John Wyndham

 4.2 Sterne bei 57 Bewertungen
Autor von Die Triffids, Kuckuckskinder und weiteren Büchern.

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Die Triffids

Die Triffids

 (26)
Erschienen am 12.02.2012
Die Kobaltblume,

Die Kobaltblume,

 (2)
Erschienen am 01.01.1962
Das versteckte Volk: Roman

Das versteckte Volk: Roman

 (1)
Erschienen am 31.10.2016
Ärger Mit Der Unsterblichkeit,

Ärger Mit Der Unsterblichkeit,

 (1)
Erschienen am 01.01.1970
Wem gehört die Erde?

Wem gehört die Erde?

 (1)
Erschienen am 01.01.1961
Griff nach den Sternen

Griff nach den Sternen

 (0)
Erschienen am 01.01.1965

Neue Rezensionen zu John Wyndham

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Deenglas avatar

Rezension zu "The Day of the Triffids" von John Wyndham

Packender Sci-Fi-Thriller
Deenglavor 3 Jahren

Kurzmeinung

Ein Sci-Fi-Klassiker, der auch fast 70 Jahre nach Erscheinen immer noch total packend ist und erschreckend modern wirkt.

Inhalt

Bill wacht eines Tages im Krankenhaus auf um festzustellen, dass er der Einzige zu sein scheint, der nicht blind geworden ist. Schnell stellt er fest, dass die gesamte Welt ins Chaos gestürzt ist und alle ums Überleben kämpfen. Eine große Gefahr sind vor allen Dingen Triffids - Pflanzen, die laufen und stechen können und der Stich giftig ist. Diese wurden überall zur Ölgewinnung angebaut. Dann begegnet er Josella, die ebenfalls noch sehen kann... und die beiden schließen sich zusammen. Doch das ist gar nicht so einfach - es gibt Plünderer, Gangs und viele andere Gefahren.

Meine ausführlichere Meinung

Dieses Buch gilt als ein absoluter Sci-Fi-Klassiker und ich war extrem positiv überrascht, wie großartig und spannend es geschrieben war. Ziemlich von Anfang an wurde ich praktisch in die Geschichte gesaugt!

Für mich war es in etwa ein Mix von "Der kleine Horrorladen" und "Die Stadt der Blinden" von Jose Sarramago. Es war erschreckend zu sehen, wie abhängig wir doch alle voneinander und von unserer Fähigkeit zu sehen sind und wie schnell alles zusammenbrechen kann. Es gab viele grausame Szenen, die aber alle sehr realistisch schienen und viele Gewissenskonflikte, die teilweise direkt von den Charakteren angesprochen werden, teilweise angedeutet und die mich intensiv zum Nachdenken angeregt haben.

Toll fand ich auch den Science-Aspekt und dass es einfach manche Situationen gab, in denen nicht klar war, was jetzt richtig oder besser ist. Verfolgt man den Großteil der Geschichte praktisch Tag für Tag wird gegen Ende mehr gerafft und ein größerer Zeitraum kurz abgefertigt.

Fazit

Absolute Leseempfehlung von mir! Das Buch hat mich gepackt, mich erschüttert, mir Hoffnung gegeben und mir wirklich viel zum Nachdenken gegeben.

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Daninskys avatar

Am Abend des 26. September befinden sich der Autor Richard Gayford und seine Frau, Janet, auf dem Weg zurück von London nach Midwich. Doch vor erreichen des sonst so verschlafenen Orts, werden sie von einer Polizeisperre aufgehalten und gebeten sich in den Nachbarort zurück zu begeben. Der Zugang zu Midwich, so erklärt man ihnen ist gesperrt, aus Gründen die man zu ergründen suche.
Neugierig geworden durch das Ausweichende verhalten des Polizisten der sie anhielt so wie die Präsenz von Militär vor Ort beschließen die Beiden sich zu Fuß, querfeldein in das Dorf zu begeben. Die Anrufe einer Militärpatrouille missachtend eilt Janet voraus auf das Dorf zu, und fällt plötzlich zu Boden, Richard, befürchtend das seine Frau niedergeschossen wurde ist erst vor Schock erstarrt rennt ihr aber dann hinterher - ehe er seine Frau erreicht schwinden ihm die Sinne.

Als Richard wieder zu Bewusstsein kommt sieht er gerade wie Männer mit einer Kranvorrichtung und einem Haken nach dem Körper seiner Frau angeln. Nachdem sie wenige Meter über den Boden gezogen wird kommt sie schlagartig wieder zu sich. Die Untersuchungen des Militärs fördern in der Folge erstaunliches zutage, eine Art hemisphärische Kuppel von ca. zwei Meilen Durchmesser hat sich über das Dorf gelegt, jedes Lebewesen das sich innerhalb dieser Zone befindet verliert sofort das Bewusstsein.
Eine im Überflug angefertigte Photographie zeigt zu dem im Zentrum des Phänomens ein nicht identifizierbares Objekt. Handelt es sich etwa um ein  abgestürzten UFO?
Als man am 27. Versuche unter nimmt das Objekt genauer abzubilden, ist dieses Verschwunden und mit ihm die Kuppel.

Die Bewohner scheinen abgesehen von natürlichen Unterkühlungserscheinungen durch das Phänomen selbst keinen Schaden davongetragen zu haben. Trotzdem bittet der leitende Militär, welcher zufällig ein alter Freund Richards ist, den Autor darum ein Auge auf das Dorf zu haben und ihn über alles Ungewöhnliche zu Unterrichten.

Nur kurz darauf stellen alle Mädchen und Frauen in gebärfähigem Alter, welche länger den Auswirkungen des Phänomens ausgesetzt waren, fest das sie Schwanger sind. An einem Tag werden über siebzig Kinder geboren, alle mit leuchtend goldenen Augen. Seltsamer noch kehren alle Mütter nach der Niederkunft mit ihren Babies in den Ort zurück, auch jene die außerhalb Leben, wie sie sagen unter dem Zwang ihrer Kinder.
Erst als weibliche Massenhysterie abgetan, mehren sich schon bald die Zeichen das die Kinder Midwichs über außergewöhnliche mentale Fähigkeiten verfügen.
Gordon Zellaby, Vater einer der Midwich Mütter, ist der erste der den Verdacht äußert das man es hier mit einer Alien Invasion zu hat, und er ist auch der erste der die Gefahr erkennt, welche der Menschheit durch die Kinder droht.



Gemeinhin gilt "The Midwich Cuckoos" (dt. als "Es geschah am Tage X", Heyne) seiner hohen Bekanntheit zum Trotz, nicht als Wyndhams bestes Werk. Tatsächlich fällt es dem Autor hier schwerer als gewohnt die Geschichte kontinuierlich zu entwickeln und am Laufen zu halten, so dass, auch wenn sie nur knappe 230 Seiten umspannt, es zu gewissen Längen kommt. Ungeachtet dessen liest sich Wyndham wie immer sehr flüssig, wenn auch stilistisch schwerer als mancher Landsmann (z.B. Arthur C. Clarke), womit er sich im Original nur Lesern mit guten Englischkenntnissen empfiehlt.

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andreasmks avatar

Rezension zu "Die Triffids" von John Wyndham

Postapokalyptischer Klassiker
andreasmkvor 5 Jahren

Überall auf dem Globus tauchen große lauffähige Pflanzen mit Giftstacheln auf. Als ein Naturereignis den Großteil der Erdbevölkerung erblinden lässt, brechen die gesellschaftlichen Strukturen und Regeln genauso schnell zusammen wie die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern und die Hoffnung der Überlebenden. Und auch die Triffids werden zu einer ernstzunehmenden Gefahr. Und immer wieder gibt es Menschen, die versuchen die Werte einer Gesellschaft zu erhalten, die längst nicht mehr existiert.

Die namensgebenden Triffids stehen dabei etwas mehr im Hintergrund als erwartet und der nüchterne Schreibstil mag manchen Lesern vielleicht etwas veraltet oder langweilig vorkommen. Trotzdem ist John Wyndhams bereits 1951 erschienener Roman ist ein zeitloser Klassiker der
postapokalyptischen Literatur. Sehr eindringlich beschreibt der Autor
den Untergang der Gesellschaft und den Versuch einiger dem
entgegenzuwirken, trotz aller Widrigkeiten.

Wyndham liefert auf nur 300 Seiten ein gut durchdachtes, nüchtern betrachtetes und damit realistisches Szenario der Menschheit am Abgrund.

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