John le Carré

 3.7 Sterne bei 759 Bewertungen
Autor von Der Spion, der aus der Kälte kam, Marionetten und weiteren Büchern.

Lebenslauf von John le Carré

John le Carré, eigentlich David John Moore Cornwell, wurde am 19. Oktober 1931 im englischen Poole geboren. Die Mutter verlässt die Familie, als der Sohn fünf Jahre alt ist. Sein Vater saß mehrfach wegen Betrugs und anderer Delikte im Gefängnis, weshalb John le Carré und sein Bruder im Internat lebten. Der Roman A Perfect Spy, zu dt. „Ein blendender Spion“, verarbeitet die Beziehung zum Vater autobiografisch. In der Schweiz und in Oxford beginnt John le Carré als 16-Jähriger das Studium in Germanistik und Neue Sprachen. Bevor er Schriftsteller wird, arbeitete er für den britischen Nachrichtendienst, der den Verdacht hat, dass die Sowjetunion unter den Studenten Spione rekrutiert. Die Themen des Kalten Krieges und die Ost-West Beziehungen zeichnen bis in die 80er- Jahre seine Literatur. Für den Roman „Der Spion, der aus der Kälte kam“, wird er vom Bau der Mauer in Berlin inspiriert. Den Roman schreibt John le Carré in weniger als eine Woche, der Roman wird so erfolgreich, dass le Carré nun vollends als Schriftsteller arbeiten kann. Seither zählt der Autor als einer der international berühmtesten Schriftsteller des anspruchsvollen Spionageromans. In diesen werden oftmals detailliert recherchierte Figuren beschrieben. Thematisch schneiden sie den Zwiespalt von Gesellschaften und deren politischen Mitteln, um ein bestimmtes Vorhaben zu erreichen – an diesen politischen Systemen äußert er Kritik.

Alle Bücher von John le Carré

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Der Spion, der aus der Kälte kam

Der Spion, der aus der Kälte kam

 (72)
Erschienen am 17.11.2017
Der ewige Gärtner

Der ewige Gärtner

 (63)
Erschienen am 22.03.2001
Marionetten

Marionetten

 (65)
Erschienen am 06.09.2010
Verräter wie wir

Verräter wie wir

 (56)
Erschienen am 15.07.2016
Das Vermächtnis der Spione

Das Vermächtnis der Spione

 (49)
Erschienen am 13.10.2017
Empfindliche Wahrheit

Empfindliche Wahrheit

 (52)
Erschienen am 18.11.2013
Das Russlandhaus

Das Russlandhaus

 (42)
Erschienen am 01.10.2006
Die Libelle

Die Libelle

 (40)
Erschienen am 01.10.2003

Neue Rezensionen zu John le Carré

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sChiLdKroEtes avatar

Rezension zu "Das Vermächtnis der Spione" von John le Carré

Langatmig und nicht überzeugend
sChiLdKroEtevor 8 Monaten

Im Jahre 1961 starben an der Berliner Mauer zwei Menschen: Alec Leamas, und seine Freundin Liz Gold, beide britische Spione. Nun drohen die Kinder der beiden die britische Regierung zu verklagen. Peter Guilliam, ehemaliger Assistent von George Smiley, einem hohen Tier des britischen Geheimdienstes, ins Innenministerium nach Groß Britannien einbestellt, um die Vorgänge von damals zu rekonstruieren und die Umstände der Tode von Alec Leamas und Liz Gold aufzuklären.

Ich bin während des gesamten Handlungsverlaufs nicht in die Geschichte hinein gekommen. Besonders zu Beginn werden recht viele Personen eingeführt, sowohl mit ihrem richtigen, als auch mit ihren Decknamen. Für mich war es anfangs gar nicht so einfach, den Überblick über diese Personen und ihre verschiedenen Namen zu behalten. Auch die Handlung konnte mich nicht überzeugen. Schon die erste von insgesamt 8 CDs langweilte mich. Dies wurde mit den anderen CDs nicht besser. Ich wartete die ganze Zeit darauf, dass irgendetwas spannendes passierte, leider vergeblich. Irgendwann hatte ich so weit gehört, dass ich mir dachte, dass ich nun das Hörbuch auch beenden könnte. Im Nachhinein denke ich, dass ich besser bereits nach der ersten CD hätte abbrechen sollen.

Walter Kreye konnte mich als Sprecher auch nicht so recht überzeugen. Ich fand seine Stimme und seinen Vortragsstil während des Hörens recht eintönig. Im Nachhinein bin ich nicht mehr so sicher, ob dies nicht möglicherweise eher an der langatmigen Geschichte lag.

Das Hörbuch „Das Vermächtnis der Spione“ von John le Carré konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Die Handlung war langatmig, ohne einen winzigen Hauch von Spannung. Ich kann dieses Hörbuch absolut nicht weiterempfehlen. Dies war mein erstes und vermutlich auch mein letztes Hörbuch bzw. Buch von John le Carré.

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Daphne1962s avatar

Rezension zu "Das Vermächtnis der Spione" von John le Carré

Operation Winfall
Daphne1962vor 8 Monaten

Die Leidenschaft des Autors John LeCarre ist es, Spionageromane zu schreiben. Allerdings frage ich mich, wo hier die Leidenschaft geblieben ist.

Im Rentenalter kommt für die ehe6maligen Agenten noch einmal die Vergangenheit hoch. Sie werden mit ihren früheren Taten konfrontiert. Das Projekt "Winfall" lief wohl nicht so, wie sich das alle erhofft hatten. Ein Verräter war unter den Agenten.

Grund für die Befragung sind die Kinder zweier ums Leben gekommener Agenten. Sie haben eine Gemeinschaftsklage eingereicht. Alec Leamas und Liz Gold wurden im Jahr 1961 an der Berliner Mauer erschossen. Die Nachkommen wollen das Geschehene ans Tageslicht holen und stellen unbequeme
Fragen und wollen außerdem die Regierung verklagen. 

Die Anwälte nehmen Peter Guilliam, einen in Frankreich lebenden Ex-Agenten auseinander, wollen ihn als Sündenbock an die Wand stellen und für die Operation "Winfall" verantwortlich machen. Er muss Georg Smiley finden.

Mich hat dieser Roman derart gelangweilt, mehrfach hab ich das Hörbuch beiseite gelegt, weil es mich einfach nicht gepackt und gefesselt hat. Dieses ins genaueste Detail beschriebene wirkt auf mich schon sonderbar spießig und überflüssig. Der Autor hätte sich da eher auf wichtigere Fakten beschränken sollen. Dann wäre der Roman auch nicht so lang geworden. Ich finde, LeCarre hätte die Spione in ihren Verstecken lassen sollen. Alte Männer, die in den Erinnerungen ihrer Vergangenheit schwelgen braucht die Leserschaft nicht. 

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Rezension zu "Das Vermächtnis der Spione" von John le Carré

Keine Ehrenmänner
ferrucciovor 10 Monaten

Wer ist Mensch, wer ist Marionette? Eine Geheimaktion läuft aus dem Ruder. Wir tauchen in eine Welt voller Lug und Trug ein, in der man nie sicher weiß, wer hier die „Guten“ sind, welche Operation man wirklich gutheißen kann. Gut und böse, gerecht und richtig sind in diesem Roman auch genau die Attribute, um die es gerade nicht geht. Ein befremdliches Milieu, in dem die Handlung spielt. Ein Ex-Spion erzählt frei von der Leber weg, wie er zum Geheimdienst kam und wie eben eines aus dem anderen folgte. Kein Unrechtsbewusstsein, keine Reue, keine Scham. Eine Person, der man zwar interessiert Gehör schenkt, die man aber eigentlich nicht kennen möchte. Der Leser bleibt auf Abstand, ohne sich aber von der Handlung zu entfernen.

Der Sprecher besitzt eine eher hohe Stimme. Sehr deutliche Worte, dezent betont, zügig gesprochen. Ein beinahe Abhandeln. Aalglatt, nicht greifbar, nicht angreifbar. Einmal Spion, immer Spion. Regelrecht unbeteiligt schildert die Hauptfigur als Ich-Erzähler, was sich damals zutrug. So war das eben. Nichts ficht ihn an. Ein williger Handlanger und dennoch kein Überzeugungstäter.

Undurchsichtig, verschlungen, nüchtern, sachlich, ganz wie in dieser Schattenwelt, von der man als „normaler“ Mensch ja nie tangiert wird, ist bisweilen auch der Handlungsfaden gestrickt. Konzentration und wirkliches Interesse sind beim Hören / Lesen gefragt, um wirklich zu durchschauen, welche Größenordnungen selbst kleinere Sachverhalte annehmen können. 

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Gespräche aus der Community

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Katjuschkas avatar
Mein Buchregal platzt aus allen Nächten.
Daher möchte ich ein paar meiner Krimis (Zustand neuwertig) ein neues Zuhause geben.
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John le Carré wurde am 19. Oktober 1931 in Poole geboren.

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