John Updike Brasilien

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Inhaltsangabe zu „Brasilien“ von John Updike

"Brasilien ist nichts als ein grandioser Roman. Fabelhaft spannend, fabelhaft schön, fabelhaft schlimm und fabelhaft lustig. Ein wahres Konfekt, weil kein Mensch satt wird davon." (Süddeutsche Zeitung)

Tristão, ein schwarzer Junge aus den Slums, und die weiße Diplomatentochter Isabel verlieben sich am Strand von Copacabana. Auf der Flucht vor ihren entsetzten Familien stürzen sie sich in immer exotischere und sinnlichere Abenteuer. Eine beunruhigende Liebesgeschichte, ein Abenteuerroman mit magischen Zügen und bisweilen auch ein ironisch gebrochener Kolportageroman. Aber vor allem: eine Feier der Liebe, der Unschuld, der Treue. Also - ein Märchen?

Interessant, aber nicht ganz mein Ding.

— ConnyMc

erotisch, exotisch ... Tristao und Isabel lieben sich an der Copacabana und tauschen dabei die Hautfarbe.

— Kerstin_Westerbeck

Eins seiner besten Bücher.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Heute ist John Updike gestorben- furchtbar, ganz traurig!

— Holden

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  • Brasilien

    Brasilien

    ConnyMc

    22. April 2016 um 18:28

    Inhalt:Der schwarze Brasilianer Tristao und die weiße Brasilianerin Isabel lernen sich am Strand kennen und sind von einander fasziniert. Isabels Familie ist nicht begeistert von der Verbindung und will die beiden auseinander bringen. Daraufhin fliehen beide und ziehen gemeinsam quer durch Brasilien.Meine Meinung:Inhaltlich gefällt mir das Buch, soweit es von der gesellschaftlichen Situation von Brasilien berichtet. Ich habe dabei vieles erfahren, das ich von dem Land noch nicht wusste.Was mir nicht so gefällt ist die derbe Sprache in Verbindung mit dem Sex der beiden Hauptpersonen. Außerdem finde ich manches nicht glaubwürdig, wie z.B. **** Achtung Spoiler ****dass sie so einfach ihre Kinder aufgibt. Auch der angebliche Zauber der beide die Hautfarbe wechseln lässt, finde ich nicht wirklich passend. **** Spoiler Ende****Daher von mir "nur" 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Brasilien" von John Updike

    Brasilien

    Duffy

    "Brasilien" ist eine der dichtesten, geschlossensten und großartigsten Liebesge- schichten, die man lesen kann. Die Kombination Mädchen aus gutem Haus und Jungeaus den Slums, dazu noch mit unterschiedlicher Hautfarbe, birgt schon an sich im Brasilien Mitte der 60er die üblichen Klischees, denen diese Beziehung unterworfen ist. Updike lässt sein Paar durch das Land auf der Flucht vor ihrem Vater streifen und alle Abenteuer erleben, die im Kampt um diese eine Liebe zu erleben sind. Mit allen Stützpfeilern, die so eine Beziehung errichten muss, wie Treue, Vertrauen und Zuverlässigkeit schlagen sich die beiden Hauptpersonen durch alle Schlachten, die zu schlagen sind, mal mehr, mal weniger erfolgreich, doch immer erfüllt von dieser einen wahren Liebe zueinander. Updike ist ein großer Erzähler, seine bildhafte Sprache lässt einen die einzelnen Stationen der Reise körperlich miterleben, seine enorm starke und eindrückliche Prosa macht dieses Buch zu einem fabelhaften Leseerlebnis. Atemlos liest man sich bis zu einem unerwarteten Ende, nach dem man wie erschöpft geneigt ist, die letzten zwei Seiten mindestens noch einmal zu lesen. Hinreißend.

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    • 2

    Kerstin_Westerbeck

    17. February 2015 um 12:18
  • Rezension zu "Brasilien" von John Updike

    Brasilien

    Wolkenatlas

    30. January 2009 um 12:16

    Wer sind wir? Was ist die Liebe? Tristan und Isolde in Brasilien... "Brasilien" mag vielleicht nicht John Updikes wichtigster Roman sein (?), vielleicht auch nicht sein bester (?), aber er ist mein absoluter Lieblingsroman von John Updike. In poetischer, erotischer und sinnlicher Weise verlegt John Updike die Geschichte von Tristan und Isolde nach Brasilien. Ausgangspunkt für diesen Roman, der sich auch mit der Rassenfragen in Brasilien beschäftigt ist die Geschichte von Tristao, ein armer schwarzer Junge aus den Slums, der Isabel, die wunderschöne weiße Tochter aus reichem Haus trifft. Die beiden verlieben sich, werden aber von Isabels Vater und in weiterer Folge von der Gesellschaft an einer harmonischen Entwicklung ihrer Liebe gehindert. Sie fliehen und leben ihre Liebe, allen Hindernissen zum Trotz, bis zum bitteren Ende. "Brasilien" ist im Schaffen John Updikes ein Ausnahmefall. Es ist sein erster und (meines Wissens nach) auch einziger Roman, der einem Liebespaar eine hoffnungslos romantische und allen Hindernissen trotzende Liebe erlaubt. Beeindruckend, wie sich John Updike hier sinnlich der Mythologie bedient, in Passagen, die an die großen Meister des "Magischen Realismus" erinnern, spielt er mit der Janushaftigkeit des Menschen, halb Mensch, halb Tier. "Unser Körper ist ein Tier, das unsere Seele ein Stück weit trägt. aber wie weit die Reise geht, entscheidet ganz allein das Tier. Nicht wir beherrschen unseren Körper, er beherrscht uns und schert sich einen Dreck um unsere Launen - selbst wenn wir sterben wollen..." Die Liebe von Isabel und Tristao wird immer stärker, bis die beiden sogar in symbolischer Manier die Hautfarben tauschen und daraufhin die Sexualität ganz anders erleben, als davor. Ein weiser, ein hocherotischer, ein äusserst spannender, ein theologischer- und gleichzeitig antitheologischer Roman. Vielleicht der vielschichtigste Roman von John Updike. Absolute Leseempfehlung.

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