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PenguinRandomHouseUK

vor 8 Monaten

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Liebe Lovelybooks-Leser/innen,

Wir wünschen Euch noch einen guten Start ins neue Jahr 2017!

Pünktlich zum Jahresauftakt sind wir hier in London wieder im Sherlock Holmes/Benedict Cumberbatch Fieber. Ich dachte, dies würde sich perfekt für unsere erste Hörbuchaktion im englischen Original anbieten.


Beschreibung
Inspired by Arthur Conan Doyle’s original Sherlock Holmes stories, John Taylor has written four more mysteries featuring the world’s greatest detective. Read by acclaimed actor Benedict Cumberbatch, these new adventures share all the suspense of the original tales.

In a drawer in his bureau, Dr Watson keeps a locked cedarwood chest – a ‘box of secrets’. It contains an archive of notes referring to some of Holmes’ cases that, for one reason or another, never saw the light of day. Now, for the first time, Watson has decided to reveal the truth to the world... In these four thrilling stories, Holmes experiments with the science of ballistics, locates some missing gold bullion, investigates the theft of a large amount of money and solves the baffling mystery of the Stovey murder.


Um eine unserer CDs zu gewinnen, lasst uns einfach wissen, was ihr von Hörbüchern im englischen Original haltet und ob ihr lieber digital oder auf CD hört.


Der Preis ist nur als CD verfügbar under Lostopf wird entscheiden.


Good Luck!
All the best from London,
Ulrike

Autor: John Taylor
Buch: Benedict Cumberbatch Reads Sherlock Holmes' Rediscovered Railway Mysteries: Four original short stories (BBC)

darklittledancer

vor 8 Monaten

Wer hört mit?

Ich bewerb mich nicht um ein Exemplar, weil ich schon eines hab ;) Aber ich denk ich hör vielleicht mit, wenn es sich ausgeht :)

Edit: Ich hör übrigens meist digital, aber ab und an ist die CD dann doch wieder ganz praktisch wenn man zum Beispiel in einem Auto fährt das keinen USB Eingang hat. Also CD mit digitalem Download ist die Idealvariante. Das mag ich zB an den Musik-CD Käufen bei Amazon so gerne :)

Bella5

vor 8 Monaten

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Ich bin zwar keine eingefleischte cumberbitch. Aber ich bewerbe mich trotzdem gern. Ich liebe die Figur Sherlock Holmes!
Zur Frage - ich bin da altmodisch...Lieber auf CD . Wenn das Internet nicht funktioniert, kann man dann trotzdem der Geschichte lauschen...Englische Hörbücher schulen das Hörverständnis und sind näher am Text als jede Übersetzung.
@Ulrike - Dir und dem kompletten Verlagsteam auch ein gesundes, frohes und erfolgreiches Jahr 2017.
Danke für die guten Wünsche. Kindness und britische Höflichkeit...Immer schön !

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franzzi

vor 7 Monaten

The Conundrum of Coach 13
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Galladan schreibt:
Ok, ich finde die Geschichte zwar gut, aber nachdem ich jetzt Teile nochmals gehört habe (hätte ja sein können, dass ich etwas überhört habe) muss ich reklamieren, dass man wohl kaum einen eingenickten Mann, ohne dass er aufwacht, von einem zum nächsten Waggon transportieren kann.

Das finde ich auch den größten Kritikpunkt an der ganzen Geschichte. Zusätzlich möchte ich anmerken, dass mich bei vielen Holmes-Pastiches nervt, dass der Auftraggeber am Ende überführt wird. Gerade mit Blick auf das Renommee von Holmes erscheint es mir unwahrscheinlich, dass sich die Leute immer just an den perfektesten aller Ermittler wenden - wo doch die Polizei für das erhoffte Ziel als überzeugender Leumund ausgereicht hätte.

franzzi

vor 7 Monaten

The Conundrum of Coach 13
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BlackBlueGunner schreibt:
Hier kann man sehen, dass Cumberbatch sehr gut in der Lage ist, jedem in der Geschichte Leben einzuhauchen. Auch ich springe auf den Zug auf: Die Akzente und Charaktere stellt er überzeugend dar, ich habe immer sofort ein Bild vor den Augen. Ich mag es, die Cd laufen zu lassen und währenddessen zu arbeiten, es ist einfach entspannend und auch sehr gut zum abschalten. Die Geschichte selbst hat die schon erwähnte Schwäche: Der sehr sehr sehr gesunde Schlaf des Wächters. Ich hätte mir da auch etwas in Richtung Betäubung gewünscht, denn die Vorstellung von jemandem, der beim Lärm einer Abkopplung schlafen kann, hinterlässt schon Unglauben. Ansonsten ist sie gut geschrieben, vom Niveau anspruchsvoller als die erste. Sie hat mich an die Geschichte "Der Farbhändler im Ruhestand" von den Originalgeschichten erinnert. Eine deutliche Steigerung zur ersten Geschichte.

Diesem Punkt und den Worten der Vorredner kann ich nur zustimmen. Es hätte ein Leichtes gewesen sein sollen, dem Herren irgendwie eine Betäubung anzudichten - zumal er ja auch äußerst passend kurz nach der Mahlzeit wegnickte.
Dass ausgerechnet ein Wachmann, der von dem Wert des von ihm zu bewachenden Gutes weiß, so einen gesunden Schlaf in einem so wichtigen Einsatz haben soll, erscheint mir auch äußerst fragwürdig.

Auch diese Geschichte, wie die erste, lebt vor allem davon, wer sie vorträgt. Cumberbatch ist ein brillanter Vorleser - und wie meine Vorredner war ich angenehm überrascht, wie viele klar unterscheidbare Akzente er draufhat. Ich bin zwar nicht so bewandert, um mit Sicherheit zu sagen, dass der Bahnhofsangestellte tiefstes Bristolisch sprach, aber auf jeden Fall war der Slangeinschlag deutlich zu hören.

Dass keiner die Waggons zählt, weil immer alles gleich ist, scheint auf den ersten Blick ebenfalls logisch. Andererseits muss ich als Bahnpendler sagen: So ein zusätzlicher Waggon nimmt auf dem Bahnsteig ja durchaus einigen Raum ein. Gerade wenn der Zug regelmäßig verkehrt und immer von den gleichen Leuten durchgewunken wird, hätte es eigentlich auffallen müssen, dass er irgendwie länger ist als sonst. Das macht die Geschichte sehr konstruiert. Sie funktioniert überhaupt nur unter der Prämisse, dass man den Wagen ganz hinten ankoppelt - und dass man ihn mit spärlichster Bewachung durch eine stockdunkle Nacht fahren lässt.

Ich finde, diese Kurzgeschichte zeigt einmal mehr, wie klug Doyle die meisten Holmes-Fälle komponiert hat, die zwar manchmal auch etwas konstruiert, meist jedoch deutlich logischer daherkommen, als dieser hier. (Auch wenn FabAusten natürlich Recht hat, wenn sie sagt, auch Doyle hat manchmal befremdliche oder auch schwache Short Stories abgeliefert.)

Dessen ungeachtet stelle ich erneut fest, wie wunderbar kurzweilig und unterhaltsam die Stories sind. Es macht großen Spaß, ihnen zu lauschen.

franzzi

vor 7 Monaten

The Trinity Vicarage Larceny

ichundelaine schreibt:
"One fine spring morning Sherlock Holmes and I received into our rooms a portly gentleman in a purple dress" - KÖSTLICH Diese Folge musste ich zwei Mal hören, weil mir das Ganze etwas zu undurchsichtig war. Kann es sein, dass nicht nur Benedict, sondern auch die Stories steigern? Bei der ersten wusste ich schon nach 2 Minuten wie es ausgehen würde (deshalb lese ich keine Krimis) und bei der zweiten erst etwas später.

So ging es mir auch. Ich habe am Anfang nicht ganz mitgeschnitten, wer welcher clergyman ist und wie viele Verdächtige es mit Blick auf das Komitee gibt.

franzzi

vor 7 Monaten

The Trinity Vicarage Larceny
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FabAusten schreibt:
Mir hat diese Geschichte bisher am Besten gefallen. Die Beschreibungen des sonnigen Tages, Holmes und Watson wie sie mit den Dorfbewohnern agieren, die Beschreibungen der Kirche etc. Alles sehr stimmig. Auch den Fall fand ich dieses Mal interessanter. Klar, die Auflösungen sind jetzt nicht immer so überraschend, aber wie überraschend kann die schon bei einer überschaubaren Zahl von Akteuren und damit Verdächtigen sein? Mir hat die Lösung dennoch gut gefallen und überzeugend fand ich sie auch. Benedict liest abermals großartig. Manchmal erkennt man seine Stimme kaum wieder, z.B. als Pub-Besucher. Mitunter habe ich echt den Eindruck, einem Hörspiel zu lauschen, was ich toll finde.

Ich finde auch, dass diese Geschichte besonders atmosphärisch und stimmungsvoll daherkommt. Sowohl die Lesung von Cumberbatch als auch die Vorlage lassen das Örtchen und die Kirche auferstehen. Die Dialoge sind sehr geschliffen und ich sehe den Holmes originaler Couleur auferstehen. Er ist lebendig und nahe am Original - das macht großen Spaß. Ich muss insgesamt sagen, dass ich mich herausragend unterhalten fühle, und dass obwohl auch ich feststelle, dass die Fälle selbst nicht übermäßig überraschend aufgelöst werden. Das macht aber sowieso gar nichts. Ich würde Holmes und Watson auch beim Frühjahrsputz in der Baker Street amüsiert lesend folgen ;) und wie meine Vorredner bereits an anderer Stelle anfügten: BC könnte sowieso auch das Telefonbuch von Edinburgh vorlesen und ich wäre hingerissen. <3

franzzi

vor 7 Monaten

The Trinity Vicarage Larceny
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BlackBlueGunner schreibt:
"Watson, Sie haben ein Auge für Farben..." Ich musste bei dieser Geschichte an das Zitat aus "Eine Frage der Identität" denken. Zu gut, wie Watson den Pfarrer als Gentleman im lila Kleid beschreibt! Ich finde immer wieder kleine Hommagen zu den Geschichten zu Doyle. Gerade diese Geschichte fühlt sich an wie eine der Originalen. Die Geschichten bei CD 2 sind die besten, sie sind anspruchsvoller als die von CD1, und Cumberbatch ist unglaublich beim Lesen. Hier sind es im besonderen die Beschreibungen. Der Autor zeigt , was er kann, die Landschaft und die Personen werden greifbar dargestellt und von dieser Stimme ins Leben gerufen. Auch der Fall war sehr gut, mit ernsten Momenten, lustigen und dem klassischen Setting eines Originals. Der Besuch, die Untersuchung, die Auflösung. Bin von der Geschichte persönlich angetan, meine zweitliebste.

Jetzt wo Du es erwähnst, habe ich aber eher die Assoziation von Purple zur Study in Scarlet. Die Hommage an ACD sehe ich vor allem in der liebevollen Adaption der Hauptcharaktere und des Sprachduktus. Tatsächlich hält sich Taylor strikt an die Hauptcharakterzüge und den Ton, die die Originale prägen. Da habe ich schon ganz andere Pastiches gelesen. Möglich, dass ich da besonders penibel bin - aber ACD hatte eine klare Konturierung seiner beiden Hauptfiguren und einige Kerneigenschaften sowie einige "Macken" der beiden im Umgang miteinander kann man meiner Meinung nach einfach nicht abändern. Glücklicherweise ist Taylor in diesen Dingen anscheinend auch ein holmesianischer Traditionalist ;)

franzzi

vor 7 Monaten

The 10.59 Assassin
@FabAusten

Haha, ungewöhnlich trifft es. Ich war passenderweise gerade am Bahnhof und sah Züge vor mir und habe überlegt, ob das physikalisch hinhauen kann, dass Querschläger den nahezu gleichen Rückweg nehmen. Zudem finde ich auch die unten angesprochene Frage interessant, wann sich der Schurke die Waffe seines Opfers besorgt haben soll (und auch wozu, wenn er ihm nicht - wie anfangs vermutet - den Mord in die Schuhe schieben wollte. Ein Selbstmord fällt ja eher aus, wenn es ein Loch in der Zugscheibe gibt und zudem einen Zeugen im Abteil). Aber hey, meine physikalischen und logischen Einwände bringen auch regelmäßig Freunde zur Weißglut, mit denen ich TV-Krimis oder Kinofilme gucke. :D

Wenig vorhersehbar war die Lösung dafür tatsächlich. Und wie bereits mehrfach von fast allen Vorrednern erwähnt: Letztlich lebt dieses Hörbuch vom Erzähler und von dem wunderbaren Ton, den Taylor in der Vorlage dazu anschlägt. Den finde ich wirklich über alle Maßen gelungen und an die ACD-Tradition angedockt. Das hat mir so gut gefallen, dass ich inzwischen einige Abenteuer schon mehrfach gehört habe. Unterhaltsam, kurzweilig und gerade nach einem stressigen Arbeitstag wahnsinnig beruhigend.

franzzi

vor 7 Monaten

Fazit

Es ist ein Glücksfall, dieses Hörbuch. Ich habe fast alle Geschichten inzwischen mehrfach gehört. Weniges ist so beruhigend nach einem arbeitsreichen Tag, wie Cumberbatchs Stimme, die von Holmes' Abenteuern erzählt. Vielen Dank noch einmal für diesen wunderbaren Gewinn.

Anbei meine Rezi: https://www.lovelybooks.de/autor/John-Taylor/Benedict-Cumberbatch-Reads-Sherlock-Holmes-Rediscovered-Railway-Mysteries-Four-original-short-stories-BBC-1410390149-w/rezension/1437460674/

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