John Steinbeck Russische Reise

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Inhaltsangabe zu „Russische Reise“ von John Steinbeck

Zwei berühmte amerikanische Reporter, Schriftsteller der eine, Fotograf der andere, reisen 1947 einige Wochen durch das Rätsel Sowjetunion. Sie wollen die Befindlichkeiten und das Leben des russischen Volkes dokumentieren, misstrauen sie doch der antikommunistischen Propaganda ihrer Regierung. Den beiden war aufgefallen, 'dass es einige Dinge in Russland gab, über die niemand schrieb, und dass es gerade diese Dinge waren, die uns am meisten interessierten. Was tragen die Leute dort? Was tischen sie zum Abendessen auf? Feiern sie Feste? Wie lieben sie, und wie sterben sie?'.
Entstanden ist ein einzigartiges Zeitdokument: eine literarische Reportage, begleitet von faszinierenden Aufnahmen eines der großen Fotografen des 20. Jahrhunderts. (Quelle:'Flexibler Einband/28.01.2013')

Beeindruckendes Portrait des russischen Volkes in großartigem Schreibstil und Bildern

— philine

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    Russische Reise

    philine

    08. September 2015 um 10:36

    „Russische Reise“ ist die bebilderte Aufzeichnung zweier US-amerikanischer Journalisten, John Steinbeck und Robert Capa, die 1947 ein paar Wochen in Russland verbracht haben. Also in der Zeit, als sich die Welt vor einem dritten Krieg gefürchtet hat. Amerikaner und Russen hatten Feindbilder im Kopf, die aus Vorurteilen, politischen Einflüssen und Ängsten bestanden. Steinbeck und Capa stellten an sich den Anspruch, bei der Reise die Menschen kennen zu lernen und nicht über Politik zu schreiben – nur insoweit, wie sie die Menschen beeinflusst. „Manchmal scheint es, als wären die Staatenlenker kleine Jungs, die sich gegenseitig die Spielsachen wegnehmen wollen.“ (s. 52) Sie waren vorwiegend in Moskau und in Georgien – da, wo alles besser sei. Als größter Unterschied zwischen Amerikanern und Russen stellte sich ihre Einstellung gegenüber Politik heraus. Die Russen standen loyal hinter ihrer Regierung, glaubten von Kindheit an, dass die Politiker das Richtige tun. Die Amerikaner waren immer skeptisch und erstmal eher gegen politische Entscheidungen als dafür. Russlands Bürokratie war undurchblickbar und viele weitere Dinge waren ganz anders. Zum Beispiel sind Taxifahrer sehr angesehen und vermögend. Der Grund: Nur wenige Leute schaffen den Führerschein, Ausländer eh nicht. Das kann daran liegen, dass man bei der Prüfung nicht weiß, womit man ein Auto nicht beladen darf. – Von den unzähligen Antworten gab es nur eine richtige: Schlamm…. Doch trotz aller kuriosen Unterschiede unterscheide sich das russische Volk kaum von den anderen Völkern. Steinbeck berichtet und Capa liefert die Bilder. Steinbecks Schreibstil ist sensationell: klar und mal mehr, mal weniger zynisch. Besonders amüsant sind die gelegentlichen Passagen, wenn er über ihren Dolmetscher oder Capas Eigenheiten herzieht: „Sweet Joe ist ein wunderbarer Tänzer, Capa jedoch führt weite Kaninchensprünge aus, amüsant, aber gefährlich.“ (s. 150) Das Buch ist 2013 erneut erschienen. Es ist ein beeindruckendes Portrait des russischen und georgischen Volkes vor 60-70 Jahren.

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