Ich habe bereits vor einiger Zeit die Geschichte von „Café am Rande der Welt“ gelesen, welche ich ganz gut fand. Jedoch konnte ich schon damals den starken Hype um das Buch nicht ganz nachempfinden. Trotzdem wollte ich dem zweiten Teil eine Chance geben.
Der Schreibstil ist einfach gehalten, und man kann das Buch extrem schnell lesen. Es ist schön illustriert und hat eine gute Länge.
Ich verstehe die Kernaussagen des Buches. Jedoch sind diese für mich keine neuen Erkenntnisse, und im Gegensatz zum Protagonisten hatte ich hier keine Aha-Momente. Oft sind mir die Ansichten, die vermittelt werden sollen, zu einfach und realitätsfremd.
Das Buch wirkt für mich an einigen Momenten wie eine kitschige Seifenoper oder ein Disney-Happy-End, ist sehr vorhersehbar und zum Ende hin für mich sehr zäh geworden, denn ich hatte das Gefühl, man wollte nach dem Erfolg des ersten Buches einfach noch eines hinterherhängen und kaut nun noch einmal einige Themen durch.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich das Buch ganz nett finde, es mich jedoch nicht vom Hocker haut. Der erste Teil war meiner Meinung nach deutlich besser.






















