John Updike Gott und die Wilmots

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 17 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(3)
(8)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Gott und die Wilmots“ von John Updike

John Updikes großes Epos über vier Generationen einer amerikanischen Familie. Clarence Wilmot hat Probleme mit dem lieben Gott. Der Prediger, der so gern ins Kino geht, ist milde, klug, beliebt, leider aber auch ehrlich. Denn als er den Glauben verliert, gibt er sein Amt auf ...

Stöbern in Romane

Töte mich

Ein tiefgründiger, kurzweiliger und humorvoller Roman mit exzentrischen Caraktheren.

dermoerderistimmerdergaertner

Hotel Laguna

Eine literarische Familienreise in das schöne Mallorca. Gewürzt mit Kritik am Massentourismus

rallus

Und jetzt auch noch Liebe

Emma ist arbeitslos, schwanger und von Vater getrennt. Als sie Joe kennenlernt.Dieser steht vor der Hochzeit.Eine amüsante Zeit beginnt.

Nina_Sollorz-Wagner

Der Brief

Starker Anfang, lasches Ende

baroki

Was man von hier aus sehen kann

Wortgewandt, bildhaft, berührend und voller Humor. Ein Buch über die Liebe, das Leben und den Tod und eine außergewöhnliche Gemeinschaft.

Seehase1977

Dann schlaf auch du

Eine Geschichte, die einem atemlos zurückläßt, grandios erzählt.

dicketilla

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Gott und die Wilmots" von John Updike

    Gott und die Wilmots
    Anja_Lev

    Anja_Lev

    16. March 2009 um 09:13

    Gott und die Wilmots ist ein Familienroman, der die Geschichte der Familie Wilmot über 4 Generationen erzählt, jeweils mit dem Schwerpunkt auf ein Familienmitglied. Beginnend mit dem presbyterianischen Pfarrer Clarence Wilmot, der seinen Glauben verliert und entgegen gesellschaftlicher Widerstände und den Erwartungen seiner Frau sein Amt niederlegt. Der daraus resultierende gesellschaftliche Abstieg beeinflusst seinen jüngsten Sohn Teddy derart, dass dieser sein Leben lang nicht an Gott glaubt und auch keine Kirche besucht. Stattdessen nimmt er eher amibtionslos den Job des Briefträgers in der kleinen Gemeinde an und heiratet die hinkende Emily - auch entgegen der Wünsch seiner Familie. Die gemeinsame Tochter hat einen stillen Glauben, sie kann sich auf Gott verlassen, hat stets die Überzeugung, dass ihre Gebete erhört werden, auch wenn sie in ihrem Leben als Schauspielerin mit einer Reihe von Rückschlägen kämpfen muss und keine dauerhaften Beziehungen hat. Der letzte in der Reihe der Wilmots ist schließlich Clark. Er kämpft mit dem Schatten der allzu bekannten und berühmten Mutter und flüchtet schließlich in die Berge und zu einer Sekte der Adventisten. Doch auch dort scheint die Geschichte des Großvaters ihn einzuholen, denn Clark, der inzwischen Esau genannt wird, zweifelt durchaus. Der Anfang des Buchs war etwas anstrengend, da Updike auf eine Reihe Theorien zur Existenz oder Nicht-Existenz Gottes eingeht und den Kampf des Predigers mit seinem Gewissen teilweise zu detailgenau beschreibt. Nach den ersten ca. 80 Seiten wird die Geschichte jedoch flüssiger, die Personen sympathischer und menschlicher. Das Ende ist nochmals durchsetzt von Psalmen und kirchlichen Aussagen, die ich teilweise nur überflogen habe, insgesammt ist die Gechichte jedoch gut zu lesen und interessant geschrieben.

    Mehr