John Steinbeck Tortilla Flat

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Inhaltsangabe zu „Tortilla Flat“ von John Steinbeck

Wie einer den Verstand verliert

»Steinbeck hat sich diesem deftigen und duftigen Gesindel von der Küste Kaliforniens zugewendet, weil er es liebte.« Alfred Andersch

Als Danny aus dem Krieg nach Monterey zurückkehrt, erfährt er zu seiner großen Verblüffung, daß er der Erbe zweier Häuser ist. Die auf ein Saufgelage folgende Feuersbrunst reduziert seinen Besitz jedoch schnell auf die Hälfte. In der übriggebliebenen Behausung residieren außer ihm schließlich fünf weitere »Obdachlose«, u. a. der »Pirat« mit seinen fünf Hunden. Fröhlich leben die Freunde bei Wein, Weib und Gesang in den Tag hinein und warten auf »das tägliche Wunder des Essens«, dem sie allerdings mit viel List und Tücke kräftig nachhelfen müssen. Das Leben könnte , so schön sein. Doch eines Tages gerät Danny ins Brüten und fängt ganz augenscheinlich an, den Verstand zu verlieren ...

Teils amüsant, teils langatmig.

— Lonechastesoul

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    Tortilla Flat

    Lonechastesoul

    11. May 2017 um 21:53

    "Things that happen are of no importance. But from everything that happens, there is a lesson to be learned." Tortilla Flat ist eine Geschichte, die in der Zwischenkriegszeit in Kalifornien spielt. Im Mittelpunkt stehen Danny und seine Freunde, allesamt sogenannte "paisanos", Nachfahren spanischsprachiger Einwanderer in Kalifornien; und allesamt sind sie arm wie Kirchenmäuse - bis Danny plötzlich völlig unerwartet zwei Häuser erbt, und seine Freunde einlädt, bei ihm zu wohnen.Der Roman beschreibt das süße Leben und den Genuss des Nichtstuns. Es ist angenehm zu lesen, wie Danny und seine Freunde Tag für Tag einfach nur faul herumlungern und nichts tun. Doch leider baut sich im Verlauf der Geschichte keine wirklich Handlung oder Spannung auf. Die Tage und Seiten plätschern dahin und es passiert nix außer kleiner teils amüsanter, teils langatmiger Ereignisse, die ziemlich ausführliche beschrieben werden. Auch die Figuren werden nur oberflächlich beschriebene und gewinnen nicht an Tiefe und charakterlicher Vielfältigkeit. Ein gesellschaftskritischer Roman aus dem Kalifornien Anfang des 20. Jhd., mehr wollte John Steinbeck ja auch gar nicht schreiben. Steinbecks Stil ist für mich etwas ungewohnt und neuartig, ja eigenartig und irgendwie kann ich mich mit seiner Erzählwiese auch nicht so wirklich anfreunden.

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  • Ist das witzig?

    Tortilla Flat

    dominona

    21. January 2015 um 23:21

    Ich weiß, dass dieses kleine Büchlein lustig wirken soll und es einfach nur um ein paar arme Schlucker geht, die vom Wirtschaftsboom in Amerika nichts abbekommen haben und jetzt zusehen müssen, wie sie durchkommen, aber wenn die Kerle sich gegenseitig übers Ohr hauen und andere beklauen, kann ich da irgendwie nicht drüber lachen. Als Steinbeck-Neuling sollte man lieber zu den Früchten des Zorns greifen, da steckt auch moralisch mehr drin.

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  • Rezension zu "Tortilla Flat" von John Steinbeck

    Tortilla Flat

    marcelsarman

    Der junge Kriegsheimkehrer Danny, der bisher in Armut gelebt hat, erbt von seinem Großvater zwei Häuser. Diese Häuser in der malerischen Landschaft an der kalifornischen Küste werden fortan zum Treffpunkt für Dannys Freunde. Nun sitzen Danny und seine Freunde jeden Tag vor den Häusern trinken Wein, treffen sich mit Frauen und philosophieren über das Leben. Sie haben keine Freude an Geld oder Besitz viel wichtiger sind ihnen die Lebensfreude und der Wein, kaum besitzen sie etwas geraten sie in Sorge sich dadurch von ihren Freunden zu entfremden. Nach und nach wird die bunte Truppe immer größer und immer mehr Leute ziehen in Dannys Haus, zum Beispiel der geheimnisvolle Pirat mit seinen Hunden, der zwar Geld verdient aber nie welches ausgibt oder Pablo, der gerade mal wieder aus dem Gefängnis kommt. Sie können niemanden einen Wunsch abschlagen und versuchen zu helfen, wo sie nur können. So vergehen die Tage mit allerhand seltsamen Begebenheiten. Doch Danny wird  immer trauriger, er vermisst sein altes Leben als Rumtreiber und Taugenichts. Das Leben als Hausbesitzer drückt auf sein Gemüt und eines Tages ist er weg und die Freunde machen sich auf die Suche. Er wird gefunden, doch nach einem tragischen Zwischenfall treffen die Freunde eine Entscheidung, die ihr Leben für immer verändert. Bewertung: Ein wunderbares Buch  voller Komik und Tragik. Brilliant formuliert und dramaturgisch perfekt aufgebaut. Ein absolut lesenswerter Klassiker: 5 Sterne.

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    Sabine17

    19. October 2014 um 17:52
  • Welche Bücher soll ich mir kaufen? Brauche Buchtipps!

    Daniliesing

    Hallo, ich tue mich aktuell sehr schwer mit meinen Büchern, die ich hier so habe und dabei sind das wirklich nicht wenig. Vielleicht brauche ich also mal was ganz neues, etwas, das mich wirklich überrascht und vielleicht nicht unbedingt das ist, was ich immer lese. Deshalb wollte ich euch nach Buchkauftipps fragen! Es wäre klasse, wenn ihr mir hier eure Lieblingsbücher nennt, die ich auf keinen Fall verpassen sollte. Es dürfen gern auch Geheimtipps sein, sowas mag ich ganz besonders :-) Es sind also solche Bücher gesucht, die euch richtig am Herzen liegen und die ihr am liebsten immer wieder empfehlen würdet. (Bitte keine Eigenwerbung von Autoren!) Wichtig dabei: ich sollte das Buch noch NICHT in meiner Bibliothek hier haben. Denn von den Büchern, die ihr mir hier empfehlt, möchte ich mir danach 3-5 kaufen und selbst schauen, wie ich sie finde. Natürlich werde ich berichten, für welche Bücher ich mich entscheide und hier verraten, wie sie mir gefallen haben. Jetzt bin ich ganz gespannt und dankbar für jeden Tipp! Eure Empfehlungen möchte ich bis einschließlich 18.5. sammeln und danach werde ich eine Entscheidung treffen und die Bücher kaufen. Dankeschön! Bisherige Vorschläge hänge ich mal an:

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    • 113
  • Rezension zu "Tortilla Flat" von John Steinbeck

    Tortilla Flat

    54books

    27. January 2013 um 13:24

    Ein Klassiker der Schullektüre, der mich eher enttäuscht hat, weil ich keinen Charakter so richtig sympathisch fand.
    Meine ausführliche Rezension http://wp.me/p37mWY-2Z

  • Rezension zu "Tortilla Flat" von John Steinbeck

    Tortilla Flat

    Rosa_Pantoffeltierchen

    12. July 2012 um 13:35

    Beim Lesen dieses Buches spürt man quasi die Sonnenstrahlen auf der Haut, bekommt Lust auf ein Glas Rotwein und möchte einfach nur noch freudig im Leben vor sich hindümpeln. Langsam vor sich hindümpeln tut auch dieser Roman von John Steinbeck. Die Kapitel muten an wie Kurzgeschichten, aufgrund der Überschriften und den meist eher abschließenden Handlungen darin. Mir kam die Assoziation der Bücher von Astrid Lindgren; nur für Erwachsene und mit mehr Wein. Die Handlung ist schnell erzählt. An der Küste von Kalifornien kehrt Danny aus der Armee in sein Dörfchen zurück und der mittellose junge Mann erfährt, dass er Erbe zweier Häuser ist. Ein wahrer Reichtum in dieser armen Gegend; so hat Danny sich zuvor doch als obdachloser Trunkenbold einen Namen gemacht. Durch ein Missgeschick ist eins der Häuser dem Feuer geweiht und so wohnt Danny mit seinen nach und nach dazukommenden Freunden im anderen Haus. Sie stehlen, betrinken sich, streiten, vertragen sich und leben einfach von einem Tag in den anderen. So hat der Roman bis fast zum Ende keine großen Höhepunkte oder Dramatik, bis die alkoholisierte Idylle dann doch ein Ende hat. „Tortilla Flat“ war mein zweiter Roman von Steinbeck nach „Die Straße der Ölsardinen“ und er hat mir sogar noch besser gefallen. Die Sprache ist ebenso flapsig, derb und direkt und die Charaktere sind naiv, einfach und lebensfroh. Ich konnte mich wunderbar in dieses kleine Städtchen versetzen und mir waren die Charaktere auf ihre eigene Art und Weise sympathisch. Die Sprache gefiel mir sehr gut und ich musste beim Lesen doch häufig einmal schmunzeln. Ein schönes, seichtes Buch mit allen menschlichen Emotionen, die es so gibt. Eine Hommage an das Leben.

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  • Rezension zu "Tortilla Flat" von John Steinbeck

    Tortilla Flat

    Sokrates

    11. October 2011 um 17:12

    Als der Krieg vorbei ist und Danny seinen Dienst als Mauleseltreiber beenden kann, erfährt er überraschenderweise von einer großen Erbschaft, die ihn – den an sich wurzellosen – mit Grundbesitz gesegnet hat. Er macht sich auf, ebendiese Erbschaft einmal in Augenschein zu nehmen. Gerade diese „Wurzellosigkeit“ durchzieht den Roman wie ein roter Faden. Einzig beständig ist sein Hang zum Alkohol; bereits die Information seiner Erbschaft begießt er mit einer großen Flasche Rotwein, der aller-dings bereits auf den ersten Hieb ¾ gelehrt wird. Dieser Roman von Steinbeck hat mir nicht ganz so gut gefallen wie „Von Menschen und Mäusen“. Zwar ist der dokumentarisch-flapsig-ironische Erzählstil im Großen und Ganzen der Gleiche, jedoch fehlt dem Roman das gewisse „Etwas“. Den Sätzen fehlt der runde Schliff, manchmal wirkt die Handlung in ihrer Darstellung wie „aneinandergereiht“, die Übergänge sind holprig. So ging für meinen Ge-schmack die Harmonie etwas verloren und der Stil wirkte hölzern.

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  • Rezension zu "Tortilla Flat" von John Steinbeck

    Tortilla Flat

    olgica

    11. January 2010 um 09:34

    Tortilla Flat ist ein kleines Paisano-Dörfchen in den Bergen Montereys an der kalifornischen Küste. Dort lebt der mittellose Danny. Eines Tages erbt er zwei Häuser; eines bezieht er selbst, das andere vermietet er an seinen Freund Pilon in dem Wissen, nie auch nur einen Cent Miete dafür zu sehen. Für die beiden Männer und ihre Freunde zählt nur die jeweilige Stunde, sie sind immer damit beschäftigt Essen oder wichtiger noch, die nächste Flasche Rotwein zu organisieren. Deshalb tangiert es Danny auch nicht weiter, als versehentlich eins der Häuser niederbrennt. Kurzerhand wird einfach eine einzige große WG in dem anderen Haus gegründet. In dem 1935 erschienenen Buch beschreibt John Steinbeck detailiert und bildreich das Leben mehrerer Freunde die ihre Tage mit keinen wichtigen Taten verbringen, die einfach nur leben. Jedes der 17 Kapitel beginnt mit einem Satz, welcher die folgende Handlung kurz umreißt. Diese Sätze muten wie jene in Kinderbüchern an, was fabelhaft zu der einfachen, schnörkellosen Erzählweise passt. Ein humorvolles und lebendiges Buch über die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Freundschaft und Lebensfreude

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