John Vornholt Masken. Star Trek

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Inhaltsangabe zu „Masken. Star Trek“ von John Vornholt

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  • Rezension zu "Masken. Star Trek" von John Vornholt

    Masken. Star Trek
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. October 2012 um 00:45

    Botschafter Lewis soll auf dem Planeten Lorca diplomatische Beziehungen herstellen. Lorca wurde vor etwa 200 Jahren von Menschen besiedelt, doch kurz nach ihrer Ankunft gab es eine Naturkatastrophe. Jede technische Errungenschaft ging verloren und es entwickelte sich eine Feudalgesellschaft, deren Schichten sich durch Masken kennzeichnen. Die erste Landetruppe, bestehend aus Botschafter Lorca, Captain Picard, Counselor Troi und Leutnant Worf, verschwindet nach einer Erruption auf dem Planeten. Commander Riker folgt mit einer zweiten Suchtruppe. Dieses Buch war tatsächlich eines der ersten, die ich damals von Star Trek gelesen habe. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich sehr fasziniert war, sowohl von der geschickt aufgebauten Geschichte, als auch von der Treffsicherheit des Autors bei den Personen. Jetzt, beim zweiten Mal lesen und um die Erfahrung einiger Star Trek Romane reicher, hat mich die Geschichte wieder gefesselt. Empfehlenswert

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  • Rezension zu "Masken. Star Trek" von John Vornholt

    Masken. Star Trek
    Ameise

    Ameise

    16. May 2010 um 00:31

    Auf dem Planeten Lorca leben menschliche Nachfahren, deren technisches Wissen sich auf mittelalterlichem Niveau befindet, da eine verheerende Naturkatastrophe all ihre technischen Errungenschaften vernichtete. Alle Bewohner des geologisch instabilen Planeten tragen Masken, die ihren Status symbolisieren. Die Föderation möchte diplomatische Kontakte mit den Lorcanern knüpfen und schickt deshalb die Enterprise D mit dem Botschafter Fenton Lewis an Bord nach Lorca. Trotz Rikers Protest beamt sich Picard zuammen mit Lewis, Troi und Worf auf den Planeten, um den mysteriösen "Allmächtigen Töter" zu suchen, dessen "Maske der Weisheit" ihn zum ranghöchsten Lorcaner macht. Kaum sind sie auf dem Planeten angekommen, bricht auf Grund der magnetischen Vulkanasche der Kontakt zur Enterprise ab. Daraufhin macht sich ein zweites Außenteam unter Rikers Führung auf die Suche nach den verschwundenen Kollegen... Eine Sache gleich vorweg: Der Roman ist besser, als die 3-Sterne-Bewertung vermuten lässt! Tatsächlich hätte ich am liebsten 3,5 Sterne verteilt, wenn das möglich wäre. Zuerst habe ich ein belangloses, nicht besonders aufregendes TNG-Abenteuer vermutet, aber der Roman konnte mich von Anfang an fesseln. Die titelgebenden Masken als wichtiges Element in die Handlung einzubauen, ist eine originelle und sehr reizvolle Idee. Die Enterprise-Crew merkt recht schnell, welch großen Einfluss die verschiedenen Masken auf ihre Persönlichkeit nehmen. Data beispielsweise kommt sich hier mal nicht wie ein Außenseiter vor, sondern wird von den Bewohnern des Planeten als ein Mensch unter vielen wahrgenommen - für ihn eine sehr angenehme Erfahrung. Ich ertappte mich manchmal sogar bei dem Gedanken, dass auch im richtigen Leben solche Masken manchmal ganz nützlich wären. Die Kultur der Lorcaner ist sehr interessant geschildert, und auch der Planet selbst sorgt mit seiner fremdartigen Flora, Fauna und vor allem mit den häufigen Erdbeben und Vulkanausbrüchen für spannende Momente. Besonders erwähnenswert ist, dass Picard hier ausnahmsweise eine Romanze mit einer stolzen Kriegerin erleben darf. Okay - Picard-Lovestorys waren bisher nie besonders überzeugend, aber diese ist tatsächlich noch eine der besseren. "Masken" ist also besser als nur durchschnittlich. Es gibt aber auch Kritikpunkte, die ausschlaggebend für den Sternabzug sind. Zum einen sind die Charaktere nicht besonders gut getroffen. Seit wann stottert Picard, wenn er wütend ist? Data kommt zu menschlich rüber, Picard und Riker wirken beide nicht besonders kompetent, und Deanna erkennt ihre maskierten Enterprise-Kollegen nicht wieder, die direkt vor ihr stehen! Pulaski wirkt in diesem Roman ungewohnt sympathisch - noch eine unzutreffende Charakterzeichnung des Autors also... ;-) Der Botschafter Lewis hingegen ist eine sehr unangenehme Figur, gleichermaßen langweilig wie nervtötend. (ACHTUNG SPOILER! Als er dann ohne viel Federlesen abgemurkst wird, war mein erster Gedanke: "Juhu - endlich ist diese Nervensäge weg!" Ich schäme mich auch.) Darüberhinaus gibt es hier eine Menge Ungereimtheiten. Riker ist sauer, dass Captain Picard sich auf eine gefährliche Mission begibt. Kaum ist dieser verschwunden, beamt Will als Erster Offizier direkt hinterher und nimmt gleich noch den Zweiten Offizier Data mit! Außerdem: Wie glaubwürdig ist es, dass der Replikator keine besseren Masken als ein paar alberne Halloween-Exemplare herstellen kann? Wieso weiß Worf nicht, was ein Schwein ist, wenn er doch auf der Erde aufgewachsen ist? (Oder gibt's im 24. Jh. keine Schweine mehr? Das fände ich sehr schade!) Warum verwesen auf Lorca trotz niedriger Außentemperaturen Leichen schon nach wenigen Stunden? Apropos Leichen - für meinen Geschmack hätten es ruhig weniger sein können. Trotz dieser Schwächen ist "Masken" ein sehr unterhaltsamer, abenteuerlicher TNG-Roman, der sich schnell wegliest und an keiner Stelle langweilig wird. Die beiden Handlungsstränge (Landungsteam Picard und Landungsteam Riker) sind gleichermaßen interessant, was nicht in jedem ST-Roman der Fall ist. Genau wie die Sternenflotten-Offiziere fühlt man sich als Leser recht schnell "heimisch" auf Lorca. "Masken" ist zwar kein absolutes Highlight, aber ich kann es dennoch gut weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Masken. Star Trek" von John Vornholt

    Masken. Star Trek
    turon47

    turon47

    16. December 2009 um 19:00

    Riker hat seine Pflichten vernachlässigt. Der erste offizier der USS Enterprise hat zugelassen, dass sein Captain mit einem zwielichtigen Sonderbotschafter auf eine geologisch instabile Welt herabgebeamt wird, auf der ein primitiver Ableger der Menschheit lebt, dessen Mitglieder ihre Gesichter mit Masken verhüllen. Doch als ob dies nicht schon Risiko genug war, reißt nach einer besonders heftigen Eruption der Kontakt zu Captain Picard ab. Riker stellt sofort ein neues Außenteam unter eigenen Befehl zusammen, vertraut das Kommando einem blinden Mann an und macht sich auf die Suche nach seinem Vorgesetzen. Auf der Planetenoberfläche gelingt es Riker, einen friedlichen Kontakt zu einem der Bewohner herzustellen, und nach einer Weile gelingt es ihnen sogar, den windigen Diplomaten Fento Lewis zu finden, der dem Außenteam angehörte. Doch der Botschafter bringt schlechte Nachrichten: Captain Picard wurde zusammen mit Worf und Deanna Troi bei einem Überfall ermordet. Riker ist unter Zugzwang, zumal ein Schiff der Ferengi in den Orbit eingetreten ist und die ohnehin verfahrene Situation zusätzlich verschlimmert... ---------------------------------------------------------------------------------------------- Masken als handlungstragendes Element? Was sich im ersten Moment etwas befremdlich anhört, funktioniert beim Lesen erstaunlich gut. Vornholt kann nämlich nicht nur mit einem interessanten Planeten glänzen, der mal ganz konträr zu allem steht, was man so bisher bei Star Trek gesehen gesehen hat, sondern auch einen zum Nachdenken animierenden Roman über den Gebraquch von Masken verfasst. Es wäre müßig, en detail auf all die Richtungen zu verweisen, die mit dieser Metapher angesprochen werden, doch Vornholts Beschreibungen reichen sogar soweit, dass er das Ablegen der Maske mit dem Öffnen eines BHs zu vergleichen. Das wirklich wunderbare daran ist eigentlich, dass dies funktioniert und glaubwürdig bleibt. Der Roman ist dabei philosophisch, ohne esoterisch zu sein, komplex ohne kompliziert zu sein und bewahrt die Aura jener Fernsehserie um Picard, indem er auf die Zeit seines TV-Vorgängers Kirk referiert. Kein Wunder also, dass dieser Roman es bis in die Bestsellerliste der New York Times geschafft hat. Es ist daher recht schade, dass dieses Werk unter der Schwäche seines Autoren John Vornholts leidet, Figuren vernünftig darzustellen. Riker wirkt inkompetent, Data gefühlsduselig und der Bösewicht Lewis bestenfalls blass. Da daneben auch noch einige inner Logiklücken klaffen, die Übersetzung in bewährter Heyne-Manier auf bekannte Termini verzichtet und das Ende etwas überstürzt daherkommt, werden viele positive Aspekte so schnell wieder revidiert, man zwar ohne Frage das große Potential erkennen kann, doch an der Umsetzung herumkritteln muss. Dennoch ist es das beste Buch aus der Feder Vornholts, das bislang in deutscher Sprache erschienen ist und das Lesen definitiv wert. Mehr Details, ausführlichere Beschreibungen und schräge Fotos gibt es wie immer auf meinem "Blog":http://trekromane.blogspot.com/2009/12/masken.html

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