John le Carré

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Lebenslauf von John le Carré

John le Carré, eigentlich David John Moore Cornwell, wurde am 19. Oktober 1931 im englischen Poole geboren. Die Mutter verlässt die Familie, als der Sohn fünf Jahre alt ist. Sein Vater saß mehrfach wegen Betrugs und anderer Delikte im Gefängnis, weshalb John le Carré und sein Bruder im Internat lebten. Der Roman A Perfect Spy, zu dt. „Ein blendender Spion“, verarbeitet die Beziehung zum Vater autobiografisch. In der Schweiz und in Oxford beginnt John le Carré als 16-Jähriger das Studium in Germanistik und Neue Sprachen. Bevor er Schriftsteller wird, arbeitete er für den britischen Nachrichtendienst, der den Verdacht hat, dass die Sowjetunion unter den Studenten Spione rekrutiert. Die Themen des Kalten Krieges und die Ost-West Beziehungen zeichnen bis in die 80er- Jahre seine Literatur. Für den Roman „Der Spion, der aus der Kälte kam“, wird er vom Bau der Mauer in Berlin inspiriert. Den Roman schreibt John le Carré in weniger als eine Woche, der Roman wird so erfolgreich, dass le Carré nun vollends als Schriftsteller arbeiten kann. Seither zählt der Autor als einer der international berühmtesten Schriftsteller des anspruchsvollen Spionageromans. In diesen werden oftmals detailliert recherchierte Figuren beschrieben. Thematisch schneiden sie den Zwiespalt von Gesellschaften und deren politischen Mitteln, um ein bestimmtes Vorhaben zu erreichen – an diesen politischen Systemen äußert er Kritik.

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  • Die alte Garde triumphiert

    Das Vermächtnis der Spione

    carone

    19. November 2017 um 18:40 Rezension zu "Das Vermächtnis der Spione" von John le Carré

    John le Carré schreibt in "Das Vermächtnis der Spione" die Vorgeschichte zu seinem Bestseller "Der Spion, der aus der Kälte kam" und gleichzeitig dessen Neufassung. Die Handlung von "Der Spion"wird aus einer anderen Perspektive erzählt: Protagonist ist der pensionierte britische Geheimagent Peter Guillam, der mittlerweile in Frankreich lebt. Dort erreicht ihn ein Brief des vormaligen "Circus", der ihn nach London zitiert. Da George Smiley, vormals Leiter der Operationsabteilung wie vom Erdbeben verschluckt ist, haben die ...

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  • Ein Spionageroman alter Schule

    Das Vermächtnis der Spione

    Livricieux

    19. November 2017 um 16:03 Rezension zu "Das Vermächtnis der Spione" von John le Carré

    »Wenn ich eine Mission gehabt habe […], dann bestand sie in Europa. Wenn ich herzlos war, dann für Europa. Wenn ich ein unerreichbares Ziel hatte, dann Europa aus dem Dunkel in ein neues Zeitalter der Vernunft zu führen. Das Ziel habe ich heute noch.« (S. 314)Kurz zum Inhalt1961 sterben zwei Menschen an der Berliner Mauer, Alec Leamas, seines Zeichen britischer Top-Spion und seine Freundin Elizabeth „Liz“ Gold.Mehr als 40 Jahre später wird Peter Guillam aus seinem Ruhestand in der Bretagne nach London ans Innenministerium und in ...

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  • Spionagethriller der alten Schule

    Das Vermächtnis der Spione

    yellowdog

    18. November 2017 um 12:33 Rezension zu "Das Vermächtnis der Spione" von John le Carré

    John Le Carre war und ist der Meister des Spionage-Romans. Das liegt zum einen daran, dass das Genre heute nicht mehr so verbreitet ist, zum anderen daran, dass zu Le Carre’s Stilmittel die moralische Instanz gehört, die er vertritt und die er seinen Hauptfiguren, bei all deren Zweifeln manchmal, verleiht. Das ist heutzutage verpönt und da andere Große des Genres bereits verstorben sind, bleibt nur Le Carre.Sein Geniestreich bei diesem Roman ist die Erzählweise als Mischung aus vergangenen und heutigen Ereignisse während eines ...

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  • Spionage und Gegenspionage

    Das Vermächtnis der Spione

    blauer_Regen

    17. November 2017 um 17:54 Rezension zu "Das Vermächtnis der Spione" von John le Carré

    Der Roman "Das Vermächtnis der Spione" stammt aus der Feder des bekannten Autoren John le Carré und erschien im Herbst 2017 im Ullstein-Verlag. Er ist der dritte Band einer Reihe von Spionageromanen und bildet damit ihren Abschluss.Protagonist ist Peter, welcher als junger Mann eine Zeit lang für den britischen Geheimdienst arbeitet, danach jahrzehntelang unbehelligt in der Bretagne lebt und nun vom Geheimdienst zurück nach London beordert wird. Hier soll er Licht in das Dunkel der längst beendeten Geheimoperation "Mayflower" ...

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  • Fortsetzung aus heutiger Sicht und Finale

    Das Vermächtnis der Spione

    Magicsunset

    14. November 2017 um 17:47 Rezension zu "Das Vermächtnis der Spione" von John le Carré

    „Das Vermächtnis der Spione“ von John le Carré ist ein klassischer Spionageroman aus der Welt der Geheimdienste während der Zeit des Kalten Krieges und nimmt direkten Bezug zu seinem Roman „Der Spion, der aus der Kälte kam“. Der Roman beginnt im Jahr 2017. Peter Guillam, der ehemalige Assistent von George Smiley, einem der wichtigsten Spione des „Service“, des britischen Geheimdienstes, ist längst im Ruhestand und lebt auf seinem Bauernhof in der Bretagne. Da erhält er einen Brief aus London, er möge in einer wichtigen ...

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  • Der kalte Krieg

    Das Vermächtnis der Spione

    striesener

    12. November 2017 um 17:06 Rezension zu "Das Vermächtnis der Spione" von John le Carré

    Peter Guilliam, ehemaliger Spion und Assistent von George Smiley befindet sich im Ruhestand in der Bretagne. Er wird nach London "einbestellt" um von der Aktion "Windfall" zu berichten, welche 1961 in Berlin durchgeführt wurde und in deren Verlauf der Agent Alec Leamas und seine Freundin Elisabeth Gold starben. Hintergrund der Befragung ist, dass der Geheimdienst von den Kindern der damals Verstorbenen verklagt zu werden droht und sich absichern möchte.John le Carré führt uns ein weiteres Mal zurück in die Zeit des kalten Krieges ...

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  • Smileys letzter Vorhang

    Das Vermächtnis der Spione

    Beust

    12. November 2017 um 13:12 Rezension zu "Das Vermächtnis der Spione" von John le Carré

    „Das Vermächtnis der Spione“ ist auch ein Vermächtnis John le Carrés, das seine Serie von spannenden und kundigen Spionageromanen abschließt und mit einer Pointe versieht: Smiley habe sein oftmals schmutziges Geschäft nicht zum höheren Ruhme Gottes betrieben oder aus Ideologietreue oder gar aus Liebe zu seinem Vaterland, sondern wegen einer Idee: der Idee eines friedlichen und vereinten Europas. Das hätten wir Smiley früher wahrscheinlich nicht als wichtigstes Motiv unterstellt, aber es passt zum Gesamtwerk des Autors. Ist das ...

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  • Meisterhaft

    Das Vermächtnis der Spione

    Bibliomarie

    11. November 2017 um 14:54 Rezension zu "Das Vermächtnis der Spione" von John le Carré

    Vor mehr als 50 Jahren, auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs, kamen an der Sektorengrenze in Berlin zwei Menschen ums Leben, als ein englischer Spion seiner Geliebten über die Mauer half. George Smiley, der nachdenkliche britische Geheimdienstmann und sein Assistent Peter Guillam waren damals aktiv. Nun steht eine zivilrechtliche Klage der Nachkommen um die damaligen Todesfälle an und Guillam muss noch einmal in die schmutzige Vergangenheit der Spionage abtauchen. John Le Carré ist d e r Altmeister des Genres, mit seinen Romanen ...

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  • Leider war es nicht mein Fall

    Das Vermächtnis der Spione

    kerstin1404

    07. November 2017 um 18:22 Rezension zu "Das Vermächtnis der Spione" von John le Carré

    "Das Vermächtnis der Spione" ist ein Teil einer Buchreihe, was mir leider erst später bewusst geworden ist. Es kam öfters vor das ich das Gefühl hatte mir würden Informationen fehlen. Im Mittelpunkt steht Peter Guillam, der aus der Ich-Perspektive erzählt und dem Leser somit seine Gedanken, Erlebnisse und Geheimnisse anvertraut. Nach und nach auftauchende Akten und Briefe runden die Geschichte ab. An der Berliner Mauer wurden Agenten erschossen. Als der frühere Agent Peter Guillam seinen Ruhestand genießt holt ihn seine ...

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  • Zähe Abhandlung und keine Spannung.

    Das Vermächtnis der Spione

    anyways

    07. November 2017 um 10:33 Rezension zu "Das Vermächtnis der Spione" von John le Carré

    Ein verdächtig unscheinbarer Brief aus London, zugestellt an den Besitzer eines kleinen Bauernhofes in der Bretagne und ebendieser weiß sofort, dass ihn die Vergangenheit eingeholt hat. Das Schreiben kommt vom Service und der Empfänger ist der Geheimdienstagenten a.D. Pierre Guillam, der umgehend nach London zu einer Befragung gebeten wird. In London wird er sofort zum Service zitiert und zwei Agenten befragen ihn zur Operation Windfall und zu seiner Rolle bei der Exekution eines Agenten und seiner Freundin an der Berliner Mauer. ...

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