John T Hawks Traveler

(46)

Lovelybooks Bewertung

  • 74 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 12 Rezensionen
(12)
(19)
(12)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „Traveler“ von John T Hawks

Die Brüder Michael und Gabriel Corrigan sind die letzten Überlebenden der Traveler, einer Riege von Propheten, die seit Jahrhunderten die Menschen lehren, was Freiheit bedeutet. Doch Freiheit ist der Bruderschaft der Tabula verhasst, denn ihr Ziel ist es, mit Hilfe eines weltweiten Überwachungsnetzes die gesamte Menschheit zu kontrollieren. Das Leben der Brüder soll wie das ihrer Vorfahren ausgelöscht werden, und nur Maya, eine junge entschlossene Frau, weiß, in welcher Gefahr Michael und Gabriel schweben. Sie macht sich auf, die letzten Traveler vor den Tabula zu retten, bevor die Freiheit den Menschen für immer verloren geht ... Ein packender Verschwörungsroman über eine düstere Zukunft, die längst begonnen hat.

Stöbern in Science-Fiction

Arena

Meine Gedanken muss ich erstmal in eine Rezension bringen.

Caterina

Ready Player One

Ein grandioser, packender Einzelband, der von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen kann!

Isabella_

Tagebuch der Apokalypse 4

Gut für zwischendurch aber nicht so gut wie der erste teil

RobRising

Scythe – Die Hüter des Todes

Das beste Buch das ich seit langem gelesen habe. Bin gespannt wie es in der So

Krummbein

Star Kid

Für Kinder schwer zu verstehen

MaschaH

Der letzte Stern

War vom 1. Teil begeistert, ab dem 2. flachte meine Begeisterung leider ab. Es viel mir sehr schwer den 3. Teil zu Ende zu lesen... Schade!

Fraenn

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Trockene Zukunftsdystopie

    Traveler
    rallus

    rallus

    08. January 2015 um 10:31

    In einer nahen Zukunft. Die Welt so wie wir sie heute kennen, vernetzt und verdrahtet, jeder immer erreichbar. Diese Technologie macht sich die Bruderschaft zunutze, um die Menschen zu überwachen und ihnen jede Überraschung zu ersparen. Denn nur so sind sie sicher und die Bruderschaft (die Tabula) mächtig. Diese agiert unter Decknamen im Hintergrund "Wie eine Horde Roboter lenken Sie ihre Autos über den Freeway, erledigen ihre Arbeit, tauschen ihren Schweiß, ihren Schmerz und ihre Demütigungen gegen einen Gehaltsscheck ein, fahren wieder nach Hause und lassen sich von dem künstlichen Gelächter aus ihren Fernsehgeräten betäuben. Sie sind schon tot. Oder am Sterben. Nur dass sie das nicht merken." Ärger machen ihnen die Traveler, die in andere Sphären reisen können und diese Reisen teilen sie mit den Menschen, die daraufhin alles tun um aus dem System zu fallen. "Weil sie außerhalb der Gefängnisse waren, in dem wir leben, sehen Traveler die Dinge klarer. Darum haben die Tabula Angst vor ihnen. Die Tabula wollen uns glauben machen, dass es keine Alternative zum System gibt." Die Traveler werden von den Harlequins geschützt, einsame Krieger die auch ausserhalb des Systems leben und nur eine Aufgabe kennen, mit ihrem Leben für die Traveler einstehen. "Der Krieger ist anders. Der Krieger verlässt sich auf sein Gehirn, um bewusst zu handeln, und auf sein Herz, um seinen Instinkten zu folgen. Krieger tun nie etwas automatisch, höchstens beim Zähneputzen." Heutzutage sind alle Traveler schon tot, doch zwei Söhne von einem mächtigen Traveler die Brüder Michael und Gabriel sollen die Fähigkeiten des Reisens in sich haben und so beginnt ein Wettrennen um die Gunst der Beiden. Auf der einen Seite steht das System, alle technischen und digitalen Überwachungsmöglichkeiten, auf der anderen Seite sind eine handvoll Menschen die gegen das übermächtige System handeln und aus dem Raster fallen müssen um nicht aufgegriffen zu werden. Eine, nach Matrix, nicht neue Idee, hier mit Schwertern und markigen Sprüchen verziert.So richtig warm wird man mit dem Buch nicht, weil eine wichtige Zutat in dem Roman fehlt - der Humor. Der Autor meint das alles ernst, lachen kann keiner mehr, am wenigsten Maya der weibliche Harlequin, die todernst die ihr anvertraute Aufgabe übernimmt. Auch die Tabula die sie jagen, lachen nicht viel, bierernst wird hier gemetzelt und getötet. Zusätzlich zu dem fehlenden Humor ist der Spannungsbogen der Geschichte manchmal stockend, der Rhythmus passt oft nicht, die Aktionszenen wirken manches Mal abgehackt, störend. So wird die gute Idee durch den fehlenden Humor und die unrunde Geschichte fast zunichte gemacht, ein insgesamt trotzdem spannender Einstieg in die Welt der Traveler, der noch Lust zum Weiterlesen macht.

    Mehr
  • Rezension zu "Traveler" von John T Hawks

    Traveler
    HelmuthSantler

    HelmuthSantler

    01. March 2013 um 17:19

    In Traveler tritt die 2000 Jahre alte geheime Bruderschaft der “Tabula” ans Licht der Öffentlichkeit, um endgültig die Herrschaft der Erde an sich reißen. Hierfür hat sie die Welt mit einem Netz der Kontrolle überspannt. Allein die Brüder Michael und Gabriel, die letzten„Traveler“ – und als solche eine Art Erzengel der Gerechtigkeit und fähig, in Paralleldimensionen zu reisen –, können ihre Pläne noch zunichte machen. Oder ist es schon zu spät? Das jedenfalls muss Maya, selbst Angehörige des Geheimbunds der Harlequins, der sich allein der Aufgabe verschrieben hat, die Traveler zu beschützen, befürchten, die sich auf die Suche nach den beiden macht. Denn Michael ist bereits in der Gewalt der „Tabula“. Gabriel scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Der Vater der beiden ist seit Jahren verschollen. Und welche Rolle spielen die Sphären, die Paralleldimensionen, für die Entscheidung der “Tabula”, nach 2000 Jahren aus dem Schatten zu treten? Hawks hat die negative Utopie eines totalen Überwachungsstaats geschrieben, im Geist von Orwells 1984, aber mit den neuesten technischen Erkenntnissen (und Visionen) aufgemotzt; Matrix lässt grüßen. Wahr und anscheinend wirklich mehr als ein Marketing-Gag ist auch die in dieser Hinsicht überzeugende Ausgangsposition des Autors mit dem indianisch anmutenden Pseudonym: Er selbst lebt außerhalb des Rasters, auf einer Insel und ohne die übliche Kommunikationstechnik von Radio über Fernsehen bis Internet. Nur sein Verleger kennt seine wahre Identität und seinen Aufenthaltsort. Auch Gabriel Corrigan, einer der Helden des Romans, lebt so – und allein im Detail darzulegen, wie dies zu bewerkstelligen ist im Kampf mit der immer absoluter werdenden Überwachung macht Teil 1 der Trilogie überaus lesenswert. Hier mischen sich erschreckend realitätsnahe Zukunftsszenarien, überzeugend argumentierte und illustrierte Paranoia, kopfkinotaugliche Actionszenen und enorme Spannung zu einem raffinierten, in seinen Phantasien denkbar präzisen Buch.

    Mehr
  • Rezension zu "Traveler" von John T Hawks

    Traveler
    sky_and_sand

    sky_and_sand

    17. December 2011 um 23:23

    Sehr interessantes und auch beängistigendes Buch. Umbedingt lesen.

  • Rezension zu "Traveler" von John Twelve Hawks

    Traveler
    sky_and_sand

    sky_and_sand

    06. December 2011 um 21:37

    Ein sehr interessantes Buch über die Welt und die Überwachung durch den Staat. Nicht schlecht geschrieben und absolut keine schlechte Idee.

  • Rezension zu "Traveler" von John Twelve Hawks

    Traveler
    Summer-green

    Summer-green

    21. November 2011 um 12:50

    Im Buch Traveler wird ein Amerika dargestellt, in dem die absolute Überwachung eines jeden Bürgers das oberste Ziel ist. Kein Verkehrsmittel kann genutzt werden, kein Buch gekauft und kein Arzt besucht werden, ohne dass Überwachungskameras einen dabei beobachten und die Information weiterleiten. Die heimliche Macht liegt bei der Bruderschaft, einer geheimen Organisation welche die Kontrolle durch Überwachung will. Einziger nennenswerter Feind sind Traveler, Menschen die in andere Sphären reisen können und mit diesem Wissen immer wieder gegen die Bruderschaft aufbegehren und Freiheit fordern. Beschützt werden Traveler von einer Kriegergilde die sich Harlequins nennen. Sie haben geschworen diese Menschen mit ihrem Leben zu verteidigen. Traveler gelten mittlerweile als ausgestorben, doch dann werden die Brüder Corrigan entdeckt, dessen Vater ein berühmter Traveler war. Sie wissen noch nicht, dass auch sie womöglich diese Gabe haben und in größter Gefahr schweben denn die Bruderschaft will sie für ihre Zwecke missbrauchen. Der Harlequin Maya macht sich auf den Weg um sie zu suchen und zu beschützen, keine leichte Aufgabe. Meinung Ich muss sagen die Idee des Buches finde ich sehr interessant und ich wollte unbedingt lesen, was der Auto daraus gemacht hat. Leider wurde ich etwas enttäuscht. Ich bin mit dem Schreibstil schon nicht wirklich warm geworden, ich empfinde ihn als etwas unlebendig. Emotionen kommen nicht überzeugend rüber und darunter leiden die Charaktere. Dazu kommt, dass der Autor sich teilweise langen Beschreibungen hingibt, was Landschaft oder Wege angeht, wichtige Wendepunkte oder Emotionale Höhepunkte aber in zwei Sätzen abhakt, sodass man denkt, man habe vielleicht was verpasst. Das finde ich wirklich schade. Mir fehlte auch die Ungewissheit/Spannung nach dem Motto „Wie geht’s wohl weiter?“ „Was wird da wohl passieren?“ Die Story liegt eigentlich ziemlich klar vor einem, bis auf die letzten 100 Seiten. Was mich aber am meisten irritiert und gestört hat ist, dass das ganze Buch einem wie eine Einleitung vorkommt. Sicher, es gibt noch mehr Teile, trotzdem muss sich der Leser am Ende eines Buches nicht wie am Anfang der Geschichte fühlen, finde ich. Hätte man ein paar der chemischen oder technische Details weggelassen, hätte man mehr Story in das Buch bekommen. Ich finde es besser, wenn die Geschichte wenigstens ein bisschen abgeschlossen ist. Trotz allem sind vor allem die letzten hundert Seiten spannend und man will es auf jeden Fall bis zum Schluss lesen. Die kurzen Kapitel fand ich sehr leserfreundlich. Gefallen hat mir durchaus auch die breite der Charaktere und wiegesagt, die Idee an sich finde ich auch echt toll. Fazit: Die Idee ist toll, die Story nicht schlecht. Der Schreibstil hat mir nicht so gut gefallen aber ich verstehe, was der Autor meint und er hat sympathische Charaktere erschaffen. Kann man lesen, muss man aber nicht.

    Mehr
  • Wenn Visionen Realität werden

    Traveler
    Stefan83

    Stefan83

    23. October 2011 um 10:13

    Am Ende dieses Jahres wird „Traveler“ von John Twelve Hawks zwar nicht unter meinen persönlichen Top-Titeln 2011 zu finden sein, sicherlich aber in der Kategorie „äußerst positive Überraschung“ einen Platz ganz oben ergattern. Von den Lobeshymnen auf der Phantastik-Couch und der Krimi-Couch inspiriert, hatte ich mir Hawks Debüt einst als Mängelexemplar ergattert, nur um es dann erstmal weit hinten im Bücherregal zu platzieren. Ein Fehler, wie ich nachträglich gestehen muss, denn der auf den ersten Blick austauschbare Verschwörungsthriller entpuppte sich bereits nach wenigen Seiten als ein äußerst tiefgründiges und vielschichtiges Fantasy-Science-Fiction-Werk im Stile von Orwells „1984“, das, wie dieser Klassiker der Weltliteratur, das System der kollektiven Überwachung und Kontrolle in den Mittelpunkt der Handlung stellt. „Traveler“ führt den Leser in eine nicht näher benannte Zeit, wo die heute gefürchtete totale Überwachung bereits längst Realität geworden ist. Überall verfolgen Kameras jede Bewegung, werden Gespräche am Telefon abgehört, die Suchbegriffe im Internet kontrolliert und elektronische Bankgeschäfte registriert. Der Mensch ist endgültig gläsern geworden. Nach außen hin sind diese „Sicherheitsmaßnahmen“ lediglich eine Folge der weltweiten Gefahr des Terrorismus. In Wirklichkeit aber lenkt eine seit vielen tausend Jahren existierende geheime Bruderschaft diese Überwachungsmaschinerie. Zusammengesetzt aus hochrangigen Politikern, ehemaligen Militärs, Wissenschaftlern und Mitarbeitern des Geheimdiensts, strebt sie die uneingeschränkte Herrschaft über eine ahnungslose Weltbevölkerung an. Diesem Ziel sind sie bereits sehr nahe gekommen, wobei ihnen jedoch noch ein großes Hindernis im Weg steht: Die so genannten „Traveler“. Diese Menschen aus verschiedensten Kulturen und Regionen der Erde sind dank einer besonderen und vererbbaren Fähigkeit in der Lage, das Hier und Jetzt zu verlassen und in andere Sphären zu reisen. Dadurch können sie sich nicht nur immer wieder der Kontrolle durch die „Tabula“, wie die Bruderschaft von den Travelern genannt wird, entziehen, sondern erhalten auch Einblick in eine völlig andere Sichtweise der Welt. Seit Anbeginn der Zeit versuchen sie deshalb ihren Mitmenschen die Werte der Freiheit und Selbstbestimmung zu predigen, um die Herrschaft der Bruderschaft zu untergraben. Ihre einzige Unterstützung finden sie dabei in Form der „Harlequins“, einer ebenfalls jahrtausendealten Kriegerkaste, welche einzig und allein zum Schutz der Traveler ins Leben gerufen wurde und diese bis in den Tod zu verteidigen hat. Inzwischen hat sich die Lage jedoch dramatisch zum Schlechten gewandelt. Traveler wie Harlequins sind nahezu ausgerottet, die wenigen Verbliebenen über die gesamte Erde verstreut. Die letzte Hoffnung für die Freiheit der Menschheit lastet auf den Schultern der zwei Brüder Gabriel und Michael Corrigan. Sie sind die Söhne eines Travelers, kennen allerdings weder die wahre Vergangenheit ihres Vaters, noch ihr Potenzial zum Wechsel der Sphären. Um der Gemeinschaft der Traveler einen letzten vernichtenden Schlag beizubringen, nimmt die Bruderschaft beide ins Visier. Sie sollen ein Teil der Tabula werden und dabei helfen, die absolute Macht über die Welt zu erlangen. Nur eine ist in der Lage dies zu verhindern: Maya, die Tochter eines deutschen Harlequins, welche eigentlich ihrem Leben als Krieger entsagen wollte, nimmt den Kampf auf, um die verbliebenen Traveler vor den Klauen der Tabula zu retten … Das klingt zugegebenermaßen auf dem Papier alles ziemlich Hollywood-like, entfaltet aber mit jeder umgeblätterten Seite eine Sogwirkung, welcher man sich nicht entziehen kann. „Traveler“ ist weit mehr als nur ein weiterer Verschwörungsthriller. Dieses Buch hebt die vielleicht nicht mal völlig unberechtigte Paranoia vor der totalen Überwachung auf ein neues Level und lässt zwischendurch immer wieder zwei Fragen groß im Raum stehen: Wie viel von dem hier Beschriebenen ist tatsächlich schon Realität? Ist das wirklich noch Science-Fiction oder die Wirklichkeit? John Twelve Hawks, der selbst unter Pseudonym schreibt und, wie die Traveler in seinem Buch, versucht jenseits des Systems zu leben und Auftritte in der Öffentlichkeit zu meiden, führt uns in eine Welt, die eine mögliche bzw. sehr wahrscheinliche nahe Zukunft (oder gar Gegenwart?) zeigt, in welcher die Individualität längst dem Kollektiv gewichen ist. Die Menschheit wurde zu bienenähnlichen Drohnen degradiert. Fleißige, arbeitende Wesen, denen man mittels immer neuer medialer Möglichkeiten jeglichen Gedanken an Aufstand genommen hat. Während viele der Leser dies vor allem mit der „Matrix“-Trilogie in Verbindung bringen, musste ich, nicht zuletzt auch wegen des düsteren, hoffnungslosen Tons der Geschichte, an den Film „V wie Vendetta“ denken. Die Art und Weise wie Hawks die Methoden der Überwachung im Detail beschreibt, immer wieder die Sinnlosigkeit von Flucht angesichts dieser allumfassenden Macht hervorhebt, lässt uns als Leser schwer schlucken. Viele der hier gezeigten Dinge wären oder sind längst technisch möglich. Umso interessanter der Ansatz, die Harlequins als Kriegerkaste zu präsentieren, welche immer noch lieber zum Schwert denn zur Schusswaffe greift. Natürlich schwingt hier ein wenig Heldenpathos mit. Es zeigt aber auch den Gedanken an Revolution, eine individuelle Waffe zu benutzen, welche nicht anhand von Patronenhülsen, Werksnummern oder ähnlichem zurückverfolgt werden kann. Hawks gelingt dieser Mix aus Alt und Neu, aus moderner Science-Fiction und spiritueller, fast religiöser Fantasy hervorragend. Wo sonst die Handlung seicht und unausgegoren geblieben wäre, hat hier der Autor gleich die passende Mythologie hinzugefügt, welche dem Buch einen (vom Klappentext nicht zu erwartenden) Tiefgang verleiht. Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse wird auf eine neue, erfrischend andere Ebene gehoben, wobei besonders die Protagonisten die moralischen Grenzen äußerst eindringlich deutlich machen. Das dies wiederum sprachlich nicht auf dem literarisch allerhöchsten Level geschieht, ist meiner Ansicht nach völlig vernachlässigbar. Am Schluss erwartet den Leser das fast unvermeidliche offene Ende (schließlich handelt es sich bei „Traveler“ um den ersten Teil einer Trilogie), das mir persönlich noch zusätzlich so richtig Lust auf den Nachfolger gemacht hat. Insgesamt ist „Traveler“ ein tiefgründiges Erstlingswerk, das vor dem schleichenden Verlust bürgerlicher Freiheit mahnt, ohne dabei den Unterhaltungseffekt zu vergessen. Actionreich, spannend und nachdenklich machend. Eine echte Empfehlung für Freunde gut geplotteter Verschwörungsgeschichten, die sicher auf die ein oder andere Weise den Weg auf die Leinwand finden wird.

    Mehr
  • Rezension zu "Traveler" von John Twelve Hawks

    Traveler
    thursdaynext

    thursdaynext

    29. October 2010 um 19:51

    Orwell läßt grüßen. Die Story an sich ist nett gesponnen und es lohnt sich zu lesen
    da Bevölkerungsunterdrückung via Überwachung ja nicht gerade unaktuell ist,
    die Traveler versuchen die Welt zu retten ......
    Wer die Art zu schreiben mag erliest sich eine nicht ganz schlechte Story.
    Wer "1984 "oder "brave new world "kennt möge sich das tunlichst sparen.

  • Rezension zu "Traveler" von John Twelve Hawks

    Traveler
    Bini1005

    Bini1005

    13. August 2010 um 17:37

    BEÄNGSTIGEND GENIAL!
    Eigentlich hatte ich das Buch nur als Zugabe gekauft - und konnte es beim Lesen kaum noch aus der Hand legen! Wer allerdings zu Paranoia neigt sollte lieber die Finger davon lassen, sonst bekommt man bei jeder Überwachungskamera Verfolgungswahn :-)! Dieses Buch sorgt ganz bestimmt für schlaflose Nächte!

  • Rezension zu "Traveler" von John T Hawks

    Traveler
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. March 2010 um 15:30

    Es fällt mir schwer, das Buch in eine Kategorie einzuordnen. Die Story selbst ist ein Thrilller, die schwerttragenden Harlequins und in andere Welten eintauchenden Traveler erinnern eher an Fantasy, und die Techniken der Bruderschaft sind (noch) Science-Fiction - wobei ich sagen muß, daß die im Buch genannten Möglichkeiten bereits beängstigend nahe liegen, von dem Quantencomputer vielleicht mal abgesehen. Aber auch an dem wird ja bereits experimentiert. Die Handlung gehört zum Typus "Gut gegen Böse". Die Traveler sind Menschen, die in andere Ebenen der Welt (sogenannte "Sphären") reisen können. Sie wurden von den Tabula gejagt, die von einer vollkommenen Gesellschaft unter vollständiger Kontrolle jedes einzelnen träumen und auf dem Weg dorthin schon recht weit gekommen sind. Die Traveler betrachten sie als Gefahr, da diese nie völlig kontrolliert werden können und freiheitliche Gedanken hegen. Beschützt werden die Traveler von einer Gruppe sogenannter "Harlequins", die ein Leben lang für den Kampf ausgebildet wurden. Sie sehen es als ihre Pflicht an, die Traveler zu beschützen, haben aber ansonsten keine besondere Bindung zu ihnen - wie auch sonst zu niemandem. Sie sind die typischen "lonely riders". Zum Zeitpunkt der Geschichte gibt es keine aktiven Traveler mehr und kaum noch Harlequins. Allerdings existieren noch die Söhne eines ehemaligen Travelers, die seine Fähigkeit geerbt haben. Und nun entbrennt ein erbitterter Wettlauf zwischen den Tabula und den letzten Harlequins um die beiden Brüder... Das Buch ist gut erzählt und spannend, auch wenn das Ende nicht wirklich abschließend ist und einen zweiten Band vermuten läßt. Zusätzliche Würze bekommt die Geschichte aber auch durch die Beschreibung der Möglichkeiten der Tabula, sich in offiziellen und inoffiziellen Datenbanken Informationen zu verschaffen. Eine beängstigende Perspektive, die technisch heute schon möglich wäre. Ein lesenswerter Roman.

    Mehr
  • Rezension zu "Traveler" von John Twelve Hawks

    Traveler
    Sevotharte

    Sevotharte

    19. July 2009 um 18:23

    Als ich den Rückentext dieses Buches in der Buchhandlung gelesen hatte, konnte ich nicht anders, als es zu kaufen, in ein Cafe zu gehen, mir nen Milchkaffee zu bestellen und loszulesen. Nach zwei Stunden hörte ich erst wieder auf und war von Anfang an gefesselt bis zum Schluss. Der Autor weiß zu schreiben, die Spannung ist gewaltig (wirklich kein Vergleich zu Sakrileg) und beängstigend ist die Realität, welche er uns präsentiert, da so gut wie alles der Wahrheit entspricht. Jeder von uns weiß um die Macht der Computer- und Videoüberwachung und genau mit diesen Ängsten spielt der Autor mit uns und zeigt uns eine Zukunft, welche wir immer versuchen zu verdrängen. Ich kann nur sagen, kaufen, kaufen und nochmals kaufen und ich warte jetzt mit Spannung den zweiten Band dieser phantastischen Geschichte der heutigen Zeit.

    Mehr
  • Rezension zu "Traveler" von John Twelve Hawks

    Traveler
    Ninchen

    Ninchen

    07. May 2008 um 16:46

    Dieser teils Wissenschafts- teils Mystery-Thriller lässt sich sehr flüssig lesen. Anfangs waren mir die vielen technischen Erklärungen etwas suspekt, aber dann kommt man richtig gut in die Geschichte rein und will am liebsten gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das einzige, was mich am Buch ein klitzekleines bisschen gestört hat, waren die längeren Travelszenen, mit denen ich nicht so viel anfangen konnte. Hat aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Außerdem gab es noch richtig viel Action. Die sehr detailierten Beschreibungen der totalen Überwachung durch das System, finde ich ziemlich gruselig, vor allem, wenn man bedenkt, dass wir durch Internet, Payback- und Kreditkarten, Handys usw. eigentlich schon mitten drin stecken. Leider hat das Buch ein etwas offenes Ende und ich frage mich, ob der Autor noch einen zweiten Teil veröffentlichen wird. Ich würde ihn mir auf jeden Fall besorgen.

    Mehr
  • Rezension zu "Traveler" von John Twelve Hawks

    Traveler
    Wolf

    Wolf

    17. September 2007 um 20:53

    Für Menschen , die nicht im "Raster" leben wollen. Dieses Buch passt in diese Reihe: "Der Krieg mit den Molchen" von Karel Čapek "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley "1984" von George Orwell "Der Schwarm" von Frank Schätzing Spannender als Sakrileg - besser als jeder Matrix-Film. Als Trilogie angelegt - der zweite Teil kommt Ende 2007 - gibt es schon auf Englisch unter dem Titel "The Dark River" (Fourth Realm Trilogy)

    Mehr