da sich der Slang eher auf falsch eingesetzte Grammatik beschränkt und so zur Glaubwürdigkeit beiträgt.
    Ich empfehle die Lektüre allen Klassik-Begeisterten, da die Geschichte und vor allem das berühmte Finale im englischen Sprachraum oft aufgenommen werden  (von "Lost" bis "Saturday Night Live"). Es ist ein nachdenkliches Stück über die Determination der Wanderarbeiter und gibt einen realistischen Einblick in ihren Alltag.

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    mona_lisas_laechelns avatar
    mona_lisas_laechelnvor 5 Jahren
    Of Mice and Men

    George und Lennie sind beste Freunde seit Kindheitstagen. Gemeinsam haben sie den Traum von einer eigenen kleinen Farm mit Garten und Tieren. Doch bis sie das Geld zusammenhaben, müssen sie sich als Hilfsarbeiter durchschlagen. Der liebevolle aber geistig etwas zurückgebliebene Lennie ist groß und kräftig, kann aber mit seiner Stärke nicht umgehen. Immer wieder gerät er in Schwierigkeiten aus denen George ihm auf Kosten seines eigenen Glückes heraushelfen muss...

    "Of Mice and Men" von John Steinbeck ist ein Klassiker der amerikanischer Literatur. Zwar hat das Buch nur knapp 100 Seiten, jedoch braucht die Geschichte auch nicht mehr Text und berührt den Lester besonders zum Ende hin tief. Die Umgangssprache erfordert bessere Englischkenntnisse, auch wenn die Sprache grundsätzlich auch wegen der handelnden Charaktere einfach gehalten ist. Die Tragik der Endhandlung macht das Buch aus und ich hätte mir zu Beginn des Buches nicht vorstellen können, welchen Weg die Handlung nehmen wird. 

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    xpurpledawns avatar
    xpurpledawnvor 5 Jahren
    Mut zu Klassikern!

    Es ist mir schon des Öfteren passiert, dass mich besonders in der Vorweihnachtszeit die Lust packt, obwohl mich normalerweise eher aktuellere Bücher anziehen, Klassiker der Literatur zu lesen.

    So sollte es auch dieses Jahr sein.

    Kurzer Hand entschloss ich mich für „of mice and men“ von John Steinbeck. (Ich muss zugeben, dass "LOST" mich dazu verführt hat)

    Eine Geschichte, die um 1937 erstmals veröffentlicht wurde und den Zeitgeist ausgezeichnet vermittelt.

    Das Buch habe ich im Original (Englisch) gelesen, worüber ich auch sehr dankbar bin, da das Buch überwiegend in der damaligen Umgangssprache geschrieben ist. Ich kann mir nicht vorstellen, wie diese treffend ins Deutsche übersetzt werden sollte.

    Dennoch ist die Sprache sehr verständlich und das Buch an sich ist sehr dünn, so dass es leicht in einem Rutsch gelesen werden kann. (Es kommt doch recht häufig vor, dass mir Freitagnachmittags die Aufgaben an meinem Arbeitsplatz ausgehen, wie gut, dass ich in einer Bibliothek arbeite)

    Handlung:

    Im Mittelpunkt stehen zwei Männer. Einer gebaut wie ein Bär, mit der Hirngröße einer Stabheuschrecke (Lennie Small), der Andere gesegnet mit viel Verstand, jedoch schmächtig wie ein Mäuselein (George Milton). Wie in den 30er Jahren üblich streifen sie als Arbeiter durchs Land und bleiben nie lange an einem Ort. Sie träumen von einer eigenen Farm und einem selbstständigen Leben. Dank Lennies eingeschränkter Wahrnehmungsfähigkeit geraten sie allerdings immer wieder in Schwierigkeiten. So mussten sie ihren vorherigen Wohnort verlassen, da Lennie wegen Vergewaltigung gelyncht werden sollte. Es soll kein falscher Eindruck entstehen, Lennie ist ein feiner, sensibler Kerl. Mit seinem Handeln möchte er Niemandem Schaden zufügen. Er hat einen Fable für weiche Dinge, er mag das Gefühl auf seiner Haut. So ist es auch sein größter Wunsch auf der eigenen Farm Häschen zu züchten mit denen er schmusen kann. Schon viele Tiere mussten ihr Leben lassen, da Lennie seine Kräfte nicht kontrollieren kann. Als sie eines Tages auf die Farm um Mr. Curley kommen, scheint sich alles zum Guten zu Wenden und ihr Traum in greifbarer Nähe.

    Persönliche Meinung:

    Wie in meiner Einleitung bereits erwähnt, ist es für mich eher eine Ausnahme ein solches, recht altes Buch zu lesen. Dennoch möchte ich mich demnächst des Öfteren an englische Klassiker heranwagen, da mich dieses Buch tatsächlich positiv überrascht hat.

    Ähnliche Geschichten gibt es viele, so kam mir beim Lesen des Klappentextes sofort „The green mile“ von Stephen King in den Kopf. Generell hat mich Lennie Small sehr oft an John Coffey erinnert. Ein riesiger, muskulöser, gar liebenswerter Mann, der leider mit nur wenig Verstand gesegnet wurde.

    Von Anfang an hatte ich Sympathie für Lennie. Zwar wurde er meist dargestellt wie ein kleines Kind, doch ist es seine liebenswerte, friedliebende Art, die es mir nicht erlaubte, ihn unsympathisch zu finden.

    Auch George ist ein toller Charakter. Trotz seiner ruppigen Art, besonders Lennie gegenüber, zeigt sich, dass es ihm am Herzen liegt, Lennie vor Schwierigkeiten zu schützen.

    Um nicht zu viel vorweg zu nehmen, da dieses Buch mit seinen gerade mal 108 Seiten nicht wirklich viel Handlung bietet, möchte ich es abschließend einfach empfehlen.

    Besonders der sprachliche Stil hat mich begeistert, er hat mich tatsächlich in die damalige Zeit zurückversetzt und ich war von Anfang an in der Geschichte eingetaucht.

    Sowohl Szenen zum Schmunzeln (hauptsächlich wegen der Sprache, ja ich gebe es zu, sie war das beste am Buch) als auch sehr traurige sind enthalten. In jedem Falle hat mich dieses Buch zum Denken angeregt.

    Als schnell gelesenes Buch zwischendurch ist es wirklich eine gute Wahl und ich werde demnächst wesentlich häufiger englische Klassiker lesen. Der nächste liegt schon auf meinem Schreibtisch.

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    Marcus_Krugs avatar
    Marcus_Krugvor 5 Jahren
    Of Mice and Men

    Vor einigen Jahren schon hatte ich "Von Mäusen und Menschen" auf Deutsch gelesen und war fasziniert. Jetzt schätzungsweise zwölf, dreizehn Jahre später hat "Of Mice and Men" nichts von seiner Klasse verloren, sondern im Original eher noch zugelegt!

    John Steinbeck erzählt in seiner 1937 erschienenen Novelle die Geschichte von George und Lennie, die auf der Suche nach Arbeit zusammen durch Kalifornien ziehen und sich auf einer Ranch als Erntehelfer verdingen. George ist klein und drahtig. Er passt auf Lennie auf, weil er das einst dessen Tante Clara versprochen hatte. Lennie ist riesig, hat unbändige Kräfte und ist leider etwas zurückgeblieben. Die unkontrollierte Kraft Lennies war es, welche die beiden vor kurzem zwang ihren bisherigen Arbeitgeber zu verlassen. Lennies Wunsch, etwas schönes und weiches anzufassen, führte dazu, dass er nicht mehr vom Kleid einer Dame lassen konnte, als diese zu schreien anfing. In seiner Verzweiflung hielt er sie nur noch mehr fest. Um Schlimmes zu vermeiden, flohen die beiden. Nur eine ruhige Arbeitsstelle finden und dort ohne Zwischenfälle etwas Geld beiseite legen, das ist es, was George und Lennie wollen. Mit dem angesparten Geld wollen sich die beiden dann eine kleine Farm kaufen. Eine Kuh, ein Schwein und Hühner wollen sie sich halten - und Hasen natürlich, um die sich Lennie kümmern darf, wenn er keine "bösen Dinge" mehr tut. Aber auf der neuen Ranch ist die Situation ähnlich prekär. Curley, der Sohn des Chefs ist ein streitsüchtiger Kerl, der es von Anfang an auf den großen und gutmütigen Lennie abgesehen hat. Dazu kommt noch dessen kürzlich angetraute junge Frau, die jedem Mann auf der Ranch schöne Augen macht. Die Situation spitzt sich zu, als Lennie, von Curley provoziert, diesem die Hand bricht. Den endgültigen Höhepunkt erreicht die Novelle jedoch als Curleys Frau Lennie gestattet, ihr weiches Haar anzufassen.

    Steinbeck versteht es die Melancholie und Brutalität dieser Zeit in einfache Worte zufassen und so den Wünschen und Träumen der Protagonisten ein Bild zu geben. Absolut Empfehlenswert!

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    M
    maronkusakabevor 7 Jahren
    Rezension zu "Of Mice and Men" von John Steinbeck

    Das Buch sollten wir in Englisch lesen und ich hab natürlich vermutet, dass es ein langweiliges Buch ist. Doch da lag ich falsch, das Buch handelt von einer Freundschaft, die letztendlich am Ende bricht. Das Buch kann ich jedem empfehelen , denn es spricht jeden an!

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