Von Mäusen und Menschen

von John Steinbeck 
4,3 Sterne bei263 Bewertungen
Von Mäusen und Menschen
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Positiv (219):
A

Ein Klassiker den wirklich jeder einmal gelesen haben soll.

Kritisch (8):
CocuriRubys avatar

Es ist leider schrecklich öde.

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Inhaltsangabe zu "Von Mäusen und Menschen"

George und der bärenstarke, aber einfältige Lennie ziehen zusammen übers Land, um sich als Erntehelfer ein paar Dollar zu verdienen. Ihr großer Traum ist eine eigene kleine Farm ... Ein Meisterwerk amerikanischer Erzählkunst.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423620727
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:139 Seiten
Verlag:dtv
Erscheinungsdatum:01.01.2002
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.02.2014 bei OSTERWOLDaudio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Alesana95vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Klassiker den wirklich jeder einmal gelesen haben soll.
    Nicht umsonst ein Klassiker

    Ich fand das Buch wirklich sehr spannend und lesenswert. Es ist meiner Meinung nach doch sehr kurz. Aber für diese länge sehr detailliert und ausführlich beschrieben. Die Hauptcharaktere werden sehr gut beschrieben und man konnte sich in sie auch gut hineinversetzen. Man kann sich während des Lesens schon gut ausmalen was vermutlich passieren wird, man hofft zwar, dass es anders kommen mag, tut es aber leider nicht. Das richtige Ende ist aber meiner Meinung nach doch sehr unerwartet. 

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    linda-liests avatar
    linda-liestvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Erzählung, dessen Ausgang ich so nicht erwartet habe.
    Eine Erzählung, dessen Ausgang ich so nicht erwartet habe.

    Der Leser erhält zunächst einen Einblick in die Umgebung und Landschaft, in der die Geschichte spielt und die Wanderarbeiter George und Lennie unterwegs sind.

    Erst nach dieser, fast schon ausschweifenden, Beschreibung werden Lennie und George eingeführt. Zwei Jungs auf dem Weg zu einer Farm, auf der sie arbeiten wollen, nachdem sie von ihrer alten Arbeitsstätte flüchten mussten. Wegen eines Vorfalls. Wegen Lennie.

    Während George sich um alles kümmert und von einem unbeschwerten Leben ohne Lennie träumt, ihn aber eigentlich bei sich haben will und mag, ist Lennie der einfältige, naive und etwas Dümmliche von den Beiden.

    Das Buch hat sich am Stück lesen lassen und das habe ich auch getan. Ich habe mich an einem Nachmittag mit dem Buch in der Hand auf die Couch gesetzt und es einfach durchgelesen.

    Es hat mich auch gut unterhalten und ist irgendwie eine andere Art von Buch. Eine Erzählung, dessen Ausgang ich so nicht erwartet habe, auch wenn es vielleicht irgendwo ein bisschen vorhersehbar war.


    Was ich sonst noch so von dem Buch gehalten habe, Grafiken und meine persönliche Bewertung zu Schreibstil, Originalität etc. gibt es auf meinem Blog: John Steinbeck - Von Mäusen und Menschen

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor 8 Monaten
    Von Mäusen und Menschen


    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)


    Auch dieses Jahr möchte ich gerne den ein oder anderen Klassiker lesen und habe spontan zu diesem hier gegriffen da mich der Klappentext neugierig gemacht hat und das Buch sehr dünn ist ;)


    Der Schreibstil ist teilweise unheimlich detailliert gerade in Bezug auf Landschaftsbeschreibungen und neigt zu Ausschweifungen, weshalb es mich ehrlich gesagt erstaunt, dass das Buch nicht mehr Seiten enthält.
    Ansonsten ist die Sprache aber einfach gehalten wirkt aber etwas " altertümlich" (  das Original stammt aus dem Jahr 1937)
    Wir kriegen es hier mit mehreren Personen zu tun, welche Dialekt reden, was mich persönlich unheimlich genervt hat, da ich es anstrengen zu lesen fand.


    George und Lennie die eigentlichen Hauptcharaktere sind für die Länge der Geschichte genügend ausgearbeitet. Soll heissen ich konnte sie mir gut vorstellen und anhand der Dialoge erfährt man doch etwas über ihre Gedanken und Gefühle.
    Bei den weiteren Personen habe ich wahnsinnig Mühe gehabt sie irgendwie unterscheiden zu können, da bei 4-5 von ihnen der Name mit C anfing!!


    Während dem Lesen hatte ich übrigens immer wieder so ein leichtes Deja vu, bis ich herausgefunden habe, dass es einen gleichnamigen Film gibt , den ich anscheinend mal gesehen habe.... 
    Auch war die Geschichte doch irgendwie vorhersehbar, obwohl ich mir das Ende natürlich nicht genau so ausgemalt hatte.....
    Alles in allem war es für mich ein nettes Buch, dass mich schon auch ein bisschen berührt hat, wieso es aber zum Klassiker wurde, ist mir doch etwas unverständlich.....


    Ich vergebe hiermit 3,5 Sterne   

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    Farbwirbels avatar
    Farbwirbelvor 9 Monaten
    Kraftakt der Zuneigung

    John Steinbecks Erzählung von Lennie und George gehört zu den amerikanischen Klassikern des 20. Jahrhunderts. Es handelt sich um eine kurze Erzählung, die in meiner dtv-Ausgabe nicht einmal 120 Seiten erreicht, doch die Länge einer Erzählung hat ja bekanntlich nichts mit ihrem Gehalt zu tun.

    George und Lennie sind zwei Wanderarbeiter, die davon träumen, irgendwann ein eigenes Stück Land zu besitzen und dort autark leben zu können. George ist dabei der Organisator und Lennie zieht mit. Die beiden sind aber auch dadurch miteinander verbunden, dass sich George um Lennie kümmert. Dieser ist geistig beeinträchtigt und weiß seine Kräfte nicht einzuschätzen. An sich ist er ein lieber, nicht arglistiger großer Junge, der seine Grenzen nicht kennt. So kommt es dazu, dass er bereits auf dem Hinweg zur neuen Arbeitsstelle eine Maus durchs zu kräftige Streicheln tötet. George reagiert darauf routiniert, was darauf schließen lässt, dass solche Dinge öfter vorkommen.

     

    „Wenn de mich nich mehr willst, kann ich in die Berge fortgehen und ´ne Höhle finden. Kann jederzeit fortgehen.“ „Nein, sieh, Lennie, ich hab bloß dummes Zeug geredet. Ich will doch, daß de bei mir bleibst. Das Elend mit den Mäusen is, daß de se immer umbringst.“ Er hielt inne. „Weißte war, Lennie. Sobald es geht, geb ich dir ´n jungen Hund. Den würdste vielleicht nicht töten. Der wär besser als Mäuse. Und du könntest ihn doller streicheln.“ Lennie ließ sich nicht ködern,. Er spürte seinen Vorteil. „Wenn de mich nicht mehr willst, brauchst es bloß zu sgaen, und weg bin ich dort zwischen den Hügeln – da kann ich für mich leben. Und keiner stiehlt mir keine Maus nich.“ – S. 17

     

    Die beiden kommen dann auf dem neuen Hof an und George muss einen Tanz aus Vertrauen, Versicherungen und Beteuerungen vollführen, damit die anderen Männer Lennie akzeptieren. An dem Gehöft entspinnt sich dann eine wildere Geschichte, die von Lennie vermutlich als gar nicht so wild verstanden werden würde.

    Am Ende bleibt die Schuldfrage für den Leser offen, wenn auch nicht für das Figurenensemble in der Erzählung. Dadurch kann aus der Geschichte eine spannende philosophische Diskussion entstehen, die nach dem Guten und Schlechten, Schuld und Unschuld und dergleichen fragen kann.  Insofern könnte ich mir sehr gut vorstellen, diese Lektüre im Unterricht zu behandeln…

    Der Schreibstil ist im Übrigen sehr einfach und bemerkenswert gut getaktet. Die Dialekte der einzelnen Figuren sind überzeugend dargestellt, wenn auch zu Beginn gewöhnungsbedürftig. Der Lesefluss ist enorm, denn das Büchlein liest sich wirklich schnell weg.

     

    Einziger Kritikpunkt wäre folgender: Die ersten 50 Seiten haben mir definitiv nicht so viel Spaß gemacht, wie der Rest der Erzählung. Ich bin andauernd mit den Namen der verschiedenen Arbeiter durcheinandergekommen und hatte damit Schwierigkeiten, den Plot zu verfolgen.

    Kommentare: 3
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    Mrs-Jasmines avatar
    Mrs-Jasminevor 2 Jahren
    unglaublich gut

    Hab dieses Buch fast in einem durchgelesen! Es ist sehr unterhaltsam und lehrreich! Es geht um Vertrauen, Freundschaft, Verantwortung und vor allem um Menschlichkeit! Wenn man das Buch ausgelesen hat fängt man an zu denken! Ein Zeitloser Klassiker da es ein Thema aufgreift dass aktuell bleibt!

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    CocuriRubyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Es ist leider schrecklich öde.
    Schrecklich Öde

    So ziemlich jede Figur in diesem Buch, spricht mit Dialekt. Das passt sogar zu den Gegebenheiten, aber ich empfinde sowas als anstrengend.

    Da das Buch auch recht alt ist (1937 erschienen), war mir der Sprachfluss nicht gerade vertraut – ich brauchte so einiges an Gewöhnungszeit, auch wenn, bis auf ein paar Wörter, keine Verständnisprobleme hatte.

    Die Handlung: Es spielt auf einer Farm, mit verschiedenen Persönlichkeiten/Charakteren. Diese Figuren bleiben auch nicht unbedingt farblos, aber vielschichtig sind sie auch nicht, das liegt vermutlich auch nicht im Interesse des Buches.

    Es ist auch so, dass diese Gemeinschaft dort – gewisse Strukturen oder Verhaltensweisen – exemplarisch für die allgemeine Gesellschaft betrachtet werden können. Das ist dann aber auch so ziemlich das einzige, was ich dieser Geschichte entnehmen konnte: Die Erkenntnis, dass das Streben nach Träumen und Gesellschaft in allen Zeiten gleichen bleibt.

    Allerdings, wie ich finde, ohne jeden Charme erzählt. Ich muss leider sagen, ich finde nicht, dass sich das Lesen in diesem Falle lohnt.

    Die Geschichte plätschert so vor sich hin, ohne irgendwelche Höhepunkte – kurz: es war langweilig und hat mir praktisch nichts geben können.

     

    Fazit

    Man kann in das Buch etwas rein interpretieren, wenn man es denn will, man muss aber auch nicht.

    Ich muss sagen, ich fand es ziemlich langweilig.

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    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    Er meint es nur gut...

    Lennie und George wollen eigentlich nur Arbeit auf einer Farm finden, aber Lennie ist geistig zurückgeblieben und ein Bär von einem Mann. Ohne dass er es will, macht er immer wieder Schwierigkeiten, sodass er und George nie lange an einem Ort bleiben. Lennie möchte sich eigentlich nur um Hasen oder kleine Hunde kümmern und sie am liebsten den ganzen Tag streicheln. Die Geschichte ist zwar kurz, hat mich aber dennoch in ihren Bann gezogen. Die umgangssprachliche Schreibweise gefällt mir gut und trägt zur Atmosphäre bei.

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    Sab_Ines avatar
    Sab_Inevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein großartiges Buch, das nachhaltig die Sicht auf das Leben verändern kann und wird!
    Was für ein Buch!

    Zum Inhalt:

    Die Wanderarbeiter George und Lennie ziehen in den 1930er Jahren in Kalifornien von Farm zu Farm, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Die beiden Männer können unterschiedlicher nicht sein. Den großen kräftigen, aber geistig zurückgebliebenen Lennie und den kleinen cleveren George verbindet dennoch ein großer Lebenstraum: Sobald sie genug Geld zusammen haben, wollen sie gemeinsam ein Stück Land kaufen und bewirtschaften; endlich ihre eigenen Herren sein.

    Als sie ihren nächsten Job antreten, beschleicht George sofort ein schlechtes Gefühl, eine Vorahnung, dass der einfältige Lennie „mal wieder“ in Schwierigkeiten gerät. Und es scheint sich zu bewahrheiten: Der streitsüchtige Sohn vom Boss hat es auf den liebenswerten Lennie abgesehen ...

     

    Meine Meinung:

    Steinbeck nimmt uns mit in die Zeit der schweren Wirtschaftskrise in den USA, der sogenannten Großen Depression. George und Lennie ziehen wie Millionen anderer Wanderarbeiter durchs Land und versuchen so, sich über Wasser zu halten. Um nicht am Leben zu verzweifeln, reden sie ständig von ihren Zukunftsträumen. Das eigene Stück Land soll es sein, das ihnen zu vollkommener Unabhängigkeit verhilft. Hoffnung, das ist es, was beide antreibt, was sie durchhalten lässt. Das Buch gilt als typisches Werk des „American Dream“.  

    Mir gefällt Steinbecks Schreibstil sehr. Nicht nur die Landschaft und die Hitze Kaliforniens werden lebendig, sondern auch die beiden Hauptcharaktere werden mit scheinbar einfachen Beschreibungen hervoragend skizziert.

    George und Lennie treten ihren Dienst auf einer neuen Farm an. Nach und nach macht uns Steinbeck mit allen Charakteren vertraut und gibt dem Leser ausreichend Zeit, sich auf die Personen und deren Beziehungen untereinander einzustellen, ohne dabei ins Schwatzhafte zu verfallen. Dafür ist die Lektüre auch viel zu kurz (ca. 130 Seiten). Der Autor schafft es scheinbar spielend, den Leser durch winzige gezielte Gesten zu fesseln. Keine Geste, kein Wort in diesem Werk ist überflüssig. Steinbeck ist ein Meister der Beobachtung.

    Doch so authentisch und einzigartig die Charaktere in diesem Buch auch sein mögen, sie haben dennoch eines gemeinsam: sie sind alle auf die ein oder andere Art einsam. Geschickt webt Steinbeck die unterschiedlichsten Schicksale in die Geschichte ein. Und das macht er großartig: Man befindet sich nämlich bei „Von Mäusen und Menschen“ nicht im Kopf eines Protagonisten. Der Leser ist hier reiner Beobachter und kann sich zu allem selbst eine Meinung bilden, ohne vom Erzähler beeinflusst zu werden. Die Erzählung plätschert scheinbar einfach vor sich hin, ohne dass der Autor sich einmischt oder aufdringlich wird. Überhaupt wohnen wir hier oft einfach simplen Dialogszenen bei, die auf emotionaler Ebene aber unwahrscheinlich viel hergeben, unendlich viel im eigenen Inneren auslösen.

     

    Fazit:

    Ein großartiges Buch, das nachhaltig die Sicht auf das Leben verändern kann und wird!

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    franzzis avatar
    franzzivor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Prägnante Geschichte über eine ungleiche Männerfreundschaft und den Traum vom Glück. Berührend und abstoßend grausam zugleich.
    Fifty Shades of Solitude

    Ein schmales Büchlein legt John Steinbeck mit "Of Mice and Men" (erschienen 1937) vor und doch hat es alles, was ein Buch braucht. 120 Seiten, die jedem Leser vor Augen führen, warum genau John Steinbeck den Literatur-Nobelpreis bekam (Die Ehre gab's zwar eigentlich für "The Grapes of Wrath", aber Stil ist Stil und Können ist Können.)

    To put it in a nutshell: Aufgebaut wie ein klassisches Drama erzählt Steinbeck in sechs Kapiteln die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen den Wanderarbeitern Lennie und George. Lennie ist groß und stark, im Geiste aber kindlich geblieben, genau genommen kleinkindlich. Er hängt an dem kleineren, aber sehr gut beobachtenden und planenden George, ohne den er sich in dieser Welt in seiner Tapssigkeit und Hilflosigkeit überhaupt nicht zurecht finden würde. Regelmäßig schlittert Lennie ungewollt in Katastrophen und zwingt damit George, sich Fluchtpläne zu überlegen und anderswo neu anzufangen. 

    Zu einem dieser Anderswos begleitet sie dise Novelle und stellt die neuen Kollegen, Chefs und die Umgebung vor. Ohne Wertungen, ohne innere Monologe. Nur mit detaillierten Naturbeschreibungen, immer wiederkehrenden Leitmotiven und Dialogen treibt Steinbeck konsequent die Handlung voran. 

    Sie ist an vielen Stellen grausam, überraschend, betrüblich und zeigt schonungslos das Leben und vor allem die Einsamkeit all der jungen und alten US-Wanderarbeiter, die quasi besitzlos von Farm zu Farm ziehen und all das Geacker nur aushalten, weil sie von ihrem eigenen Stückchen Land träumen. Lennie und George bilden darin keine Ausnahme, doch die Hindernisse zur Traumerfüllung sind hoch. 

    Ein Buch, das ich von selbst wohl nie zur Hand genommen hätte (danke an die Klassiker-Lesegruppe für die Anregung) und das mich nachhaltig bewegt, beeindruckt und bestürzt hat. Es mag abgedroschen klingen, das macht es aber nicht weniger wahr. Es ist eindrucksvoll, es ist bestechend klug, es ist fast unerträglich realistisch erzählt, dieses Buch.

    Kommentare: 12
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    Buecherjennas avatar
    Buecherjennavor 5 Jahren
    Von Mäusen und Menschen

    Inhalt

    George und Lennie ziehen als Erntehelfer von Farm zu Farm. Ihr Traum ist es eines Tage eine eigene Farm zu haben und dieser Traum ist zugleich auch eine Art Druckmittel für George, um den einfach gestrickten Lennie, in die richtige Bahn zu lenken.

    Lennie fehlt es zwar an der nötigen Intelligenz und vieles versteht er nur schwerlich - man könnte sagen, er ist auf dem geistigen Stand eines Kindergartenkindes - doch dies gleicht sich durch seine Stärke aus.

    Allerdings kann Lennie seine Kraft und Stärke kaum bis gar nicht einschätzen und in Stresssituationen blendet er alles um sich herum aus... Eine Kombination, die nicht immer gut ausgeht...



    Meine Meinung

    Per Zufall ist dieses Buch bei mir gelandet und ich bin froh, dass es so gekommen ist.

    Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Er ist recht einfach - eben so, wie die einfachen Erntehelfer früher gesprochen haben. Einige Buchstaben werden verschluckt und der Satzbau würde wohl Tochterkinds Deutschlehrerin erschaudern lassen.

    Andererseits führt der Schreibstil des Autors zu einer gewissen Nähe zu den Protagonisten.

    Der Großteil des Buches besteht aus Dialogen, was zumindest mir das Gefühl gab, dass ich mit Lennie, George und den anderen Erntehelfern zusammen am Tisch saß. Hinzu kommt, dass ein gewisser Beschützerinstinkt gegenüber Lennie geweckt wird. 

    Schnell wird dem Leser auch klar, welche Gefahr die Mischung aus Lennies Einfältigkeit und seiner immensen Kraft birgt. Es gibt Situationen in der Geschichte, in denen einem der Atem stockt und man hofft, dass Lennie aus seiner Angststarre, in der er dennoch sehr viel Kraft ausübt, erwacht und von seinen Gegenüber ablässt.



    Fazit

    Ein Buch, das unterhält, aber auch Denkanstösse gibt. Freundschaft, Solidarität, Verantwortung - all diese Themen werden in diesem Buch aufgegriffen und führen zu einem ergreifenden Ende.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Hallorins avatar
    Liebe Lesefreunde,

    willkommen zur September-Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur - Monat für Monat".

    Beginn der Leserunde ist am 1. September 2014, wobei späteres Einsteigen immer möglich ist :)

    Wikipedia sagt:
    "Von Mäusen und Menschen (engl. Of Mice and Men) ist ein Roman des US-amerikanischen Schriftstellers John Steinbeck. Das Buch erschien 1937 und wurde erstmals 1940 von Elisabeth Rotten ins Deutsche übersetzt. Es beschreibt die Geschichte zweier Wanderarbeiter, die von einem besseren Leben träumen, und gilt als ein typisches Werk des American Dream."

    Wie immer meine zwei Bitten:

    1. Beiträge in Leseabschnitten immer mit Spoiler-Haken versehen, schließlich will keiner schon vorher wissen, wer der Mörder ist ;)

    2. Schreibt Eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, es macht Leserunden unübersichtlich, wenn Texte nur unter "Alle Beiträge" stehen. Bitte auf das angehängte Foto schauen!
    Ginger_owlets avatar
    Letzter Beitrag von  Ginger_owletvor 4 Jahren
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