John Sykes , Birgit Weber Mit Sherlock Holmes durch London

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Inhaltsangabe zu „Mit Sherlock Holmes durch London“ von John Sykes

Sherlock Holmes und Dr. Watson sind wieder in den Straßen Londons unterwegs. Ein neuer Fall führt sie durch die englische Metropole, zu den Sehenswürdigkeiten dieser faszinierenden Stadt. Buckinghampalast, Downing Street und Westminster Abbey, Covent Garden, St. Paul’s und viele mehr passieren sie auf der Suche nach weiteren Spuren. Überall gibt es Hinweise, treffen sie auf historische Persönlichkeiten, wie König Charles und Maria Stuart, Händel oder Shakespeare, die ihnen ihre Geschichten preisgeben. Entdecken Sie London gemeinsam mit Sherlock Holmes, lassen Sie sich verführen von seiner Geschichte und vom Reiz der englischen Hauptstadt!

Kleiner aber gut gemachter Reiseführer in dem Holmes durch London führt, gab gute Tipps für die geplante Reise.

— Sporttante
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  • Mit Sherlock Holmes durch London

    Mit Sherlock Holmes durch London

    FabAusten

    Sherlock Holmes ist mit seinem Freund Dr. Watson unterwegs, um einen vermeintlichen Anschlag zu vereiteln. Dummerweise weiß er nicht, worauf der verübt werden soll und wer der Drahtzieher ist. So hasten sie von einem historischen Schauplatz zum nächsten und treffen überall auf berühmte Geister, die ihnen von der Geschichte ihrer Spukorte berichten. Der Fall ist nur ein Vorwand, um den berühmten Detektiv und seinen treuen Begleiter durch die britische Hauptstadt zu führen. Eigentlich geht es um die Gebäude und ihre Geschichte, die den Kern des Buches bilden. Jedes der kurzen Kapitel widmet sich einer Sehenswürdigkeit. Dazu gehören u.a. Travalgar Square, The Houses of Parliament, Covent Garden und das Savoy Hotel. Es wird jeweils ein Zitat vorangestellt, dass über die berühmte Stätte gemacht wurde. Dann folgt ein kurzer Abschnitt, der ein wenig an den Ton eines Reiseführers erinnert und die groben Fakten liefert. Anschließend trifft das Duo den entsprechenden Geist. Am Travalgar Square ist es ein Bauarbeiter, der geholfen hat, die Säule für Lord Nelson zu errichten. Am Covent Garden wartet Elisa Dolittle usw.Dabei erhält der Leser zum Teil wirklich sehr interessante und auch amüsante Informationen. So verlor Lord Nelson im Schlachtgetümmel sowohl sein rechtes Augenlicht, als auch seinen rechten Arm. Seine Karriere war damit jedoch keineswegs vorbei. Außerdem litt er sein Leben lang unter Seekrankheit. Der Schauspieler Richard Harris verlebte seine letzten Jahre im Savoy. Als er auf einer Trage ins Krankenhaus gebracht wurde, rief er den Gästen im Speisesaal zu, dass das Essen schuld gewesen sei. Auf der kurzen Straßen zum Haupteingang des Hotels verläuft der Verkehr rechts und bildet damit die einzige Ausnahme im ganzen britischen Königreich. 1952 klappten die Brückenabschnitte der Tower Bridge aufgrund eines Defekts zu früh auf. Ein geistesgegenwärtiger Busfahrer drückte aufs Gas und sein vollbesetzter Linienbus konnte gerade noch über die Lücke hinweg auf die andere Seite gelangen. Die Geister, naja, sie sind eine nettes Instrument, um über die Fakten zu informieren. Sherlock und Watson treffen sogar ihren eigenen Schöpfer. Allerdings erinnert alles ein wenig an ein Computerspiel. Man sucht Orte auf, trifft auf Leute und tauscht die gesuchten Informationen aus. Dem entspricht auch der Schreibstil. Der Text besteht hauptsächlich aus Dialogen. Es könnte fast ein Theaterstück sein. Die Idee des Buches ist eigentlich gut. Hätte man das Ganze mehr ausgeschmückt, eine düstere Atmosphäre geschaffen und Lokalkolorit des viktorianischen Londons eingefügt, hätte eine neue Art von Reiseführer entstehen können. Schade, aber darauf war das Buch eben nicht ausgelegt. Das Heft, mehr ist es nicht, misst gerade einmal 12x15 cm groß und ist 1 cm dick. Nicht viel Raum, um mehr als Informationshäppchen zu liefern. Auf jeden Fall wurde das Büchlein mit Liebe gemacht. Das zeigen auch die Zeichnungen, die den Text ergänzen. Freunde des Meisterdetektivs könnten von „Mit Sherlock Holmes durch London“ enttäuscht sein. Als Gastgeschenk für Leser, die begeistert von London sind oder demnächst dorthin fahren möchten, ist das Buch aber sehr gut geeignet.

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